Mein Reifenerfahrungsfred!! Für Reinschnupperer geeignet!!


      nach 4+1 Fahrtagen bei Emy in Arad.
      der EF07 war vorher nicht neu
      das Mousse war sehr klein ~290 mm


      Ich habe mich immer gefragt, warum man sich mit FIM Reifen strafen sollte. Um fehlendes Fahrkönnen zu kompensieren hat Mitas die "grün" Reihe erfunden. Die baut aber innerhal weniger Stunden ab. Im Regen "Laub-auf-Lehm" konnte ich kaum anfahren. Emy hat ein paar Mitas zum Verkauf dastehen, viele davon als 754. Ich habe mir für den letzten Fahrtag den grünen gegönnt, weil gar nichts mehr ging. Ich bin damit genauso schlecht gefahren, aber niemand hat es gemerkt, da der Reifen ordentlich Votrieb bietet. Den grünen-Grip-im-Bachbett habe ich nicht nutzen können. Dass der 754(grün) wenig Seitenhalt bietet, liegt inder Natur der Sache.
      Und da schließt sich der Kreis zum FIM - der kann nichts richtig und damit irgendwie alles - wie es halt aus so einer Endurowoche seien kann.
      Ich wünschte mir einen Reifen, ähnlich vielseitig, aber mehr Stolle für Schlamm.

      oder bessere Fahrtechnik :(
      Dateien
      Wenn man mit Emy oder deren Guides fährt, achte mal auf die abgefahrenen Reifen ! Die machen es mit den niedrigen Luftdruck, uns wurde gesagt viel zu hart mit Mousse !! Die fahren Tubeliss mit ca. 0,4 !!!
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      Sag ich doch! ;-)
      Ich habe es letztes Jahr in Polen Mal gezielt getestet. Tubliss mit 0,0 Bar im 754. Das ganze an einem extrem Steilen Waldhang. Wegen dem Baumbestand war kein Schwung möglich und es müsste oft am Hang die Richtung geändert werden. Wirklich genial wie das funktioniert hat. Zuvor mit 0,4 bar war's mir nicht möglich hoch zu kommen.
      Life is suffering.
      Das glauben bei uns die " ich fahre mir doch sonst nen Platten " Jungs auch nicht . Ich fahre am liebsten mit nem alten Mousse wo im extrem Fall der Reifen schon mal in die Felge rutscht .
      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      na ja.

      empfohlen hätte dir hier niemand den ef07sl für emy feucht/nass ... es sei denn er wollte dich ärgern.
      der reifen wurde fürs hard/extrem enduro erfunden da dort mit harten reifen die grenzen tiefer liegen.
      mit c18grün und xt754grün würde man sich z.b. in kroatien/lika größtenteils schwerer tun als mit dem ef07sl.
      es kommt halt immer darauf an wo und was ;-) ... gute orientierung bieten die hard enduro locals, mit dem was die fahren liegt man im jeweiligen gebiet meist sehr gut ;-)
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o

      mork schrieb:

      Sag ich doch! ;-)
      Ich habe es letztes Jahr in Polen Mal gezielt getestet. Tubliss mit 0,0 Bar im 754. Das ganze an einem extrem Steilen Waldhang. Wegen dem Baumbestand war kein Schwung möglich und es müsste oft am Hang die Richtung geändert werden. Wirklich genial wie das funktioniert hat. Zuvor mit 0,4 bar war's mir nicht möglich hoch zu kommen.


      Bin den 754 auch immer mit 0,4 manchmal auch 0,3 gefahren. Irgendwann einmal dann ist ihm die Restluft ausgegangen und ich bin den halben Tag ohne Luft gefahren. Ich habe es gar nicht bemerkt, der Grip war im Wald aber mörderisch :D
      Steve-o: "Generell hat die Qualität des Forums in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen, vorallem seit die mehrheit der Beiträge von zwei Österreichern getippt werden, die zwar keine Ahnung haben, diese aber besonders aufdringlich und vielfach kundtun."
      Der 754er, mit der härteren MX Karkasse braucht generell ein weicheres Mousse, oder mit Tublis weniger Druck, als mit Enduro Reifen oder gar den dünnen SL Karkassen der Mitas Reifen (SL steht für SuperLight und ist speziell für Mousse Einsatz optimierte Karkasse)

      In Arad, bei dem Lehm ist der EF07 grausig. Hier kam ich das erstemal mit dem 754er in Berührung: Wir haben beim Anfahren länger gefüsselt, bis endlich bißerl Geschwindigkeit aufgebaut wurde, unser Kumpel mit 754er machte sich öfters den Spaß und überholte im Wheely.....
      Lehmiger Waldboden ist das Terrain des 754er, bißerl Drehzahl, dass er sich reinigt, dann läuft er perfekt. Wobei der Rote/ohne Streifen besser funktioniert als der Grüne, auch vorwärts, da die Stollen weniger wegknicken.

      artus schrieb:

      mit c18grün und xt754grün würde man sich z.b. in kroatien/lika größtenteils schwerer tun als mit dem ef07sl.

      754 Grün, OK, bei 754 Rot würd ich nicht sagen, sogar eher im Gegenteil: Außer 2014, war es doch immer sehr trocken, sogar staubig und viel lose Erde. Da schiebt der 754er schon perfekt an.
      Nass würd ich auch EF07 (Doppel)Grün empfehlen.
      Bei härtere Geschichten schau ich mir vorher schon den Wetterbericht an und wenn nicht ganz eindeutig: 2. Felgensatz hab ich sowieso immer dabei, manchmal um das Training noch mit einem alten Reifen zu fahren, etc. oder eben auch für einen Alternativ Reifen.
      Problem: Dann stehst bis kurz vorm Rennen und überlegst, welche Felge sollst reinstecken......;)
      Den C18 hätte ich gern mal probiert. Wie ist der Seitenhalt, Führung bei schnellen Kurven? Soll ja glaub ich ein Motocrossreifen sein?

      Wie ist der Grip auf losem Schotter, Steinen und groben Felsen? Im Wald brauchbar?

      Gibts ja nur in einer Mischung und einer breite. Welches Mousse beim 120er? Gleiches wie beim 754? Da ist bei mir das X-GRIP Mousse EH-1 (120/90-18) drinn.
      Würde wahrscheinlich das Mefo 18-0Ex (120/90-18 FIM) auch passen?

      hautz1971 schrieb:

      Gibt es denn auch schon Erfahrungen mit dem Dirt Digger....

      Hab ihn jetzt schon paar Wochen montiert, aber seit der Rallye nix mehr gefahren, ev. dieses WE werde ich ihn probieren.

      CRF-Schrauber schrieb:

      Ich war absolut überwältigt, wo der rauf kommt

      Der fährt aber auch fast jeden Tag und kennt die speziellen Auffahrten.

      Jacky schrieb:

      Den C18 hätte ich gern mal probiert. Wie ist der Seitenhalt, Führung bei schnellen Kurven? Soll ja glaub ich ein Motocrossreifen sein?

      Allrounder: Nirgends besonders gut, nirgends ganz schlecht.
      Ich weiß aber nie, wo ich diesen einsetzen sollte. Brauch ich etwas zum Schaufeln, dann den 754er, braucht es einen weichen Reifen, dann den EF07.
      C18SL in Grün hat ungefähr die gleiche Gummimischung wie der 754er ohne Streifen.

      Jacky schrieb:

      Gibts ja nur in einer Mischung und einer breite. Welches Mousse beim 120er? Gleiches wie beim 754? Da ist bei mir das X-GRIP Mousse EH-1 (120/90-18) drinn.
      Würde wahrscheinlich das Mefo 18-0Ex (120/90-18 FIM) auch passen?

      C18 in 140 ist ungefähr vergleichbar mit 754 in 120 (Enduro vs. MX Angabe).
      Ich fahr den EH0 im 754er, wegen der harten Karkasse würd ich nix Größeres reingeben (neu).
      Beim C18 wird EH1 auch für normales Enduro funktionieren.
      Von Mefo gehört in Beiden das EX0. EX1 in C18SL hab ich mal probiert, war sehr schwer zu montieren und dann steinhart.
      Die ganzen Reifenempfehlungen hier sind recht aufschlussreich, beinhalten für mich aber ein großes Manko (ich rede jetzt nur von hinten, vorne habe ich meine Favoriten):

      Nicht jede/jeder hat die Möglichkeit, einen 2. oder sogar 3. Radsatz zu besitzen bzw. immer dabeizuhaben.

      Mir ist es vor 3 Jahren in Frankreich (Mende) passiert, daß ich aufgrund der Angaben eines Freundes, der einige Jahre vorher dort war und dessen Erinnerung wohl etwa gelitten hatte, total verwachst habe.
      Ich hatte einen 2. Radsatz mit Tubliss dabei, der die Situation gerettet hat.

      Was machen aber diejenigen, die keinen zusätzlichen Radsatz haben und das Gelände nicht kennen, in dem sie fahren werden?

      Andersrum: Was ist für unbekanntes Terrain der empfehlenswerte Hinterreifen (die eierlegende Wollmilchsau)? Dunlop AT81? Ein normaler FIM-Reifen (kein Softie)? C18? Was anderes?

      Erfahrungen dazu will ich wissen, nicht welcher Spezialreifen für welchen Spezialhumus der geeignetste ist.

      Wie gesagt, bitte nur hinten.
      friedrich r.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „friedrich renner“ ()

      Jacky schrieb:

      Den C18 hätte ich gern mal probiert. Wie ist der Seitenhalt, Führung bei schnellen Kurven?

      sch.. äh bescheiden. im nassen wird es ganz schlimm wenn der boden auch nur leicht quer zur fahrtrichtung abfällt wandert dir das heck "hangabwärts".
      kurven ohne anlieger willste gar nicht mehr fahren. der c18 ist ein reifen der mir nie wieder auf die felge kommt.

      den c18 gibt es nicht als 140er! ist ein mx reifen.

      friedrich renner schrieb:

      .......beinhalten für mich aber ein großes Manko

      Es ist natürlich nur ein subjektiver "Erfahrungsthread", es stehen keine Testwerte (Zugkraft z.B. wäre in einer Zeitschrift ein Vergleich der Zugkraft und Seitenhalt recht leicht umsetzbar, für einen objektiven Testbericht) und natürlich fließen subjektive Meinungen, Vorlieben, Strecken, etc. mit hinein.
      Aber über die Vielzahl der Postings und Meinungen ergibt sich mit der Zeit ein recht guter Überblick. Bestimmte Reifen werden immer wieder als sehr gut (für bestimmte Situationen) beschrieben, andere Reifen eher weniger.
      Bzw. kann man auch für den eigenen Einsatz mit der Zeit gute Reifenempfehlungen hier rauslesen.

      friedrich renner schrieb:

      Was machen aber diejenigen, die keinen zusätzlichen Radsatz haben und das Gelände nicht kennen, in dem sie fahren werden?

      Einen Rabaconda mitnehmen ;-)

      friedrich renner schrieb:

      Nicht jede/jeder hat die Möglichkeit, einen 2. oder sogar 3. Radsatz zu besitzen bzw. immer dabeizuhaben.

      Wenn mehr gefahren wird, ist es IMHO empfehlenswert sich zumindest ein 2. Hinterrad zuzulegen. Gebraucht nicht zu teuer und amortisiert sich auch recht schnell wieder, da man damit auf einem Radsatz die Reifen länger fährt, fürs Training weiter runterfährt.
      Aber ja, irgendeinen Kompromiss muss man eingehen:
      Investieren in 2. Radsatz
      oder Reifen + Rabaconda mitnehmen
      oder damit leben, dass man mit einem Handicap unterwegs ist.

      friedrich renner schrieb:

      Andersrum: Was ist für unbekanntes Terrain der empfehlenswerte Hinterreifen (die eierlegende Wollmilchsau)? Dunlop AT81? Ein normaler FIM-Reifen (kein Softie)? C18? Was anderes?

      Wenn es wirklich nur ein Reifen sein darf, dann würde ich den 754 mit Mefo EX0 montieren.
      Wenn es nur für ein, zwei Fahrtagen oder nicht zu steinig (eine Woche Kroatien sicher nicht) und es wird eine Heizerpartie, dann den Dunlop MX52.

      250 schrieb:

      den c18 gibt es nicht als 140er! ist ein mx reifen.

      Ich find ihn nicht ganz so schlimm, aber IMHO kann er eben nix besser als der 754er, fällt aber im Antrieb zurück.
      Statt den C18 würde ich immer den Dunlop MX52 oder Bridgestone X30 montieren.

      Apropos Bridgestone:
      Beim KRKA Enduro hatte ich den X40 Vorderreifen montiert und getestet, als ausgewiesener Hartbodenreifen für die Rallye später:
      Auf der Straße spürt man schon, dass die kürzeren Stollen stabiler laufen. Bei mehr Schräglage schmiert/schwimmt der M59 doch bißerl mehr. Ansonsten IMHO kein Vorteil zum M59. Auch verschleißt der X40 nix langsamer als der M59. Nach einem Tag Discovery und den 2 Raid Tagen war der Reifen fertig. Nix eingerissen, aber komplett rund und sehr flach die Stollen.
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