Mein Reifenerfahrungsfred!! Für Reinschnupperer geeignet!!

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      wuddy-ktm schrieb:

      250 schrieb:

      wuddy-ktm schrieb:

      Wobei Mousse kein Gummi ist....

      was ist es denn?
      aber selbst wenn das mehrzweckfett dem mousse nichts macht, dem reifen schadet es und von daher ist es ungeeignet.


      Gummi ist aus Naturkautschuk und wäre wohl zu schwer für ein Mousse. Dieses muss synthetisch hergestellt sein, irgendein Polymere wird es wohl sein. Um den Reifen mache ich mit keine Sorgen, dafür ist die Einsatzzeit viel zu kurz.

      Aber Leislauer Gedanke war auch gleich mein erster. Wäre doch genial...


      Mossgummi kann (bin mir nicht 100%-ig sicher) aus EPDM sein. Das ist gut alterungsbeständig, chemikalienbeständig, aber schelcht beständig gegen Fette und Öle.
      Hier gilt dann der Chemie-Grundsatz: "Gleiches löst sich in Gleichem". Unpolare Makromoleküle (Gummi) lösen sich in den unpolaren Molekülen des Öl`s/Fett`s.
      Aber bitte bedenkt: Durch Zugabe und Modifikation verschiedener Elemente, kann man "Gummi" sehr stark in seinen Eigenschaften variieren.

      Gruß
      Staplerfernfahrt: Halle-Hof-drehst´n

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Erzi“ ()

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      Weil wir letztens darüber gesprochen haben. Heute den gefühlt steinharten Michelin Medium 120 mit dem schwarzen Technomousse 120 ausgeführt. Überraschenderweise ist das Mousse nach 10km (bei 21°) signifikant weicher geworden. hab dann schon befürchtet, dass es kontinuierlich weicher wird, das war aber nicht der Fall. Wie das weiße Technomousse auch wird es etwas weicher beim Fahren und gewinnt an Härte bei längeren Standzeiten. Aber wesentlich weniger als das Weiße das ich seinerzeit entsorgt habe weil es mir am VR nicht getaugt hat.

      Für 70 Euro ist es OK und verhilft dem (wirklich sehr guten) Michelin zu zusätzlichem Grip. Ob das TechnoMousse so lange hält wie Michelin oder X-Grip wird sich zeigen. Allerdings werde ich das Hinterrad mit dem teuren Michelin Reifen ausbauen und eines mit einem neuen EF07_gelb montieren, der ist zum Verheizen in Nagy, Tapolca und Ajka gut genug, der Michelin kommt in Kroatien wieder zum Einsatz. Und den 754 mit mittelharten Mousse habe ich ja auch noch. :)

      Insgesamt: TechnoMousse bisher nicht so schlecht...

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      Welcher Reifen empfiehlt sich denn als 18" für die weiterhin anstehende Trockenheit hier in Deutschland? :D

      Ich bin überzeugter Mitas Fahrer, nur neigt sich mein C19 und der EF07 Gelb langsam dem Ende...

      FIM Reifen muss es nicht zwingend sein, sollte aber am liebsten so im Bereich eines 140er Enduroreifens sein, mit schmalen Reifen komm ich weniger gut klar..
      Selbiges Problem vorne, mir rutscht der C19 auf dem Hartboden wenn trocken weg und übermittelt allgemein kein sicheres Gefühl. Einsatzbereich erstreckt sich vom reinem MX bis hin zu Enduro wandern und CrossCountry Rennen.

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      ktm_liebhaber schrieb:

      Welcher Reifen empfiehlt sich denn als 18" für die weiterhin anstehende Trockenheit hier in Deutschland? :D

      Ich bin überzeugter Mitas Fahrer, nur neigt sich mein C19 und der EF07 Gelb langsam dem Ende...

      FIM Reifen muss es nicht zwingend sein, sollte aber am liebsten so im Bereich eines 140er Enduroreifens sein, mit schmalen Reifen komm ich weniger gut klar..
      Selbiges Problem vorne, mir rutscht der C19 auf dem Hartboden wenn trocken weg und übermittelt allgemein kein sicheres Gefühl. Einsatzbereich erstreckt sich vom reinem MX bis hin zu Enduro wandern und CrossCountry Rennen.


      Probiere doch vorne mal den Mitas C21 Gelb, der funktioniert auf hartem Boden besser als der C19..

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      beide rot, von knallhart lehm bis weicher so dass der reifen verzahnt.
      auf feuchtem/nassen boden ist der c18 sogar auf der geraden die seitlich abfällt stark "hangabwärts" gewandert.
      beides jeweils am selben tag gefahren da ich 2 hinterräder mit hatte.
      den c18 hab ich nachher verschenkt. :thumbdown:

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      250 schrieb:

      beide rot, von knallhart lehm bis weicher so dass der reifen verzahnt.
      auf feuchtem/nassen boden ist der c18 sogar auf der geraden die seitlich abfällt stark "hangabwärts" gewandert.
      beides jeweils am selben tag gefahren da ich 2 hinterräder mit hatte.
      den c18 hab ich nachher verschenkt. :thumbdown:


      Der c18 ist wirklich nur für Vortrieb gut. Jeder Hauch von Möglichkeit seitlich weg zu wandern wird vom Reifen schamlos ausgenutzt.
      Life is suffering.

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      erhard schrieb:

      Der rote war doch der ganz harte, den kaum wer fährt. Hattest du den 754 noch länger im Einsatz?
      VG Erhard


      Der Rote ist inzwischen "farblos" hat also keinen Strich mehr. Und das ist nach meiner Erfahrung nach der am meisten gekaufte 754er. Der ist auch tatsächlich weit besser als sein Ruf, schwächelt aber beim Hangschrägfahren selbst auf trockenem und/oder harten Boden. Fährt man den aber mit einem sehr weichen Mousse geht damit alles, kenne keinen Reifen der durch weiches Mousse so seinen Charakter ändert.

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      Der normale 754 ist der Reifen,der mich gerade richtig ärgert,was Haltbarkeit angeht.Hab ihn seit gefühlt Ewigkeiten drauf und der will nicht kaputtgehen.Bin sogar trockene Lehm Mx-piste paarmal gefahren und jetzt fängt er an rund zu werden und einzureissen.Fahre ihn mit dicken Schlauch und 2Reifenhalter und je nach Strecke zwischen 0,6-0,9bar.
      Hänge habe ich hier im Norden kaum ,eher Sandboden und Waldboden und dort sind ja seine Stärken.

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      Kurven ohne wirklichen Anlieger kann er trotzdem nicht. Ist auch logisch wenn man die Positionierung der Stollen betrachtet. Diese sind relativ plan auf der Lauffläche angeordnet. Bei anderen Reifen sind die Stollen meist im Halbkreis angeordnet, sodass immer gleichbleibend viele Sollen aufliegen. Dadurch verändert sich mit zunehmender Schräglage das Gripniveau relativ konstant. Beim 754 heben die Aussenstollen ab, ohne das neue Seitenstollen wieder greifen. Dadurch wird der Reifen in Kurven schlecht berechenbar und der Grip reißt plötzlich ab...
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