Erzberg- Fahrtechnik Diskussion

      Erzberg- Fahrtechnik Diskussion

      Auszug aus

      http://www.erzberg.at
      http://www.rohtext.2000.cd

      Die NICHT - Fahrtechnik

      Leute, Leute!
      Na gut, ich weiche der Gewalt....

      Auf die Gefahr hin, dass mir Herr K. eine auf die Nuss haut.
      Weil er gemeint hat, nur ein Sieger darf über Fahrtechnik sprechen.
      Und versuch mal als Chefredakteur dem Verleger zu widersprechen....uiuiui!

      Aber bin ich nicht ein Sieger? Hab ich nicht eben in Lunz den Peter sauber hergebrannt,
      und schon zweimal am Erzberg die Lisi gerichtet? Na also!

      Also folgend eine theoretische Betrachtung über die IDEALE Schotterdrift- Kurve, wo alle bisher vernommenen Meinungen von Experten, eigene Er-Fahrungen, und physikalisch-technische Gesetze ins Kalkül gezogen wurden.

      In Ergänzung des Disclaimers verweise ich hier ausdrücklich nochmals auf den kabarettistischen Charakter des Magazins hin. Die vermittelten Inhalte wie Techniken, Hinweise und Theorien wurden zum Zweck der Unterhaltung und Zerstreuung veröffentlicht. Und jeder, der etwas davon in der Praxis umsetzen möchte ist angehalten vorher seinen Verstand einzuschalten, und sich der Risiken und Eigenverantwortung für sein Handeln bewusst zu sein!

      Also:
      Der Speed im Prolog ist der Schlüssel zum Finishen. Ab der vierten Startreihe des Hare Scramble müsste ein Wunder geschehen, um das Ziel zu sehen.

      Aber was macht schnell?

      Die Leistung alleine kann es nicht sein, wenn man in die erste Startreihe blickt: 125er und 200erter allerorten.
      Es muss also am Kurventempo liegen!

      Was macht aber in der Kurve schnell?

      a) Spät bremsen
      b) Maximaler Speed im Radius
      c) Früh beschleunigen

      Ich habe es lange aus physikalischen Gründen geargwöhnt, die Aussagen der Schnellsten und die Erfolge der 2Trac bestätigen, was schon lange aus dem Automobilsport bekannt ist:

      Du kannst driften wie verrückt und bist trotzdem langsam.

      Warum?

      Weil es in der Kurve nicht auf maximales Durchdrehen und Querstehen ankommt, sondern dass Du
      Den gegebenen Radius mit maximaler Geschwindigkeit fährst.

      Beweis: Du kannst eine Kurve ur- langsam durchfahren und trotzdem durch heftiges Gasgeben einen spektakulären Drift produzieren.

      Das hat der HERR also damit gemeint, dass Kurvenspeed mit dem Vorderrad produziert wird:

      Es geht darum, die Querkräfte gleichmässig auf beide Räder aufzuteilen. Damit können die höheren Fliehkräfte aufgefangen werden, dh Du kannst schneller die Kurve packen ohne gleich rauszufliegen.

      a) Das Vorderrad
      Damit das Vorderrad Querkräfte aufnehmen kann, darf es eben nicht einfach durch Gegenlenken beim Driften in Fahrtrichtung stehen. Es muss zu dem Zweck selbst auch ein Wenig querstehen, also auch „driften“. Und zwar idealerweise in der Fahrzeug- Längsachse.

      Eingeleitet sollte die Kurve also nicht nur durch das „Reinbremsen“ werden, also das Reindriften über das blockierende Hinterrad. Die schnellsten Profis lenken am Kurveneingang sehr stark in Kurvenrichtung, und stellen DAMIT das Bike quer. Dadurch übernimmt auch das Vorderrad hohe Seitenkräfte.
      Es ist klar, dass ein dermaßen am Grip -Limit driftendes Vorderrad viel Balancegefühl und Übung erfordert. Tatsache ist, dass selbst Strassenrennfahrer dieses Prinzip heute stärker anwenden als früher.

      DAS hat der HERR also damit gemeint, wie er sagte: „Wenn Du lernen willst wie eine schnelle Kurve geht, bau mal Deine Bremsen aus.“

      Wie Du Dich an diesen Idealzustand herantasten kannst? Ganz einfach: Fahre Deine Trainingsrunden immer schneller, lenke immer plötzlicher ein, bis das Vorderrad beim Einlenken deutlich schmiert und driftet. Klar, dass Du zuvor für eine grössere Schräglage sorgen musst, damit es Dich nicht per High-Sider aus der Kurve befördert.

      Solange das Vorderrad ruhig und sicher seine Bahn zieht während das Hinterrad mehr oder weniger wild ausschlägt, BIST DU EINFACH ZU LANGSAM!

      b) Das Hinterrad
      Schon aufgefallen, dass das Hinterrad breiter als das Vorderrad ist? Das liegt daran, dass es nicht nur Seitenkräfte aufnehmen muss, sondern auch für den Vortrieb zuständig ist.

      Je mehr das Hinterrad mit Vortrieb beschäftigt ist, desto weniger Seitenkräfte kann es aufnehmen. Du merkst das daran, dass beim heftigen Gasgeben das Hinterrad hoffnungslos wegdriften kann, bis Du nicht nur quer- sondern auch gegen die Fahrtrichtung stehst (oder liegst).

      a) Du kannst einerseits möglichst viel Gewicht nach vorne bringen, um das HR mit weniger Seitenkräften zu belasten.
      b) Du kannst dosierter bremsen und auch am Scheitelpunkt dosierter Gas geben, um viel Speed durch die Kurve zu retten
      c) Du entlastest das Hinterrad vortriebsmässig, indem ein Teil der Motorkraft auf das Vorderrad übertragen wird, wie es bei der neuen 2-Trac von Yamaha geschieht.

      c) Die „perfekte“ Kurve
      Mal angenommen, Du heisst nicht Jürgen Fink und musst mit einem Heckantriebs- Bike vorlieb nehmen:

      1) Brems-Phase
      Wer später bremst ist länger schnell: Taste Dich mit immer späteren Bremspunkten an die Kurve heran, bremse immer härter aus immer höheren Ausgangs- Geschwindigkeiten. Solange Du kerzengerade auf die Kurve zufährst, sind die grössten Bremskräfte möglich. Ideal ist der Bereich, wo sich beide Räder noch leicht drehen, aber schon deutlich Schlupf haben.
      2) Hineindriften
      Jetzt ist der Kurvenäusserste Punkt erreicht, wo die Kreisbahn beginnt: Ohne dass Du es bewusst wahrgenommen hast, wurde noch während der geradeaus- Fahrt durch ein leichtes „nach aussen“-lenken das Bike in kurven-innen-Schräglage gebracht.

      Bevor Du nach kurveninnen auf der Schnauze fällst, schlägst Du das Vorderrad recht abrupt in Kurvenrichtung ein, sodass Du deutlich spürst wie es zu driften beginnt. Durch den Richtungswechsel kommt auch das Hinterrad quer zur Fahrtrichtung, und beginnt ebenfalls Querkräfte aufzunehmen. Die theoretisch ideale Balance ist erreicht, wenn das Bike mit in Längsachse stehendem Vorderrad und relativ geringem, gleichbleibenden Anstellwinkel durch die Kurve driftet.

      Bremsen in der Kurve:
      Obiger Vorgang kommt ohne Bremsen aus. In der Praxis wird aber beim Einleiten der Kurve sowohl vorne (leicht) als auch hinten (stärker) weiter gebremst, sodass die Kurvenbahn nicht einem Kreisbogen sondern eher einer Parbabel gleicht. Dadurch ist das Bike auch etwas stärker angestellt und das Vorderrad leicht gegen- gelenkt, weil die Bremserei das HR stärker nach aussen driften lässt.

      3) Übergang
      Der wohl kniffligste Moment ist der Übergang zwischen Brems- und Beschleunigungs- Phase.
      Warum? Weil es theoretisch unmöglich ist, gleichzeitig zu bremsen und zu beschleunigen. Und doch ist es wahr, dass Profis während sie noch im brems- Drift sind, schon Gas geben und die Kupplung schon schleifen lassen:
      Das Hinterrad wird so idealerweise nahtlos vom Bremsen in die Beschleunigungsphase wechseln, die Längskräfte bleiben (bis auf das Vorzeichen) gleich, und so zieht das Hinterrad leicht angestellt schlenkerfrei seine Bahn, die Querkräfte werden weiterhin von beiden Rädern im selben Verhältnis getragen, der Drift bleibt gleich mit leicht gegengelenktem, und DOCH leicht driftenden Vorderrad.

      Warum ist der Übergang und das NICHT- schlenkern so wichtig? Weil es der langsamste, engste Teil der Kurve ist. GENAU HIER entscheidet sich die Ausgangsgeschwindigkeit für die nächste Gerade. Ein Fehler an dieser Stelle wird durch den fehlenden Speed in der Geraden mehrfach multipliziert.

      4) Herausdriften
      Wie beim Hineinbremsen wirkt sich nun die Beschleunigungskraft negativ auf die Aufnahmefähigkeit für Querkräfte aus. Während beim Reinbremsen die Bremskraft 2-WD mässig auf beide Räder aufgeteilt werden konnte, muss beim Beschleunigen das Hinterrad alleine für die Längskräfte sorgen. Und daher muss leider Gottes das Gas dosiert AUFGERISSEN werden, will der Pilot keinen Dreher fabrizieren.

      Kurvenbahn: Ich gehe einfach davon aus, dass jeder von Euch weiß, dass eine Kurve außen angefahren wird, dann zum kurveninnersten Punkt im Scheitel führt, und anschließend wieder nach außen gedriftet wird.
      Da der Drift mit eingerechnet werden muss, steuert der wackere Pilot beim Hineindriften einen Punkt an, der kurveninnen schon jenseits der Fahrbahn liegt. Ohne Drift würdest Du über den Fahrbahnrand rumpeln....


      d) Darum ist 2-WD schneller
      Der Effekt ist aus dem Rallyesport bekannt, und jeder der auf Schotter oder Schnee einen Quattro fahren durfte, weiß was das bedeutet: Da die Antriebskraft auf Vorder- und Hinterreifen aufgeteilt wird, kann jedes einzelne Rad mehr Seitenführungsaufgaben übernehmen. Daher gibt’s kein Ausbrechen mehr beim Beschleunigen:
      Das Fahrzeug liegt total neutral im Drift, und schlägt im Kurvenspeed die Heck- oder Fronttriebler UM LÄNGEN!
      Wir sind gespannt, wie sehr Jürgen Fink den internationalen Stars mit seiner 2-Trac um die Ohren fahren wird. Wenn nicht: Auch Quattro- fahren musste einmal gelernt werden.

      Mehr Info betr. Yamaha:
      http://ymedc.introweb.nl/de/archive/enduro/wr450_2trac.shtml#


      oder


      http://ymedc.introweb.nl

      und auf WR 450 klicken


      Fazit:
      Üben bitte mit voller Schutzkleidung und freien Sturzräumen. Kann gut sein, dass Du anfangs recht häufig auf der Pfeife liegst. Davon bist Du jetzt aber selbst der Verursacher, weil Du wieder einmal alles glaubst was da geschrieben steht.

      Du brauchst ja keine Ahnung haben, fahr einfach schneller in die Kurve rein als bisher und gib dafür weniger Gas als bisher. Brems spät, zieh eine saubere Linie, übe das Feingefühl für die Balance des driftenden Vorderrads, und wenn Dich jemand fragt, warum Du plötzlich so viel schneller bist sagst Du: „Keine Ahnung! Das habe ich doch immer schon so gemacht“. Und sag niemand weiter, daß das hier steht. Denn es ist jetzt unser Geheimnis! Psst! Schon garnix dem Herrn K. reinsagen. Du hast ja keine Ahnung wie fuchtig der wird, wenn ihm plötzlich alle herbrennen!
      Jung SEIN statt faltenfrei!
      @alle, danke für das Lob, war auch recht schmerzhaft, das Ganze in der Praxis auszutesten. Muss dem Herrn K. damnächst meine Meinung sagen, Schnapsidee sowas einfach ohne Bremsen Driften wollen! Mit gehts echt besser, das war das erste Testergebnis.

      @Madwolf,
      ja iss deswegen so viel Theorie dabei, weil ich das ewige Auftutteln, besonders an der linken Hüften nicht mehr ausgehalten hab. Bin eh schon ausgestopft gwesen mit Isomatte wie ein Michelinmanderl, aber gnutzt hats nur wenig.

      Dazu hab ich ja jetzt den letzte Absatz geschrieben, dass man auch ohne Theorie schnell sein kann: Schneller rein und schneller raus. Das isses! Und mein Schatzerl hat das auch gut gfunden, núr das schneller kommen nicht.

      lol

      na gut, Rasselbande, ab in die Praxis, aber bitte nicht behaupten, ich sei schuld!

      lg tao

      PS.: Schon beim Erzberg angemeldet?
      Jung SEIN statt faltenfrei!
      Tschuldige Tao

      War nicht so gemeint
      Is natürlich wichtig, das man die Fahrtechnik ordendlich analysiert

      Beim Erzberg glaub ich aber trotzdem nicht, dass die Drifterei usw. viel bringt.
      Die meiste Zeit macht man sicher mit der Bremse. Das Problem sehe ich aber nicht in der Bremstechnik selber(Kann man ja üben), sondern im mentalen Bereich. --> Von 150kmh ohne Rollphase voll auf die Bremse, gibt ca. 20 Leute am Berg die das können. Die meisten Prologheizer drehen sogar 100m vor dem Bremspunkt das Gas ab.

      Hoffe, das ich dieses Mutproblem heuer besiege und endlich mal in der 2. Reihe Lande

      Tschau
      Ich habe diese Technik Vorsichtig und mit vorbehalt bei meinen letztem Rennen am Wochenende ausprobiert und siehe da... meine SP Zeiten haben sich um viele Sekunden verkürzt!!! Es erfordert zwar ziemlich Mut finde ich und muss noch einige Stunden und Tage ausgefeilt werden aber ich werde daran Arbeiten. Mit diesem Bericht ist mir ein kleines Licht aufgegangen!!!
      Super mehr davon!!!:)
      Einer der immer alles genau wissen will...

      Heyyy! Riesig!

      Freut mich für Dich, lieber 450!

      Habe diese Technik erstmals zum Erzberg erprobt, und konnte
      meine Zeit trotz Fast- Steher wegen einem gestürzten Desert- Bomber vor mir verbessern.

      War nur schwierig, das Ganze in Worte zu fassen.

      Jetzt hab ich nur eine Bitte: Beim Prolog am Erzberg schnapp mir ja nicht deswegen meinen -beim grossen Geist- bestellten Platz in der zweiten Startreihe vor der Nase weg, abgemacht?

      Naja, hätte ja sonst den schwachen Trost, dass wenigstens ein "geistiger" Teil von mir (statt körperlich) den Hare Scramble findished!

      Also alles Gute weiterhin beim übers-Vorderrad-reindriften!

      lg
      tao
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      http://www.rohtext.2000.cd
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      Jung SEIN statt faltenfrei!
      Schön (schwitz!), dass Du die französischen Klassiker dem Erzberg vorziehst, kommt dort (puh!) eh VIEEEL mehr zum Fahren!

      Übrigens, auch alle anderen Leser (ja Du!), die schneller als ein Tretroller unterwegs sind: Du bist schon (keuch!) überqualifiziert für den würschtelbeisser- Erzberg. Komm, folge dem Ruf der grossen weiten Welt!, Komm in die Fremde, dort ist es wunderschön......!

      Ich bin sicher der einzige, der wegen schon gelöhntem Nenngeld am E-berg hockt (hähä...äh...uuups!...will meinen: uääääh), waru´m darf ich nicht nach Frankreich!

      Also ernsthaft:

      Viel Erfolg, halte die rotweissrote Flagge hoch und zeige den Baguette- Gastons wo der orange Hammer hängt!

      lg
      tao
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      Jung SEIN statt faltenfrei!
      @ alle die das können

      Ich habe mal etwas experimentiert und bekomme das nicht so richtig hin: driften ohne Gaseinsatz (no way), Driften durch starkes Einlenken (geht das Vorderrad weg).

      Also, bitte versucht doch mal eine Anleitung für Dummies, wie kann man es am besten üben - Untergrund, Geschwindigkeit, Gewichtsverlagerung, Bremsen, etc...

      KathiM

      P.S. nur für den Hausgebrauch - kein Erzberg!
      Suchende(r) Kathi-M (eister?)

      Wenn's eh nicht für den (keuch) Erzberg ist,
      kann ich Dir gerne den intim-Trick verraten:

      a) Aber:
      Wozu und warum willst Du das Risiko von unnötigen Stürzen eingehen?

      Wenn ich zurückdenke, bin ich früher immer mit satt führendem Vorderrad gefahren, habe durch bremsen/gasgeben das Hinterrad driften lassen und war glücklich.

      Geiles Gefühl, sieht spektakulär aus, sicheres Gefühl, keine Stürze, etc.

      Aufgewacht bin ich erst, als ich bei Rennen Speedmässig verdammt weit hinten gelegen bin und die Quali für den Erzberg Hare Scramble mit Hängen und Würgen grad noch geschafft habe.

      Also wenn Du keine Rennen fährst, warum bleibst Du dann nicht bei der bewährten Fahre?

      b) Du willst es trotzdem:
      Das ist ja der Witz, dass das Vorderrad weggeht.
      Wenn es nicht an der Haftungsgrenze ist, bist Du einfach noch zu langsam.

      c) Wenn es zu stark weggeht warst Du zu schnell oder zu heftig eingelenkt.

      Taste Dich doch von unten an die Sache heran.

      Fahre einfach mal ein und dieselbe Kurve immer schneller.

      Dur wirst sehen, dass ab einem gewissen Tempo das Vorderrad zu schieben beginnt.

      Gewöhne Dich erstmal an das "blöde" Gefühl, vorne keine satte Kontrolle mehr zu haben.

      Und dann als nächsten Schritt:

      Übe, auf die Kurve aus immer gleich- vollem Dampf zuzurasen,
      und
      a) suche den letztmöglichen Bremspunkt, wenn Du voll in die Anker gehst (auch Vorderrad so heftig wie möglich, so dass es schon "schwimmt").
      b) Am Beginn des Kurvenradius Vorderbremse weitestgehend öffnen, dafür durch "Einlenken" das Bike in den Drift führen.

      Also nicht herumreissen, es ist mehr ein "Deuter", wie man in Wien sagt.

      Durch den Deuter schwingt das Heck sofort nach Kurvenaussen.
      Tatsache, auch ohne Hinterbremse!

      Vorne wird jetzt nur noch seidenweich gebremst wird (das Vorderrad ist nun mit der Seitenführung / Fliehkräften beschäftigt)

      Die Hinterradbremse darf relativ stark weiter gebremst werden. Damit unterstützt Du den Drift.

      Wenn das Heck zu stark weggeht: Weniger stark bremsen, eventuell Dein körpergewicht etwas weiter nach vorne verlagern.

      Ja, und dann kommst Du zum Scheitelpunkt, und weiter geht es wir im Text beschrieben: Der unmögliche und doch praktizierte nahtlose Wechsel vom Bremsen zum Beschleunigen

      Aber wie gesagt:
      Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, fahre mit Spass und Spektakulär (und sicher) wie bisher.

      Halte mich auf dem Laufenden!

      lg
      t
      Jung SEIN statt faltenfrei!
      hey tao bin dieses Jahr auch dabei zum ersten mal schreibe ruhig mal etwas mehr zu dem thema wie ich mich für denn scramble qualifizieren kann. Bin für jeden tipp zu haben.
      Ne mal im ernst ist es schwer sagen wir mal so in die dritte reihe zu kommen?
      Nach jeder Auffahrt kommt auch eine Abfahrt.

      Ja und nein

      Für einen der schnell ist, kein Problem.
      Der Robert Theuretzbacher zum Beispiel,
      der schafft die Erste Reihe mit Links.

      Der fährt auch in nationalen Enduro Rennen
      immer ganz vorne mit.

      Für unsereins, bin ja auch schon 48 Lenze,
      der immer nur per Spass im Gelände geglüht ist,

      der happy war mit einem sicheren Gefühl und
      trotzdem spektakulärem (Gas-) Drift, ist das was
      anderes.

      Wie ich 20 war, und mit 17 PS den dicken KTM's
      und Bultacos und Huskies um die Ohren gefahren
      bin, war das auch ganz einfach.

      Damals (das war auf Asphalt) sind alle noch im nicht-
      drift gefahren. Immer voll Grip, trotz Stollenreifen,
      naja ein bissl geschmiert hat es schon.

      Aber heute wird sowohl am Asphalt (Supermoto)
      und besonders im Gelände im Doppel- Drift
      gefahren,

      also vorne und hinten im Schwimmen.

      Das müssen die Magennerven einmal verkraften.

      Und es müssen erst die richtigen Reflex-
      Nervenbahen im Rückenmark verlegt und
      verkabelt werden. Und das geht nur mit:

      1) Training
      2) Training
      3) Training

      Und die Fahrtechnik- Serie macht die Sache
      auch nicht leichter.

      jetzt fährst Du mir demnächst AUCH um die
      Ohren, und herrgott, wie soll ich da die Quali
      in die Zweite schaffen?

      Na gut, in der dritten Startreihe, so die Statistik,
      gibt es noch eine KLEINE Chance:

      Aus der Dritten haben es schon mal 4 (vier) ins
      Finish geschafft. Wenn ich auch sonst ein
      tempomässiger Zauberlehrling bin:

      Den Start hab ich beim Hare Scramble noch jedesmal
      für mich entscheiden können. Naja. Manchmal gibt man
      sich schon mit Teilerfolgen zufrieden...kkk

      Insgesamt:
      mit dem Hare Scramble Kurs hab ich weniger Probleme
      als mit der Quali. Daher ist das Trainingsprogramm
      eindeutig klar.

      Und:
      Nur noch 6 Wochen bis zum Start!!!!

      Viel Glück!

      http://www.albert.2000.cd
      Jung SEIN statt faltenfrei!
      Hi,

      mein Endurokumpel hat es schon bei seinem ersten Erzberg in die zweite Startreihe geschafft. Er ist dann leider aber nicht bis zum Ende gekommen weil sie ihn abgeschossen haben.

      Dieses Jahr versuchen es zwei von uns wieder mal schauen was so geht.
      Er benutzt auch die beschriebene Fahrtechnik mit dem über das vorderrad rutschen.
      Lernen ich weiss nicht entweder mann kann es oder mann braucht viel viel training !

      Aber wo zum teufel kann mann das üben ?

      Bei uns hat mann neue Teerstrassen gezogen und darunter ist der grobe Schotter und mein Kumpel hat bevor die den Teer draufgepappt haben halt Kurven und drifts darauf geübt.

      Beiendruckend fand ich einmal da hat es ihm die Bremsleitung vorne zerfetzt und er war immer noch Sauschnell in den Kurven

      Cu Marcus
      KTM-CLUB.de
      MSC-Kleinhau
      HARDENDURO(Adressenliste der Endurofahrer)
      MX-Mike


      Jungens werden nicht erwachsen nur die Spielzeuge werden grösser:teufelgri

      (ist Sie zu stark dann bist Du zu schwach)

      MAICO 490 Bj 81
      2 x MAICO 490 Bj 81 in Teilen
      MAICO HEWA 250 Bj 81
      Husqvarna CR250 Bj 81
      Yamaha YZ 400 Bj 79
      Yamaha YZ 250 Bj 80
      KTM 300 SXS 05
      Zündapp HAI (Mofacross)

      tja der Herr K...

      Ja genau das (mit der Bremsleitung) hat ja der Herr K. gemeint.

      Beim Rennkart- fahren war es schon immer so, dass wir durch blosses Reinreissen und quer driften bremsten und damit auch schnell waren.

      Ich für meinen Teil habe eine Schottergrube in der Nähe von Teesdorf entdeckt, die unter der Woche immer frisch von LKW's gepresst wird und so fast Erzberg Qualitäten hat.

      Die anderen Enduristen da haben bestimmt schon mal vielsagend auf den Deppen gedeutet, der da immer im Flachen vollgas glüht und ´die vielen schönen Steilauffahrten "verschmäht".

      Aber so ist das halt.

      Hast Du Lust, am Weekend, oder (heute abend)? Mal Gas zu geben?

      lg
      http://www.albert.2000.cd
      Jung SEIN statt faltenfrei!
      Also ich bin mal um drei Sekunden an der 2. Reihe vorbeigeschrappt.
      Mit einer TE 610/99.
      Ging recht gut.
      Nachher Checkpoint 12 und nur nicht im Ziel, weil man vorher abgebrochen hatte.

      Nur schade das man dort immer so verarscht wird.
      Aber wenn man den Reitwagen mal gelesen hat, dann weiß man das die Startgebühr woanders besser angelegt ist.
      Obwohl die Streckenführung einer der besten in der Welt ist.
      Das einzige Problem beim Erzberg ist der Veranstalter !!!!
      Fahrtechnisch muß man nur gut darin sein, um andere Fahrer in liegender Position einen Bogen zu fahren.

      Der Prolog ist auch die falsche Methode die Leute für den Hare Scramble auszusuchen.
      Im Jahr 2000 standen in der ersten Reihe einige Leute, die sich am allerersten Hang bis auf die Knochen blamiert haben.

      Mein Tipp beim Prolog:
      Lang genug übersetzen !!!!!!! und die Kurven innen nehmen.
      Nach jeder Auffahrt kommt auch eine Abfahrt (C.Karacho).

      " Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit." Theodor Heuss
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