Zahnradselber machen ?

      Ok vielleicht falsch ausgedrückt . Ins innere vom Metall kann ich ja nur mit der Flex sehen .... ich meine das das Rad von der Fläche her komplett gehärtet ist und nicht nur die Zähne . Wie tief ... keine Ahnung . Funktionsprinzip wie bei einem PKW .


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

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      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      Modulfräser gibts zu kaufen, muss zu der Zähnezahl passen, das ist weniger das Problem.
      Modul rauskriegen ist auch nicht schwierig, geht überschlägig über Außendurchmesser und Zähnezahl.

      Wirklich tricky wird es bei den Themen Eingriffswinkel und mögliche Profilverschiebung. Sollte es 20° Standard Eingriffswinkel haben und keine Profilverschiebung: Zahnrad-Rohling kaufen und zuende Bearbeiten. Mädler und Bea Antriebstechnik sind da gute Anlaufstellen.
      Bin jetzt am überlegen mir einen Rundtisch / Teilapperat zu zulegen . Kann Mann in Verbindung mit einer Fräsmaschine ja immer mal gebrauchen . (;
      Da gibt es zB. nun welche mit Skala und welche mit Lochscheiben . Was ist nun " besser " ?
      Was neues kaufen oder eher was " altes von damals " als Qualität noch anders definiert wurde ?


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      leislauer schrieb:

      Bin jetzt am überlegen mir einen Rundtisch / Teilapperat zu zulegen . Kann Mann in Verbindung mit einer Fräsmaschine ja immer mal gebrauchen . (;
      Da gibt es zB. nun welche mit Skala und welche mit Lochscheiben . Was ist nun " besser " ?
      Was neues kaufen oder eher was " altes von damals " als Qualität noch anders definiert wurde ?
      Mit den Lochscheiben kannst auch ungleiche Teilungen fräsen. Also Teilungen, welche nicht genau auf die Indexierung des Skalenapparates passen.
      Gruss AirfoX
      Zuviel Weihrauch schwärzt den Heiligen. Richard David Precht
      Oha ein Verzahnungsthread ;-)
      Aaalso:
      Die Zahnung wird man bei dieser einfachen Anwendung ohne grausame Vorspannung mit einem Norm Vollprofil Modularfräser und Teilapparat fertigen können. Hier wird der Anschaffungspreis des Modularfräsers UND der Aufnahme kritisch sein. In DE schaust bei HORN vorbei.
      Fast wichtiger für die Prozess-Sicherheit ist die Wärmebehandlung. Merke: Zahnräder werden NIE durchgehärtet; der Zahn braucht einen zähen Kern. Im gefragten Einsatzbereich wäre Nitrieren zu bevorzugen. Auch Einsatzhärten ohne Nachbehandlung wäre theoretisch möglich. Beide Verfahren sind jedoch nicht geeignet für Einzelstücke/ Kleinstserien. Wegen der Ofencharge.
      Unter dem Strich würde ich von der Herstellung abraten (obwohl der Gedanke cool ist), zu viele Prozesse.

      Gruess
      hitch

      https://www.sauterbachmann.ch/de/home
      bang that head that doesn't bang :teufelgri
      Ahhhh jetzt .... beim gefragten Teilapperat gings mir mehr im allgemeinen , als im speziellen direkt für das besagte Zahnrad . Wie Hitch so passend sagt ist das dann wirklich etwas viel drumherum . Ich wart jetzt erst mal bis ich alle Teile wieder da habe und genau schauen kann was wie wo usw.


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      Im Grunde hast du 3 Möglichkeiten:
      Variante 1 (ist wirklich die Low Low Budget Lösung)
      - billiges Material
      - nicht härten lassen
      - wird sehr schnell krepieren

      Variante 2 (halbvernünftig)
      - gutes Material (muss unbedingt härtbar sein)
      - anschließen zb. Langzeit oder Kurzzeitgasnitrieren
      - wird halten, aber wenig Laufruhe & nicht 100% genau, da du nach dem Härten mit einem billigen WKZ nicht nachbearbeiten kannst

      Variante 3 (ideal)
      - gutes Material (zb.1.7225)
      - I-Härten
      - anschließendes Flankenschleifen
      - hält ewig und 3 Tage

      Bei der Fertigung musst du folgende Dinge beachten:
      - Achsabstand zw. den Zahnrädern
      - Flankenspiel
      - Modul
      - Zähnezahl
      - Kopfkreis
      - Fußkreis
      - Eingriffswinkel
      - Eventuelle Kopfkürzungen & Profilverschiebungen -> Tabellenbuch zur näheren Erklärung
      Falls ich etwas vergessen habe bitte nicht steinigen, sollte aber grod alles gewesen sein!


      Gutes Gelingen & schöne Grüße :D
      Danke für die Ausführliche Erklärung . :thumb: Das lohnt dann aber wohl nicht wirklich .
      Hatte mir die Tage einen Teilapperat gekauft . Der kam heute an und ich den gleich ausgepackt und den durch gewürfelten Haufen zusammen gebaut , also so war der Plan . Das Kurbelrad was auf den Antrieb zum Apperat kommt hat nen Keil . Den hat wer schon mal ordenlich zerdengelt . X( Das Rad ging aber drauf . Dann den Backenfutterflansch ans Futter geschraubt . Das passte gut . Nun das Ganze auf den Tisch schrauben . Mittig wird per konischen Bolzen zentriert . Außen sollte ich mit zwei 8er Inbusschrauben und ein paar Mütterchen , 2 mm dick das Ganze anschrauben . Die Nut im Futterflansch ist aber grad mal 1mm enger als der Inbusschraubenkopf . Wer macht denn so einen Schrott ? Große U-Scheibe geht nicht da zum Futter hin kein Platz mehr ist . Die Blechmuttern sind auch nicht zu gebrauchen . Also erst mal was ordentliches gebaut . Zum probieren reichts aus . Nun den ganzen Rödel auf den Fräsmaschinentisch und schon das nächste Problem . Der Apperat ist wohl nur für Spielzeugmaschinen gedacht wo der Tisch kleiner ist als der Apperat . Das Skalenrad an der Kurbel ragt über die Auflagefläche , 1mm oder so . Ich kann also den Apperat nicht mittg auf den Tisch schrauben . In senkrechter Stellung gehts auch nicht weil das Kurbelrad da auch zu groß ist . Man könnte denken das hat nie einer mal auf einer brauchbaren Fräse aufgebaut . Den Schrott schicke ich gleich morgen wieder zurück . :cursing:


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      Naja da ja nie für 125er sowas gebaut wurde muß ich mir was passend machen . Das von der 250er geht schon mit Anpassungen .


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

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      leislauer schrieb:

      Danke für die Ausführliche Erklärung . :thumb: Das lohnt dann aber wohl nicht wirklich .
      Hatte mir die Tage einen Teilapperat gekauft . Der kam heute an und ich den gleich ausgepackt und den durch gewürfelten Haufen zusammen gebaut , also so war der Plan . Das Kurbelrad was auf den Antrieb zum Apperat kommt hat nen Keil . Den hat wer schon mal ordenlich zerdengelt . X( Das Rad ging aber drauf . Dann den Backenfutterflansch ans Futter geschraubt . Das passte gut . Nun das Ganze auf den Tisch schrauben . Mittig wird per konischen Bolzen zentriert . Außen sollte ich mit zwei 8er Inbusschrauben und ein paar Mütterchen , 2 mm dick das Ganze anschrauben . Die Nut im Futterflansch ist aber grad mal 1mm enger als der Inbusschraubenkopf . Wer macht denn so einen Schrott ? Große U-Scheibe geht nicht da zum Futter hin kein Platz mehr ist . Die Blechmuttern sind auch nicht zu gebrauchen . Also erst mal was ordentliches gebaut . Zum probieren reichts aus . Nun den ganzen Rödel auf den Fräsmaschinentisch und schon das nächste Problem . Der Apperat ist wohl nur für Spielzeugmaschinen gedacht wo der Tisch kleiner ist als der Apperat . Das Skalenrad an der Kurbel ragt über die Auflagefläche , 1mm oder so . Ich kann also den Apperat nicht mittg auf den Tisch schrauben . In senkrechter Stellung gehts auch nicht weil das Kurbelrad da auch zu groß ist . Man könnte denken das hat nie einer mal auf einer brauchbaren Fräse aufgebaut . Den Schrott schicke ich gleich morgen wieder zurück . :cursing:


      Was will man für das Geld denn auch erwarten.
      Neue brauchbare Tailapparate gehen so bei 200€ los.
      Das TEil vom Chinamann ist doch nur Spielzeug.
      Am besten nach einem gebrauchten Deckel, Walther oder Röhm schauen, allerdings werden die im brauchbaren Zustand auch mit Gold aufgewogen.