STIC metering block für Keihin

      mork schrieb:

      Welche Website?

      http://www.sticsupertorque.com/


      mork schrieb:

      Ich würde über Tokyo Offroad bestellen. Evtl sparst du dir sogar den Zoll Dank des neuen Handelsabkommen mit Japan.

      Auf der Website findet man keine Adresse. Ist das wirklich ein Japanischer Webshop?
      Die Nadel kann man auch gleich mitbestellen, sehr gut.

      Mankra schrieb:

      Bestellt ;-)


      Bei Tokyo oder dem Ami?
      Und RK tec Zylinderkopf auch gleich dazu?

      VG Erhard

      P.S.: Was man so liest ist das Produkt gefährlich. Die Leistung steigt derart dass man nur noch hochoktanigen Sprit nehmen darf und einen Ölzusatz braucht, damit das Getriebe überlebt. Andere schreiben sie mussten auf ein größeres Ritzel wechseln um das ganze beherrschbarer zu machen. Holla die Waldfee!
      Bin gespannt auf die Erfahrungsberichte im Forum hier.
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „erhard“ ()

      Prüfstand: Nein.
      IMHO für uns Endurofahrer auch nicht wirklich Aussage kräftig. Ob 2PS mehr oder weniger Spitzenleistung macht genau 0 Unterschied, selbst wenns übern ganzen Drehzahlbereich mit Vollgas (Prüfstandsmessungen sind immer Vollgasmessungen) paar Nm mehr sind, bringt uns nicht wirklich weiter.
      Das sind Themen, wo die volle Leistung abgefragt wird und mehr Leistung immer willkommen ist (auf der Rennstrecke, Kartsport, schnelle Leute beim MX, tiefen Boden und wenig Hubraum, also wo wirklich die Leistung der limitierende Faktor ist).
      Beim Enduro brauchen wir (oder wenn Andere nicht zustimmen, zumindest ich kann es brauchen) ein möglichst einfach zu fahrendes Moped auf schwierigem Untergrund.
      Hier kommt es aufs Punkte an, wie z.B:
      möglichst früh, möglichst viel Drehmoment,
      möglichst gleichmässigen Drehmomentverlauf,
      sauberes Ansprech im Teillastbereich,
      längeres Teillast Fahren ohne zu überfetten, dabei nicht abzumagern bei längerer Volllast,
      Verbrauch/Reichweite,
      sensibles Ansprechverhalten im untersten Teillastbereich,
      etc.

      Diese Punkte hab ich ganz gut hin bekommen, IMHO. Schon mit dem Mikuni, der Keihin war keine große Steigerung mehr.
      Das einzige, was ich noch gerne hätte, wäre dass der Motor schneller wieder kommt, bei Gas zu/Gas auf (Klassiker bei steilen Auffahrten mit noch steileren Zwischenstücken, die man nur mit Schwung fahren kann und dann sofort wieder Vortrieb braucht (Ja ich weiß, rechts auf Anschlag bleiben und nur Kupplung ziehen, ist aber leichter gesagt wie umgesetzt ;-) )), ähnlich wie ein 4T, welchen man nur übern Gasgriff die steilsten Auffahrten hoch treiben kann.

      Ich erwarte mir vom STIC jetzt auch kein Wunder mehr, aber die Neugierde ist groß und man braucht ja bißerl was zum basteln ;-)

      Packerl von TokioOffroad ist schon am Weg :thumb:
      Vorhin drüber gescrollt:

      erhard schrieb:

      Bei Tokyo oder dem Ami?

      Aus Japan

      erhard schrieb:

      Und RK tec Zylinderkopf auch gleich dazu?

      Den fahr ich schon paar Monate. Drehwurm hat mir seinen RK Kopf zum testen geschickt und da er fix auf TPI bleibt, den Kopf nimmer braucht, hab ich ihn abgekauft.

      Mankra schrieb:

      Prüfstand: Nein.
      IMHO für uns Endurofahrer auch nicht wirklich Aussage kräftig. Ob 2PS mehr oder weniger Spitzenleistung macht genau 0 Unterschied, selbst wenns übern ganzen Drehzahlbereich mit Vollgas (Prüfstandsmessungen sind immer Vollgasmessungen) paar Nm mehr sind, bringt uns nicht wirklich weiter.
      Das sind Themen, wo die volle Leistung abgefragt wird und mehr Leistung immer willkommen ist (auf der Rennstrecke, Kartsport, schnelle Leute beim MX, tiefen Boden und wenig Hubraum, also wo wirklich die Leistung der limitierende Faktor ist).
      Beim Enduro brauchen wir (oder wenn Andere nicht zustimmen, zumindest ich kann es brauchen) ein möglichst einfach zu fahrendes Moped auf schwierigem Untergrund.
      Hier kommt es aufs Punkte an, wie z.B:
      möglichst früh, möglichst viel Drehmoment,
      möglichst gleichmässigen Drehmomentverlauf,
      sauberes Ansprech im Teillastbereich,
      längeres Teillast Fahren ohne zu überfetten, dabei nicht abzumagern bei längerer Volllast,
      Verbrauch/Reichweite,
      sensibles Ansprechverhalten im untersten Teillastbereich,
      etc.


      Mit dem richtigen Prüfstand ist das alles messbar. Voraussetzung ist, dass der Prüfstand eine Leistungsbremse hat, dadurch können alle Lastzustände im gesamten Kennfeld/Betriebsbereich angefahren werden, sowohl statisch als auch dynamisch.
      Gasbetätigung über einen Servomotor oder einen TPS Vergaser und schon kann man das Ansprechverhalten schwarz auf weiß vergleichen.
      Solche Motorenprüfstände gibt's in der Motorenentwicklung der Hersteller, aber kein Moped-Rollenprüfstand.
      Die Kosten würden recht schnell den Preis des STIC übertreffen, die Stundensätze sind an einfachen Prüfständen schon recht hoch.
      Aber hier scheitert es schon am fehlenden TPS des Keihin PWKs.

      JD hat mit 25%/50%/75%/100% Markierungen schon Testläufe gemacht, aber auch nur mit einer Stellung das Drehzahlband durchbeschleunigt.
      Die RealWorld Anforderungen sind dann doch deutlich dynamischer, als solche Prüfstandsläufe grafisch aufzeigen.

      Mankra schrieb:

      Solche Motorenprüfstände gibt's in der Motorenentwicklung der Hersteller, aber kein Moped-Rollenprüfstand.
      Die Kosten würden recht schnell den Preis des STIC übertreffen, die Stundensätze sind an einfachen Prüfständen schon recht hoch.
      Aber hier scheitert es schon am fehlenden TPS des Keihin PWKs.

      JD hat mit 25%/50%/75%/100% Markierungen schon Testläufe gemacht, aber auch nur mit einer Stellung das Drehzahlband durchbeschleunigt.
      Die RealWorld Anforderungen sind dann doch deutlich dynamischer, als solche Prüfstandsläufe grafisch aufzeigen.


      Ja stimmt, viel wichtiger für uns ist beim Fahren, dass man vom Feeling her immer ein gutes Gefühl hat ;-)
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      erhard schrieb:

      Ja stimmt, viel wichtiger für uns ist beim Fahren, dass man vom Feeling her immer ein gutes Gefühl hat

      Normal bevorzuge ich schon objektive Messwerte. Das Gefühl kann oft täuschen, z.B. wie die Beschleunigung eines hoch drehenden, kreischenden Mopeds/Auto vs. einem großen Motor, welcher mit moderater Drehzahl und Lautstärke übers Drehmoment beschleunigt.

      Wenns für ein 125 GoKart die max. Leistung suchst, ist ein Prüfstand ein guter Anhaltswert, aber für unsere Anforderungen zählen viele Punkte, welche sich am Prüfstand nur schwer erfassen lassen (Ansprechverhalten unter Teillast, Übergang vom Rollbetrieb auf Teillast, dynamische Gasbetätigung, das Ganze unter verschiedenen Neigungen und Beschleunigungszuständen (Stichwort Schwimmerstand), etc.

      Auf einem normalen Rollenprüfstand, wie sie bei manchen Mopedhändlern stehen, läßt sich das schon gar nicht erfassen. Dazu bräuchte es Motorenprüfstände, die längere Programme abfahren und neben der Leistung zumindest mit einer Breitbandlambdasonde die Verbrennung kontrollieren, besser noch weitere Werte.
      Solch ein Durchlauf kostet aber dann gleich mehr als der ganze STIC.

      Kumpel vom Downhillfahren früher, arbeite bei Magna in der Motorenentwicklung. Dort gibt's Prüfstände, welche verschiedenste Lastzustände abfahren. Leistungsmessung ist nur einer von zig Faktoren, die abgenommen werden. Druckverläufe über zig Sensoren, Temperaturen an verschiedenen Stellen, Lambda, usw.
      Ein 15 bis 20min Lauf ergab zig GB an Daten, welche es auszuwerten gilt.

      Und selbst nach hunderten Testläufen, zuletzt wird trotzdem der Motor auf freier Wildbahn getestet und weiter optimiert ;-)

      Btw: Meine Vette bekam vom Motorenbauer eine Grundabstimmung. Dann lernte er mich an den Tuner an und ich scannte über 5000km mit und hab immer weiter optimiert. Das waren sicher über 50BH und dementsprechend schön wurde die Abstimmung ;-)

      mork schrieb:

      Es gibt einen recht umtribigen Forenschreiber im englischspragigen raum namens MOG, der wohl einen eigenen einfachen Prüfstand hat und von unglaublichen Zuwachsraten im Teillastbereich durch den STIC berichtet. Ob das alles so stimmt usw, mag jeder selbst beurteilen.

      Und hier noch was anderes dazu:
      http://www.hpracedevelopment.com/stic-metering-block.html


      Den kenne ich schon länger. Das ist einer den wir in Österreich als "Hirnederl" bezeichnen. Das heisst nicht das er dumm ist, bestenfalls engstirnig, höflich ausgedrückt. Drum treibt er sich in US Foren herum, im britischen Forum hätten sie ihn sowas von auseinandergenommen, dass er weinend davongelaufen wäre. Aber bei den Amis ist ein mittelmäßig intelligenter Europäer schon das was man dort einen Guru nennt. das Niveau ist extrem niedrig, es ist wirklich erschreckend und auch sehr nervig.

      Seine "Tests" beschränken sich auf seine 150er und sind nicht 100% und bedingungslos auf die größeren Kubaturen umsetzbar. George (also der "Herr STIC" himself) sagt aber, dass die Ergebnisse grundsätzlich größtenteils auch für die großen Motoren gelten bzw. sehr ähnlich sind.
      Das ist halt das mit diesen Leuten. Der Herr Boswell hat ja z.B. eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Pinko was ja bei beiden nicht heißt das die Entwicklungen schlecht sein müssen, aber es macht mir das Ganze immer sehr unsympathisch. Allerdings sind wirklich einige denen ich schon zumindest teilweise über den Weg traue sehr überzeugt vom STIC und das hat mich dann auch überzeugt einen zu kaufen. Ich bin gespannt was der @Mankra berichtet.
      Life is suffering.