Maico GS mit H Abnahme

      Maxmotor schrieb:

      Was spielt jetzt da das falsche Baujahr für eine Rolle?


      ......spätestens wenn die Klasse bis Baujahr 1981 ausgeschrieben ist und das Moped steht neben dir auf der Startrampe.


      ist mir mal passiert in der pre80 Klasse... da kam „jemand“ mit ner 81er Alu Schwinge ich hab ihm an jeder DK gesagt, Du bist eh raus...wir haben den ganzen Tag geflaxt und anschließend zusammen ein Bier gezischt :)

      Hab mal von nem Engländer ne Elekto-Freeride gekauft, die zur Husky umgebaut war.
      Der Erbauer war kaum damit gefahren, nur ein einziges Rennen - in der Twinshock-Klasse :saint:
      Er meinte, dass alle nur gelacht hätten, keine Beschwerden. (;
      Wer nichts weiß muss alles glauben
      Ganz so schlimm finde ich die Maico eigentlich nicht.

      Da gibt es schlimmeres.
      z.b. die schnellste 80ger in Deutschland, wo es ein " Gutachten"gibt mit 6kw/6000 Umdrehungen und total falscher Fahrgestellnummer. Das ist keine 80ger Nummer!
      Erfundene Reifen,...Eintragungen nach Geschmack. Das "Gutachten" sieht aus wie eine Betrieberlaubnis, nur anders mit anderem Namen. Sowas hat es nie dafür gegeben und ich glaub nicht, daß sowas ausgefertigt wird.
      Datumsangaben, da sag ich mal nichts.
      Etliche Eigenbauten / Umbauten.
      Wie sowas öffentlich gefahren wird versteht wer will.
      Wer sowas verkauft ohne dem Käufer zu sagen was das ist, handelt fahrlässig. Ebenso wer damit fährt.

      PS: Das "Gutachten" habe ich vor liegen und wie eine echte Betriebserlaubnis aus sieht, sowie alle je ausgelieferten Nummern/stellenweise sogar an wenn ebenso.
      Da kommst vom Kopf schütteln nicht mehr weg.

      So verkommt die Klassikszene, schade daß da nicht mal aussortiert wird.
      Man muß nicht alles mitfahren lassen, auch wenn´s schön aus sieht und sich jemand mühe gegeben hat.
      Die Veranstalter sollten sich mal Gedanken machen, denke ich.

      Da ist die Maico ein Gänseblümchen .
      Wir reden ja schon länger über einen Fahrzeugpass für historische Rennfahrzeuge, so wie das die Italiener haben. Allerdings ist es schwer, das umzusetzen. Es müsste ja dazu eine Kommission autorisiert werden das zu machen. Aber von wem FIM ? ADMV ? DMSB ? Und aus welchen Personen soll diese Kommision bestehen??
      Mir würde das sehr gefallen, weil es Zweifel ausräumen würde zB. wenn Bj. und EZ. von einander abweichen, oder auch wenn moderne Bauteile verarbeitet werden, könnte man den Pass verweigern.
      Die Veranstalter hätten dann leichtes Spiel Fake Motorräder zu erkennen und auszugrenzen. Man könnte auch strikt nach Baujahr die Klasseneinteilung machen, ohne irgendwelche technischen Sachen einzugrenzen. was es damals gab, muß auch erlaubt sein.
      Für den Besitzer des Fahrzeuges hätte das sicher auch einen Vorteil wann es so ein Dokument gibt, welches das Fahrzeug als historisches Rennfahrzeug einstuft.
      Aktuell überlege ich zB. bei der Six in Italien 2020 zu starten. Nenne ich da mit meiner LC1 Bj. 81 in der Klasse bis 82 ??? die hat ja aber Wasserkühlung !! geht also laut Ausschreibung nicht. Oder mit meine Aprilia BJ 86 in der Klasse bis 86 ??? da steht aber EZ 87 im Brief.
      Da weiss ich halt nicht, ob ich das dann bei der Machinenabnahme ausdiskutieren soll, oder steht man dan dort wie ein Depp und darf nicht teilnehmen ??
      Zur Chronologie des "Schneckenhäuslesmotors":

      Die ersten MC standen noch ohne Motornummer auf der IFMA 1982, gleich danach ging's aber in Serie an ausgesuchte Händler.
      Bis zum konkursbedingten Ende der Montageliste im Mai 1983 gingen etwa 10 Geländesport-Einzelstücke, alles im 1983er Baujahr, an ausgesuchte Kunden, die Serie blieb beim Dreiwellenmotor.

      ziegenjens schrieb:

      Wir reden ja schon länger über einen Fahrzeugpass für historische Rennfahrzeuge, so wie das die Italiener haben.
      Macht wenig Sinn, wenn die Starterfelder ohnehin nicht voll sind.
      Und viele Italiener nervt deren System auch. Letzlich gibts zu dem Thema Keine Wahrheit sondern nur Meinungen und die sind halt verschieden.
      Wer nichts weiß muss alles glauben

      ziegenjens schrieb:

      Wir reden ja schon länger über einen Fahrzeugpass für historische Rennfahrzeuge, so wie das die Italiener haben. Allerdings ist es schwer, das umzusetzen. Es müsste ja dazu eine Kommission autorisiert werden das zu machen. Aber von wem FIM ? ADMV ? DMSB ? Und aus welchen Personen soll diese Kommision bestehen??
      Mir würde das sehr gefallen, weil es Zweifel ausräumen würde zB. wenn Bj. und EZ. von einander abweichen, oder auch wenn moderne Bauteile verarbeitet werden, könnte man den Pass verweigern.
      Die Veranstalter hätten dann leichtes Spiel Fake Motorräder zu erkennen und auszugrenzen. Man könnte auch strikt nach Baujahr die Klasseneinteilung machen, ohne irgendwelche technischen Sachen einzugrenzen. was es damals gab, muß auch erlaubt sein.
      Für den Besitzer des Fahrzeuges hätte das sicher auch einen Vorteil wann es so ein Dokument gibt, welches das Fahrzeug als historisches Rennfahrzeug einstuft.
      Aktuell überlege ich zB. bei der Six in Italien 2020 zu starten. Nenne ich da mit meiner LC1 Bj. 81 in der Klasse bis 82 ??? die hat ja aber Wasserkühlung !! geht also laut Ausschreibung nicht. Oder mit meine Aprilia BJ 86 in der Klasse bis 86 ??? da steht aber EZ 87 im Brief.
      Da weiss ich halt nicht, ob ich das dann bei der Machinenabnahme ausdiskutieren soll, oder steht man dan dort wie ein Depp und darf nicht teilnehmen ??

      Das mit dem Pass wurde ja schonmal diskutiert. Finde ich gut und gibt auch wenn mal ein Verkauf ansteht, eine gewisse Sicherheit daß man nicht masslos beschissen wird als Käufer.
      Es gibt schon vertrauenwürdige Leute in der Klassikszene, da braucht keiner eine FIM,ADAC,DMSB .
      Es würde schon viel helfen bei einer Abnahme nicht die kleinsten Buben hin zu stellen.
      Wieviel Marken gibt es denn ? Das sind keine 20. Da legt man die letzten Prospekte der Maschinen von früher zu der jeweiligen Klasseneinteilungen hin, wenn man es sich nicht merken kann wie das ausgesehen hat. Oder macht mal Bilder von allen Maschinen bei einer Veranstaltung und beratet mal mit ein paar fähigen Leuten darüber.
      Da sind ganz schnell die extremen Eigenbauten aussortiert. Danach dies weiter geben an die Veranstalter, die sollen doch mal den Brief oder was es auch immer dazu gibt genauer anschauen.
      Dann auch mal nicht fahren lassen. Weil manche übertreiben es gewaltig.

      Zu den erfundenen Reifeneintragungen : Das sind keine umrechnungen von den früheren Reifengrößen. Da wurde massiv rein geschrieben was der gute verbaut hat oder wollte und zwar fast in jedem Bereich.
      Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen, das soll mal dem sein Problem sein wenn´s mal rumpelt .

      GM Star250 schrieb:

      drecksack schrieb:

      Hi Uli,

      weisst Du, ob die GS-Motorräder ein Enduro-Getriebe hatten, oder gabs den Motor nur mit MC-Übersetzung? - Grüßle Peter


      Bei den GS war der 1. Gang kürzer und der 5. Gang länger übersetzt .Bei den MC war der 1. Gang länger und der 5. G.bei der 250ccm der 4.bei der 490 ccm kürzer.



      Mir ging es darum, ob die spezielle 83er Kleinserie mit dem neuen Motor ein Endurogetriebe hatte, oder ob die mit dem MC-Getriebe ausgeliefert wurden. Soweit ich weiss, hats erst beim 84er Modell sowohl GS- wie MC-Getriebe gegeben.
      Dürfte ich dann auch nicht mit meiner neu aufgebauten 430er Husky 1984 fahren--die hat nen 430er Motocrossunterbau 5-Gang Baujahr 1986(also Wasserkocherunterbau, weil ich denn mal fahren möchte mit nen Luftizylinder))--ist aber kompatible mit den jetzt draufgebauten 430er 1983/1984 Zylinder--war halt damals so(langes Baukastenverfahren) und ist jetzt für mich(uns)von enormen Vorteil in der Teileverwendung/-beschaffung.

      "Schlimmer" finde ich wie zB vor Jahren in Ölmühle da ist ne 1983er 250er Husky mit nen 45er Gabelumbau Magnum(keine USD) mitgefahren( finde ich nicht gut als technische, zeitgemässe Klassikzulassung) und hinten Reiger-Dämpfer(was für mich wiederum auch ok ist oder YSS von Alan)

      Aber da wir-insbesondere ich-nur aus Spass fahren ;-) ist es auch wurscht

      Ich kann mich auch früher an ne Zeit erinnern Mitte der achtziger, da sind in der 500ccm-Klasse Motoren mit so leicht über 250 (252) ccm gefahren je nach Streckentypus bzw. SP-Charakter
      passt scho :thumbsup: und die Wampe ist ze groß :whistling: =O :D <X

      husky430cr schrieb:

      Schlimmer" finde ich wie zB vor Jahren in Ölmühle da ist ne 1983er 250er Husky mit nen 45er Gabelumbau Magnum(keine USD) mitgefahren( finde ich nicht gut als technische, zeitgemässe Klassikzulassung) und hinten Reiger-Dämpfer(was für mich wiederum auch ok ist oder YSS von Alan)

      Die Briten fahren die 45er sehr gerne, weils vom Andy auch Gabelbeine dafür gibt mit dem eingegossenen Husky-Schriftzug. ;-)
      Schöne Optik ein wenig dick aber...
      Grad die Italiener, die viel Rennen fahren, kämpfen wg. der modernen Strecken schon sehr mit ihren Fahrwerken, die Dämpfer müssen ständig überholt werden.
      Dazu kommt, dass auch dort "beschixxen" wird, der Aufwand wird halt größer um "Experten" zu täuschen.
      Die ganzen BMWs z.B., die es ja "serienmäßig" nicht zu kaufen gab geniesen wiederum große Freiheiten.
      Wer nichts weiß muss alles glauben
      Die ganzen BMWs z.B., die es ja "serienmäßig" nicht zu kaufen gab geniesen wiederum große Freiheiten.[/quote]

      Wenn du BMW im Gelände fährst bist eh schon beschixxen :D
      Aber wenn man so einen " Bock " bis etwa ´74 , hat kann man ausser /5 Gabel und Bilstein Gasdruck Dämpfer ( Typ bockhart ) eigentlich nix anderes bringen , so habe ich das immer gesehen , manche eben nicht :(
      Ist doch das gleiche wir auch in anderen Classic-Szenen. Es gibt halt eine Szene, die die mag es, wenn eine VW T1-Bulli-Karosse auf ein recht modernes Porschefahrwerk montiert wird. Oder die vielen Muscle-Cars der Amis aus den 60ern und 70ern, die mit modernsten Motoren und Fahrwerkskomponenten gepimpt werden.

      Diese Szene hat ihre Berechtigung, auch wenn ich es persönlich nicht so mag.

      Fahrzeugpass wäre eine Lösung, aber dann haben wir den DMSB oder eine andere Organisation im Boot, was wir ja mehrheitlich gerade nicht wollen.
      #523 Mainfranken: Klöß, sonst nix!
      KTM
      | KAWASAKI | ASPES | BETA
      www.ENDURO-CLASSIC.de

      250 schrieb:

      das hqv logo war doch eh bei vielen magnums drinne da die lange serienmässig verbaut wurden. Frühe versionen gab es auch mit ktm logo, damit kann dann der ktm fahrer standesgemäss pimpen.

      Wie gsagt mit dem Schriftzug nicht dem Logo genau so wie die 40er Husky-Gabel - sieht gut aus!
      Wer nichts weiß muss alles glauben

      drecksack schrieb:

      GM Star250 schrieb:

      drecksack schrieb:

      Hi Uli,

      weisst Du, ob die GS-Motorräder ein Enduro-Getriebe hatten, oder gabs den Motor nur mit MC-Übersetzung? - Grüßle Peter


      Bei den GS war der 1. Gang kürzer und der 5. Gang länger übersetzt .Bei den MC war der 1. Gang länger und der 5. G.bei der 250ccm der 4.bei der 490 ccm kürzer.



      Mir ging es darum, ob die spezielle 83er Kleinserie mit dem neuen Motor ein Endurogetriebe hatte, oder ob die mit dem MC-Getriebe ausgeliefert wurden. Soweit ich weiss, hats erst beim 84er Modell sowohl GS- wie MC-Getriebe gegeben.


      Der Begriff "Kleinserie" passt für die Schneckenhäusles-GS der "Fahrzeugfabrik" eigentlich nicht, die wurden bei Bedarf alle paar Wochen oder Monate zwischendrin als Einzelstücke aufs Band gestellt.

      Bei den Getrieben gab es mehrheitlich C-Getriebe, Büse bekam mal eine mit "FL" und die letzten zwei hatten "D"-Getriebe. Ich kenne mich nicht aus mit den modernen Sachen. :saint:

      Rahmennummern waren aus dem alten GS-Nummernkreis, Motornummern wie MC.