Dakar 2020

      ​Wie in anderen Motorsportarten: Steigende Motorleistung durch Luftrestriktoren oder Hubraumverkleinerung begrenzen wäre eine Möglichkeit.

      ja Luftrestriktoren würde gehen, aber nur für Profis ?
      aber Hubraum würde ich schade finden, dann leidet nur die Standfestigkeit der Motoren und KTM würde denke ich da durch wieder gestärkt werden... bzw den Amateuren wird das leben wieder Schwerer gemacht.
      ​Ja, siehe oben, IMHO zuviel Glücksspiel dabei.

      ja eben noch schwerer darf das Roadbook nicht werden, finde aber die idee super dass sie es teilweise erst am Morgen kriegen, mein eindruck war das bei den Amateuren auch recht gut angekommen ist. und es den Profis bissel schwerer gemacht hatt...
      ​Immer wieder erstaunlich, wie sie alle möglichen Gefahren und Schmerzen ausblenden können.

      ja das hab ich mir beim Price gedacht als ich dem seine Onboard aufnahmen vom Finke desert Race angeschaut habe ...
      aber das geht auch nur weil sie die Unterstüzung vom Team haben und sie nur für das Leben.

      Also Landschaftlich hatt mich das Land echt überrascht, echt schön da.

      Lg Sam

      Berg_Zwerg schrieb:

      ja Luftrestriktoren würde gehen, aber nur für Profis ?
      aber Hubraum würde ich schade finden, dann leidet nur die Standfestigkeit der Motoren und KTM würde denke ich da durch wieder gestärkt werden... bzw den Amateuren wird das leben wieder Schwerer gemacht.

      Gibt natürlich einige Für und Wieder zu jeder Variante, bzw. muss diese dann im Detail durchdacht werden.
      Alles, was Motorisch eingreift ist tiefgreifend zu überlegen. Für den Amateur ist es natürlich ein Problem, wenn das heute für 35.000,- gekaufte Bike nächstes Jahr nicht mehr einsetzbar ist.
      Haltbarkeit seh ich weniger das Thema, vielleicht sogar weniger als für die Profis, indem der Drehzahlbegrenzer tiefer, konservativer gesetzt wird. Fehlen zwar 5PS, dafür hält der Motor.

      Die Idee mit dem generellen Geschwindigkeitslimit ist gar nicht so schlecht.

      Berg_Zwerg schrieb:

      ja eben noch schwerer darf das Roadbook nicht werden, finde aber die idee super dass sie es teilweise erst am Morgen kriegen, mein eindruck war das bei den Amateuren auch recht gut angekommen ist. und es den Profis bissel schwerer gemacht hatt...

      Weil es für die Hobbiesten fairer geworden ist. Die letzten Jahre haben die großen Teams am Abend schon das Roadbook virtuell per GoogleMaps abgefahren und vorbereitet. Inkl. GPS Hilfen, siehe Honda vor 1 oder 2 Jahren.
      Meiner Meinung nach ist der Charakter des Rennens halt schnell und nah an wahnsinnig.
      Wenn man da jetzt alles beschränkt, wirds auch nicht besser.
      Die Diskussion gabe 1980 schon und wirds immer geben.
      Wenigstens hat jetzt Honda mal was zerrissen; macht die Sache wieder interessanter!
      Gruß engl

      Ich und Du, Müllers Kuh, Müllers Esel...

      Ich halte nichts von strikteren Regularien bei Risikosportarten, auch wenn einige gerne ihren Regelungsautismus befriedigt haben möchten.

      Die Profis dort kennen die Gefahren und verdienen damit ihren Lebensunterhalt.
      Genau wie Turner, Kampfsportler, Skateboarder, Surfer oder viele viele andere.
      Das ist doch grad das Reizvolle an der Geschichte.
      Kein Risiko=keine Zuschauer=keine Kohle
      Trotzdem ist jeder Unfall mit bleibenden Schäden oder gar Todesfolge tragisch.

      Wer von euch schaut noch Formel 1?
      Ich glaube auch nicht, dass eine technische beschränkung soo viel mehr an Sicherheit bringt. Die Leute gehen das Risiko bewusst ein bis an ihre persönliche Grenze. Wenn dann technische Probleme oder überraschende Hindernisse auftauen oder wenn man das Risiko nur minimal unterschätzt hat, passieren Unfälle. Wenn alle nur noch auf 125ern unterwegs wären, die nicht mehr als 120 km/h laufen, wird die Entscheidung halt auf den langsameren kniffligeren Streckenabschnitte rausgefahren, indem man dort eben mehr riskiert als der andere. Dann muß man um zu gewinnen eben im groben Geröll noch mehr Gas geben und die uneinsehbaren Dünenoberkanten eben noch kompromissloser anfahren.

      Das Beispiel Formel 1 zeigts. Viele Reglementierungen, alles auf technisch sehr ausgewogenem Niveau und es gibt kaum noch Überholmanöver auf der Strecke. Da verlagert sich das "Rennen" dann in die Box und Taktik wird entscheidender. Gas gegeben bis zur Grenze des Machbaren wird trotzdem und Unfälle gibts auch weiter. Die sind nur weniger folgenschwer, weil die Autos die Fahrer immer besser schützen.

      In der Dakar gehts um viel Kohle. Da werden sich immer Leute finden, die alles riskieren. Ähnlich sehe ich das im FreestyleMX-Bereich. Irgendwann wird einer den doppelten Frontflip springen und viele werden dann versuchen, den auch hinzukriegen. Und nicht bei allen wirds gut gehen... Genauso werden immer wieder Leute beim Marathon einen Herzkasper bekommen. Besser wärs ohne die tragischen Unglücke, aber vermeiden wird man das kaum können.
      Neuerdings halt ohne Signatur .... muß mir erst was neues überlegen.

      Doc Brown schrieb:

      obtampon schrieb:



      Wer von euch schaut noch Formel 1?


      Ich. Schaffe es meist vor den ersten Reifenwechseln tief und fest zu schlafen. Jede Kochsendung ist aufregender.


      Da fallen aber die Entscheidungen, auf der Strecke tut sich eh nix

      Solltest dir den Wecker für die Reifenwechsel stellen :D
      ...du hast mir mein Orange verpatzt,
      hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
      in mein Orange...
      [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]
      Die Probleme der Formel 1 sind sehr vielfältig, Überreglementierung ist zusammen mit der wirtschaftlichen Situation der Teams eine der Hauptgründe. Aber das ist ein anderes Thema.
      Wie schon in meinem anderen Beitrag glaube ich schon, dass man Lösungen finden kann um das Tempo zu reduzieren ohne das man komplett künstlich eingreift. Von mir aus kann das auch ein Geschwindigkeitslimit sein, besser wäre aber ein Etappengestaltung, welche dauerhafte (!) Geschwindigkeiten über 150 gar nicht zulässt. Gegen ein Stück Vollgas hat niemand was aber ein Copilot meinte sie sind am Stück 40 Minuten Vollgas gefahren, da wirds dann auch irgendwo albern.
      Die letzten Jahre in Südamerika war geographisch gesehen schon gar nicht möglich so schnelle Etappen zu machen. Da waren auch die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten sehr interessant. Jetzt wieder zurück zu den "Sandwurzeln" ist ja eigentlich nicht schlecht.
      Aber ich denke für Motorräder ganz eigene Spuren machen anstatt die Technik zu reglementieren macht mehr Sinn.
      Oder wieder das Land wechseln. Mal zb. nach Rußland oder so...