Enttäuscht von Fahrerlehrgang bei Kiedrowski

      Man spricht ja auch von "endurotypischen" Gebrauchsspuren. Diese sollten dann mMn halt mit der Miete zum Zweck des Enduro fahrens abgegolten sein.
      In Abzug zu bringen wäre mMn noch alt gegen neu: ein verbogener gebrauchter Kühler rechtfertigt nicht automatisch den Neupreis.

      Ich würde das -wenn vorhanden- der Rechtsschutz übergeben.

      Davon abgesehen würde ich an Deiner Stelle meine Erfahrungen an möglichst viele potenzielle Kunden weitergeben.

      Vorausgesetzt natürlich es lief tatsächlich so ab wie von Dir beschrieben. Kann ja auch sein der Anbieter hat da ne völlig andere Sicht der Dinge...
      "Ein Kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab!"

      Mankra schrieb:

      Schon sehr frech, einem Anfänger ein Moped ohne Protektoren in die Hand zu geben und einen verbogenen, aber scheinbar noch dichten Kühler als Defekt zu deklarieren und komplett zu verrechnen.


      Ich würde einmal einen Fünfer darauf wetten, dass der verbogene Kühler bereits gerade gerichtet wieder seinen Dienst verrichtet und dem nächsten Anfänger alsbald verrechnet wird.

      Abgesehen davon, dass der Veranstalter rechtlich wohl unantastbar ist, stimme ich dir komplett zu, dass das ein kurzsichtiges Geschäftsmodell ist.

      Es geht aber auch anders, Namen will ich jetzt keine nennen! Es gibt Veranstalter die geben Anfängern ein etwas älteres (aber tadellos gewartetes) Motorrad. Auf die Frage warum ein Motorrad für zwei Fahrtage 360.- Taler kostet hat der Veranstalter seine Bedingungen nochmals deutlich erörtert und auch sehr verständlich (trotz sprachlicher Barrieren!) erklärt, dass Schäden im Gelände (nicht Straße) vollkommen abgedeckt sind. Nur mutwillige Schäden (burn out, bewusstes orgeln lassen im Begrenzer beim 4 T) usw. sind nicht gedeckt. Geht also schon wenn man will.

      ChrisSa87 schrieb:

      Mankra schrieb:

      mike61 schrieb:

      Klar, zahle ich was kaputt geht! Aber muss ein Übungs- und Leih- Moped danach wieder in den Neuzustand versetzt werden????

      IMHO ist das der Punkt und ev. kann man hierbei sogar ansetzen. Schon sehr frech, einem Anfänger ein Moped ohne Protektoren in die Hand zu geben und einen verbogenen, aber scheinbar noch dichten Kühler als Defekt zu deklarieren und komplett zu verrechnen.


      Der Kühler war noch dicht und auch nicht stark verbogen so weit ich das beurteilen konnte.
      Ich empfand es auch eben als denkbar ungeeignetes Lernmotorrad.

      Du bist ganz klar zu blauäugig an die Sache ran gegangen, ohne dich vorher und auch im nachhinein richtig schlau zu machen.
      Was für ein Motorrad fahr ich und ist es geeignet?
      Ist es zu neu oder zu stark, dann ein anderes verlangen! (Vorher)
      Was passiert bei Schäden? (Vorher alles ausmachen)
      Passiert ein Schaden, wie werden die repariert und was kosten die Neuteile. Ausgetausche Teile zu dir .

      Wenn du das nicht abklärst im Vorfeld und du kommst an jemand wo das nicht ausgemachte ausnutzt. Zahlst du richtig. Das ist dir ja passiert.
      Ruf den Chef dort an und erklär dein Sachverhalt, evt. lässt sich noch was klären im Gespräch .

      Ärgerlich für dich .

      Hast mal Bilder gemacht von den defekten Sachen ?

      Perego schrieb:

      Du bist ganz klar zu blauäugig an die Sache ran gegangen, ohne dich vorher und auch im nachhinein richtig schlau zu machen.

      Wenn ich mich für einen Anfängerkurs anmelde ist die Blauäugikeit ja quasi Voraussetzung ;-)

      Ein guter Anbieter ist auch auf Anfänger vorbereitet - hat entsprechend "harmlose" Moppeds für sie und baut sinnvoller Weise Hand- und Kühlerschützer dran.
      Schon die Wahl des Motorrads scheint mir nicht besonders durchdacht. Es gibt ja genügend Anbieter mit denen auch Anfänger sehr gute Erfahrungen gemacht haben, deren "Sturzteilepolitik" auch eine andere ist.
      Ich finde es auf jeden Fall gut, dass die Erfahrungen hier gepostet werden.

      Was die nachträgliche Rechnung anbelangt würde ich mir den "kaputten" Kühler auch geben lassen.
      Aber Twin hat ja die Standardausrede schon genannt.
      Wer nichts weiß muss alles glauben
      Meine Frau hat vor langer Zeit einen Trial-Kurs gemacht bei dem ich wegen unseres Sohnes mit dabei war.
      Am Ende des Kurses war am Leihmoped der hintere Kotflügel eingerissen und sollte bezahlt werden. Der Preis war irgendwas bei 50 DM (so lange ist das schon her). Ich habe mir den Kotflügel direkt abschrauben lassen und mitgenommen.
      In diesem Falle war es aber auch fairer, dass der Schaden direkt beglichen wurde und nicht eine Rechnung nachgeschickt wurde.

      helmar
      Evtl wäre es ja keine ganz verkehrte Idee gewesen, das Anliegen zunächst mal dem, der etwas bewirken könnte, vorzutragen, und das ist ja der Veranstalter. Vielleicht würde sich auf diesem Weg eine für alle Seiten akzeptable Lösung finden.
      Das Thema direkt unter Nennung des Namens des Veranstalters in einem Forum breitzutreten, finde ich ehrlich gesagt nicht vollkommen fair. Wenn es nur darum geht, sich Frust von der Seele zu schreiben, kann man das auch machen, indem man die Situation schildert, ohne den Namen das Veranstalters zu nennen. Ist man an einer Lösung interessiert, fände man diese sicher eher im Dialog mit dem Veranstalter als hier. Wenn dieser dann scheitert, wofür es ja erstmal keine Anhaltspunkte gibt, kann man ja immer noch öffentlich warnen.
      Ich bin garantiert kein Verfechter der Händler / Hersteller, im Gegenteil, ich schlage immer wieder die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der Kundenunfreundlichkeit und Inkompetenz, die einem in einigen (!) Fällen begegnen, wenn man Offroadsport betreibt, aber ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, klingen einige Beschwerden für mich nach: Weder Lust gehabt, sich im Vorfeld richtig zu informieren, noch den Mumm gehabt, den Veranstalter hinterher mal zu konfrontieren, stattdessen hier, selbst anonym bleibend, Luft ablassen, aber einen Veranstalter namentlich an den Pranger stellen, ohne ihm die Chance zu geben, das zu klären.
      Bitte nicht falsch verstehen, aber wem ist damit gedient?
      @mrhorsepoer

      Du hast nicht ganz Unrecht!
      Aber!!!
      Das Internetz Zeitalter hat eben andere Spielregeln.

      Ein Anbieter, für was auch immer, der die Vertriebsvorteile des Netzes nutzt, muss sich
      auch über das direkte Feedback im Klaren sein.

      Da wird es leicht auch mal persönlich!
      Wie weit jeder Autor dabei gehen möchte,...........?????
      Das ist bekanntlich sehr individuell!

      Wie bereits gesagt, ich hätte die Kiste unter meiner Rubrik "Lehrgeld" abgelegt.
      Bei einigen anderen Sachen!!!!

      Ärger oder nicht weiter ärgern, haben für mich auch einen Geldwert.

      Was auch immer hier zurück zu holen wäre, wäre mir die Sache nicht Wert!
      Um das klar zu stellen die Schäden würden am Ende notiert.

      allerdibgs habe ich bei einem leicht verbogenen und noch dichten Kühler nicht mit so einer Reparatur gerechnet.

      Der veranstaltet wurde Kontaktiert.
      Sollte sich eine positive Lösung ergeben werde ich die auch mitteilen.

      ich hätte im Vorfeld telefonisch
      kontakt und erklärt das ich Anfänger bin.
      ich denke schon dass ich dann erwarten kann dass ein Veranstalter mich über alle Rahmenbedingungen seiner
      Veranstaltung aufklärt.

      ich möchte hier auch nicht auf den Putz hauen oder sonstiges, lediglich so objektiv wie möglich
      meine Erfahrung teilen.
      Was ist eigentlich mit Privathaftpflicht?
      Der TE hat das Eigentum einer Drittperson beschädigt; da greift doch diese Versicherung??
      Rechtlich gibt's da wohl nichts zu rütteln, der Schaden muss beglichen werden.
      Den Namen des Veranstalters Preis zu geben... ist IMHO nicht so gut, wenn auch emotional nachvollziehbar.

      Gruess
      hitch
      bang that head that doesn't bang :teufelgri

      Verkaufe Porsche 930 Carrera Turbo

      610er schrieb:

      Perego schrieb:

      Du bist ganz klar zu blauäugig an die Sache ran gegangen, ohne dich vorher und auch im nachhinein richtig schlau zu machen.

      Wenn ich mich für einen Anfängerkurs anmelde ist die Blauäugikeit ja quasi Voraussetzung ;-)

      Ein guter Anbieter ist auch auf Anfänger vorbereitet - hat entsprechend "harmlose" Moppeds für sie und baut sinnvoller Weise Hand- und Kühlerschützer dran.
      Schon die Wahl des Motorrads scheint mir nicht besonders durchdacht. Es gibt ja genügend Anbieter mit denen auch Anfänger sehr gute Erfahrungen gemacht haben, deren "Sturzteilepolitik" auch eine andere ist.
      Ich finde es auf jeden Fall gut, dass die Erfahrungen hier gepostet werden.

      Was die nachträgliche Rechnung anbelangt würde ich mir den "kaputten" Kühler auch geben lassen.
      Aber Twin hat ja die Standardausrede schon genannt.

      Ich habe ein wenig mit Vermietgeschäften zu tun und kann von der anderen Seite berichten (Vermieter).
      Da schlägst du die Hände über dem Kopf zusammen was da zurück kommt und was du vom Mieter Geschichten erzählt bekommst.
      Durch etliche Jahre ist meine AGB nun einige Seiten dick und wird jedem Mieter vorher ausgehändigt, ebenso lass ich mir das unterschreiben.
      Alle Sachen gehen bei mir vom Hof als unbeschädigt, das hat der Mieter auch zu prüfen beim aufladen.
      Tritt ein Schaden wärend der Mietzeit auf, muß der Mieter sich mit mir in Verbindung setzen.
      Gleichzeitig unsage ich die weitere Nutzung wegen Unfallgefahr.
      Kommt nun was defekt zurück, stell ich es Ihm in Rechnung und gebe das kaputte Teil mit(das steht z.b. in den AGB´s), wenn er es will.(Dazu wird oft die Kaution aufgebraucht)
      Der Mieter ist auch haftbar bei Diebstahl,...
      Bei der Zurückgabe überprüfe ich die Vollständigkeit und die unbeschädige Teile. Auch , ob es meine Sachen sind oder getauscht wurde ( unbeabsichtigt (; ).
      Es wird alles schriftlich verfasst im beisein des Mieters.
      Das wiederum segne ich mit meiner Unterschrift ab und die des Mieters.
      Dann erst ist der Mietverhältniss erfüllt.
      Wenn ich alle zusätzliche Zeit und Umstände berechnen würde , plus das defekte Teil, da ist gleich eine Summe zusammen.
      Bei mir wird nur der Schaden berechnet, was eigentlich nicht ok ist. Da ich mir auch noch Ersatz besorgen muß und da fahr ich locker 120km bis in das Lager. 3Std. sind da gleich weg.
      Das weis der Mieter nicht oder er will es nicht wissen.

      Etliche Teile sind bei ca. 5 Jahren in der Vermietung so runter gerockt, daß man es komplett ersetzen muß.
      Das mal zu Vermietungen.

      Das gleiche kannst du nun auf jegliche Sachen anwenden.

      Als Vermieter steht man einige mal als böser da, muß dann immer fragen:
      Habe ich es kaputt gemacht oder Ihr 8| .

      610er schrieb:

      Aber Twin hat ja die Standardausrede schon genannt.

      Wobei man hier einhacken kann. Es gilt eine Aufbewahrungspflicht für fremdes Eigentum.
      War z.B. ein Problem als Fahrradhändler, Platz ist immer knapp und dann werden Räder tw. Jahre !!! nicht abgeholt. Hier in AT müßte man solche Räder 30 Jahre aufbewahren.....

      mrhorsepower schrieb:

      Das Thema direkt unter Nennung des Namens des Veranstalters in einem Forum breitzutreten, finde ich ehrlich gesagt nicht vollkommen fair.

      IMHO Nein: Chris hat die Geschichte recht sachlich geschrieben und die Fakten aus seiner Sicht genannt.
      Selbst wenn es ihm nichts mehr hilft (wobei ich der Meinung bin, dass es paar Punkte gibt, wo man einhängen könnte), so hilft seine Erfahrung Anderen, die nach Erfahrungen im Netz suchen. Und hoffentlich, als ausgleichende Gerechtigkeit, profitiert er irgendwann von Erfahrungen anderer Leute hier im Forum. Aber das geht nur, wenn nicht Alles unterm Teppich gekehrt wird.

      Natürlich ist es genauso legitim, gute Erfahrungen mit Trainings-Anbieter zu nennen und auch da darf gerne der Name genannt werden ;-)

      mike61 schrieb:

      Ein Anbieter, für was auch immer, der die Vertriebsvorteile des Netzes nutzt, muss sich
      auch über das direkte Feedback im Klaren sein.

      Dito.

      Perego schrieb:

      Tritt ein Schaden wärend der Mietzeit auf, muß der Mieter sich mit mir in Verbindung setzen.

      Dein Posting liest sich nach technischen Geräten. Baumaschinen Verleih, etc.
      Sicher ein schwieriges Geschäft.
      Wie ist geregelt, wenn das Gerät bei sachgemäßer Verwendung abraucht? Kann immer vorkommen, dass ein E-Motor abraucht, eine Schalter den Geist aufgibt oder immer häufiger bei solchen Geräten, die Regel-Elektronik?
      Ich war mal dabei, als einer mit einem gemieteten Anhänger ein Auto bei meinem Kumpel abgeholt hat.

      Der Kumpel von dem Abholer hat dann munter die Hydraulikpumpe betätigt, damit die Plattform vorne hochgeht und irgendwann knallt das plötzlich so richtig schön derbe. Der hatte die Verriegelungen für die Plattform nicht geöffnet und immer weiter gepumpt, ohne sich zu wundern, dass das so schwer geht. Ergebnis war, dass die am Rahmen verschweißte Pumpe komplett abgerissen ist.

      Der hat dann original vor Ort noch beim Vermieter angerufen und den angemotzt, dass er ihm einen kaputten Hänger vermietet hat und war nach Rückgabe des Hängers so stolz auf seine Tat, dass er meinem Kumpel noch eine Mail geschrieben hat, dass der Vermieter nichts weiter gesagt hat und er den Schaden zum Glück nicht bezahlen muss.

      Gekauft hat der übrigens einen Aston Martin DBS mit Kompressorumbau...der wird danach vielleicht nicht mehr die finanziellen Mittel gehabt haben, um den Schaden am Hänger zu bezahlen...

      hitch schrieb:

      Was ist eigentlich mit Privathaftpflicht?
      Der TE hat das Eigentum einer Drittperson beschädigt; da greift doch diese Versicherung??
      Rechtlich gibt's da wohl nichts zu rütteln, der Schaden muss beglichen werden.
      Den Namen des Veranstalters Preis zu…


      Kommt ganz auf die Versicherungsbedingungen an. Meist sind Schäden an gemieteten und geliehenen Sachen ausgeschlossen.
      "Ein Kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab!"

      Mankra schrieb:

      610er schrieb:

      Aber Twin hat ja die Standardausrede schon genannt.

      Wobei man hier einhacken kann. Es gilt eine Aufbewahrungspflicht für fremdes Eigentum.
      War z.B. ein Problem als Fahrradhändler, Platz ist immer knapp und dann werden Räder tw. Jahre !!! nicht abgeholt. Hier in AT müßte man solche Räder 30 Jahre aufbewahren.....

      mrhorsepower schrieb:

      Das Thema direkt unter Nennung des Namens des Veranstalters in einem Forum breitzutreten, finde ich ehrlich gesagt nicht vollkommen fair.

      IMHO Nein: Chris hat die Geschichte recht sachlich geschrieben und die Fakten aus seiner Sicht genannt.
      Selbst wenn es ihm nichts mehr hilft (wobei ich der Meinung bin, dass es paar Punkte gibt, wo man einhängen könnte), so hilft seine Erfahrung Anderen, die nach Erfahrungen im Netz suchen. Und hoffentlich, als ausgleichende Gerechtigkeit, profitiert er irgendwann von Erfahrungen anderer Leute hier im Forum. Aber das geht nur, wenn nicht Alles unterm Teppich gekehrt wird.

      Natürlich ist es genauso legitim, gute Erfahrungen mit Trainings-Anbieter zu nennen und auch da darf gerne der Name genannt werden ;-)

      mike61 schrieb:

      Ein Anbieter, für was auch immer, der die Vertriebsvorteile des Netzes nutzt, muss sich
      auch über das direkte Feedback im Klaren sein.

      Dito.

      Perego schrieb:

      Tritt ein Schaden wärend der Mietzeit auf, muß der Mieter sich mit mir in Verbindung setzen.

      Dein Posting liest sich nach technischen Geräten. Baumaschinen Verleih, etc.
      Sicher ein schwieriges Geschäft.
      Wie ist geregelt, wenn das Gerät bei sachgemäßer Verwendung abraucht? Kann immer vorkommen, dass ein E-Motor abraucht, eine Schalter den Geist aufgibt oder immer häufiger bei solchen Geräten, die Regel-Elektronik?

      Bei mir handelt es sich um Fassadengerüst/Schutzgerüste wo in die Vermietung gehen.
      Da gibt es ein "normalen" Verschleiss, wie normale Verschmutzungen/Farbe oder Abnutzung oder so, das geht auf meine Kappe.
      Da kann man wirklich rechnen, Teile wie Holzböden nach ca. 5 Jahren aus zu tauschen von meiner Seite her .
      Es gibt aber auch Verschmutzungen von Gipsern wo diese nicht entfernt haben vor der Rückgabe, da stell ich die Säuberung in Rechnung. (Das ist aber alles vor der Vermietung bekannt !)
      Oder es werden Teile abgebaut und von oben herunter geworfen, die sind kaputt. Da muß man sehr genau schauen, daß es bei der Zurückgabe gesehen wird. Die stell ich auch in Rechnung.
      Böden und Stahlteile abgeschnitten, getauscht gegen anderes Material und so weiter.
      Alles schon erlebt.
      Deshalb wurde unsere AGB mit der Zeit immer weiter ausgebaut, das muß aber auch sein sonst legst du da drauf.
      So sind die Diskusionen wenn was passiert ist recht kurz, weil alles geregelt ist im Vorfeld.
      Von Maschinenverleih bin ich komplett abgekommen, da halten sich die Leute nicht an die normale Bedienweise. Da ein unsachlicher Schaden nach zu weisen ist schwer von der Vermieterseite.

      Wenn ich etwas miete, z.b. ein Auto im Urlaub.
      Ich schaue mir die Vermietstation an und was diese für Autos haben. Zustand ,Alter,..
      Ist das ok.
      Die Mietbedingungen durch lesen, das sind 5-10 Minuten.
      Da liest man oft heraus ob man hier beschissen werden soll.
      Der Vermieter hat seine Rechte, aber auch der Mieter ! Das soll nie einseitig sein, oder jemand ein Vorteil ziehen können.
      Wenn nicht ok, am besten zu einem anderen gehen.
      Wenn ich mich darauf ein lasse, stimme ich dem Mietvertrag zu und brauch mich nicht zu wundern wenn er mir am Schluß eine Rechnung gibt für´s Tanken zb. mit erhöhtem Preis. (Das habe ich ja zugestimmt)
      Erstens Vollkasko ohne hohe Selbstbeteiligung.
      Dann wird bei der Besichtigung das Auto angesehen, alle Schäden wie Kratzer oder Fehlteile in den Vertrag geschrieben. Mit dem Handy außen herum gelaufen, so hast du später Beweise.
      Passt mir das Auto nicht, nehm ich es nicht und verlang ein anderes. Geht das nicht, geh ich zu einem anderen Vermieter.

      Vorher schauen was Sache ist, vermeidet vieles.
      Im Nachhinein sich aufregen, wenn ich dem Vermieter freie Hand gelassen habe und dieser das evt. ausnutzt, bringt nichts.
      Evt. hat der Vermieter auch Recht.
      Ich würde hier bei dem Lehrgangsteilnehmer wo sich verarscht vor kommt, ganz klar ein persönliches Gespräch suchen mit dem Vermieter.
      Genau so sachlich wie er es hier gemacht hat erklären:
      Er ist ein Anfänger und das war im Vorfeld bekannt, daß da Schäden kommen war fast davon aus zu gehen.
      Da hat der Vermieter ein Fehler gemacht und um genau das zu vermeiden was jetzt ist , ein älteres Motorrad anbieten.
      Der Mieter hätte das neue und eigentlich zu gute Motorrad aber auch nicht nehmen sollen.
      So zieht sich das nach meiner Ansicht komplett durch.
      Beide haben Fehler gemacht bis zum Schluß.
      Nun ist reden angesagt und eine Einsicht auf beiden Seiten.
      Der Mieter soll sich mal genau die Preise aufführen lassen (Materialpreise,Arbeitszeiten,..) und nicht ein Gesamtpreis abwinken.
      Evt. gibt der Händler ein Nachlass und behaltet sein guten Ruf.
      Oder es ist gerechtfertigt, dann muß man das auch als ok bezeichnen.
      Beschädigte Teile gehören ganz klar dem Mieter, sind die nun verschwunden evt. . Kann man diese in Rechnung stellen oder ein Ersatz verlangen wo genau so aus sieht.
      Außer es steht was anderes im Mietvertrag!
      @Perego:
      Gerüstverleih ist wahrscheinlich etwas leichter, als Maschinen, aber auch hier wahrscheinlich auch mit Graubereichen.
      Welcher Mieter schaut jedes Einzelteil vor der Mitnahme genau an, ob es verbogen ist?
      Oder schon jemals ein Mieter verlangt, alle Teile vom Stoß runter zu nehmen, um die Unversehrtheit bei Übernahme zu prüfen?
      Würdest Du dies durchführen?

      Perego schrieb:

      Da kann man wirklich rechnen, Teile wie Holzböden nach ca. 5 Jahren aus zu tauschen von meiner Seite her .

      Normale Abnützung. Anschaffungspreis ist sicher auf eine gewisse Verleihdauer eingerechnet.

      Perego schrieb:

      Alles schon erlebt.

      Glaub ich gerne, in diesem Fall eindeutig feststellbar.
      Schwieriger stelle ich es mir vor, bei Maschinen und versteckten Mängeln oder eben, den Klassiker eines elektrischen Defektes.

      Perego schrieb:

      Da ein unsachlicher Schaden nach zu weisen ist schwer von der Vermieterseite.

      Aber auch als Mieter, dass man nix ungewöhnliches damit angestellt hat....

      Perego schrieb:

      Ich würde hier bei dem Lehrgangsteilnehmer wo sich verarscht vor kommt, ganz klar ein persönliches Gespräch suchen mit dem Vermieter.

      Ich nicht, schade um die Zeit. Wenn es sich nicht mit einem Telefonat lösen läßt: Rechtschutzversicherung, eingeschaltet (wenn ich an eine ungerechtfertige Rechnung, etc. glaube). Diese geben dann sowieso eine Einschätzung, ob es eine Chance gibt, sie die Deckung übernehmen.

      Perego schrieb:

      Er ist ein Anfänger und das war im Vorfeld bekannt, daß da Schäden kommen war fast davon aus zu gehen.
      Da hat der Vermieter ein Fehler gemacht und um genau das zu vermeiden was jetzt ist , ein älteres Motorrad anbieten.

      Richtig

      Perego schrieb:

      Der Mieter hätte das neue und eigentlich zu gute Motorrad aber auch nicht nehmen sollen.

      Gabs eine Wahlmöglichkeit für die Teilnehmer?

      Perego schrieb:

      Der Mieter soll sich mal genau die Preise aufführen lassen (Materialpreise,Arbeitszeiten,..) und nicht ein Gesamtpreis abwinken.

      Wird wahrscheinlich auf der RE aufgeführt sein, auch wenn Chris hier nur den Endbetrag genannt hat.

      Das ganze ist mit einer normalen Autovermietung nicht zu vergleichen. PKWs werden nicht im Gelände bewegt, es gibt keine normalen Umfaller, etc.
      IMHO steht außer Frage, dass richtige Sturzschäden (gebrochene Hebel, verbogener Lenker, usw.) ersetzt werden müssen, wie auch beim eigenen Bike. Aber einem Anfänger ein Moped ohne Protektoren hinstellen und dann nach dem Training abgegriffene Griffe !!!! und einen verbogenen Kühler in Rechnung zu stellen ist zumindest fragwürdig.
      Einerseits finde ich dir Rechnung nicht wirklich überteuert. Habe mal kurz nachgesehen, allein der Original Kühler kostet eben knapp über 520 € (im VK) dazu die Arbeitszeit und die Griffe.

      Andererseits verstehe ich nicht, wie man einem Anfänger ein Motorrad aus dem Rennteam mit Krawalltüte zur Verfügung stellen kann. Da kann er froh sein das die nicht auch eine Beule bekommen hat.