Walker Platz 2 beim Valley Extreme - TPI Fahrer schaut mal....

      Walker Platz 2 beim Valley Extreme - TPI Fahrer schaut mal....

      Zum Einen beachtlich, dass Walker nach seinen schweren Verletzungen wieder ziemlich fit zu sein scheint. Zum Anderen: schön zu sehen, dass auch Profis ab und zu einen Hang nicht raufkommen. Walker kämpft wie ein Löwe in der no help zone, aber ohne Erfolg. Umso erstaunlicher das Jono Richardson, der spätere Sieger den Hang alleine rauf gekommen ist.

      Für die TPI Fahrer sicher interessant zu sehen wie Walkers TPI mit praktisch komplett zusammengequetschtem Auspuff immer noch läuft, aber schon recht eigenartig klingt.

      https://enduro21.com/index.php/extreme/3828-video-richardson-pips-walker-to-victory-at-valleys-xtreme-enduro
      Einfach irre wie er da kämpft, wobei man das Gefühl hat, dass er konditionell schon sehr am Ende war, was angesicht der Länge des Rennens aber auch nicht verwunderlich ist.
      Der erste hat manchmal eine etwas bessere Spur, dürfte da wohl so gewesen sein, was die Leistung aber keinesfalls schmälert.

      Auch geil ist, dass im Video der Hang schon sehr steil ausschaut, man kann sich ausmalen wie böse der wirklich ist :D

      Gegen Ende hin, als minutenlang das Wasser übergekocht ist, hat sie wirklich sehr übel geklungen.
      :thumbsup:
      Yep, der war ziemlich fertig, aber nicht vergessen, er war jetzt eine weile weg vom Fenster und seine Verletzungen waren doch heftig. War sicher nicht lustig für die geflickete Hand die ganze Zerrerei und Schieberei...

      Die Briten haben echt arge Strecken :thumbsup:
      Hier noch was zum Lachen vom gleichen Rennen (zwischen 5 und 10 Sekunden, gleich am Anfang)



      ja die engländer haben tolle rennen die man absolut hard enduro nennen kann. wir haben in D zwar nun eine hard enduro serie was sehr löblich ist ... aber wenn man vergleicht!?
      über den winter ein paar ähnliche rennen - das wäre es doch! möglich das es in D nicht genehmigungsfähig ist und evtl. die meisten leute das auch gar nicht wollen - nass, kalt, unschön.

      schade für jonny diese ganzen verletzungen, das fing damals mit der beinverletzung beim super enduro an ... irgendwie hat seine karriere etwas darunter gelitten. vor einigen jahren dachte jeder er wird den sport die nächsten 10 jahre dominieren.
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o

      artus schrieb:

      wir haben in D zwar nun eine hard enduro serie was sehr löblich ist ... aber wenn man vergleicht!?


      .... naja da ist z.B. das Melz nicht so weit entfernt von oder?

      artus schrieb:

      über den winter ein paar ähnliche rennen - das wäre es doch! möglich das es in D nicht genehmigungsfähig ist


      ... warum sollte es nicht genehmigungsfähig sein - .... man muß es eben mal probieren ....

      artus schrieb:

      evtl. die meisten leute das auch gar nicht wollen - nass, kalt, unschön.


      .... das wird der eigentliche Grund sein - .... obwohl man es mal probieren müsste...
      Wir machen am letzten Februar WE immer unser Frühlingserwachen auf einem Teil der ESX Strecke. Da muß ich die Jungs auch immer ganz schön betteln und "motivieren", damit die sich da kanpp 2h schinden. Danach sind sie aber immer ganz happy :D und nicht nur weil es danach ne Party gibt... (;

      Sport frei

      Sven
      immer wieder Neues :thumbsup: -> www.mc-nienburg.de
      Moin!

      Habe mir mal die längeren Videos der Veranstaltung angeschaut.
      Ähnlich wie beim Erzberg oder am Teufelshang in Zschopau finde ich es grenzwertig,
      wenn die Strecke von den Fahrern nicht ohne massive Hilfe bewältigt werden kann.
      Auch wenn es für Fahrer und Helfer freiwillig ist, bedaure ich die Helfer.
      Besonders bei diesem Rennen hier, wäre niemand ohne Hilfe ins Ziel gekommen.
      Ständig musste gezerrt und gezogen werden.
      Mal ganz davon abgesehen, dass die sich auch noch gegenseitig in die Knochen gerutscht sind.
      Erstaunlicherweise mögen das sehr viele Fahrer. (und Zuschauer)
      Das entspricht wahrscheinlich der Definition "EXTREM Enduro" = jemand zieht mich hoch oder durch und dann fahre ich ein Stück weiter.

      Nicht falsch verstehen, ich habe höchsten Respekt vor den Leistungen, dem Mut und der Ausdauer aller Beteiligten.

      Aber gerade hier bei diesem Event war es mir langweilig zuzuschauen,
      wie alle fast immer geschoben oder gelegen haben oder gezogen wurden.

      Ob es für Johnny Walkers Knochengesundheit gut ist, nach so kurzer Zeit wieder so eine Schinderei zu machen?????
      Und ob sich das in dieser Nischensportart auch finanziell lohnt?
      Der war doch noch nicht mal zur REHA! So richtig enthusiastisch wirkte er nicht.
      Ich hoffe mal, dass er das freiwillig gemacht hat und er nicht vom Arbeitgeber gezwungen wurde.

      mike

      artus schrieb:

      und evtl. die meisten leute das auch gar nicht wollen - nass, kalt, unschön.

      Für die meisten ist es "nur" Hobby und steht der Spaß im Vordergrund. Und ja, ich fahr auch lieber bei sonnigen 20°, als bei regnerischen 0° ;-)

      mike61 schrieb:

      Habe mir mal die längeren Videos der Veranstaltung angeschaut.

      Die Leute mit den Cams stehen natürlich vermehrt und länger an solchen Stellen. Die Videos verzerren das Bild. GreenHell heuer ausgenommen, fahren zumindest die Pro´s den Erzberg ohne fremde Hilfe durch. Bei Hellsgate gehört es zum Flair des Rennens, dass der letzte Hang nicht fahrbar ist und die paar Finisher von den Fans ins Ziel gezogen werden.
      @mike61
      was die schwierigkeit mancher passagen anbelangt bin ich bei dir - es sollte zumindest von der weltelite allein zu bewältigen sein. wenn selbst die besten des sports gezogen werden müssen weil sie es allein nicht schaffen erschließt sich mir der sinn auch nicht mehr.
      z.b. das getzenrodeo ist eine tolle veranstaltung, schön das wir wenigstens ein richtiges extrem enduro in deutschland haben. aber mittlerweile so schwer das selbst ambitionierte hobby/expertfahrer freiwillig darauf verzichten, weils einfach für uns unfahrbar ist. auch viele profis sahen dort letztes jahr so aus wie wir wenn wir etwas versuchen was über unserem limit liegt. aber die zuschauermassen bestätigen zumindest das interesse genau daran.
      für die nicht profis wäre ein getzenrodeo light toll.

      was hard enduro oder extrem enduro generell angeht mag für viele nicht nachvollziehbar sein was man da eigentlich macht und warum man das macht. es sieht nach außen immer so aus wie motorrad kaputt machen und viel schieben und ziehen. in der tat kommt das vor, es ist aber wirklich viel mehr was aber selten gefilmt wird bzw herüber kommt. meist wird eben nur das "spektakuläre" gefilmt.

      wenn man mal einige extrem bzw hard enduro rennen in europa mitgefahren ist sieht man welchen anspruch deutsche "schwere" veranstaltungen eigentlich haben. ausgenommen das getzenrodeo.

      das interesse am hard enduro ist auch in D mittlerweile groß. daher ist es schön das es jetzt die HESG gibt. natürlich fahren wohl auch viele der HESG starter lieber bei 20°C und sonnenschein - schwieriger wären aber auch diese sommerrennen "mit wenig schwerem gelände" im winter wenn es vielleicht mal nass und rutschig ist.

      tja, die engländer haben auch im winter bock, klar irgendwie ist es das ganze jahr über dort schlammig bei den rennen, wen wunderts das sie im hard enduro oft gut aussehen.
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „artus“ ()

      Hallo artus, da sind wir uns einig!
      Bin ja nur Hobbyfahrer und gaaanz früher mal LM in Mecklenburg-V. mitgefahren.
      Das fühlte sich manchmal wie Getzen Rodeo an;-)

      Wie schon gesagt, es ist alles freiwillig und die Mitfahrer wünschen sich den Kick!
      Als Zuschauer ist auch das Scheitern mal interessant anzuschauen.

      Nur mir persönlich, ist die Philosophie mancher Veranstaltung unverständlich.
      Zum Beispiel bekommen die Erzbergsieger einen Stein als Preis!
      Stimmt das wirklich?
      Selbst bei 50 Getzen-Fahrern bekommt der Erste 10000 €.
      Redlich verdient. Selbst der Letzte sollte noch was bekommen, denn immerhin zahlten 12000 Leute für's Zuschauen.
      Da bleibt doch ein bisschen hängen bei 20€ Eintritt.

      Was wäre das Erzbergrennen, wenn nicht die Tausenden Bewerber und die restlichen 1500 Verrückten mitmachten.
      Ich find, sie sollten eine etwas größere Chance auf Erfolg haben als 1500 zu 5 oder 15.
      So sind sie doch nur Staffage für die Weltelite und die Werbung.
      Aber das ist nur meine individuelle Auffassung dazu. Ganz viele andere, vor allem Teilnehmer, sehen das
      genau anders herum. Auch gut!
      @mike61
      @artus

      Stimme fast allem zu. recht witzig, weil die gleiche Diskussion bei den Engländern auch gerade im Raum steht. Schon vor einigen Jahren haben sich die Pro's beschwert, dass es beim Hells gate mindestens zwei unfahrbare Stellen gibt. Unfahrbar heisst, kein Mensch, auch kein Weltmeister kann diese Stellen überwinden. Punkt. Klar die Zuschauer helfen weil sonst käme dort keiner drüber, nur helfen die Italiener jedem gleich viel? Darauf hat man reagiert.

      Viele Privatiers würden gerne öfter fahren haben aber kein Lust sich zu tode zu schinden und an teilweise völlig wahnsinnigen, künstlichen Hindernissen zu verrecken und sich die Kiste zu Schrott zu fahren. Bei den Briten haben die Veranstalter schon deutlich früher erkannt, dass sie ihre Haupteinnahmen nicht von Walker, Letti und Co sondern von hunderten Privatfahrern bekommen!
      Bei den Engländern gehen die Meinungen auseinander, Einigkeit herrscht nur bei unüberwindbaren Hindernissen. Wenn ein Walker oder sonstige Weltklassefahrer wo nicht drüberkommt was soll da selbst ein guter Privatfahrer machen? Eine Hälfte sagt es soll so schwierig sein das es nur die Pro's schaffen, andere meinen, besser leichter sodass auch nicht so gute Privatfahrer teilnehmen können, die Pro's sollen es sich dann halt mit ihrer ohnehin höheren Geschwindigkeit ausfahren. Andere meinen wieder Enduro ist mit perversen künstlichen Hindernissen kein Enduro, es sollten nur natürliche Hindernisse überwunden werden.

      Ich kann allem etwas abgewinnen, verstehe alle Meinungen und alle Sichtweisen. Es allen recht zu machen ist sowieso unmöglich. Interessant finde ich die unterschiedlichen Meinungen dazu allemal.
      @ mike
      ich wollte es irgendwann eben ausprobieren, wissen wie das ist mit dem "hard enduro". für mich war´s immer die persönliche herausforderung es irgendwie zu schaffen, der nervenkitzel des unbekannten was alles dort auf der strecke auf mich "wartet" aber immer mit dem vorhaben es unbedingt ins ziel zu schaffen. darum bin ich auch nie beim erzberg mitgefahren weil ich wusste das ich es nicht schaffe - zumindest nicht in der max. vorgegebenen zeit. außerdem ist es mir zu voll.
      der erzberg ist ein besonderes legendäres rennen, wenn du dort gewinnst ist es ruhm und ehre genug, das geht soweit ich weiß ohne preisgeld. ich sehe das so wie du, es finden sich immer noch genug leute auch bei stark erhöhten startgeldern die mal dabei gewesen sein wollen. ich war mal zum training dort als die tourenpreise noch human waren, das war top.

      @ doc
      klar die diskussionen gibts schon länger, für mich war ein wendepunkt der erzberg als jarvis mit den anderen dort im busch am hang stand und nix mehr ging und man am ende 3 oder 4 sieger hatte. jarvis war sehr begeistert, kam er doch als erster mit abstand dort an. bei den romaniacs folgte dann auch bald dieser mist mit den abfahrten wo dann walker young und co runterpurzelten usw ... das hat für mich nichts mehr mit hard oder extrem enduro zu tun, das ist sinnlos!

      trend sind trotzdem mehr künstliche hindernisse, gerümpel liegt mittlerweile bei jedem dorfrennen irgendwo im weg herum. die ersten jahre fand ich es cool, mittlerweile nerven mich diese sachen mehr und mehr (evtl weil ich es nicht mehr richtig kann). wenn es gut gebaut ist und nicht zu extrem, also noch irgendwie aus eigener kraft fahrbar okay.
      geil waren da manche rennen in rumänien wo man selbst im prolog komplett ohne gerümpel auskam, es ging einfach eine stunde in die berge rauf und runter -top!

      ich beneide die briten etwas um ihre harten rennen in den steinbrüchen usw...
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o

      artus schrieb:



      @ doc
      klar die diskussionen gibts schon länger, für mich war ein wendepunkt der erzberg als jarvis mit den anderen dort im busch am hang stand und nix mehr ging und man am ende 3 oder 4 sieger hatte. jarvis war sehr begeistert, kam er doch als erster mit abstand dort an. bei den romaniacs folgte dann auch bald dieser mist mit den abfahrten wo dann walker young und co runterpurzelten usw ... das hat für mich nichts mehr mit hard oder extrem enduro zu tun, das ist sinnlos!

      trend sind trotzdem mehr künstliche hindernisse, gerümpel liegt mittlerweile bei jedem dorfrennen irgendwo im weg herum. die ersten jahre fand ich es cool, mittlerweile nerven mich diese sachen mehr und mehr (evtl weil ich es nicht mehr richtig kann). wenn es gut gebaut ist und nicht zu extrem, also noch irgendwie aus eigener kraft fahrbar okay.
      geil waren da manche rennen in rumänien wo man selbst im prolog komplett ohne gerümpel auskam, es ging einfach eine stunde in die berge rauf und runter -top!

      ich beneide die briten etwas um ihre harten rennen in den steinbrüchen usw...


      Yop, alles was du schreibst würde ich sofort unterschreiben

      Da gibt es nicht mehr dazu zu sagen, außer die Erzberggeschichte. Jarvis Gesicht werde ich nie vergessen, das sagte wirklich mehr als 1000 Worte, man hat ihn um den wohlverdienten Sieg betrogen. Das man ein bestehendes Regelwerk einfach willkürlich ändert ist wirklich beachtlich, liegt aber wohl daran, dass der Erzberg zu dem Zeitpunkt wohl keine offizielle FIM oder WM Veranstaltung war (reine Vermutung!). Schande über Katoch! Krasse Fehlentscheidung.
      Also ich als Zuschauer finde es generell interessanter wenn gefahren wird , als schieben, ziehen.
      Wir reden hier immerhin von der Weltelite. Und wenn die so eine Strecke allein bewältigen können heisst das ja nicht daß weiter hinten nicht noch genug geschoben und gezerrt werden muss.

      Und wenn es unbedingt ein Hardenduro sein soll dann reichen meiner Meinung nach 2-3 solcher Stellen alles darüber ist Thema verfehlt wie ich meine.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      im besten fall hat man für jede klasse eine "eigene strecke", heißt dann pro, expert und hobby oder gold, silber und bronze. das bedeutet nicht das die komplette strecke getrennt ist sondern bestimmte checkpoints/passagen dann je nach klasse ensprechend gestaltet werden.
      womit dann wieder jeder auf seine kosten kommt.
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o