Lagerschaden am PKW

      Lagerschaden am PKW

      Moin hab da mal ne Frage zu einem Lagerschaden beim Diesel PKW 1500 ccm , Pleuelauge an der KW . Wie kommt es eigentlich zu dem Schaden wenn genug Öl drauf ist . Hab letztens erst einen gekauft der 100 km nach dem Ölwechsel nen Schaden hatte . Gestern einen mit nur ca. 62000 km auf dem Tacho und Schaden am Zylinder 1 ( längster Ölweg ) . 1 Schraube von der Pleuelverschraubung war raus ( das Gewinde war aber iO. ), Auge zerschlagen , KW dann wohl gegen unten stehenden Pleuelschaft geschlagen und verklemmt , Motor fest . Von außen nicht zu lösen . Der Kolben hat nichts abbekommen und hat nur minimale Spuren vom anschlagen am Kopf , kann also nicht ewig dran gehämmert haben . Die Lagerschalen ( was davon noch übrig ist ) vom betroffenem Pleuel sind aber dünn wie Papier gehämmert . Die Lagerschalen der KW und der anderen Pleuel sind auch mit leichten Reibern versehen . Das Überdruckventil der Ölpumpe ist aber frei , hat also nicht in offener Stellung geklemmt .

      Was sind eure Erfahrungen , Meinungen dazu wie es zu solchen Schäden kommt .

      Das 3 Bild ist mal als Vergleich wie der Koben ohne Fremdberührung aussieht . Bild 5 sind die Lagerschalen der 3 anderen Kandidaten links und KW unten Mitte & rechts KW oben .
      Dateien
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „leislauer“ ()

      Also zum einen sind die Autofahrer von heute ja total faul und Technik-desinteressiert, es gibt doch für alles eine Kontrollleuchte. Da wird gefahren, bis das Ölkontrolllämpchen angeht und dann erst nachgeschüttet (also dann bedeutet, wenn es dann mal passt; beim nächsten Tanken oder wenn man mal wieder in der Nähe einer Werkstatt ist).
      Oft gibts bei Ölstand-Minimum aber Mangelschmierung z.B. in schnell gefahrenen Kurven oder beim Beschleunigen/bremsen. Warm/ Kalt-Fahren braucht man ja so einen modernen Motor auch nicht mehr, zumindest macht das keiner mehr. Und dann noch diese Longlife-Wasserdünn-Spritspar-Öle, die, obwohl komplett fertig, noch weitere 20.000km im Motor verbleiben.
      -> so verkürzt man schleichend die Lebensdauer des Motors.
      Kontrolle ist eine Illusion, man hat genau solange die Kontrolle, bis man sie verliert !

      David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri

      Wer später bremst, fährt länger schnell !
      Hubraum statt Wohnraum und PS statt Ventile

      Ralf#118 schrieb:

      Also zum einen sind die Autofahrer von heute ja total faul und Technik-desinteressiert, es gibt doch für alles eine Kontrollleuchte. Da wird gefahren, bis das Ölkontrolllämpchen angeht und dann erst nachgeschüttet (also dann bedeutet, wenn es dann mal passt; beim nächsten Tanken oder wenn man mal wieder in der Nähe einer Werkstatt ist).
      Oft gibts bei Ölstand-Minimum aber Mangelschmierung z.B. in schnell gefahrenen Kurven oder beim Beschleunigen/bremsen. Warm/ Kalt-Fahren braucht man ja so einen modernen Motor auch nicht mehr, zumindest macht das keiner mehr. Und dann noch diese Longlife-Wasserdünn-Spritspar-Öle, die, obwohl komplett fertig, noch weitere 20.000km im Motor verbleiben.
      -> so verkürzt man schleichend die Lebensdauer des Motors.


      unterschreib

      Grade auch bei Hubraumschwächeren Motoren

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Zynismus“ ()

      Da hast natürlich Recht , aber Ausnahmen bestätigen bekannter Weise ja die Regel . Bei besagtem Fahrzeug , EZ 2006 , besagter Schaden war 2013 bei ca. 62000 km . Letzter Ölwechsel ca. 10000 km vorher , Öl war auch genügend drauf . Stand seit dem beim Händler der wohl auf " Selbstheilung " hoffte ... :whistling: Es sind sage und schreibe 4 Vorbesitzer eingetragen ! Der Zustand vom Auto passt auch zum KM Stand . Selbst die lange Standzeit hat er sehr gut überstanden . Der Motor sieht von innen auch nach dem KM Stand aus und ist laut Motornummer noch der originale .
      Ich konnte einzig erkennen das die Ölwanne mal runter war und mit viel Dichtmasse und Modifikationen an der Ölschleuder Plastik Verkleidung eingesetzt wurde . Haben die sicher gemacht weil die Ölwanne eigentlich nicht so einfach im eingebauten Zustand runter geht . Es gibt den gleichen Motor aber auch gänzlich ohne die Verkleidung ...
      Komischer Weise habe ich solche Motorschäden nicht bei Motoren die von innen eher einer Teer gefüllten Klärgrube ähneln , was ja eigentlich für grobe Schlampigkeit sprechen würde .


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      So könnte das gewesen sein , nur sind die Lagerschalen hauchdünn geklopt . Dagegen spricht wieder die geringe " Anklopfrate " des Kolbens am Kopf . Siehe gerade eingestellt Bilder oben ...


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      ich würde auch sagen, da hat sich die schraube gelöst. und zwar ganz langsam.
      vermutlich hat der motor lange deutlich geklopft, deswegen hat einer
      der vorbesitzer die ölwanne runter genommen um "mal schlau zu schauen".
      hat dann wohl nichts gefunden.

      variante 2: die lagerschalen wurden gewechselt aber die schrauben nicht eingeklebt.
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      Stefan Geiger
      Moin die minimalen Klopfzeichen vom Kolben am Kopf sprechen aber dagegen . Die Lagerschalen sind noch die originalen und sehen halt für die paar km schon böse aus . Die Schrauben vom Pleuel werden nicht eingeklebt . Nur 25 NM + 110°
      Der letzte VB hatte das Auto zudem nur 19 Tage auf sich zugelassen . Der Händler wo er es gekauft hatte hat es dann zurück genommen und seit dem stands rum . Er wollte immer mal nen anderen Motor usw. ....

      Egal mir gings eher mehr um solche Lagerschäden im allgemeinen wo zB. nur die Schalen an einem Pleuel fertig sind , nix abgerissen ist und der Rest aber noch gut ist , genug Öl drauf ist usw.


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      Vor ein paar Jahren habe ich einen 2l Diesel eines Touran wegen leichtem Klopfen aufgemacht. Vorher Öldruck gemessen, der war in Ordnung, auf Verdacht trotzdem Ölwanne abgebaut und Lagerschalen aufgemacht, das Lager am 3. Zylinder war hinüber, allerdings noch ohne spürbares Spiel. Die Schalen waren nicht gleichmäßig verschlissen, sondern wie einzelne Schichten ausgebrochen.
      Kurbelwelle habe ich gemessen, dann die Lagerschalen erneuert, der Motor ist dann bis zur Abwrackprämie letztes Jahr noch 2 Jahre wunderbar gelaufen.
      Jup das kenne ich , sieht aus wie Schlaglöcher im Asphalt . Ist bei den alten 1,5er Motoren sehr oft der Fall . Der Abrieb könnte bei denen sicher auch mal das Überdruckventil der Ölpumpe in offener Stellung blockieren und dann für zu wenig Öldruck bei hoher Belastung führen , was wieder im Lagerschaden endet .


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      leislauer schrieb:

      Ist bei den alten 1,5er Motoren sehr oft d



      höre ich beim 1,5dci jetzt nicht zum ersten Mal. Konkret, dass das Ü-Druckventil (bzw der Bypass) der Ölpumpe bleibt entweder in offener Stellung hängen bleibt - kein Öldruck = Lagerschaden und ebenso: der Bypass bleibt zu, Öldruck zu hoch, Ölfilterdichtung scheint der schwächste Punkt zu sein, die Dichtung drückt sich raus, Ölverlust innerhalb von Sekunden = Lagerschaden.

      Wann haben die Leute (herstellerübergreifend) eigentlich verlernt Autos zu bauen?!...

      Ja so ist es leider , durch Überdruck hatte ich aber noch keinen Schaden . Hatte aber 2 Fälle in der Firma wo Überdruck da war , aber ohne Schaden zu nehmen .


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      Ich habe hier schon eine Sammlung liegen von solchen Kolben und Köpfen . Da sind welche dabei wo die Ventile ca. 0,5 mm im Kolben nen Abdruck hinterlassen hat . Das hier ist wirklich harmlos dagegen .


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      leislauer schrieb:

      So könnte das gewesen sein , nur sind die Lagerschalen hauchdünn geklopt . Dagegen spricht wieder die geringe " Anklopfrate " des Kolbens am Kopf . Siehe gerade eingestellt Bilder oben ...


      Schraube löst sich - Lager kriegt Spiel - dann fängts an die Lagerschalen dünn zu klopfen - Spiel wird grösser - Kolben berührt Ventile
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Ich hab da schon einiges bei den Franzosen gesehen. Wenn der Motor / das Lager den Prüfstandslauf übersteht, darf der Motor in die Serie. Da würden andere Hersteller dich vom Hof jagen. Es muß dort einfach nur billig sein und die Erprobung irgendwie überstehen. Wenn das Lager Ausbrüche in der Laufschicht zeigt, läuft es oberhalb seiner Belastungsgrenze (Ermüdung). Eine frühere Kollegin hat mal freudenstrahlend einen Lagersatz mitgebracht und gemeint sie habe die Serienfreigabe gepackt. ein blick auf die Lager hat mir genügt um meine Entscheidung (Keine Franzosenkiste) zu bestätigen. Später in der Serie mußte sie alle 2 Wochen hin um den Schrott zu beurteilen.

      Beim VW Konzern ist das etwas besser aber auch nur unterstes Limit. So was käme mir auch nicht ins Haus. Ich verstehe auch nicht, wie man so eine Kiste noch kaufen kann. Erst wird man beim Diesel beschissen und die Restwerte von den VWs gehen dermaßen in den Keller, aber das nächste Auto ist wieder ein VW. Über die Qualität der VW Motoren muß man kein Wort verlieren. Ich bin noch nie so oft liegen geblieben wie mit einem VW! Aber sie haben eine gute Presseabteilung! So Munkelt man, daß VW bei Vergleichstests der AMS seine Autos zurückziehen darf, wenn sie nicht auf dem ersten Platz sind. Wenn's trotzdem gedruckt wird gibt's keine Werbung mehr. Die Autobild hat sich mal getraut einen Focus gegen einen Golf gewinnen zu lassen. Das war teuer für die Bild. Und was macht der deutsche Dumm Michel? Kauft wie depp weiterhin VW weil die ja immer die Tests gewinnen. (;

      So gesehen haben die Franzosen noch den Vorteil, dass sie wenigstens billig sind und keinem glauben machen wollen , dass sie Premium sind.