Zylinderkopf und Titanventile - wie reinigen?

      Zylinderkopf und Titanventile - wie reinigen?

      Moin,

      Ich hab einen Kopf mit Titanventilen, alles in gutem Zustand und innerhalb der Toleranzen.
      Allerdings würde ich gerne vor dem Zusammenbauen alle Ablagerungen entfernen und alles schön sauber haben.

      Womit kann bzw darf man an Titanventile gehen ohne sie zu beschädigen? Chemisch als auch mechanisch?
      Und den Kopf und die Kanäle?

      Vielen Dank

      was immer geht, ist in biodiesel für ein paar tage einlegen.
      das weicht die verkokungen schon mal ordentlich auf.

      der rest geht mit wurzelbürste und heissem wasser in aller regel
      recht gut runter.

      titan ist per se je recht korrosionsbeständig, aber da hab ich keine
      erfahrungen mit, also lehne ich mich da mal nicht aus dem fenster.
      You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.

      Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
      Stefan Geiger
      Sind die Titanventile nicht Oberflächenbeschichtet ? Also ich würde da mal komplett die Finger von lassen und die Ventile weder chemisch noch mechanisch behandeln.
      Kontrolle ist eine Illusion, man hat genau solange die Kontrolle, bis man sie verliert !

      David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri

      Wer später bremst, fährt länger schnell !
      Hubraum statt Wohnraum und PS statt Ventile
      weder chemisch noch mechanisch, Ultraschallbad wär ja sozusagen beides, oder ?
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      David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri

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      Du wolltest einen Rat haben: ich fummel da erst dann dran rum, wenn sich das Spiel verstellt (mein Ventile haben jetzt 180h (davon 160 mit Stage2 Nocke) runter; ich hab die noch NIE einstellen/kontrollieren müssen.
      Titan ist recht "weich", wenn die Beschichtung verletzt ist, kannste eigentlich gleich neue kaufen (so mach ich es)
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      David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri

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      ist ja nicht mein erster/einziger Falschtakter, solang der gut anspringt ist das Spiel i.O. Größer wird das Spiel eigentlich nie (es sei denn die Nockenwelle läuft ein, dann klapperts aber auch mächtig). Schlagen sich die Ventile ein (und wird damit das Spiel zu klein / stehen sie immer offen) springt sie nicht mehr an. Nachstellen hilft dann meist nicht lange, wenige BS später hat sie wieder kein Ventilspiel mehr; deshalb gleich neue reinmachen.
      Das ständige Kontrollieren ist mMn rumgejense
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      David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri

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      und damit das so bleibt mein Rat: beschichtete Titanventile nicht chemisch oder mechanisch behandeln !
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      David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri

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      Na zwischen der Festigkeit von Kohleablagerungen und der Festigkeit von Ventilen, Sitzen und Alu-Kopf ist bestimmt eine gewisse Differenz. Ebenso in der Beständigkeit gegen Reinigungsmittel.

      Ich hätte einfach gerne eine Rat welche Methoden sich zwischen der Beständigkeit der beiden Materialien (Kohle / Metall) abspielen.

      Ansonsten hat der Graf vollkommen recht.
      Zur Erklärung: ich hab einen Kopf in unbekanntem Zustand bekommen und zerlegt. Die Maße sind alle innerhalb der Toleranz, das KTM Handbuch ist da eine super Hilfe.
      Aber verkohlt will ich den Kram nicht wieder zusammen bauen, das widerstrebt mir.

      wie gesagt, den Tipp mit Nussschalen zu Strahlen finde ich gut. Messingbürste ist sicher auch OK.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Steve-o“ ()

      organische lösemittel (z.b. oben genannter biodiesel) sind für metallische
      bauteile kein problem. die organischen rückstände werden damit angelöst
      und lassen sich dann mit einer weichen bürste (z.b. alte zahnbürste) oft
      problemlos entfernen. zumindest ein großer teil davon.

      einer etwaigen beschichtung würde ich unterstellen, dass sie aufgrund der
      üblichen betriebsbedingungen im und am brennraum eher nicht so empfindlich ist.

      thoretisch wäre "biodiesel als schallmittel" eine sehr schonende reinigungskombi,
      ist aber wegen entzündungsgefahr nicht so die allerbeste option.
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      Stefan Geiger