Motorbremswirkung - wie viel ist ok?

      Motorbremswirkung - wie viel ist ok?

      Hallo,

      Ich bin heute das erste mal auf der Strecke gefahren und es ist so toll, ich habe jede runde vieles dazugelernt, auch wenn ich nach 4 runden eine kurze Pause einlegen musste (unterarme).
      Meine Cr125 läuft tadellos :)

      Eine Frage habe ich:
      Es gibt einige passagen da geht es nach einem Sprung/Hügel/Table echt steil bergab und dann in die kurve und generell gibt es einige kurven direkt nach hängen.
      Weil ich in kurven nicht bremsen möchte weil man dann schnell vorne wegrutscht, fahre ich immer langsam auf die kurve zu und gerade am hang nutzte ich heute relativ stark meine Motorbremswirkung.

      D.h. ich bin im 2. teilweise 1. gang den berg runtergerollt und habe zudem mit beiden Bremsen nach gefühl gebremst bis kurz vor der kurve.
      Der Motor hat trotzdem gut gearbeitet durch meine Bremsmethode und daher weiß ich nun nicht ob das schädlich für ihn ist, weil er praktisch kräften entgegenwirken muss.

      Sollte ich lieber mehr mit der Vorderradbremse arbeiten und nur wenig mit Motorbremse oder was würdet ihr empfehlen?
      Da die Hänge immer nach einem Sprung/Hügel kommen nehme ich an die Leute fahren da ziemlich schnell drüber und kann mir beim besten willen nicht vorstellen wie man in 20m so stark runterbremst vor der linkskurve :D

      grüße !
      Naja bei einer Hufo von einer Motor Bremswirkung zu reden ist schon ein wenig übertrieben aber es schadet dem Motor nicht . Ansonsten zählt " wer später bremst ist länger schnell " . Das solltest du üben , üben , üben .... :D


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      Du kannst nach so kurzer Zeit noch nicht verlangen daß du Kurven schon optimal anbremsen kannst.
      Das kommt alles mit der Zeit. Bei entsprechend griffigem Boden läuft beim aggressiven Anbremsen normal die komplette Verzögerung übers Vorderrad weil das Hinterrad praktisch keinen Bodenkontakt mehr hat.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !

      leislauer schrieb:

      Hufo nennt Mann umgangssprachlich die 125er . Warum ..... keine Ahnung . :D


      Gute Frage,
      dachte da an Hu-ndert-f-ünf-o-ndzwanziger :kuck:

      Noch jemand eine Idee?

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      twinshocker schrieb:

      Bei entsprechend griffigem Boden läuft beim aggressiven Anbremsen normal die komplette Verzögerung übers Vorderrad weil das Hinterrad praktisch keinen Bodenkontakt mehr hat.


      Das ist so nicht ganz richtig,im Zusammenhang mit der Hinteren Bremse und Gewichtsverlagerung nach hinten sollte das Heck unten bleiben und die volle Bremswirkung über zwei Räder und drei Bremsen erreicht werden. Ob "Mann" es umsetzen kann ist eine andere Geschichte.

      Maxsupersport schrieb:

      Hallo,

      Ich bin heute das erste mal auf der Strecke gefahren und es ist so toll, ich habe jede runde vieles dazugelernt, auch wenn ich nach 4 runden eine kurze Pause einlegen musste (unterarme).
      Meine Cr125 läuft tadellos :)

      Eine Frage habe ich:
      Es gibt einige passagen da geht es nach einem Sprung/Hügel/Table echt steil bergab und dann in die kurve und generell gibt es einige kurven direkt nach hängen.
      Weil ich in kurven nicht bremsen möchte weil man dann schnell vorne wegrutscht, fahre ich immer langsam auf die kurve zu und gerade am hang nutzte ich heute relativ stark meine Motorbremswirkung.

      D.h. ich bin im 2. teilweise 1. gang den berg runtergerollt und habe zudem mit beiden Bremsen nach gefühl gebremst bis kurz vor der kurve.
      Der Motor hat trotzdem gut gearbeitet durch meine Bremsmethode und daher weiß ich nun nicht ob das schädlich für ihn ist, weil er praktisch kräften entgegenwirken muss.

      Sollte ich lieber mehr mit der Vorderradbremse arbeiten und nur wenig mit Motorbremse oder was würdet ihr empfehlen?
      Da die Hänge immer nach einem Sprung/Hügel kommen nehme ich an die Leute fahren da ziemlich schnell drüber und kann mir beim besten willen nicht vorstellen wie man in 20m so stark runterbremst vor der linkskurve :D

      grüße !



      Super, dass du durchgestartet bist und dass es dir gefällt!

      Ein Kurs ist sicher eine sehr gute Idee, damit du die Grundlagen mal vermittelt bekommst. Es gibt auch viele Videos auf Youtube, wo du Infos über Gewichtsverlagerung, bremsen, kurven fahren etc erhältst.

      Hier z. B
      https://www.youtube.com/playlist?list=PL5awT2WKPmsRIzLkYou3cbsuiGL7rn-4f

      Es tut wahrscheinlich weh, zu hören, dass, wenn du auf einer 125er Zweitakt die Motorbremswirkung merkst und nutzt, zu langsam bist ;-)
      Also solltest du eher bremsen und nicht rollen aber mach dir deswegen nicht zu viele Gedanken, das kommt alles, wenn du sicherer und schneller wirst.
      ...du hast mir mein Orange verpatzt,
      hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
      in mein Orange...
      [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]

      rob[aut] schrieb:

      Maxsupersport schrieb:

      Hallo,

      Ich bin heute das erste mal auf der Strecke gefahren und es ist so toll, ich habe jede runde vieles dazugelernt, auch wenn ich nach 4 runden eine kurze Pause einlegen musste (unterarme).
      Meine Cr125 läuft tadellos :)

      Eine Frage habe ich:
      Es gibt einige passagen da geht es nach einem Sprung/Hügel/Table echt steil bergab und dann in die kurve und generell gibt es einige kurven direkt nach hängen.
      Weil ich in kurven nicht bremsen möchte weil man dann schnell vorne wegrutscht, fahre ich immer langsam auf die kurve zu und gerade am hang nutzte ich heute relativ stark meine Motorbremswirkung.

      D.h. ich bin im 2. teilweise 1. gang den berg runtergerollt und habe zudem mit beiden Bremsen nach gefühl gebremst bis kurz vor der kurve.
      Der Motor hat trotzdem gut gearbeitet durch meine Bremsmethode und daher weiß ich nun nicht ob das schädlich für ihn ist, weil er praktisch kräften entgegenwirken muss.

      Sollte ich lieber mehr mit der Vorderradbremse arbeiten und nur wenig mit Motorbremse oder was würdet ihr empfehlen?
      Da die Hänge immer nach einem Sprung/Hügel kommen nehme ich an die Leute fahren da ziemlich schnell drüber und kann mir beim besten willen nicht vorstellen wie man in 20m so stark runterbremst vor der linkskurve :D

      grüße !



      Super, dass du durchgestartet bist und dass es dir gefällt!

      Ein Kurs ist sicher eine sehr gute Idee, damit du die Grundlagen mal vermittelt bekommst. Es gibt auch viele Videos auf Youtube, wo du Infos über Gewichtsverlagerung, bremsen, kurven fahren etc erhältst.

      Hier z. B
      https://www.youtube.com/playlist?list=PL5awT2WKPmsRIzLkYou3cbsuiGL7rn-4f

      Es tut wahrscheinlich weh, zu hören, dass, wenn du auf einer 125er Zweitakt die Motorbremswirkung merkst und nutzt, zu langsam bist ;-)
      Also solltest du eher bremsen und nicht rollen aber mach dir deswegen nicht zu viele Gedanken, das kommt alles, wenn du sicherer und schneller wirst.


      ALs erstes in der Playlist gleich -> How to wheelie :D
      @rob das ist lustig :D genau diesen Kanal habe ich seit 2 Wochen jeden Abend angeschaut und versuche die Technikbasics zu übernehmen (Ellenbogen hoch, 45° winkel bei "Sprung", Aufstehen, Fuß raus wenn nötig, Beine zusammenpressen etc.) Hat mir echt viel geholfen auch wenn es nur ein kleiner Teil ist ! Wird super erklärt!

      @Maze klar so ein Technikkurs steht oben auf meiner Liste und werde mich darum kümmern!

      danke an die tipps und beiträge hier!

      twinshocker schrieb:

      Klar sollte man durch gewichtsverlagerung hinten soviel Radlast und damit Bremswirkung haben wie es geht.
      Aber bei Werksboden und anbremsen auf der letzten Rille? Da hast du ja manchmal das Hinterrad in der Luft !


      Stimmt, wenn man mitten im Anbremsen ist, hat eine Gewichtsverlagerung auf das Vorderrad stattgefunden und das Hinterrad kann praktisch keine Bremskraft mehr übertragen.
      Aber von vorne:
      Bei Beginn der Bremsung haben erst mal beide Räder Gewicht am Boden und das ändert sich erst allmählich, denn die Hinterradfederung versucht den Bodenkontakt zu halten, bis die Federung ausgefedert ist. Die Vorderradfederung erreicht den vollen Bodenandruck erst, wenn (zur Belastung passend) eingefedert.
      Da wir naturgemäß große Federwege haben, dauert dieser Prozeß des Radlastangleichs ein wenig.
      Während dessen können eben noch Bremskräfte übertragen werden am Hinterrad. Und auch die stabilisierende Wirkung ist erheblich, weil die Bremse die Hinterradfederung einfedert. (Das liegt daran, dass sich das Bremsmoment an der Schwinge abstützt und diese Richtung Einfedern dreht. Das ergibt eine stabile Fahrwerksgeometrie mit flachem Lenkkopfwinkel und das nachgezogene Hinterrad zieht ebenfalls die Fuhre gerade)
      Das ist sofort klar, wenn man einen Steilhang runterfährt. Obwohl schon alle Last und Bremswirkung vorne ist, stabilisiert die Hinterradbremse erheblich. Die Hemmung, die Hinterradbremse loszulassen ist erheblich, was man bei den meisten sieht, weils blockiert.

      Fazit. Kürzester Bremsweg + Fahrstabilität selbst bei Maximalgrip nur mit zusätzlicher Hinterradbremse. (Man wird nicht immer den kürzesten Bremsweg brauchen, aber es gibt ja auch Notbremsungen)
      Also immer schön Kontrolle der hinteren Bremse mit üben.
      Hinterradbremse ist übrigens auch ein Lebensretter gegen Überschlag nach vorne (Insbesondere auf Bremswellen und Kickerkanten) und später auch beim Wheelie die Versicherung gegen Überschlag nach hinten.

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

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