KTM 2020, was hört man so?

      Doc Brown schrieb:



      Freund aus Kroatien berichtet, dass die selbst bei kleinen Einschlägen nicht besser sondern eher weicher ist als die Alte. Könnte auch eine Erklärung sein warum bei den Romaniacs kaum einer der Pro'S die originale Birne gefahren ist.


      Doc, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß die Profis eine andere Birne nur wegen der Haltbarkeit bei kleinen Einschlägen fahren.
      Ein paar kleine Dellen spielen für die nicht die geringste Rolle, hat von denen eh jeder nach einer bestimmten Fahrzeit, bei dem Gelände was die fahren.

      Seite 17 oben ist ein Foto von einer zermatschten verrippten Birne. Die Aufsetzer, die das verursacht haben, hätte keine noch so stabile Birne mitgemacht.
      friedrich r.

      drehwurm68 schrieb:


      Da sind meine Erfahrungen anders. Ich finde die neue Birne eindeutig widerstandsfähiger,...


      Wie gesagt, ich weiß es nicht. Nur eine Vermutung. Kann weder das eine noch das andere bestätigen, da ich keine habe. Ist wie gesagt von einem Freund aus Kroatien, der das halt glaubt weil seine Birne bereits Schrott ist.

      drehwurm68 schrieb:


      Ich bin mit der 2020er auch in mehreren anderen Bereichen nicht sonderlich glücklich und denke daß es konzeptuell eher ein Rückschritt zur 2019er ist; immer noch ein gutes Bikes, aber die 2019er bleibt mein Favorit.


      Schau an. Kannst du das konkretisieren? Gerne per PN. Sollte eigentlich schon längst mal wieder bei dir in der Werkstatt vorbei schauen :)




      Nichts dramatisches, will hier auch nix verteufeln, aber ich find diese Gefahr, wenn da n Schläuchen mal zu geht, abreisst oder die Pumpe abfällt, dass dann der komplette Motor hinüber sein kann, schon unangenehm. Dazu noch hohe Hitze, die das System nochmal anfälliger macht.

      Ich bin noch nie TPI gefahren, geschweige denn habe ich eine in echt gesehen, deswegen muss ich mir bald mal selber ein Bild machen. Und der Vergleich zur TM TPI würde mich auch interessieren. Eine kleiner Hersteller wie TM darf sich eigentlich kaum Fehler leisten.
      Hab auf ThumperTalk viel dazu gelesen und bin gespannt. Der Doc wildert da ja auch rum ;o)
      naja. bei der XTrainer hab ich schon zwei mal erlebt das bei nem sturz die Erschütterung den Verbindungsschlauch zwischen Ölpumpe und Öltank abgezogen hat.
      Folge: Der komplette Öltank ergießt sich in den Luftfilterkasten und die Ölpumpe bekommt nichts mehr.

      Sowas muss man halt wissen, dann kann man auch was dagegen machen.
      Nen Kabelbinder pro Schlauchverfindung oder irgendwas anderes was den Schlauch über den Nippel klemmt und das Problem war nie wieder da.

      Dein Kühlerschlauch würde auch nicht halten wenn keine Klemmschelle rum wäre.
      Selbst so Entlüftungsschläuche am Vergaser sind mit ner kleinen Klemme gesichert...

      Mich wundert nur immer wieder dass sowas der Endkunde selbst in die Hand nehmen muss. Ich freue mich auf das erste Fahrzeug welches man eigentlich nicht nach dem Kauf erstmal zerlegen sollte und ordentlich zusammen bauen sollte.
      (Kommentar vom Spetzel zu solchen aussagen von mir: "Tobi du alter pedant, halt jetzt die Klappe und fahr einfach." :D :D )
      Zündschloss für EXC, TE, FE, Freeride 8o https://www.youtube.com/watch?v=oUud7cASeYM
      Die Drohnenaufnahmen :thumb: https://www.youtube.com/watch?v=pXCJs1yJvJM

      Freerider350 schrieb:


      Mich wundert nur immer wieder dass sowas der Endkunde selbst in die Hand nehmen muss. Ich freue mich auf das erste Fahrzeug welches man eigentlich nicht nach dem Kauf erstmal zerlegen sollte und ordentlich zusammen bauen sollte.
      (Kommentar vom Spetzel zu solchen aussagen von mir: "Tobi du alter pedant, halt jetzt die Klappe und fahr einfach." :D :D )


      Das wundert mich auch. Gerade an solchen kritischen Bauteilen/Stellen sollte man als Hersteller doch auf die Idee kommen sowas zu verbauen. Das kostet doch so gut wie nix und fördert die Zuverlässigkeit ungemein. Wirklich nicht verständlich.

      obtampon schrieb:





      Nichts dramatisches, will hier auch nix verteufeln, aber ich find diese Gefahr, wenn da n Schläuchen mal zu geht, abreisst oder die Pumpe abfällt, dass dann der komplette Motor hinüber sein kann, schon unangenehm. Dazu noch hohe Hitze, die das System nochmal anfälliger macht.

      Ich bin noch nie TPI gefahren, geschweige denn habe ich eine in echt gesehen, deswegen muss ich mir bald mal selber ein Bild machen. Und der Vergleich zur TM TPI würde mich auch interessieren. Eine kleiner Hersteller wie TM darf sich eigentlich kaum Fehler leisten.
      Hab auf ThumperTalk viel dazu gelesen und bin gespannt. Der Doc wildert da ja auch rum ;o)


      Und dann gibt es leute die „diskutieren“ über Probleme die sie garnicht Haben... hätte hätte fahrradkette... wenn alles dran wäre dann ist es wieder zu schwer oder man meckert rum dass man den scheiss garnicht braucht :suse:
      Ja und? Für Deinen Fiesta war der 140 ja mindestens 3 Nummern zu groß.....

      Hat mich auch etwas gewundert, steht aber so auch im Handbuch.

      Fahrbericht der 2.:
      Rutschiger Boden und nasse Steine sind perfekte Bedingungen, um sich auf ein ungewohntes Bike einzuschiessen :zunge:
      Man muss bei der Gangwahl insgesamt schon selektiver sein als auf der 300 (wen wunderts). Im Zweifel lieber einen zu niedrig.

      +: Wenns richtig arschglatt wird (harter nasser Lehmboden der Sorte "Glatteis" oder nasse Steine) ist der Motor ein Traum.
      Durch das geringe Drehmoment kann man auf oder knapp über Leerlauf einfach drübertuckern und der Reifen hat kaum durchgedreht.

      -: Bei langen Steilauffahrten ist er der 300 eindeutig unterlegen, was aber eigentlich klar ist.
      Da hab ich am Anfang in einer Auffahrt 2x verwachst, bevor es im 2. und viel Kupplungsschleifen geklappt hat.
      Da ist die 300 einfach eine andere Hausnummer.

      Die Federung etwas weicher eingestellt und spricht deutlich besser an als die der 300 18. Da gibts für mich nix zu beanstanden.
      Die Durchschlagfestigkeit sehe ich nicht als so brutal besser an, hat für mich aber nur untergeordnete Bedeutung. Hab nicht vor damit MX zu fahren.
      Btw: Die roten Ringe auf den Gabelholmen sehen nett aus, darüber hinaus entzieht sich mir ihre Bedeutung. Reinigungswirkung haben sie keine
      und wie weit die Gabel einfedert konnte ich auch vorher schon an den Laufspuren erkennen.
      Dafür taugen die Drehknöpfe für Zug/Druck endlich mal. Gut verstellbar, ohne das Gefühl zu haben, daß gleich ein Finger abbricht.

      Macht immer noch massig Spass, aber der Eingewöhnungsprozess wird wohl noch etwas weitergehen.
      Nachdem mein letzter kleiner 2T eine Herkules Sachs MC 125/76 war, nachvollziehbar ;-)
      friedrich r.

      friedrich renner schrieb:


      Btw: Die roten Ringe auf den Gabelholmen sehen nett aus, darüber hinaus entzieht sich mir ihre Bedeutung. Reinigungswirkung haben sie keine
      und wie weit die Gabel einfedert konnte ich auch vorher schon an den Laufspuren erkennen.


      Die größte Gefahr für die Simmerringe ist eingetrockneter, feiner Schlick - so wie ich verstanden haben ist die Idee, die Ringe vor dem Fahren einmal nach oben zu schieben damit der eingetrocknete/festsitzende Schmutz dann beim 1. Eintauchen abgestreift wird.

      Michael

      Doc Brown schrieb:


      drehwurm68 schrieb:


      Ich bin mit der 2020er auch in mehreren anderen Bereichen nicht sonderlich glücklich und denke daß es konzeptuell eher ein Rückschritt zur 2019er ist; immer noch ein gutes Bikes, aber die 2019er bleibt mein Favorit.
      Schau an. Kannst du das konkretisieren? Gerne per PN. Sollte eigentlich schon längst mal wieder bei dir in der Werkstatt vorbei schauen :)


      Das hat das Potential für seitenlange Diskussion mit einer Informationsdichte die in etwa der Bevölkerungsdichte von Nord-Ost-Sibirien entspricht - und ich weiß nicht ob ich mir das antun will.

      Jedenfalls ist meine Meinung über die 2020er EXCs als Upgrade zur 2019er jetzt nach den ersten 15 Stunden noch sehr gespalten - was bleibt ist aber immer noch ein hochwertig verarbeitetes, tolles Motorrad welches für mich kaum eine Alternative hat. Manche Dinge sind im Vergleich zur vorherigen Generation (speziell eben 2019 EXC) wirklich ein Fortschritt (schmales Rahmenheck, aufgeräumte Elektrik), andere Sachen je nach persönlicher Vorliebe besser/schlechter/neutral (Motorcharakteristik, Rahmensteifigkeit, Ergonomie) und andere schlichtweg dumm (Rahmenheck länger, Verarschung mit dem neuen Umgebungsdruck-Sensor, Befestigung der Plastikteile). Es scheint als ob die Vorgabe vom Management war "macht's halt was Neues damit wir dem Kunden die nächste Preissteigerung verkaufen können", die verfügbaren Ressourcen aufgrund des unsäglichen MotoGP Engagements (150 erfahrene Leute?) aber einfach nicht da waren und die Entwicklungsarbeit daher vom Marketing anstatt erfahrenen Ingenieuren gemacht wurde!

      Das Rahmenheck zB - also der Grundträger aus Alu. Mit dem letzten großen Update der 2016 SX/2017 EXC Generation wurde das "kurze" Rahmenheck eingeführt welches ich genial finde - ich hab in mehreren 100 Stunden auf diversen Bikes der 16-19 Generation versucht es zu verbiegen, hat aber nie funktioniert. Vorher hab ich regelmäßig die Träger entweder ausrichten, schweissen oder ersetzen müssen. Jetzt kommens (O-Ton Entwickler bei der Präsentation) daher und sagen "Die Endurofraktion hat sich ein stabileres Heck gewünscht und daher haben wir die Streben am Ende wieder um 40mm verlängert"! Also wer von euch war das? Nach 5 Stunden ein kleiner Umfaller auf eine Wurzel, kaum Kratzer am Plastik und das Heck steht zur Seite wie nach einem High-Speed-Crash mit mehrfach Überschlag. Wie kann man so etwas designen, geschweige denn als Fortschritt verkaufen - na warte, euch erwisch ich schon noch!

      Die neuen Plastikteile, weniger Schrauben zur Befestigung und netter Zeitvertreib bei der Monatge bis man alle Nippeln in den Laschen hat (kennt das noch wer?). Super in der Garage, aber weniger lustig wenn es einem mitten im Wald bei leicht unsachgemäßer Handhabung eben alle Nippel aus den Laschen zieht und man das halbe Motorrad zerlegen muß um das halbwegs wieder zusammen stecken zu können. Halb so wild (oder?), aber auch das war beim Vorgänger eben schon deutlich besser gelöst. Hübsch ist das Neue aber dennoch ;-))

      Sitzbank - neue höhere Kontur, weicherer Schaumstoff, verkrallt sich hervorragend mit der umgebenden Botanik; meine (Powerparts Wave wie auf den Vorgängermodellen da ich den Überzug mit den pyramidenförmigen Noppen mag) hat jetzt schon mehr Löcher im Bezug als alle meine Vorherigen. Gut für KTM, wenn es denn den Überzug denn extra zu kaufen gäbe - OK, muß man halt gleich eine neune Sitzbank kaufen, also doch clever!

      Zum Umgebungsdrucksensor - nix mit Echtzeit-Einbindung des Drucks oder so, es werden höchstens hin und wieder ein paar Werte gesampelt und dann halt wie bisher als Offset genommen. Man spart sich dann das Abstellen und Neustarten des Motors was ja bei größeren Änderungen in der Höhe so bisher auch schon funktioniert hat. Und schlecht? Naja, wenn man sich ansieht wie und wo denn der neue Sensor seine Werte herholt, kommen einem leichte Zweifel an der Kompetenz der Entwickler. Ca. 2mm dicke, ungeschützte Öffnung an einem Gummipropfen direkt über dem Motorgehäuse (Nähe Kickstarter Ausgang). Der Sensor selbst ist dann noch durch ein feinmaschiges Netz geschützt, wenn der Einlass aber durch Wasser (Kapillarwirkung) oder Schmutz verstopft ist - was dann? Wie schnell (überhaupt) erkennt die ECU das und welche Werte werden dann genommen?

      Mein Punkt, hier wird einfach Rückschritt via Marketing zu Fortschritt und höheren Preise gemacht und das stößt mir sauer auf - denn sie könnten es besser, wenn sie wollten!

      Michael

      drehwurm68 schrieb:


      Das hat das Potential für seitenlange Diskussion mit einer Informationsdichte die in etwa der Bevölkerungsdichte von Nord-Ost-Sibirien entspricht - und ich weiß nicht ob ich mir das antun will.


      Daher meinte ich per PN oder persönlich ;-) Dennoch danke für deine ausführliche Antwort.

      drehwurm68 schrieb:


      Das Rahmenheck zB - also der Grundträger aus Alu. Mit dem letzten großen Update der 2016 SX/2017 EXC Generation wurde das "kurze" Rahmenheck eingeführt welches ich genial finde - ich hab in mehreren 100 Stunden auf diversen Bikes der 16-19 Generation versucht es zu verbiegen, hat aber nie funktioniert. Vorher hab ich regelmäßig die Träger entweder ausrichten, schweissen oder ersetzen müssen.


      Sehe ich ähnlich, auf der 15er musste ich es zweimal gerade richten bevor es so kaputt war (gut ist nicht dafür gedacht mit über 100 in eine Mauer zu fliegen) das ich es ersetzen musste. Das 17er Heck war genial stabil.

      drehwurm68 schrieb:


      Jetzt kommens (O-Ton Entwickler bei der Präsentation) daher und sagen "Die Endurofraktion hat sich ein stabileres Heck gewünscht und daher haben wir die Streben am Ende wieder um 40mm verlängert"! Also wer von euch war das? Nach 5 Stunden ein kleiner Umfaller auf eine Wurzel, kaum Kratzer am Plastik und das Heck steht zur Seite wie nach einem High-Speed-Crash mit mehrfach Überschlag. Wie kann man so etwas designen, geschweige denn als Fortschritt verkaufen - na warte, euch erwisch ich schon noch!


      Ich sag's gleich, ich war's nicht! ;-) Bei den Amis sind schon stimmen darüber laut geworden, dass es nicht so toll sein soll. Gestehe aber, dass es mir nicht aufgefallen ist.

      drehwurm68 schrieb:


      Die neuen Plastikteile, weniger Schrauben zur Befestigung und netter Zeitvertreib bei der Monatge bis man alle Nippeln in den Laschen hat (kennt das noch wer?). Super in der Garage, aber weniger lustig wenn es einem mitten im Wald bei leicht unsachgemäßer Handhabung eben alle Nippel aus den Laschen zieht und man das halbe Motorrad zerlegen muß um das halbwegs wieder zusammen stecken zu können. Halb so wild (oder?), aber auch das war beim Vorgänger eben schon deutlich besser gelöst. Hübsch ist das Neue aber dennoch ;-))


      Ja, optisch ist die 20er aus meiner Sicht ein Hammer, das schlanke Heck ist bildhübsch im Vergleich zum fetten Ar...h der Vorgängerin. Nachdem ich die Befestigung der neuen Plastikteile schon bewundern durfte, im Übrigen nachdem ich darüber von anderswo sehr viel heftigere Kritik (nach einem Sturz) gehört habe, kann ich das nachvollziehen. Da hat wohl einer der Konstrukteure eine durchzechte Nacht gehabt :)

      drehwurm68 schrieb:


      Sitzbank - neue höhere Kontur, weicherer Schaumstoff, verkrallt sich hervorragend mit der umgebenden Botanik; meine (Powerparts Wave wie auf den Vorgängermodellen da ich den Überzug mit den pyramidenförmigen Noppen mag) hat jetzt schon mehr Löcher im Bezug als alle meine Vorherigen. Gut für KTM, wenn es denn den Überzug denn extra zu kaufen gäbe - OK, muß man halt gleich eine neune Sitzbank kaufen, also doch clever!


      Hehe, gerade über die Sitzbank, die ich übrigens im Partsfinder nicht finde, habe ich wieder Positives vernommen, allerdings in Bezug auf deren Sitzqualität.

      drehwurm68 schrieb:


      Zum Umgebungsdrucksensor - nix mit Echtzeit-Einbindung des Drucks oder so, es werden höchstens hin und wieder ein paar Werte gesampelt und dann halt wie bisher als Offset genommen. Man spart sich dann das Abstellen und Neustarten des Motors was ja bei größeren Änderungen in der Höhe so bisher auch schon funktioniert hat. Und schlecht? Naja, wenn man sich ansieht wie und wo denn der neue Sensor seine Werte herholt, kommen einem leichte Zweifel an der Kompetenz der Entwickler. Ca. 2mm dicke, ungeschützte Öffnung an einem Gummipropfen direkt über dem Motorgehäuse (Nähe Kickstarter Ausgang). Der Sensor selbst ist dann noch durch ein feinmaschiges Netz geschützt, wenn der Einlass aber durch Wasser (Kapillarwirkung) oder Schmutz verstopft ist - was dann? Wie schnell (überhaupt) erkennt die ECU das und welche Werte werden dann genommen?


      Klingt nicht berauschend,kann ich aber auch nicht beurteilen, zweifle aber nicht an deinen Worten. Mir hat der CCP-Sensor an meiner gereicht, das hat einer mit Gottesvertrauen konstruiert. Habe auch den neuen Tank und die Ölpumpenbefestigung gesehen, da hat sich ein wenig was geändert, aber nicht die Welt. Angeblich fällt die Befestigungsschraube der Ölpumpe gerne mal ab, vielleicht mal nachziehen.

      drehwurm68 schrieb:


      Mein Punkt, hier wird einfach Rückschritt via Marketing zu Fortschritt und höheren Preise gemacht und das stößt mir sauer auf - denn sie könnten es besser, wenn sie wollten!


      Ziemlich herbe Kritik, aber stell' dir mal vor ICH hätte das gesagt, da wäre wieder was los gewesen... :D

      drehwurm68 schrieb:

      Das Rahmenheck zB - also der Grundträger aus Alu. Mit dem letzten großen Update der 2016 SX/2017 EXC Generation wurde das "kurze" Rahmenheck eingeführt welches ich genial finde - ich hab in mehreren 100 Stunden auf diversen Bikes der 16-19 Generation versucht es zu verbiegen, hat aber nie funktioniert. Vorher hab ich regelmäßig die Träger entweder ausrichten, schweissen oder ersetzen müssen. Jetzt kommens (O-Ton Entwickler bei der Präsentation) daher und sagen "Die Endurofraktion hat sich ein stabileres Heck gewünscht und daher haben wir die Streben am Ende wieder um 40mm verlängert"! Also wer von euch war das? Nach 5 Stunden ein kleiner Umfaller auf eine Wurzel, kaum Kratzer am Plastik und das Heck steht zur Seite wie nach einem High-Speed-Crash mit mehrfach Überschlag. Wie kann man so etwas designen, geschweige denn als Fortschritt verkaufen - na warte, euch erwisch ich schon noch!


      Evt. wäre dann der Griff zu einer Husky eine Option, mit dem Plastikheck hast das Problem nicht, außer es bricht eben.
      Hatte bei meiner bis jetzt noch keine Probleme mit einem verbogenen Heck, schmeiß sie allerdings auch recht selten weg.

      drehwurm68 schrieb:

      Zum Umgebungsdrucksensor - nix mit Echtzeit-Einbindung des Drucks oder so, es werden höchstens hin und wieder ein paar Werte gesampelt und dann halt wie bisher als Offset genommen. Man spart sich dann das Abstellen und Neustarten des Motors was ja bei größeren Änderungen in der Höhe so bisher auch schon funktioniert hat. Und schlecht? Naja, wenn man sich ansieht wie und wo denn der neue Sensor seine Werte herholt, kommen einem leichte Zweifel an der Kompetenz der Entwickler. Ca. 2mm dicke, ungeschützte Öffnung an einem Gummipropfen direkt über dem Motorgehäuse (Nähe Kickstarter Ausgang). Der Sensor selbst ist dann noch durch ein feinmaschiges Netz geschützt, wenn der Einlass aber durch Wasser (Kapillarwirkung) oder Schmutz verstopft ist - was dann? Wie schnell (überhaupt) erkennt die ECU das und welche Werte werden dann genommen?


      Muss ich mir mal in echt anschauen, war bis jetzt recht angetan von den 20er Modellen.

      Danke für deine ehrlichen Worte.
      :thumbsup:

      drehwurm68 schrieb:

      Super in der Garage, aber weniger lustig wenn es einem mitten im Wald bei leicht unsachgemäßer Handhabung eben alle Nippel aus den Laschen zieht und man das halbe Motorrad zerlegen muß um das halbwegs wieder zusammen stecken zu können.

      Und wird wahrscheinlich nicht besser werden, wenn Alles schon bißerl verzogen ist..

      Doc Brown schrieb:

      Daher meinte ich per PN

      Warum, das ist für Viele interessant!

      Stefan16 schrieb:

      Evt. wäre dann der Griff zu einer Husky eine Option, mit dem Plastikheck hast das Problem nicht, außer es bricht eben.

      Eben: Lieber verbogen, als abgebrochen. Mit Ersterem fährt den Event/Urlaub fertig und richtest es wieder zuhause.
      Bei der Husky kannst den Tag abbrechen und für 300+ ein neues Heck kaufen.