Tripmaster / Roadbookhalter

      Ja, so ne 450er RFR wäre ne tolle Sache. Ich kann mir gerade kaum vorstellen, was da dann so viel weniger wiegt. Die 690 hat doch fast gleichen Rahmen. Bei der 690 mit 180kg (war aufgerundet) rechne ich mal 22L Sprit weg, dann sind es noch 155. Dann noch Spiegel, Kofferträger und ich bin bei Leergewicht von ~150 kg. Dies würde dann auch zur Eintragung von 143kg + GFK + Rahmenfeste Alubefestigung passen. Ich denke, dass ca. 20kg zwischen aufgepimter Sportenduro und meiner Rally Raid liegen.

      Vorteil bei der 690 ist die im Vergleich wartungsfreie Fahrerei. 10.000km Ölwechsel, 20.000km Ventile kontrollieren. Da kann man locker eine Woche Rally fahren ohne am Motor zu basteln.

      Ich hätte ja auch noch ne HQV FE350, welche mit größerem Tank und Navigerödel auch tauglich wäre. Aber das Teil sollte als Sportenduro genutzt werden und das ständige Geschraube hin & her ....

      Wie sind denn die Strecken bei z.B. einer Bresslau oder Croatia? Gibt es da künstliche Hindernisse oder so nen Kram? Bei der "Raid Bleu" gab es immer mal wieder Baumstämme, richtig steile Auffahrten, welche ich mit keiner echten Rallymaschine bewältigen wollte. Ohne Sicht zum Vorderrad ist immer etwas schwieriger und dann die ganzen Tanks.. Wenn man da wo aufschlägt ist gleich teuer.......

      Grüße
      Roland


      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

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      roland.k schrieb:

      Ja, so ne 450er RFR wäre ne tolle Sache. Ich kann mir gerade kaum vorstellen, was da dann so viel weniger wiegt. Die 690 hat doch fast gleichen Rahmen

      Meine Gewichts-Turmrechnung ist auf Basis einer EXC 450/500, nicht auf die RFR. Diese ist natürlich auch schwerer und wenn die 35l voll getankt sind, wird's auch auf die 180kg zu gehen.

      roland.k schrieb:

      Ich denke, dass ca. 20kg zwischen aufgepimter Sportenduro und meiner Rally Raid liegen.

      Wie schon vorne geschrieben, eine EXC ist ungefähr 28kg leichter, gengenüber einer originalen 690er. Mit dem RallyeRaid Aufbau wird die Differenz größer werden, da doch viel zusätzliches Plastik, Anbaumaterial, usw.
      Bei der Sportenduro hat ein 12l Tank weniger Zusatzgewicht/Treibstoff, wie Deine vorderen Tanks, RB Halter, etc. brauchst auch auf der 690er.

      Hier sammle ich die Gewichtsangaben diverser Magazine, hauptsächlich der Enduro (wobei ich 2018 einige Hefte nachtragen muss): mbw.krama.at


      roland.k schrieb:

      Vorteil bei der 690 ist die im Vergleich wartungsfreie Fahrerei. 10.000km Ölwechsel, 20.000km Ventile kontrollieren. Da kann man locker eine Woche Rally fahren ohne am Motor zu basteln.

      Hängt davon ab, was Du fahren wirst. Die kleineren Geschichten hier in Europa kannst auch ohne großartiger Wartung fahren. Bis jetzt hab ich nur vorher und danach, daheim, Öl gewechselt, vor Ort Lufi, Kette geschmiert, paar Schrauben und die Speichen geprüft, fertig.
      Bei längeren Geschichten ist es natürlich ein Vorteil.
      IMHO der größere Vorteil der 690er, als ein Ölwechsel mehr oder weniger, ist dass paar 1000 KM mehr oder weniger nicht so ins Gewicht fallen. Bei der SportEnduro werdens alle nach 200BH und 5000km schon nervös ;). Und die verlängerbare Garantie.

      roland.k schrieb:

      Ich hätte ja auch noch ne HQV FE350, welche mit größerem Tank und Navigerödel auch tauglich wäre. Aber das Teil sollte als Sportenduro genutzt werden und das ständige Geschraube hin & her ....

      1x gescheit eingerichtet ist das NaviZeug recht schnell und ab gebaut. Tank ist etwas mehr Aufwand, vor allem beim orig. Tank die Benzinpumpe einzufädeln. Der 12l Tank wäre zwar halbwegs schlank, aber gerade bei der Husky oben drauf ein Knödel, wo man sich beim weit vorne sitzen die Juwelen anschlägt. Der Acerbis-KTM 12l Tank ist hier besser.

      roland.k schrieb:

      Wie sind denn die Strecken bei z.B. einer Bresslau oder Croatia?

      Croatia: Warst schon beim KRKA Enduro? Die grüne Linie. Technisch Alles auf der sehr einfachen Seite, zumindest für eine SportEnduro. Es gibt dann schon ein paar Schotterauffahrten, wo ich den Dickschiffen absoluten Respekt zolle.
      Viele Streckenanteile recht winkelig, wo der kurze Radstand einer Enduro von Vorteil ist. Aber auch viel Straße, wo man auf einer 690er sicher besser sitzt.
      Generell sind mir die 690er Fahrer auch auf den flotteren Stückerl nicht davon gefahren, ganz im Gegenteil. Nur bei absoluten "Autobahnen", weil ich ab ca. 120 abgedreht hab.

      Die Bosnia war weitläufiger. Da hätte ein großes Moped schon des Öfteren richtig Spaß gemacht ;-)
      Also, hab da alles nochmals überlegt. Ich bin ja auch kein Leichtgewicht und wenn ich vor dem Start nochmals auf Toilette gehe ...
      Ich nehm die 690, bau da den angebotenen Rahmenfesten Turm für F2R 750 dran. Hier dann 1x ICO normal als Tripmaster und 1x die GPS-Variante als Tacho und Backup für den Tripmaster. Der originale Tacho fällt dann weg.
      Vorteil bei der 690 ist dann auch die Gewichtsverteilung, da 11L Tank hinten. Die beiden 5L-Tanks kann ich einzeln nutzen/zuschalten, so dass die Kiste nicht so kopflastig wird. Zur Not mit 22L-Tankvolumen. Bin in Südfrankreich auch schon mit der 690 Pisten hoch, welche mancher mit der Sportenduro kaum geschafft hat, so dass ich guter Dinge bin.

      Nächste Woche bestell ich das Zeugs und dann reicht es eventuell auch schon für den Herbst schon um die eine oder andere Roadbookveranstaltung zu fahren. Nächstes Jahr dann Bosnien & eventuell Bresslau, Hellas.

      Man ich hab richtig Bock .....
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

      roland.k schrieb:



      Nächste Woche bestell ich das Zeugs und dann reicht es eventuell auch schon für den Herbst schon um die eine oder andere Roadbookveranstaltung zu fahren. Nächstes Jahr dann Bosnien & eventuell Bresslau, Hellas.

      Man ich hab richtig Bock .....


      Dein geplantes Programm für 2019 hört sich sehr schön an. Im Frühjahr passt auch noch was rein :P

      fwgdocs schrieb:

      Gibt es auch eine Umbau Empfehlung für eine
      ältere KTM EXC 350 Six Days aus 2015 ?

      Kein Unterschied zu den neueren Modellen ab 2017. Ist Alles Kompatibel, im Zusammenhang mit dem Roadbook und Tripmaster Halter.