Ventilspiel Einlass/Auslass

      Original geschrieben von FrankSt
      Denkbar wäre z.B. das die Ventile Einlass/Auslass aus unterschiedlichen Stahlsorten gemacht sind. Jedes Material hat seinen eigenen Längenausdehnungskoeffizienten und so könnte man dann mit der Auswahl der Materialien und der Länge der Ventilschäfte einigermaßen genau festlegen, daß beide Ventile auf das gleiche Spiel eingestellt werden, obwohl da unterschiedliche Temperaturen herrschen.


      ....KTM hatte anfänglich bei den EXC modellen unterschiedliche einstellwerte (0,15 u. 0,10) wurden dann nachträglich (siehe technischen bulletin) beide auf 0,12 geändert !!!
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      Ich glaube....

      ....FrankSt mit seiner Theorie liegt dicht dran, wahrscheinlich ist es ja auch von Interesse die Ventilspiele klein zu halten. Denn wir wissen ja das mehr Spiel auch die Mechanik mehr beansprucht. Und eben auch den bewegungsablauf verzögert, das wird hier zwar im Nannobereich liegen, aber wir sind ja keine Nasenbohrer. Vielleicht sind die Materialien mittlerweile so ausgereift, das man sagen kann ein gewisses Spiel muß sein, aber wir konnten eben durch eine andere Werkstoffzusammensetzung das Auslassventilspiel minimieren da der Längungskoeffizient kleiner wird und so die mechanische Beanspruchung ebenfalls reduzieren.

      Hier mal was zum Material das verwendet werden kann, in Stuttgart nehmen die natürlich nur pures Titan:

      Werkstoffe
      Die Temperaturen können bei Einlassventilen 500°C, bei Auslassventilen 800°C überschreiten. Bei Maximaldrehzahl werden Ventile über fünfzigmal geöffnet und wieder geschlossen. Beim Schließen wird das Ventil am oberen Ende des Schaftes gezogen und knallt mit seinem Teller auf den Ventilsitz. Zu den mechanischen Problemen der Längung kommt noch chemische (Korrosion) hinzu. Einlassventile bestehen deshalb aus Chrom-Silizium-Stahl. Der Ventilschaft kann zusätzlich verchromt sein. Beim Auslassventil sind der Teller aus Chrom-Mangan-Stahl und der Schaft aus Chrom-Nickel-Stahl. Verschleißbeanspruchte Stellen sind gehärtet. Z.T. ist der Schaft von Auslassventilen hohl und mit Natrium gefüllt.
      Der Ventilsitz und das Schaftende sind wegen der hohen Beanspruchung mit Hartmetall gepanzert.
      Quelle: NECKERMANN
      Es kommt auf die Perspektive an.

      Re: Ich glaube....

      Original geschrieben von Ferrari
      .Vielleicht sind die Materialien mittlerweile so ausgereift, das man sagen kann ein gewisses Spiel muß sein, aber wir konnten eben durch eine andere Werkstoffzusammensetzung das Auslassventilspiel minimieren da der Längungskoeffizient kleiner wird und so die mechanische Beanspruchung ebenfalls reduzieren.

      H


      Und das ihr Material derart ausgereift ist, ist ihnen dann rückwirkend für die anderen Motore auch eingefallen :lol: :cool: :rotwerd: !

      Naja Gruß Frank Nasenbohrer :biggrin: .
      Man kann vor seinem eigenen Arschloch nicht davon laufen

      https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,grossbild-551145-388908,00.html
      wenn ma wieder zuviel Mundgeblasen wurde


      Zuviel? Don´t rub the bottle if you don´t want the genie to come out, sach ich nur.

      Aber lass uns aufhören, in Metaphern übers Blasen zu reden, das erinnert mich immer an die Sache mit Schwänzels die Vötzles besuchen oder wie das war. DAS find ich ma voll pervers. *schauder*:teufelgri
      ......ihr seit ja mal sowas von OT, da mach ich mit !

      He Kupplung, wo war denn der Thread von den Hintereingangels ?

      Der mit der Genie ist klasse, muß ich meinem nächsten "Facials"-Opfer mal sagen.

      Am besten sind die, die dann zum Tempo greifen und ganz locker verbreiten sie hättens kommen sehen.

      :biggrin: :biggrin: :biggrin:
      Es kommt auf die Perspektive an.
      Um mal wieder aufs Thema zu kommen:

      Original geschrieben von casicool
      ....KTM hatte anfänglich bei den EXC modellen unterschiedliche einstellwerte (0,15 u. 0,10) wurden dann nachträglich (siehe technischen bulletin) beide auf 0,12 geändert !!!


      Lies Dir das Bulletin mal genau durch, Casi.
      Die haben nicht die Ventilspiele geändert, sondern nur darauf hingewiesen, daß es in den diversen Publikationen verschiedene Maßangaben und Beschreibungen dazu gibt, die teilweise falsch sind und als Klarstellung haben sie dann irgendwann diesen Wisch verschickt. Die verbessern also nur Fehler ihrer Dokumentationsabteilung, am Motor selber hat sich nix getan.
      Wenn KTM in die 2001er Bedienungsanleitung geschrieben hätte, 2 und 2 wären 5 und dann 2002 nachgereicht hätte, daß es doch nur 4 sind, dann bedeutet das nicht das die KTM Ingenieure zwischenzeitlich die Gesetze der Mathematik optimiert haben.