Reiseerfahrungen mit dem Anbieter Wüstenfahrer ?

      Ich war 92/93 mal mit denen in der Sahara (6 Wochen Algerien). Allerdings nicht mit Thomas selbst, sondern mit zwei seiner Tourguides. War damals richtig klasse, aber auch weil die Gruppe gut gepaßt hat. Thomas selbst ist manchmal wohl etwas gewöhnungsbedürftig. Aber seit dem sind ja fast 20 Jahre vergangen. Kann sich auch manches geändert haben. Aber was die Strecken und die Länder angeht blickt der Thomas voll durch.
      stolle,

      bemüh doch mal die Suchfunktion hier im Forum.

      über den Troßmann gibt es so Einiges...nicht immer nur gutes#

      schaust du hier

      http://www.offroadforen.de/vb/showthread.php?47692-Wuestenfahrer-Trossmann&highlight=trossmann
      [COLOR="Blue"]Leben sollte nicht eine Reise zum Grab mit der Absicht sein, sicher in einem attraktiven und gut bewahrten Körper zu sterben, sondern eher heineinzugleiten mit Schokolade in der einen und einem Glas Wein in der anderen Hand, den Körper gründlich verbraucht, völlig abgenutzt und 'WOOO HOOOOO was für eine Fahrt" zu schreien!
      [/COLOR]

      Wüstenfahren

      Hallo Stolle, kenne den Anbieter leider nicht, habe aber von Leuten gehört, das Algerien immer noch nicht so leicht zu bereisen ist. Wir waren gerade zu zweit 4 Wochen und 3300km in Namibia unterwegs, nur im Zelt mit 2 Suzuki 650 SE. Von Schotter-Pisten bis kleinsten Wüstenpads. Wir haben uns keiner Gruppe anschlossen, sondern wollten selbstbestimmt fahren und haben unsere Grenzen kennen gelernt. Mehrere Tage bei 35 Grad (im Schatten, wenn einer da ist) im Outback bedeutet Wasser- und Benzinmanagement und die Hoffnung, das Mensch und Maschine durchhalten. Und Pannen gab es einige. Ich kann nur jedem Enduristi empfehlen, das einmal im Leben zu (er)fahren. Und wer es etwas organisierter angehen möchte, dem kann ich unseren Vermieter empfehlen. Klaus und Axel haben ein Tour-Konzept, in dem nicht auf großen Schotterpisten „Strecke“ gemacht wird und man Hotspots abklappert, sondern in einer abgestimmten Reise Afrika erlebt wird. Man schläft draußen in der Natur, also da wo Afrika am schönsten ist und nicht in einer Neckermann-Lodge. Wer mehr wissen möchte findet alles und Videos unter http://www.enduro-namibia.de/. Keep it greasy!
      Zum Thema Trossmann / Wüstenfahrer aktuell = März 2018

      Fahrerisch ist TT bestimmt gut und er hat sicher auch sehr viel Erfahrung, aber menschlich ist er voll daneben. Zumindest wenn man sich erdreistet, etwas nachzufragen oder gar ein Gegenargument z.B. vom Auswärtigen Amt bringt. Zu steigern höchstens noch, wenn man wagt, sein eigenes GPS mitzubringen, was man laut seiner Aussage sowieso nicht braucht, weil nur er an diese ganz speziellen Daten rankommt. Was aber m.E. gar nicht geht, ist, dass er Kunden, die ja eine ganze Menge Geld hinlegen (5600 € in meinem Fall), wie Deppen oder Untergebene behandelt mit einem höchst aggressiven Ton. Andere Teilnehmer (es sind, wie eine Recherche ergeben hat, immer die gleichen!) behaupteten dann, "so sei er halt". Das war aber noch nicht der Höhepunkt. Kurz vor Abreise erhielten wir eine Nachricht, unser Container würde erst 1 Woche nach unserer Ankunft ankommen, also 21/2 Wochen später als geplant, weil das Schiff "in einen Sturm" gekommen sei und deswegen nicht anlegen konnte. Das sei dann "höhere Gewalt". 2 1/2 Wochen Sturm kam mir etwas komisch vor und vermutete eigentlich, die Reederei hätte etwas verschlampt, z.B. den Container stehen lassen und wollte von TT die Trackingdaten des Schiffes. So kam dann raus, dass der Container in Bremen nicht abgefertigt worden war, weil die Inhaltsliste bei weitem nicht stimmte und der Zoll ihn nicht frei gab und der Container somit erst 7 Tage später als geplant auf die Reise ging. Fazit: wir sollten die 1. Woche die Besichtigungen per Bus durchführen. Wir seien ja "nicht zum Motorradfahren, sondern zum Kennenlernen von Land und Leuten" (wortwörtlich) dort. Ich für meinen Teil hatte jedoch eine Motorradreise gebucht und keinen Badeurlaub. In einer Email an die Teilnehmer wurde dann erklärt, aufgrund der "höheren Gewalt" könnten wir die Reise halt erst 7 Tage später antreten. Rabatt dafür: NULL!!!! Kein Wort also davon, dass eigentlich er für das verspätete Auslaufen verantwortlich war oder Entschuldigung o.ä.. Das kann alles mal passieren, aber dann sollte man ehrlich den Kunden gegenüber sein und denen dann für die nicht erbrachte Leistung eine Entschädigung anbieten. War aber nicht, nicht mal, als ich im Email-Anhang eben die Vorgeschichte mit dem Zoll fand. Trossmann hat immer recht, weil Trossmann halt immer recht hat - ist doch klar! Nie wieder, was schade ist, weil die Tour bestimmt interessant geworden wäre.
      Das Zitat stammt weder von mir, noch aus 2018 und mich auf eine Stufe mit Buddha zu stellen halte ich tatsächlich für ein wenig übertrieben.

      Es ja durchaus offensichtlich, dass meine Reaktion auf Deinen Beitrag, nicht das Geringste mit der etwaigen Einschränkung einer sogenannten Meinungsvielfalt zu tun hat, sondern schlicht und ergreifend als Hinweis auf eine aus meiner Sicht durchaus souveräne Themaverfehlung gepaart mit mindestens fragwürdiger Wortwahl Deinerseits zu verstehen ist.

      Da wir gerade beim Thema sind, es ist ein interessantes, immer wieder zu beobachtendes Phänomen, dass oft gerade die, welche am lautesten Meinungsfreiheit für sich beanspruchen, dies oft nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen Meinung tun und kaum auf die Idee kommen, dies auch anderen mit u.U. abweichenden Meinungen zuzugestehen, da ist es dann mit der „Vielfalt“ plötzlich doch nicht so weit her wie gern vorgegeben wird.
      Der Grund darin mag vielleicht im Wesen der Meinung als solchen zu finden sein: „Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt.“ (Quelle: Wikipedia), was sinngemäß auch schon 1781 von Kant zu Papier gebracht wurde.

      Bzgl. des Verfassers des von mir verlinkten Berichts möchte ich meine Aussage bzgl. der Forensperre noch insofern ergänzen, dass er schlicht kein Interesse hatte seine Sperre wieder aufheben zu lassen -was ihm ja kurz danach angeboten wurde- und die Zeit seither lieber außerhalb des Forums nutzt.
      Vermutlich ist er dem Moderatorenteam für die Einschränkung seiner Meinungsfreiheit regelrecht dankbar.
      "Ein Kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab!"