Gabelbrücke richtige Klemmung der Gabel

      Ich fand die Gabelbrücken mit der Spannzangenklemmung schon damals völlig übertrieben.
      Wenn ne sauber gefertigte normale Zweifaschklemmung nicht mehr reicht dann weiss ich auch nicht.

      Man kann nämlich aus allem ne Wissenschaft machen, wir reden hier davon ein gschliffenes Stahlrohr in einerm gefrästen Aluteil zu befestigen nicht mehr und nicht weniger.

      Genauso hat mir noch niemnd schlüssig den Vorteil dieser ROCS Gabelbrüclken erklären können.
      Was dabei stabiler sein soll erschliesst sich mir überhaupt nicht.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Mann merkt definitiv nen Unterschied

      ich hatte auf meiner RM250AF anfangs eine Gabelbrücke vom Werksteam um 2008,ich beklagte dann bei meinem Fahrwerksmann,dass ich bei Schräglage jeden Stein im Lenker spüre,er sagte dann „Gabelbrücke gegen Standart tauschen“....Problem war weg,die Factory war zu steif für mich

      twinshocker schrieb:

      Ich fand die Gabelbrücken mit der Spannzangenklemmung schon damals völlig übertrieben.
      Wenn ne sauber gefertigte normale Zweifaschklemmung nicht mehr reicht dann weiss ich auch nicht.

      Man kann nämlich aus allem ne Wissenschaft machen, wir reden hier davon ein gschliffenes Stahlrohr in einerm gefrästen Aluteil zu befestigen nicht mehr und nicht weniger.

      Genauso hat mir noch niemnd schlüssig den Vorteil dieser ROCS Gabelbrüclken erklären können.
      Was dabei stabiler sein soll erschliesst sich mir überhaupt nicht.


      Es sind keine Stahlrohre sondern Alu mit relativ dünner Wanndung. Mit einer herkömmlichen Klemmung wird aus dem Rohr ein Ei. Soll jetzt das Tauchrohr samt Führungsbuchse dadurch tut es sich schwerer, weil Rund gegen eierförmig mit gleichem Umkreis passt nicht so richtig. Darum soll man die Gabelbrücke mit so wenig Nm anziehen...
      GSNO Geländesport Nordost

      adler144 schrieb:

      der preload hatte mal ein Video bei Facebook hochgeladen, hier war der Unterschied Xtrig zu Original bestens zu erkennen.


      Das würde ich gern sehen.

      Ich hab sone Brücke und merke keinen Unterschied. Nur beim anziehen der Schrauben ist es simpel.
      na dann gibts bei der ROCS Brücke ja gleich zwei "Eier" pro Klemmung !? ?(
      Nee, mal im Ernst, die größten Unterschiede zwischen den verschiedenen Brücken sind wohl (wie der Pabst das schon beschrieben hat) die Steifigkeit (oder Flexibilität) und weniger das bessere oder schlechtere "Petzen" der Gabelholme. Das ist es dann auch, was man beim Fahren "spüren" kann; ob die Schrauben der Klemmung jetzt 17 oder 21Nm haben, kann man mMn nicht spüren (und die meisten würden noch nicht mal merken, wenns 30Nm wären) Fazit bleibt: mit Hirn und Gefühl anziehen und gut; nicht rumjensen !
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      wernardo schrieb:

      ne blöde Frage:
      Ist das wirklich soo schlimm wenn die Klemmung "zu fest angezogen" wird?
      Hat da schon jemand wirklich einen Unterschied gemerkt?


      Nö,
      das kann an verschiedenen Dingen liegen.
      Entweder habe ich noch nie zu fest angezogen, oder meine Innenrohre+Gleitbuchse haben so viel Spiel zum Aussenrohr, dass ein paar Promille Umfang klein würgen nicht ausreichen.

      Mir deucht, wenn man auch nur vage in der Nähe der Werksempfehlung/Vorschrift von 14Nm (oben 18Nm) bleibt, kann wenig passieren. Allerdings kann man eine M8 Schraube 8.8 auch mit 25Nm anziehen. Die Schraube hält das aus ;-)
      Insofern ist schon gut, wenn man sich mit dem Drehmomentschlüssel etwas einbremst. (Hab jetzt endlich auch einen, bisher gings nach Gefühl, wahrscheinlich auch in Zukunft, wenn der D-M-Schlüssel nicht ganz nahe liegt ;-)

      Selbstredend nach Methode 2.

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „erhard“ ()

      Klar irgendwann ist alles zuviel. Wenn man sie nach der alten Schrauberregel anzieht: fest, fester, noch fester, ab! :) dann ist es blöd. Ich habe ja auch schon tausend Mal die Schrauben angezogen. Aber halt immer nach Gefühl. Bin kein so ein Freund von Drehmoment Schlüssel. Aber es hat halt jeder “ein anderes Gefühl“ in seinem Oberarm. Generell gilt natürlich bei der Gabel schon. Lieber etwas zu wenig als zuviel.

      Rennspritpapst schrieb:

      wuddy-ktm schrieb:

      Die ist bestimmt schon besser. Löst aber nur zum Teil das Verspannen der Gabelholme. Besser sind Brücken von Gilles Tooling mit 360° Klemmring. Habe aber leider noch keine für Offroad gesehen...


      Gab es mal für MX,war aber sündhaft teuer.War irgendwas um die 1000-1200 DM


      Hatte bei uns mal einer im SuMo Club.
      Unnötig und überkandidelt. Genauso wie Rocs und Co..
      Was natürlich viel bringt sind hochwertige Materialien zwecks Leichtbau. Die Art der Klemmung ist eher Schnick-Schnack.
      Würde mich aber überzeugen lassen, wenn es mir jemand mit Messdaten einer Rundheitsmessmaschine oder FEM Berechnung beweisen würde, dass die Klemmung die Holme weniger aus der idealen runden Zylinderform drückt, als die konventionelle.
      Ich habe aber eher den Eindruck, die Teile werden im Happy Engineering geboren...

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/