Sherco Factory 2019

      Klar, weils einen Ausgleichsbehälter hat.

      Leider aber hängt der Behälter am Überdruckventil und nicht direkt im Kühler-Ausgleichbereich wie im PKW und früher bei GASGAS.
      Damit hat er nur eine Sammel Aufgabe, auch wenn einige etwas anderes behaupten.
      Der Deckel am Ausgleichbehälter ist nicht dicht und damit fällt eine Rückdruck Funktion über ein nochmal öffnendes Sicherheitsventil,
      in fast allen Fällen flach, mehrfach getestet.
      Der Serienmäßige Lüfter der Factory wird wie bei Husky und KTM TPI über das Steuergerät gesteuert,
      bei KTM einstellbar, bei der neuen Synerjet hab ich noch nicht geschaut aber sollte auch einzustellen gehen.
      Im Sherco Zubehör gibt es aber auch komplett von aussen einstellbare Lüfter.
      TEUBER-MOTORSPORT

      DanyMC schrieb:

      Somit ist der Behälter ja eigentlich sinnbefreit???

      Gut zusammen gefasst :)
      Schau Dir, wenn das Moped da ist mal den Schlauch vom Behälter zum Kühler an,
      wenn es nicht eine Änderung gibt führt dieser genau zum Überdruckventil.
      Niemand konnte mir bisher physikalisch erklären wie die Flüssigkeit denn vom tiefer liegendem Behälter,
      durch ein in den meisten Fällen geschlossenes Ventil wieder dem Kühlkreislauf zur Verfügung stehen soll?
      Der ehemalige deutsche Vertrieb behauptete dies, wir haben den Behälter fast immer im Sporteinsatz aus Gewichtsgründen entfernt.
      Bei den wenigen wo er dran blieb, kochte er irgendwann immer voller, im Kühler fehlte dann doch irgendwann das Wasser.
      TEUBER-MOTORSPORT


      "Bild: Der Kühlwasserdeckel hat zwei
      Ventilfunktionen. .. Er verschließt nicht nur das Kühlsystem, er ist
      zusätzlich mit einem Über- und Unterdruckventil ausgestattet.

      Damit das Kühlwasser nicht bei 100°C kocht, erreicht man durch das
      Überdruckventil welches bei ~ 1Bar öffnet, eine Erhöhung des
      Siedepunktes auf ca 120°C. Das heiße Wasser wird dann in den
      Ausgleichsbehälter gedrückt.

      Beim Abkühlen des Kühlwassers entsteht ein Unterdruck. Durch das
      Unterdruckventil kann dann die Volumensverminderung im Kühlsystem
      ausgeglichen werden, indem Wasser aus dem Ausgleichsbehälter
      zurückgesaugt wird. Dadurch wird verhindert, dass sich der Kühler
      einbeult oder die Schläuche zusammengezogen werden."
      Moin diese Variante wird eigentlich bei sehr vielen Japanern ( PKW ) und auch bei LKWs verbaut und funktioniert problemlos . Hab das so an meiner immer wieder Wasser spuckenden GG ECF 300 dran gebaut und da funktioniert es auch nicht wirklich . X(


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      Wenn die Behälter entsprechend positioniert sind,
      mag das alles ja über das Sicherheitsventil gehen.
      Im PKW oder Transporter Bereich hab ich das noch nie gesehen!?
      In unserem T5, wie auch im Fiat Transporter hängen die Behälter direkt im Kühlsystem und zusätzlich ist das Sicherheitsventil vom Kühler eingebunden!
      Zumindest kleckert die Flüssigkeit bei der Sherco nicht in die Umwelt,
      Kontrolle und nachfüllen bleibt aber nicht erspart.
      TEUBER-MOTORSPORT
      Bei Europäischen Autos ist das eher selten . Meist Japaner und Amis . Kein extra Ausgleichsbehälter , Deckel direkt am Kühler plus Schlauch am Kühler zum Auffang Behälter . Die Behälter hängen dann meist neben dem Kühler auf gleicher Höhe bzw minimal drunter .


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      Also ich konnte mich von der Funktion des Kühlerdeckels bei der 300 4T schon überzeugen.
      Solbald der Motor abkühlt wird das Kühlwasser zurück gezogen.

      einen geringen Kühlwaserverlust gibt es teilweise schon, da das Wasser aufgrund des geringeren Druckes in dem Behälter dann kocht. Dadurch blubbert (je nach Füllhöhe) etwas aus dem Überlauf des Behälters.


      Aber es wird wesentlich mehr "zurückgewonnen" als verloren geht. :thumb:
      So---nach einer Ewigkeit auf den Husqvarna Bikes aus Varese / dem Werksteam um Fabrizio Azzalin habe ich nun auch die Marke gewechselt.
      Die Werksmaschine von Alex Salvini wird nun in den Ruhestand geschickt, General überholt und sicher ab und an auch nochmal bewegt.
      Nun habe ich eben zur Marke aus Frankreich gewechselt, da diese Bikes aus meiner Sicht dem alt gewohnten Husky Modell mit dem kleinen leichten Motor am nächsten kommen.
      KTM und Husqvarna Austria mit 250 - 350ccm habe ich ausgiebig getestet und als zu behäbig und für meinen Einsatzzweck deutlich zu schwer abgewählt.



      Da steht zum einen eine 2018er 300 Factory auf der Matte mit dem Sixdays Dekor und die neue 2019er 300er Factory.
      Was auffällt ist, dass an beiden Bikes die Position der Fußrasten deutlich höher erscheint als bei den anderen Bikes.
      Das Handling ist durchweg phänomenal, sehr guter Geradeauslauf, das Bike geht am Hang auch nicht so leicht vorne hoch.
      Der Motor ist ein richtiger Enduromotor mit einer sehr linearen Leistungsentfaltung, schiebt aber mit dem Akra trotzdem auch oben raus richtig an.
      Bei der Übersetzung habe ich etwas experimentiert und habe mich für 14 - 51 bzw. 13 - 50 eingepegelt, so kann ich auch viele Hänge im 3. Gang fahren.
      Ich werde aber bei der 19er dann auch auf 14-51 hoch gehen, da somit der Schwingenschleifer länger hält.



      Die WP Explorer Gabel der 18er habe ich um etwas Öl erleichtert und das Kayaba Fahrwerk muss erst etwas eingeritten werden, ist noch ziemlich straff aber nicht zu hart.
      Dazu habe ich bei enduro4you noch ein paar Zubehör Teile geordert wie den Apico Bremsscheiben Schutz hinten, den X-Grip Motorschutz mit Zunge für die Umlenkung, die original Griffe gegen ProTaper Schraubgriffe getauscht und die originale Schrott DID Kette gegen eine CZ-Xring erstetzt. Da ich mein Cockpit etwas aufgeräumt mag, habe ich die beiden Schalter fürs Licht und den Aus Knopf durch den alten "KTM" Schalter ersetzt mit Hupe,Licht aus / Abblend-und Fernlicht. Bei beiden Bikes habe ich außerdem den flachen original enker gegen einen etwas höheren Renthal ausgetauscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „EnduroTourenMadeira“ ()

      Verstehe ich auch nicht , aber es gibt auch Leute die machen das originale Fett auf einer neuen Kette runter weil das Sch........ wäre . :whistling: :D


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)

      fse400 schrieb:

      friedrich renner schrieb:

      Welche DID ist da original drauf?

      DID VT2
      Was soll da jetzt schlecht dran sein, vor allem gegenüber CZ !?

      Also ich hätte es genau umgekehrt gemacht. Wenn die cz drauf wäre hätte ich die did draufgemacht.
      Aber bei den alten Ostblock Jungs muss ja wenigstens etwas hängengeblieben sein von der alten Schule.
      [FONT="Arial Narrow"]Freiheit ist viel mehr als man darf[/FONT].

      [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

      El Geissel schrieb:

      fse400 schrieb:

      friedrich renner schrieb:

      Welche DID ist da original drauf?

      DID VT2
      Was soll da jetzt schlecht dran sein, vor allem gegenüber CZ !?

      Also ich hätte es genau umgekehrt gemacht. Wenn die cz drauf wäre hätte ich die did draufgemacht.
      Aber bei den alten Ostblock Jungs muss ja wenigstens etwas hängengeblieben sein von der alten Schule.


      Genau...der wilde Osten. 8o
      Die über alles gelobte DID VT2 ist nach unseren Erfahrungen definitiv nicht dass Geld wert, für dass diese Super Kette gehandelt wird.
      Egal ob auf der Husqvarna oder Sherco, die Kette ist auf den Bikes recht schnell verschlissen und am Ende.
      Wir fahren fast jedes WE mindestens 4 - 6 Stunden und die Kette ist nebst Kettensatz z.B. bei einer 350er Husqvarna nach 65 BH am Ende.
      Bei einer 250er Husqvarna ist das ebenfalls nach knapp 75 BH der Fall gewesen und jetzt kommt mir bitte nicht mit richtiger Pflege und Wartung, daran liegts definitiv nicht.
      Die ORMX Kette von CZ kostet im Gegensatz zur DID (ca. 80 €) knapp 65 €, hält definitiv länger und muss in unserem Gebrauch auch deutlich weniger gespannt werden.

      Das sind meine Erfahrungen und ich warte so nebenbei knapp 6 - 8 Bikes verschiedener Hersteller.
      Also die o.g. 170 BH schaffen wir hier definitiv nicht mit einer DID VT2, davon fahren wir viel in Italien in den Steinen, Sand und Waldboden und ab und an Strecke.

      Ist ja auch egal...nochmal - ist meine Meinung und wenn die DID nach eurer Meinung das hält was se verspricht freue ich mich doch für Euch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „EnduroTourenMadeira“ ()

      Meine DID VT2 hat 139 Stunden gehalten, davon sehr viele Stunden in saumäßigem Schlamm und Gatsch. Kann die Entscheidung zur CZ Kette wirklich nicht nachvollziehen.

      leislauer schrieb:

      Verstehe ich auch nicht , aber es gibt auch Leute die machen das originale Fett auf einer neuen Kette runter weil das Sch........ wäre . :whistling: :D


      Nicht "wäre" sondern ist. Und dann kannst du ruhig statt "Leute" auch sagen "der Doc". Ich halt schon was aus.