GasGas 300 Kupplungsproblem

      GasGas 300 Kupplungsproblem

      Wie an anderer Stelle schon beschrieben hat die Kupplung meiner EC 300 (2019) zu quietschen und zu rasseln begonnen. Ich vermutete, dass dies wegen des billigen 10/40er Öls das ich verwendet hatte war. Es hat allerdings schon den Vorgaben von GG entsprochen.

      Nachdem ich jetzt auf 15/60er Motul gewechselt habe (was auch mein Kumpel in der 300 GP18 fährt) und gestern eine ewtas härter Passage gefahren bin hat die Kiste wieder gequietsch und gerasselt wie Sau.

      Nachdem ich die Kupplung nicht auf Garantie bekomme, werde ich sie halt wechseln um zu sehen ob das Gewimmere aufhört. Nachdem der Motor in seiner Form ja schon länger existiert wollte ich vielleicht mitlesende GasGas Fahrer fragen ob es eine verstärkte Kupplung gibt oder sonst einen Trick das loszuwerden. Es stört beim Fahren meine Konzentration im ohnehin schon schwierigen Geläuf ganz erheblich.
      Hi Doc,
      Würde mich mal interessieren wie sich das anhört. Hast du ein Video oder könntest ein Video machen?
      Hatte bisher bei keiner meiner Gasn ein solches Problem.
      Ich glaube ab 18 wurde sowieso eine andere Kupplung verbaut als zuvor, hatte aber den 19er Motor auch noch nicht offen, da keine Probleme bisher in den aktuellen 52 BH.

      Vielleicht hat Marc ja nich einen entscheidenden Tipp für dich.

      Ich fahre übrigens das Motul Transoil 10w30 wie bisher in den Vorgängermodellen auch.
      In der 98er bin ich auch mal ATF gefahren, ging auch problemlos.

      Beste Grüße
      Simon


      Hallo Simon,

      das ist schwierig, weil es ja nur auftritt wenn der Motor und die Kupplung gemartert wird. Da hab ich meistens keine Kamera mit. Könnte auch während dem Kampf mit der Steigung nicht filmen ;-)
      Naja, die Gasser sind nicht ganz unbekannt dafür das Kupplung gerne mal schreit.

      was auffällig war, das eine andere GasGas auf der gleichen Strecke gemartert wurde und deren Motor signifikant kühler war als meiner. Wir haben das dann sogar bewusst probiert und sind nach einer pause von einer Stunde beide einen Anstieg im gleichen Gang gefahren. Seine Kühler waren warm, meine brennheiß. Aber das hat imo mit der Kupplung nix zu tun...

      Servus
      Doc
      Merkwürdig... Also thermische Probleme hatte ich keine bisher seit all den Jahren. Da haben die KTM der Kollegen viel eher mal Dampf abgelassen. :D

      Ich hab es erst einmal dazu gebracht dass meine gekocht hat... das war in Kroatien mit der 12er bei irre heißer Temperatur eine ausgewaschene Wasserrinne den Berg rauf mit viel Kupplungseinsatz und kaum Fahrtwind.
      Selbst da hat nur 2 Schnapsgläser Wasser gefehlt am Abend. Bei meinem Kollegen mit der TPI hingegen waren es ca 500 ml....

      Also die Gasgas sind da nach meiner Erfahrung echt erstaunlich resistent.

      Warten wir mal ab, vielleicht kommt der entscheidende Tipp ja noch. ;-)
      Meine kocht auch nicht, also da ist alles gut. Mir ist nur aufgefallen, dass der Kollege vergleichsweise weit weniger heiße Kühler hat als ich. Und auch nach 10 Minuten den Kühlerdeckel abnimmt ohne sich zu verbrühen. Das traue ich mich bei meiner nicht.

      Denke aber nicht das es was mit der Kupplung zu tun hat, mir ist es nur aufgefallen und ich würde es gerne verstehen :)

      Freerider350 schrieb:

      das etwas quitscht ist ja noch nachvollziehbar bei drehenden Bauteilen... aber rasseln?! als ob etwas innen rumgeworfen wird??


      Ja, rasseln, kann man schwer beschreiben. Da wird nix rumgeworfen, das ist schwer zu beschreiben. Ich kenne das so von überhitzten Rekluse Automatikkupplungen. Ist ein leichtes rasseln mit quietschen verbunden und die Kupplung setzt schnell ruckelnd ein. Moped fährt nicht sauber an sondern ruckelt hochfrequent beim Anfahren. Ist aber schon etwas typisches, also ein Problem das man öfter mal hört.....speziell von Leuten die extremes Enduro fahren. Hab ich auch schon am Erzberg bei KTM's und Sherco's gesehen/gehört.
      Ähnliches oder gleiches hatte ich mal bei meiner 200er . Wenn die hart und lange ohne viel Kühlung ran genommen wurde fing die auch das " rupfen " an . War aber selten . Es hieß wohl extra Löcher in den Kupplungskorb bohren um mehr Öl an die Scheiben zu bringen . Marc sollte da sicher mehr zu sagen können .


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

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      leislauer schrieb:

      Ähnliches oder gleiches hatte ich mal bei meiner 200er . Wenn die hart und lange ohne viel Kühlung ran genommen wurde fing die auch das " rupfen " an . War aber selten . Es hieß wohl extra Löcher in den Kupplungskorb bohren um mehr Öl an die Scheiben zu bringen . Marc sollte da sicher mehr zu sagen können .


      "Rupfen" ist das richtige Wort. Danke. Fühlt sich an wie wenn ein Schaudern durch das Moped läuft hehe...
      Saugen sich die Reibscheiben nicht mit ÖL voll ? Mit andern Worten, wenn es am Öl liegen sollte, hilft n Ölwechsel erstmal nicht so eben schnell.

      Und dieses quietschen und rasseln , ist eventuell auf das rubbeln der Kupplungslamellen zurückzuführen ? das heißt die Lamellen gleiten nicht mehr, sondern verhaken,springenweiter,verhaken,springenweiter,.. = belastet,entlastet,belastet,entlastet. was diese Geräusche verursacht. Ich denke auch nicht daß das auf Dauer gut ist , für den Korb

      Ich kann da aber nur von einer 4-Takt-Kupplung sprechen, die ähnliche Symptome hatte bei einem Castrol-Kupplungsöl.

      Steve-o schrieb:

      Doc Brown schrieb:

      Ich vermutete, dass dies wegen des billigen 10/40er Öls das ich verwendet hatte war.


      Und dann den Leuten hier ATF verteufeln weil es ja vollkommen ungeeignet sein soll, aber selbst irgend eine Pisse reinfüllen und sich wundern wenn es Probleme gibt...


      GG schreibt Nils 10W40 API SF oder SG fürs Getriebe vor. Nils konnte ich nicht finden, hatte aber eine Flasche Putoline Off Road 10W40 da, dass weit höhere Anforderungen erfüllt (jaso ma und api sm). Also kann von Pisse keine Rede sein.

      Und weil wir gerade von Pisse reden, verpiss dich aus meinem Thread wenn du -wie so oft- nur Scheisse von dir gibst.

      Zynismus schrieb:

      Saugen sich die Reibscheiben nicht mit ÖL voll ? Mit andern Worten, wenn es am Öl liegen sollte, hilft n Ölwechsel erstmal nicht so eben schnell.

      Und dieses quietschen und rasseln , ist eventuell auf das rubbeln der Kupplungslamellen zurückzuführen ? das heißt die Lamellen gleiten nicht mehr, sondern verhaken,springenweiter,verhaken,springenweiter,.. = belastet,entlastet,belastet,entlastet. was diese Geräusche verursacht. Ich denke auch nicht daß das auf Dauer gut ist , für den Korb

      Ich kann da aber nur von einer 4-Takt-Kupplung sprechen, die ähnliche Symptome hatte bei einem Castrol-Kupplungsöl.


      Yup. Es ist so wie du sagst. Passiert zum Beispiel ganz gerne wenn Leute auch hochwertiges Scooter Öl einfüllen, weil diese meist nur jaso mb statt ma erfüllen. MB ist für die Kupplung eher nicht so geeignet.

      Ich werd den ganzen Scheiss rausreissen und neu machen, fertig.
      Das quitschen der Kupplung bei sehr hoher Belastung ist bei den EC Racing Modellen häufig. Die innersten Reibscheiben bekommen nicht genug Öl zum kühlen. Bei den GP Modellen ist das nicht, weil dort ein CNC Kupplungskorb von Rekluse verbaut ist. Bei den Racing Modellen rüsten wir teilweise Talon nach.
      Wenn zu dem quitschen irgendwann ein rupfen kommt, dann kann es schon sein, das die inneren Scheiben gebrochen sind. Diese bleiben fest im Korb, also keine Sorge das etwas auseinander fällt.
      Wir nehmen Motul Transoil 10W30. Ist aber fast egal, was da rein kommt.
      Vetriebspartner für GASGAS und SHERCO
      Herzlichen Dank. Ich bin die GP auf der gleichen Strecke am gleichen Tag (uff, 32°C) mit dem gleichen Öl gefahren, da quietscht nix. Und bei meiner GP hat auch nix gequietscht. Hab mir sowas schon gedacht. Leider ist der Rekluse Korb richtig teuer und kürzlich nochmals teurer geworden, daher derzeit für mich nicht drinnen.

      Rest per P/N.

      Danke fürs Angebot!
      Moin hab vor Jahren mal meinen Öllieferanten ( PKW Motoröl usw. ) nach dem Transoil 10W-30 für die GG gefragt . Er sagte das dies ein " stink normales " 10W-30 Motoröl sei . Ich nahm mir dauf hin einen 10 Liter Kanister zu einem Bruchteilpreis von dem Transoil mit . Hab das dann in der Hufo gefahren und es fährt und kuppelt und fährt und ...... :D :D :D


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

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      leislauer schrieb:

      Moin hab vor Jahren mal meinen Öllieferanten ( PKW Motoröl usw. ) nach dem Transoil 10W-30 für die GG gefragt . Er sagte das dies ein " stink normales " 10W-30 Motoröl sei . Ich nahm mir dauf hin einen 10 Liter Kanister zu einem Bruchteilpreis von dem Transoil mit . Hab das dann in der Hufo gefahren und es fährt und kuppelt und fährt und ...... :D :D :D


      Jeder der sich ein wenig mit Öl beschäftigt, weiß das ein dickeres Öl, z.B. 10/60er eine höhere Innenreibung hat und bei 100° dickflüssiger ist als ein z.B. 10/40er. Ein 10/30er Motorrad Getriebeöl wird öfter im Zusammenhang mit einem SAE 80 genannt. Den Zusammenhang hab ich noch nicht behirnt, ist mir aber auch wurscht, wichtig ist nur, dass man sich in die Datenblätter einliest und vielleicht ein wenig googelt was die Bezeichnungen ASTM 445 in Zusammenhang mit der Öltemperatur bei 40 und 100° bedeutet und was "mm²/s" bedeutet. Damit kann dann schon ein wenig abschätzen wie sich welches öl bei welcher Temperatur verhält und wie viskos es bei unterschiedlichen Temperaturen ist.
      Und da ist zum Beispiel ein 10/60er Motoröl für bei 100° dickflüssiger als das von dir genannte 10/30er Getriebeöl oder ein 80er Getriebeöl. Spricht auch nix dagegen es in einem Motorradgetriebe zu verwenden, wird ja bei jedem 4 Takt Motorradmotor auch zur Schmierung des Getriebes verwendet.

      Mein Ölheinzi hat über das 10/30er bzw. 10/40er Motul Transoil fürs Getriebe ganz genau das Gleiche gesagt :)

      Edit: für das Quietschen der Kupplung ist es unerheblich ob das Öl etwas dünner oder dicker ist, siehe TimTaylor's Aussage dazu....

      Doc Brown schrieb:

      Ein 10/30er Motorrad Getriebeöl wird öfter im Zusammenhang mit einem SAE 80 genannt. Den Zusammenhang hab ich noch nicht behirnt

      man hat damals die zahlenwerte der sae klassen für motor und getriebeöle bewusst in verschiedene bereiche gelegt um verwechselungen auszuschliessen.
      80er getriebeöl liegt von der viskosität her im bereich von 20er motoröl.