Tüv und Eigenbauauspuffanlage

      Tüv und Eigenbauauspuffanlage

      Ich habe hier eine Honda XL von 1979 herumstehen für die ich gerne einen Edelstahlkrümmer bauen und einen anderen Schalldämpfer nutzen möchte.

      Ich habe gestern mal beim Tüv angefragt. Der Prüfer meinte, den Krümmer könnte er als Reparatur durchgehen lassen wenn ich den Innendurchmesser nicht verändere.

      Der Schalldämpfer müsste aber der Originale bleiben, da könnte er nichts machen.

      Stimmt das so, es gibt doch auch Universalschalldämpfer mit ABE oder ist danm wieder eine Geräuschprüfung notwendig?

      Bei den Abgasen habe ich gelesen, dass die erst ab Baujahr 1989 eine Rolle spielen. Das Fahrzeug ist aber nicht mehr original wenn es fertig ist, also keine H-Zulassung.
      Wegen Abgasen ist ende der 90er eine Umstellung gewesen. Wenn die Erstzulassung vor dem Stichtag war ist alles OK.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm#Leichtkraftrad_und_Motorrad


      Der Endschalldämpfer sollte für das Modell geprüft sein und möglichst eine E-Nummer haben, dann ist nur das Dokument mitzuführen. Wegen des Krümmers hat er dir ja schon einen Hinweis gegeben.

      Ob eine komplette Geräuschprüfung (Stand und Fahrgeräusch durchgeführt werden muß hängt vom Prüfer ab. Wenn im Stand das Geräusch auf dem Niveau des geprüften Dämpfers liegt dann kann der Prüfer auf eine Fahrgeräuschprüfung verzichten, muß aber nicht. Die Prüfung kann zwischen 300 und 3000€ kosten.

      Mir ist auch kein Universalschalldämpfer bekannt, der für alle passt.

      Und wenn du bastelst solltest du dir ein einigermaßen gutes Geräuschmessgerät zulegen. Das hilft schon mal vor dem ersten Besuch die Lautstärke in den richtigen Bereich zu drücken. Auch hier gilt. Lieber etwas leiser (2 - 3 dB)als etwas lauter. Zur Not nachstopfen!

      Und vorher mal mit dem Gutachten (ABE....) vorbei Fahren, ob er so etwas akzeptieren könnte. Die Kerle werden ja hinter den Kulissen auch immer mal wieder kontrolliert und meistens sitzen da einfache Sachbearbeiter ohne Ingenieurausildung am Schreibtisch, die das zu prüfende Objekt nie zu Gesicht bekommen haben. Die können nur anhand von Zetteln und Gutachten beurteilen ob der Mann in Blau ordentlich seinen Job macht!! Also für alles und jedes einen Zetteln, Gutachten, Berechnung, Messung mitbringen. Dann sieht das alles nach "ich hab mir Gedanken gemacht und kann Nachweisen, dass ich mich im Rahmen der Gesetze" bewege aus. In dem Fall würde die Backup Abteilung nicht lange nachdenken müssen ob das Konform ist.
      Ok, Danke ersteinmal! Es war ein Prüfer mit Ingenieurausildung. Der ist an sich ganz locker drauf hat aber bei manchen Dingen wohl seine bestimmten Ansichten. Eigenbau-Alutank und Heckänderung würde er mir sogar abnehmen wenn die Wandstärke vom Tank passt.

      Ich muß mal schauen ob ich einen Endschalldämpfer finde der den passenden Innendurchmesser und eine ABE hat, dann könnte ich ihn ja noch mal fragen.

      Ich möchte da ungern den originalen Prügel dranbauen.
      Ich kann ja auch mal fragen, wie das mit einer Phonmessung aussieht, 300 bis 3000 Euro möchte ich dafür aber nicht hinblättern, will die Dinger ja nicht in Serie vertreiben oder bauen.

      Es ist eine Xl250, möchte sie umbauen zu eine Art Flattracker.
      Hatte letzte Woche nen Termin bei nem Profi-"Customizer" der sehr gute Connections zum TÜV hat.
      Es ging dabei zufällig auch um nen Flattracker von nem Kumpel, der ne Abnahme braucht.

      Er meinte bei Bauteilen die von anderen straßenzugelassenen Motorrädern stammen ist es i.d.R. kein Problem.
      Das gelte auch für Schalldämpfer sofern Hubraum, Leistung und Konfiguration (Zylinderzahl) einigermaßen passen.
      Eigenbauschalldämpfer und solche unbekannter Herkunft sind dagegen nur mit aufwendigen Fahrtests einzutragen.
      Wer nichts weiß muss alles glauben

      Neu

      ich meine Bj '79 beim Krad unterliegt doch sowieso keiner Abgasvorschrift. Also dürfte der ESD eig. nur zum dämmen der Lautstärke und zur Beeinflussung der Leistung da sein.. Fahrgeräuschmessung sollte ja kein Problem darstellen und mgl. mal auf den Prüfstand stellen..
      Vielleicht habe ich auch etwas nicht bedacht, was dagegen spricht.. fällt mir aber spontan nichts ein.

      Neu

      ich vermute mal, wenn das ding einigermaßen gut gemacht ist, wird das garnicht bei der Prüfung auffallen !! gerade bei einem Motorrad von 1979 !!

      solange der leise ist (;
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