wp gabel bj 05 anschlag zugstufe fehlt

      wp gabel bj 05 anschlag zugstufe fehlt

      moin,

      ich hab gerade das gabelöl gewechselt und beim wiedereinbau festgestellt,
      dass der anschlag an der verstellschraube für die zugstufe fehlt.

      das war vorher nicht so.
      die steuerstange ist drin, nicht ausgebeult oder gestaucht, zugstufenventil bewegt
      sich, alles augenscheinlich so, wie es gehört.

      der anschlag kommt ja, soweit ich das sehe, von dem zugstufenventil selber her.
      oben die plastikschraube ist ja nur ein stift. der die steuerstange nach unten drückt.
      das gewinde der plastikschraube hat keinen anschlag.
      erfreulicher weise kann man fühlen, wenn die plastikschraube aus dem gewinde
      rutscht, sprich die einstellung funktioniert trotzdem.
      jedoch ist das kein zustand, den ich für i.o. halte. hatte das schon mal wer?
      woran liegt das? zugstufenventil kapott?

      danke für eure hilfe.
      You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.

      Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
      Stefan Geiger
      Auf der Unterseite der Verschlusskappe ist der Stift, von dem Russi spricht in die Kappe geschraubt. Dieser ist zu weit herausgedrfeht und dadurch greift das Verstellrädchen nicht mehr.
      Den Zugstufenversteller herausnehmen (Achtung: 2 Kügelchen und Federn sind für die Arretierung zuständig und fliegen in den Orbit, wenn du bei der Demontage nbicht aufpasst), Stift komplett reindrehen, Verstellrädchen wieder einsetzen.
      Probleme mit dem Fahrwerk? Fahr' schneller!

      Ich bin Bayer und damit von Haus aus schon mal viel cooler als du.
      Als Ergänzung zu Frezno's wichtigem Hinweis.

      Anfängerkompatible Lösung:

      Großen Kochtopf nehmen, Handtuch drüberlegen und in der Mitte in den Topf drücken.
      Anschließend die Demontage und Montage im Topf vornehmen, ich hab beim ersten Versuch ne 3/4 h diese Kügelchen gesucht ;-)
      KTM - Freude am Schrauben :biggrin:

      Wenn es zum Ingenieur nicht reicht, kannst du immer noch Arzt werden :teufelgri
      Manchmal gammelt auch unten in der Cartridge das Ventil fest.
      Das kannst du dann überprüfen indem du den Gabeldeckel oben abschraubst und auf das Röhrchen das aus der Cartridge oben rausschaust mal draufdrückst (das Röhrchen in das diese "Plastikspitze" vom Einstellrädchen am Gabeldeckel kommt).
      Es muss oben soviel ich das noch im Hinterkopf habe ca 5mm weit herausgucken.
      Wenn es schon bündig mit dem oberen Ende der Cartrige ist oder beim draufdrücken nichtmehr federt wirst du nicht drum rumkommen die Cartridge zu zerlegen und das Ventil wieder gängig zu machen.
      folgende arbeiten wurden (von mir) gemacht:

      feder raus, öl raus, neues öl rein, feder rein, zu.

      vorher war ein endanschlag ("+") da, jetzt nicht mehr.
      fast so, wie wenn das röhrchen plötzlich zu kurz wäre.

      das röhrchen federt im sitz zurück, zugstufenventil dürfte also okay sein.
      plastikstift sitzt auch korrekt, hatte ich extra noch mal kontrolliert.


      wenn man soweit nach "+" dreht, bis dass das schräubchen hohl dreht,
      dann greift das gewinde wieder, wenn man in richtung "-" dreht.
      da gibts dann einen endanschlag.

      kann irgendwas unbemerkt rausgefallen sein? das röhrchen wird ja
      nicht unbemerkt ein paar mm kürzer geworden sein, oder?
      ich bin etwas ratlos.
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      Stefan Geiger

      heiopei schrieb:

      ich bin etwas ratlos.

      auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:

      frezno schrieb:

      Auf der Unterseite der Verschlusskappe ist der Stift, von dem Russi spricht in die Kappe geschraubt. Dieser ist zu weit herausgedreht und dadurch greift das Verstellrädchen nicht mehr.
      Den Zugstufenversteller herausnehmen [...] Stift komplett reindrehen, Verstellrädchen wieder einsetzen.

      hast du genau das gemacht?
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      heiopei schrieb:



      vorher war ein endanschlag ("+") da, jetzt nicht mehr.
      fast so, wie wenn das röhrchen plötzlich zu kurz wäre.

      das röhrchen federt im sitz zurück, zugstufenventil dürfte also okay sein.
      plastikstift sitzt auch korrekt, hatte ich extra noch mal kontrolliert.


      Das hört sich für mich ganz einfach so an als ob die Nadel auf die das Aluröhrchen durch die Cartridge draufdrückt durch Ablagerungen im Weg begrenzt ist.
      Dort unten im Ventil können sich schonmal leicht Ablagerungen bilden die dann die Nadel nichtmehr richtig gleiten lassen bzw sie sogar festsetzen.
      nur zum verständnis für mich:

      wenn ich oben richtung "+" drehe, drückt ja der plastikstift das röhrchen nach
      unten.
      und wenn dem kein einhalt geboten wird, dreht das schräubchen am ende
      der gewindes hohl. right?

      anschlag nach "-" ist ja da. aber wie gesagt, ich kontrollier das gerne nochmal.

      wenn also unten die nadel fest sitzen würde, dann würde doch der anschlag da
      sein, oder?

      oder gibts eine möglichkeit, dass das ventil weiter nach unten durch geht, als vorher?

      wie gesagt, ich kann grad nicht nachgucken, mopped kommt noch.
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      Stefan Geiger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „heiopei“ ()

      so, rückmeldung für die, die´s vielleicht mal interessiert:

      die gewindehülse, die mit der cartidge am oberen ende verschraubt ist,
      war fest. sprich, die ist beim abschrauben der kappe nicht ganz mit raus
      gekommen und auf halbem wege fest gegangen. nicht doll, aber es hat gereicht
      um unbemerkt einfach so da zu bleiben.
      dadurch lies sich bei montage die kappe mit nicht mehr weit
      genug eindrehen und die einstell-plastikschraube hatte keinen endanschlag.
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