MX zu gefährlich?

      MX zu gefährlich?

      Tach Experten,
      war heute zum dritten mal an einer Cross Strecke (Grevenbroich) und habe auch zum dritten Mal einen schweren Unfall beobachtet. Der heute brauchte nen Hubschrauber. Den Weg zum Hubschrauber fuhr der Krankenwagen im Schrittempo(Wirbelsaeule!?). Ich hoffe nur, das es noch mal gut ausgegangen ist.
      Mir als dummen Outsider ist folgendes aufgefallen:
      Die schweren Unfaelle sind alle hinter den Sprunghuegeln passiert. Da gehts
      genauso steil runter, wie es vorher rauf geht. Und unten gehts dann vorne auf oder übern Lenker. Warum gehts eigentlich so steil ab? Wer springen will, der kann das doch auch tun, wenn der Huegel hinten sanft abflacht. Sieht schon echt stark aus, wenn
      die Könner fliegen und ohne wärs sicher um einiges langweiliger, aber es geht doch um Weite und abgehoben wird doch vorne an der Kante?
      Ich finde, es wuerde dem Sport (und Sport ist es, mit allem was dazu gehoert)
      nichts an Klasse verloren gehen, wenn man die Bahnen dort entschaerfen wuerde.
      Gerade bei künstlichen Strecken wie Grevenbroich ist das doch kein Problem.
      Bei allem persoenlichen Leid der Verunfallten und deren Familien ist es
      doch auch euer Sport, der hier ins falsche Licht geraet, wenn da ständig der Notarzt zu euch rauskommen muß.
      Lieg ich da völlig falsch?
      Hi ich hoffe Du hast jetzt keinen falschen Eindruck bekommen . Also bei uns kommt nicht jedesmal der Sanka , ich denke mal das war ne Anhäufung von unglücklichen Zufällen.

      Ich kenne den Sprung nicht aber es stimmt schon daß eine steilere "Landerampe" um einiges fieser und gefährlicher ist als eine flache , einfach weil Du sie exakter treffen mußt.
      In Deutschland sind z. B. ja auch sogenannte Doppelsprünge auf offiziellen MX-Strecken nicht erlaubt.
      Es passieren auch viele Unfälle gar nicht beim Springen sondern bei anderen Streckenteilen.
      Oft sieht man auch ziemlich übel aussehende Highspeed-Abgänge ohne Folgen und ein anderer fällt fast im Stehen um und bricht sich irgendwas .

      Aber Du hast schon recht , richtig gefährliche Streckenteile sind schlecht und bringen im Grunde keinem was .

      Gruß Twinshocker
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      hi

      also ich war heute auch in grevenborich und habe alles mitbekommen!aber nicht wie es zum sturz gekommen ist !
      ich muss sagen die sprünge waren heute in einem nicht besonders guten zustand !
      und da sollte eben jeder selber entscheiden ob er sie springt oder nicht!
      ich hab mich heute über die sprünge nur drüber rollen lassen ,weil mir das risiko zu gross war !
      ich weis allerdings nicht ob der verunfallte gesprungen ist ,hab ich nicht gesehen !
      aber es passiert auch oft das sich viele überschätzen und dann kann schnell was passieren ,vorallem in grevenbroich da die sprünge nicht besonders klein sind !

      ich hoffe es geht im einigermaßen gut!

      mfg
      jens
      irgendwie scheinen es viele streckenbauer mit den sprüngen nicht so recht hinbekommen. sind die auffahrten nich meist im grünen bereich, so sind die landungen doch meist viel zu steil. springst u dann einen tucken zu kurz hebelts dich übern lenker. der grosse table in grevenbroich wäre um einiges ungefährlicher wenn die landung ein wenig flacher geschoben würde. du springst ja nicht nur weit, sondern auch ziemlich hoch. und dann genau zu treffen kann schon mal in die hose gehen. in satzvey gibt es jetzt auch einen neuen sprung, da ist das genauso bescheuert. auf die frage waum sie die abfahrt nicht flacher machen kam die blöde antwort: "damit den nicht jeder springen kann." bei so einem schwachsinn sind die unfälle doch vorprogrammiert.
      das es wirklich nicht schwer sein kann vernünftige sprünge zu bauen sieht man doch in italien oder ungarn, da klappt das doch auch ...
      ist das morgen ein leben ohne heute wert?
      Es scheint mir angeraten, hierzu einmal Stellung zu beziehen.
      Eine Cross-Strecke wie in Grevenbroich bietet den verschiedenen Könnerstufen die Möglichkeit, im Rahmen Ihrer Fähigkeiten eine entsprechende Strecke zu befahren.
      Anfänger tummeln sich bitte auf den dafür geeigenten Stellen, ebenso die Kinder und Jugendlichen auf den dafür reservierten Bahnen.
      Die Hauptstrecke wird von all denen befahren, die es können oder lernen wollen.
      Bei allem was man im Motorsport so macht ist eine der grossen Gefahren die Selbstüberschätzung. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein.
      Man könnte auch fragen, wieso der Nürburgring von jedem Privatfahrer befahren werden kann. Wenn der Tiefer-Breiter-Schnell-Pseudorennwagen im Dreck liegt ist dann das Zähneknirschen groß.
      Im Klartext: Wenn man es nicht so richtig kann, muss man es im Motorsport langsamer angehen lassen und in diesem Fall die Sprünge "überrollen", wie schon richtig angemerkt wurde.
      Steile Auf- und Abfahren gehören meines Wissens zum Wesen des Cross- und Endurofahrens.

      In Grevenbroich wurde vor zwei Wochen die 250ccm Amateur-EM ausgetragen - der Streckenverlauf ist seither unverändert. Will heissen: Die Strecke und auch die Sprünge wurden von den Offiziellen in dieser Form abgenommenn und genehmigt. Im Zuge der DAMCV-Läufe sind hier auch die 80er unfallfrei gestartet.

      Der verunglückte Fahrer hat sich übrigens am Zwischensprung vor dem Table verletzt.
      Dieser Zwischensprung ist eigens eingebaut worden, um die Geschwindigkeit vor dem Table zu reduzieren, da es sich gezeigt hat, dass viele "Hobby"-Fahrer es den Inter- und IMBA-Fahrern nachmachen und den Table komplett überspringen wollen. Das sind doch immerhin min. 18m! Nun springen die "Profis" den Table noch immer, die Normalsterblichen müssen ihn halt "abrollen".
      Warum der Fahrer gestürzt ist, ist noch unklar.
      Tatsache ist jedoch, dass dieser Sturz im Zuge eines Clublaufes eines ortsfremden Enduroclubs geschah - Das bedeutet:
      1. Weitgehend unbekannes Cross-Gelände,
      2. Wettbewerbscharakter der Veranstaltung
      3. Kein weiterer Fahrer war an diesem Sturz beteiligt.

      Über welche Crosserfahrung der Fahrer verfügt, vermag ich nicht beurteilen, spielt hier auch keine Rolle.

      Nach meinem Kenntnisstand hat der Fahrer einen äusserst schmerzhaften Waden-Schienenbeinbruch erlitten.
      Da die Anfahrt zum Gelände nicht wackelfrei zu bewerkstelligen ist wurde der Fahrer mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert.

      An dieser Stelle wünsche ich dem Fahrer im Namen des MSC-Grevenbroich gute Besserung und rasche Heilung.
      Ich bedanke mich ausserdem bei den Ersthelfern an der Strecke sowie den Rettungssanitätern, die sehr schnell vor Ort waren.


      T. Küchler
      MSC-Grevenbroich 1963 e.V.

      [ 08. April 2002: Beitrag editiert von: Kettenfett ]
      Geht doch!
      Also das der Verein in Grevenbroich mit seinen Helfern hervorragende Arbeit geleistet hat und leistet und auch mir Anfaenger fuer nur 13Euro eine tolle Bahn zur Verfuegung stellt, steht ausser Frage. Moechte mich auch auf diesem Weg dafuer bedanken.
      Die Frage, die ich mir gestellt habe ist aber von allgemeiner Natur, naehmlich warum gehts (auf allen Strecken die ich kenne) hinten so steil runter und stimmt meine Beobachtung, dass dort die schweren Unfaelle passieren? Und was ginge verloren mit flacheren Abfahrten? Wuerde eine Strecke an Qualitaet verlieren?
      Original erstellt von Kettenfett:
      Anfänger tummeln sich bitte auf den dafür geeigenten Stellen, ebenso die Kinder und Jugendlichen auf den dafür reservierten Bahnen.
      Die Hauptstrecke wird von all denen befahren, die es können oder lernen wollen.
      Bei allem was man im Motorsport so macht ist eine der grossen Gefahren die Selbstüberschätzung. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein.
      Man könnte auch fragen, wieso der Nürburgring von jedem Privatfahrer befahren werden kann. Wenn der Tiefer-Breiter-Schnell-Pseudorennwagen im Dreck liegt ist dann das Zähneknirschen groß.
      Im Klartext: Wenn man es nicht so richtig kann, muss man es im Motorsport langsamer angehen lassen und in diesem Fall die Sprünge "überrollen", wie schon richtig angemerkt wurde.
      Steile Auf- und Abfahren gehören meines Wissens zum Wesen des Cross- und Endurofahrens.


      [ 08. April 2002: Beitrag editiert von: Kettenfett ]


      Ein ganz klares nein.
      Es ist Anssichtssache, inwieweit solche Sprünge etwas in einem Wettbewerb zu suchen haben, auf einer Trainingsstrecke sind sie schlichtweg fehl am Platze. Wie Du ganz richtig schreibst: "Die Hauptstrecke wird von all denen befahren, die es können oder lernen wollen". Selbst die, die es können, sind nicht immer von solche Sprüngen begeistert und die lernenwollenden laufen bei so etwas immer Gefahr, sich gut abzulegen.
      Mit steilen Auf- und Abfahrten hat das nicht das geringste zu tun. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich eine Steilauffahrt nicht hinaufkomme (bzw. im Extremfall mit Motor aus und eingelegtem Gang runterschiebe) oder einen Table springe, der in der Landezone so steil ist, daß bei zu kurz oder zu weit springen der Sturz bereits vorprogrammiert ist.
      Ich muß in so einem Fall Elmex recht geben: Schaut mal nach z.B. Italien. Ich bin über Ostern dort auf einigen Strecken unterwegs gewesen, u.a. das altbekannte Asti. Wenn Du dort (und auch auf den anderen Strecken) irgendeinen Sprung nicht optimal erwischst, passiert i.d.R. außer einem heftigen Schlag in der Federung gar nichts. Und genau so soll es sein!!! Das sich jeder an einen Sprung rantasten kann, ohne bei einem Fehler (dazu gehört auch Überschätzung) gleich mit Krankenwagen o.ä. rechnen muß.
      Ich will damit nicht die Arbeit des MSC Grevenbroich in Frage stellen, heutzutage muß man um jeden Verein dankbar sein, der eine Strecke unterhält.
      Aber auf vielen Strecken Deutschlands scheint die Ansicht zu herrschen "Ein Table muß möglichst schwierig und gefährlich sein".
      U.a. genau deswegen treffe ich in Italien meistens mehr Bekannte als in Deutschland, weil dort die meisten Strecken so angelegt sind, daß jeder (vom Anfänger und Kid bis zum Profi) dort seinen Spaß hat. Bei uns ist das leider meistens nicht so.
      friedrich r.
      Hi,

      muss auch mal meinen Senf dazugeben.
      Die MX-Strecke Grevenbroich ist nicht ohne. Die Kombination zwischen Bodenverhältniss und Streckenführung ist nicht ungefährlich!
      Ich Fahre jetzt schon einige Jahre MX. Jedoch soviel schwere Verletzungen wie in Grevenbroich habe ich während meinen zahlreichen Trainingstagen in Holland noch nicht erlebt. Veranstaltungen eingeschlossen. Die Aussage das die Bahn beim letzten Lauf ok war heißt nicht gleich das alles ok ist. Sicher ist das sich dort ein Trainigspartner schwere Knochenbrüche zugezogen hat. Witziger weise lag im Krankenhaus neben Ihm ein junger 125er Fahrer der auf der gleichen Strecke am Tag zuvor sich ähnliche Verletzungen zugezogen hat.
      In einem Gespräch mit einen aus dem Verein sprach er von Belohnung. Gemeint war, das der Fahrer im positiven Belohnt wird. Leider sieht die Belohnung für einige Fahrer eher negativ aus.
      Letztentlich muss man sich vor Augen führen wie sich das Fahrerfeld aufteilt. Fakt ist das der größte Teil Amateure/Hobbyfahrer sind.
      Klar ist,dass für Veranstaltungen die Strecke vorbereitet wird, dort kann eine Strecke auch schwerer Gestaltet werden.

      Mir ist bekannt das viele Grevenbroich aufsuchen und die Wahrscheinlichkeit eines Unfall`s damit steigt.
      Aber da es ja allein in diesem Forum schon zahlreiche Komentare zu diesem Thema gab, ist es vielleicht mal an der Zeit sich zumindest Gedanken zu machen. Es ist sicherlich nicht positiv für unseren Sport wenn wie hier Fragen auftauchen, ob MX Fahren gefährlich ist! Um mich zu wiederholen Unfälle passieren jedoch Schwere und Häufigkeit sind hier auffällig.

      Dies soll keine Kritik gegenüber der Tätigkeit des Vereins sein, lediglich sollte die Einstellung zu einer anderen Gestaltung (z.B. der Landezonen) überdacht werden. Testweise mal flacher gestalten und auf Feedback warten.

      Also wir werden es sehen. Vielleicht komme ich dann auch mal wieder auch wenn die Grünflächen etwas karg sind.


      cu motoX
      Früher: Immer hart am Gas

      http://www.frfeld.de

      was ist eigentlich so schlimm daran die abfahrt von einem table so zu schieben das man sich ran tasten kann? gerade in einem sport wie mx, der ja nun wirklich nicht gerade ungefährlich ist, müsste es doch möglich sein risiken zu minimieren. es macht doch nun wirklich keinen sinn, das wenn man ein stück zu kurz auf die kante springt, über den lenker gehebelt wird. wie soll ein ambitionierter anfänger, der das "feinfeeling" noch nicht so hat, lernen zu springen? entweder alles oder nichts? ich meine das allen die möglichkeit gegeben werden sollte auch mal ausprobieren zu können ohne gleich im hospital zu liegen. es ist doch wirklich quatsch sprünge in die landschaft zu setzen die gerade einmal 5% der fahrer springen. und ich glaube kaum es jemanden einen zacken aus der krone brechen wird wenn man versucht es fahrern aller leistungsstufen einigermassen gerecht zu machen.
      ist das morgen ein leben ohne heute wert?
      Ach ja da fällt mir eine Strecke in Süddeutschland ein . Die haben sie im Laufe der letzten Jahre immer extremer gemacht , zum Teil Aufsprünge wo man auf den Meter genau landen muß sonst zerlegt´s einen .

      Das Ergebnis ist jetzt daß 2 oder 3 Inter-Fahrer alles springen und der Rest muß drüberrollen , na prima!!

      Vielleicht brauchen die Jungs das für ihr Selbstwertgefühl...

      Gruß Twinshocker
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      ...ich sehe den table in grevenbroich wie folgt:

      der table und die abfahrt an sich sind oK ! ich bin auch nur ein reiner hobbyfahrer mit mässigen können !!

      das problem an dem table ist meiner meinung nach ein doppelwelle nach dem table, kurz hinter der abfahrt, da schaukelt das fahrwerk ordenlich auf, besonders wenn man in der mulde landet (was ich noch nie geschaft bzw. versucht habe)

      wenn diese welle (beschleunigungswelle von den mopeds) weg wäre, ist der table auch entschärft !!!


      ps.: dem verletzten gehts den umständen entsprechen (vom arbeitskollegen der bruder)
      offener, mehrfacher beinbruch !!


      gruß

      carsten
      KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
      KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
      KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
      KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
      KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
      KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
      Langsam wird es interessant!
      Ich finde es gut, wenn hier einmal verschiedene Meinungen an einem konkreten Beispiel diskutiert werden.
      Entsprechend brauchbare Vorschläge werde ich bei der nächsten Club-Versammlung einmal vorstellen - mal sehen, was sich machen läßt. Jedoch:
      wenn man versucht es fahrern aller leistungsstufen einigermassen gerecht zu machen.
      das wird man nicht hinkriegen. Dafür sind die individuellen Vorstellungen zu verschieden.
      Ich apelliere an den Verstand eines jeden Fahrers: Schätzt euch richtig ein!! Fahrt die Strecken LANGSAM ab und steigert euch allmählich; und laßt euch nicht von vermeindlich schnelleren Fahrern zu ungewollten Leistungen provozieren. Auf unseren Strecken fahren eben nicht nur "Eckenbachs" und "Eggens" sondern auch BMW GS-Piloten und Quads, aber eben jeder in seinem persönlichen Tempo. JEDEN Sprung kann man auch im Schneckentempo nehmen. Und wem das noch immer zu doll ist, sollte nachfragen, ob er auf der flachen Sandbahn fahren darf.
      Geht doch!
      Wie gesagt, laßt Euch als Verein mal dazuhinreißen die Landezone flacher zu gestalten (großer Sprung). Sicherlich werden die meisten Fahrer dieses Begrüßen. Dort hätte dann der Hobbypilot eine Möglichkeit sich an größere Sprünge heranzutasten und erstmal seine Grenzen kennenlernen. Die sind wohl vielen nicht bekannt.
      Außerdem wird der Streckenwart sich besser fühlen weil er nicht ständig aus dem Container schaut und eine Gänsehaut bekommt von dem was er sieht.


      cu
      Früher: Immer hart am Gas

      http://www.frfeld.de

      Also jetzt muss ich mich auch mal einmischen. Ich bin am Wochenende das erste mal auf der großen Strecke in Grevenbroich gefahren und da mein Sprungvermögen sehr gering ist, bin ich über jeden Table gerollt. Wer nicht will, muß auf der Bahn wirklich nicht springen. Alles eine Frage der Geschwindigkeit !! Und bevor ich mir den Hals oder andere Körperteile breche (am Tag danach waren die Schmerzen jedoch ähnlich ) fahre ich halt langsamer
      Hi Suzi !

      Okay im Moment hast Du das Problem mit den Tables noch nicht , weil du noch nicht so lange fährst aber glaube mir in nicht allzuferner Zukunft wirst Du es auch probieren wollen .

      Und dann ist ein Sprung an den Du dich rantasten kannst sprich einer mit relativ langer und flacher Landerampe natürlich viel vorteilhafter als ein 20m Gerät mit anschließender fieser 45°-Schräge . So einen im Griff zu haben ist zwar ein geiles Gefühl aber man sieht immer wieder wie es auch "gute" Fahrer bei sowas ernsthaft ablädt...

      Ein gutes Beispiel für einen gelungenen Table ist meiner Meinung nach der große in Asti (kennen wahrscheinlich einige) . Da kann wirklich jeder hinspringen wo er will ohne daß ihm die Düse geht.

      Gruß Twinshocker
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Jetzt misch ich mich hier aber auch mal ein

      Also ich bin da wohl einer Meinung mit einigen hier , wenn die Sprünge eine weichere Landung hätten könnten auch die ungeübteren Fahrer sie probieren.
      Der "Bremstabel" war als ich das letzte mal da war aber auch mehr ein Verletzungs-Tabel da der Absprung steil ,wie Landung auch, und recht kurz war versuchen doch viele Hobbyfahrer ihn zu springen . Naja da er aber ziemlich schwierig ist zerreißt es einfach zu viele dort!
      Wie auch immer , es währe einfach schön wenn es dort ein paar mehr Sprünge gäbe die nicht nur von den fast Pro`s zu schaffen währen !
      Das Gilt für die Jungs in Münster genauso!!
      @ Motox wann sieht mann dich denn mal wieder fahren??

      der flo
      [COLOR="DarkOrange"][FONT="Comic Sans MS"][SIZE="4"]Bis denn dann

      der Flo[/SIZE][/FONT]
      [/COLOR]
      Gibt es irgendwo ein Foto von dem Table?
      Leider ist meine Husky verreckt (KW, Kolben, Zylinder) so daß ich bisher immer noch nicht in Grevenbroich fahren konnte.

      (Der "Weber" zu dem ich die KW gebracht habe hat übrigens auch einen Fixateur über den ganzen linken Arm. Ebenfalls aus Grevenbroich)

      Ob es jetzt die Strecke so "in sich hat" kann ich nicht beurteilen, aber das Argument, daß bestimmte Sachen auf einer Trainingsstrecke nichts zu suchen haben, kann ich nicht nachvollziehen.

      Vor ewigen Zeiten bin ich selbst aktiv MC gefahren und das schlimmste was es gibt, ist es, wenn du eine Trainingsstrecke hast, auf der bestimmte Elemente fehlen.

      Wenn du dann auf Wettbewerbe gehst, wo diese Elemente dann unter Rennbedingungen zum ersten mal erfahren werden, ist das gar nicht mehr so lustig.
      Das Problem gestaltet sich doch folgender Weise. Bei uns in der Nähe ist auch ein Club, der auf seiner Strecke ca. alle 20m bis 30m einen Sprung hat (MC Meerane). Einige wenige (Club)Fahrer kennen die Strecke aus dem FF und springen die Table zentimetergenau. Das sind dann auch die, die bei den offiziellen Rennen vorne mitmischen. Der Rest fährt hinterher. Würde man die Table einfacher machen, so wäre ihr Heimvorteil weg.

      Das gleiche habe ich bei einer jungen Dame beobachtet, die auf ihrer Heimstrecke (MC Triptis) alles stehen lässt, bei Auswärtsrennen aber nicht über das bessere Mittelfeld hinauskommt.

      Gruss TazDevil
      Yamaha WR/YZ-Fahrer- u. Technikseite
      -- wr250f.de -- wr400f.de -- wr450f.de --
      Das ist wie bei einer oben erwähnten Strecke bei uns in Süddeutschland (MC Berkheim). Da schieben die jungs einen Großen Table, natürlich mit steiler abfahrt, trainieren zwei Wochen bis sie ihn springen, und schieben dann die Mitte heraus, dann ist es ein Doppelsprung, den dan keiner mehr springt.
      Ergebnis dieser, und anderer Aktionen ist, das im großen umkreis keiner mehr auf diese Strecke will. (weniger Gastfahrer -> weniger Kohle) Desweiteren kann mann beobachten das auf der "Kinderstrecke" bzw. Endurostrecke nebenan die meisten Fahrer trainieren, und auf der zerbombten Hauptstrecke maximal zwei Fahrer herumrollen.
      Wenn die deutschen Strecken mehr für die Stinofahrer zugeschnitten wären, gäbe es wahrscheinlich auch weniger Unfälle und eine breitere Basis von guten Fahrern. Für solche sog. Superfahrer könnte man ja neben der Hauptstrecke eine kleine SX-Strecke oder Sprung schieben.
      Da fällt mir ein was der Streckenboss in Asti vor kurzem gesagt hat. Für die Rennen werden alle Absrungkanten steiler geschoben, damit die Zuschauer etwas zu sehen haben (WM-Läufe etc.) und zum trainieren wird alles wieder flacher gemacht. Das wäre eine Anregung für die zahlreichen Streckenbauer, die Piste nach den Rennen einmal kurz zu überarbeiten!!!

      Gruß Ray
      Nach jeder Geraden kommt eine Kurve und dann Gaaaas!!!:teufelgri