Mein neues All Mountain bike

      Mein neues All Mountain bike

      Hab mich am Wochenende spontan dazu verleiten lassen ein neues Fully zu kaufen. Da Endurofahren in meiner Gegend nur schwer möglich ist will ich in Zukunft öfter mal treten.
      Würde mich über ein paar Kommentare zu dem Bike und der Ausstattung freuen, man findet im Internet recht wenig und die Marke Univega ist in dem All-Mountain Segment auch nicht gerade sehr bekannt. Der reduzierte Preis und das gute Fahrgefühl bei der Probefahrt hat mich dann trotzdem zum Kauf bewegt... Hier noch zwei Bilder von der ersten Ausfahrt heute:






      UNIVEGA RAM AM-7 (Modell 2010)
      Einsatzbereich: All Mountain
      Das Top Modell der All Mountain Serie von Univega.
      Ausstattung:
      Rahmen: Univega All Mountain, Hydroforming Tubes,
      1 1/8" - 1.5" Headtube, Aluminium
      Gabel: Rock Shox Revelation Team, Air, Remote Lockout,
      Rebound, Tapered, 20mm Axle
      Federbein: Fox Float RPL, Air Shock 200mm - 57mm,
      Rebound, Lockout
      Federweg: vorne 140mm/hinten 130mm
      Schaltwerk: Sram X.0
      Schalthebel: Sram X.0 Trigger
      Tretlager: Truvativ Noir XC 3.3. Carbon
      Übersetzung: vorne 44/32/22 hinten 11-34
      Lenker: Truvativ Stylo Race Riserbar, Alu
      Vorbau: FSA Carbon/Aluminium
      Sattel: Fizik Gobi XM
      Sattelstütze: Crankbrothers Joplin
      Bremsen: Avid Elexir CR
      Bremsscheiben: 185mm vorne & hinten
      Laufräder: Fulcrum Red Zone XLR, 559-19 Disc,
      20mm Achse vorne
      Reifen: Schwalbe Nobby Nic Evo Faltreifen
      Rahmenhöhe: 48cm
      Farbe: matt-schwarz/Elox.-grün

      Preis: UVP 3299,99 EURO
      @air-marky: ich bin gespannt. nach 23 jahren auf 26 zoll wirds zeit für einen neuen input :biggrin:
      meine bisherigen eindrücke sind bessere spurtreue und vor allem traktion, obwohl ich "nur" ein hardtail fahre. ich kenne auch mittlerweile einige 29-fully-fahrer, die schwer begeistert sind.
      wie gesagt, wenn ich mein eigenes habe und es auf meiner heimstrecke gefahren habe werde ich berichten.
      es hat schon mehrere entwicklungen und technische innovationen im laufe der letzten 20 jahre gegeben, die dann aber auch sang- und klanglos wieder verschwunden sind.
      die 29er sind allerdings keine neue sache. es gibt sie schon seit mehreren jahren in amerika, nur die europäischen marken haben die idee nicht aufgegriffen. seit der letzten eurobike allerdings hat jeder namhafte hersteller mindestens 1 niner im angebot, wohl auch deshalb, weil der mtb-markt lahmt und mal wieder was neues erfunden werden muss ;-)
      stimmt, honda hatte mal eine XL 500 mit 23zoll vorderrad und im motocrossbereich haben sie versucht, 20zöller durchzusetzen. diese innovationen waren allerdings schnell wieder verschwunden.
      Minds are like parachutes: They work best when open ;-)
      @$benni$

      ...da ich Univega aus früheren Zeiten im MTB Bereich noch so als schwere Stahlrösser mit zwar vorhandenrer aber nicht gut funktionierender Federung in Erinnerung habe (ich hoffe, das ist nicht so geblieben):
      Was wiegt dieses Rad, und zu welchem Kurs hast Du es denn nun bekommen?

      Die Ausstattung ist gut, da gibt es nichts zu meckern, nur den UVP hätte ich dafür nie bezahlt.
      In der Preiskategorie hätte ich da eher ein MTB mit Rang und Namen gekauft, das sich bewährt hat... ein Beispiel wäre hier ein Cube Stereo, aber es gibt durchaus mehr gute Alternativen.

      Gruß Jan
      @Jan

      Danke für die konstruktive Antwort. Das Rad wurde im Laden mit einfachen Pedalen gewogen- 13,4kg. Nicht sehr leicht aber in Ordnung. Gezahlt habe ich 2350 Euro im Fachhandel (nicht online).

      Univega gehört ja zu Focus, der Rahmen ist auch ähnlich dem Focus Thunder. Wenn man mal die Preise der Komponenten anschaut (Sram X0 Schaltwerk und Hebel, Fulcrum Laufradsatz, Rockshox Teamgabel, Avid Bremse, Carbonkurbel, Crankbrothers Hyraulik Sattelstütze, Foxdämpfer) kommt ganz schön was zusammen... Allerdings ist das Bike ja offensichtlich ein Ladenhüter und war deswegen reduziert, darum auch meine Zweifel.

      Eigentlich hatte ich mit dem Canyon nerve AM geliebäugelt, aber ohne Probefahrt ist halt immer blöd. Und der Kauf war wie gesagt eher spontan, hatte mich mit dem bike bisher nicht auseinandergesetzt.

      Hier hab ich einen älteren Test für das kleinere Modell AM-5 gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=rimF_FH19dA



      Mit dem Fox Dämpfer komme ich irgendwie noch nicht klar, der Hebel mit den drei Einstellmöglichkeiten (Block-Pro pedal- normal) wirkt irgendwie lose und ich merk nicht so richtig einen Unterschied?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „$benni$“ ()

      Hallo,

      für den Preis denke ich, ist der Kauf in Ordnung, denn wie gesagt, die Ausstattung ist ja gut!

      Ob nun Ladenhüter oder nicht, das finde ich, spielt eher eine untergeordnete Rolle.
      Es kann auch sein, dass zehn andere potenzielle Käufer das Rad vor die probegefahren sind, und nicht damit zurechtgekommen sind, na und?

      Da ja alle Marken absolut unterschiedlich in allen Details ausgestattet sind, kommt es schlussendlich nur noch darauf an, dass die Geometrie zu dir passt, und dass Du damit gerne fährst, d.h. mit allen Komponenten gut zurecht kommst. Ausstattungsseitig hast Du zumindest von der Qualität der Teile keinen Fehler gemacht.

      Mit dem Dämpfer kenne ich mich nicht aus, da musst Du vielleicht mal googeln, ob es da eine bestimmte gute Einstellung gibt.
      Ich kenne nur den allgemeinen Tipp zur Dämpfung: Rollst Du langsam einen Bordstein runter, so sollte das Rad etwa 1,5 mal nachwippen, dann passt es.

      Stehtst Du mittig auf den Pedalen, und federst das gesamte Rad ein, so sollte es vorn und hinten recht gleichmäßig einfedern, also quasi immer in einem Stück.

      ...Noch ein kleiner Tipp an Rande: Alle Hebel am Lenker nur gerade so festschrauben, dass sie nicht von alleine rutschen, dann verbiegen oder brechen diese nicht gleich bei einem Sturz, sondern verdrehen sich lediglich in ihrer Stellung.

      Ansonsten gib dir ruhig Mühe, alles genau auf dich einzustellen: Bremsgriffe u. Schalthebel so weit neigen, dass Du die Hände zum bremsen am Lenker nicht in ihrer Stellung verändern musst.

      Auch z.B. die Länge des Vorbaus ist ganz entscheidend, und hier bringt wirklich 1cm Unterschied schon sehr viel: Desto kürzer, umso direkter die Lenkung, und umso einfacher fällt einem die Bergabfahrt. Umso länger, desto mehr liegst Du auf dem Lenker, es lenkt sich indirekter, dafür steigt das Vorderrad aber beim klettern nicht so schnell...

      Pauschal sagt man, der Sattel muss waagerecht eingestellt sein: Fährt es sich mit nach vorn oder hinten geneigtem Sattel besser, dann stimmt woanders etwas nicht mit der Geometrie...

      ...ich hoffe, ich texte dich hier nicht mit Dingen zu, die Du eh schon weißt... ;-)

      Gruß Jan
      Danke für die Tipps, ein paar sind mir schon bekannt (Ist ja bei der Enduro nicht viel anders).
      Die Gabel und Dämpfer wurden im Laden schon auf mein Gewicht abgestimmt und passen gut. Nur mit der Umstellung beim Dämpfer komm ich noch nicht klar.

      Bin vorher auch schon ein bisschen MTB gefahren, aber das Bike hat schon einige Unterschiede zu meinem 10 Jahre alten Scott G-Zero Eingelenker. Wesentlich agiler, die Federung arbeitet sauberer, bessere Bremsen, kaum wippen beim Bergauffahren, schnelleres Schalten. Und die Teleskopsattelstütze ist ne prima Erfindung, hab ich bei der ersten Ausfahrt mehrmals genutzt. Die X0 Schalthebel (beide auf einer Seite und links andersrum wie rechts) sind noch ein wenig gewöhnungsbedürftig.

      Gelten bei quitschenden Bremsen am Radl die gleichen Tipps wie am Mopped (Entgraten und Kupferpaste auf die Rückseite)?

      $benni$ schrieb:

      Gelten bei quitschenden Bremsen am Radl die gleichen Tipps wie am Mopped (Entgraten und Kupferpaste auf die Rückseite)?


      Von Entgraten oder gar Kupferpaste rate ich dir ab.

      Quietschende Scheibenbremsen sind ziemlich verbreitet und diese Geräuschquelle kann viele Ursachen haben - und vor allem andere, als bei dem Motorrad.

      Als erstes würde ich empfehlen, die Scheiben penibel fettfrei zu halten und sie dementsprechend öfter zu entfetten. Wenn das nicht hilft, dann würde ich die Bremssättel ausrichten.

      In einem weiteren Punkt unterscheidet sich das Schrauben am Fahrrad vom Schrauben am Motorrad: die Bauteile sind filigraner und die Anzugdrehmomente sind in der Regel geringer. Schraubst du öfter selbst am Rad empfiehlt sich ein Drehmomentschlüssel.
      Minds are like parachutes: They work best when open ;-)
      Hallo,

      quietschende Scheibenbremsen sind in der Tat beim MTB nicht selten...

      Zunächst würde ich darauf achten, dass die Bremssättel exakt mit den Bremsscheiben gefluchtet werden, d.h. dass die Bremsbeläge wirklich in gesamter Fläche absolut parallel zu den Scheiben anliegen, und dass der jeweils innere mit dem äusseren Belag exakt den gleichen Abstand zur Scheibe hat, und genau gleich anzieht beim Bremsen.

      Das liegt meiner Meinung nach die erste und größte Ursache für Geräusche...

      Gruß Jan
      Nen drehmomentschluessel bis 20 nm hab ich, nur die Anleitung ist sehr bescheiden. Die erste Inspektion ist aber eh umsonst. Der Dämpfer scheint ne Macke zu haben, im Bereich des Verstellhebels tritt Öl aus...

      Gesendet von meinem MB526 mit Tapatalk
      An der Sache mit den geringen Drehmomenten ist was dran. V.a. so ne Kettenradschraube hält wirklich nix aus :grr: Da gilt beim Radl das gleiche wie beim Moped: besser man hat zwei, dann kann man zur Not vom anderen Teile nehmen ;-)

      Meine Meinung: schmeiß den Nobby Nic runter! V.a. im feuchten und nassen schlechtester Reifen den´s gibt!

      Und je nachdem wie anfällig dein Bike da ist: Nimm dir ein zweites Schaltauge mit auf Tour, ist sehr ärgerlich wenn das Schaltwerk mehrere km von zuhause unmotiviert am Boden schleift...und du nebenher schiebst!
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      Zur Marke Univega kann ich aktuell nichts sagen. Vor vielen Jahren hatte ein DH-Frame eine unfreiwillige Sollbruchstelle das heisst aber nix zu heute.

      Die Parts sind gut und der Gesamtpreis ist auch OK dafür das Du es im Fachhandel gekauft hast. Die Vorteile des Fachhandelkaufs wirst Du gleich merken - bring Dein Bike zum Händler, der Ölaustritt am Dämpfer ist nicht normal.

      Bei den grazilen MTB-Bremsen gibt es schleifanfällige Modelle und weniger schleifanfällige. Ich bin noch ein Fan der alten IS2000 Bremsaufnahme und Fan von Magura, einmal wirklich richtig gut justiert wars das. Bei PM kann das regelmäßig notwendig werden.
      Sogar die Gustav M mit Schwimmsattel ist bei mir seit Jahren an 2 Bikes schleiffrei und quietschfrei in allen Situationen. Das die Bremse nach heutigem Maßstab zu schwer und die Bremshebel nicht so schön ergonomisch sind da pfeif ich drauf.

      Wenn es quietscht, Bremsbeläge parallel ausrichten, überprüfen ob die Scheibe plan ist und (auch das hab ich schon gesehen) die Laufrichtung überprüfen. Darauf achten das sich beide Bremskolben gleichmäßig bewegen, bei einstellbarem Druckpunkt den Druckpunkt lieber etwas weiter nach hinten stellen, ausschließlich Originalbeläge fahren und auf Öl und ölige Verschmutzungen achten. Öl hat auch einen Bremspowerverlust zur Folge. Immer wenn Du mit Ölspray in der Nähe hantierst - Scheiben abdecken! Die Scheiben auch möglichst nicht mit den Fingern anfassen.
      Bremsenreiniger hat übrigens nichts auf MTB-Bremsen zu suchen und auf Scheiben auch nicht. Isopropanol, reiner Alkohol, ein kleines Fläschchen für 2-3 Euro aus der Apotheke heisst das Zauberwort.


      Wegen Drehmomenten... es ist klar das man ne M4er Schraube nicht so anknallt wie ne M8 beim Motorrad. Auch das man eine Schraube in nem Alugewinde nicht so anknallt wie in Stahl. Ich hab keinen Drehmoment, schraube seit 10 Jahren viel an Bikes, hab noch nie ein Problem gehabt.



      Edit: Saubär, schon mal Racing Ralph gefahren im Herbst auf nassem Laub, Wurzeln und Steinen? Glaub Du irrst Dich leider mit dem schlechtesten Reifen den es gibt. Nobby Nick ist für vieles ganz OK.
      __________________

      Als Gott realisierte das nicht alle Menschen fähig sind Motorrad zu fahren erfand er Fussball für den Rest.
      Downhill - because golf and football only require one ball.
      Wenn Motocross einfach und langweilig wäre würde es Fussball heissen.

      Stell Dir vor Du drückst und alle drücken sich... 'https://www.youtube.com/watch?v=OomMJ6uR7ls[/url

      Pyrosteiner schrieb:

      Zur Marke Univega kann ich aktuell nichts sagen. Vor vielen Jahren hatte ein DH-Frame eine unfreiwillige Sollbruchstelle das heisst aber nix zu heute.

      Die Parts sind gut und der Gesamtpreis ist auch OK dafür das Du es im Fachhandel gekauft hast. Die Vorteile des Fachhandelkaufs wirst Du gleich merken - bring Dein Bike zum Händler, der Ölaustritt am Dämpfer ist nicht normal.

      Bei den grazilen MTB-Bremsen gibt es schleifanfällige Modelle und weniger schleifanfällige. Ich bin noch ein Fan der alten IS2000 Bremsaufnahme und Fan von Magura, einmal wirklich richtig gut justiert wars das. Bei PM kann das regelmäßig notwendig werden.
      Sogar die Gustav M mit Schwimmsattel ist bei mir seit Jahren an 2 Bikes schleiffrei und quietschfrei in allen Situationen. Das die Bremse nach heutigem Maßstab zu schwer und die Bremshebel nicht so schön ergonomisch sind da pfeif ich drauf.

      Wenn es quietscht, Bremsbeläge parallel ausrichten, überprüfen ob die Scheibe plan ist und (auch das hab ich schon gesehen) die Laufrichtung überprüfen. Darauf achten das sich beide Bremskolben gleichmäßig bewegen, bei einstellbarem Druckpunkt den Druckpunkt lieber etwas weiter nach hinten stellen, ausschließlich Originalbeläge fahren und auf Öl und ölige Verschmutzungen achten. Öl hat auch einen Bremspowerverlust zur Folge. Immer wenn Du mit Ölspray in der Nähe hantierst - Scheiben abdecken! Die Scheiben auch möglichst nicht mit den Fingern anfassen.
      Bremsenreiniger hat übrigens nichts auf MTB-Bremsen zu suchen und auf Scheiben auch nicht. Isopropanol, reiner Alkohol, ein kleines Fläschchen für 2-3 Euro aus der Apotheke heisst das Zauberwort.


      Wegen Drehmomenten... es ist klar das man ne M4er Schraube nicht so anknallt wie ne M8 beim Motorrad. Auch das man eine Schraube in nem Alugewinde nicht so anknallt wie in Stahl. Ich hab keinen Drehmoment, schraube seit 10 Jahren viel an Bikes, hab noch nie ein Problem gehabt.



      Edit: Saubär, schon mal Racing Ralph gefahren im Herbst auf nassem Laub, Wurzeln und Steinen? Glaub Du irrst Dich leider mit dem schlechtesten Reifen den es gibt. Nobby Nick ist für vieles ganz OK.


      Nein, aber einen Smart Sam, war auch nicht prickelnd, wie auch? Trotzdem ist der NN eine echte Zumutung im Nassen! Mit dieser Meinung bin ich auch nicht allein. Sei doch froh wenn ich dich Schwalbe-Hater mal unterstütze!
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