Alles rund um's Fahrwerk

      frezno schrieb:


      Abhilfe:
      Die gleichen Teile wie auf der Zugstufenseite auch druckstufenseitig (Kolbenstange mit Kolben + Verschlusskappe) einbauen.
      Und das Ergebnis ist dann letztendlich eine 'normale' Open Cartridge Gabel.


      Ist das Theorie oder Praxis, sprich kann ich das "jedem" Fahrwerkstuner in Auftrag geben?
      Was kostet das so ganz ungefähr (oder auch genau ;-) )

      Bei mir steht ganz akut die Entscheidung, Geld ins alte oder in ein neues (Modelle 2018) zu stecken. Mit dem, was du schreibst, bekome ich aber das Gefühl, dass ich dann ne Gabel habe, mit der ich auf der Crossstrecke oder schnellem GCC nicht arbeiten kann. Und ich bin zu zu gezig oder zu arm, um zum neuen Mopped gleich noch ne Gabel zu kaufen. Dann warte ich lieber noch ein Jahr und nehm ne 19er oder 20er.

      Danke :)
      Gruß, Kai
      Das ist Praxis und wird auch so gemacht. Firma Berreiter macht sowas. Der beschäftigt sich hauptsächlich mit WP. Ist auf jeden Fall zu empfehlen. Am besten anrufen, er kann dir am besten sagen was geht und was nicht, sehr kompetent der Mann. Aber für GCC und MX geht das mit dem Umbau.

      Nur die Teile, welche man original beziehen kann, sind es 120 €. Zum Einstellen werden für unten Einsteller benötigt. Ich denke die bekommt man für 150€. Plus Einbau.
      GSNO Geländesport Nordost

      wuddy-ktm schrieb:

      Das ist Praxis und wird auch so gemacht. Firma Berreiter macht sowas. Der beschäftigt sich hauptsächlich mit WP. Ist auf jeden Fall zu empfehlen. Am besten anrufen, er kann dir am besten sagen was geht und was nicht, sehr kompetent der Mann. Aber für GCC und MX geht das mit dem Umbau.

      Nur die Teile, welche man original beziehen kann, sind es 120 €. Zum Einstellen werden für unten Einsteller benötigt. Ich denke die bekommt man für 150€. Plus Einbau.


      Danke!
      Hab da mal geschaut - "Competition-Kit" = 250€. Dann Federn und das anpassen für mein Setup und so, dan bin ich auch schon bei rund 600 :cursing: - zusätzlich zum neuen Mopped.... (Bisher bin ich da mit weiniger raus gekommen beim neuen Mopped,... aber ok - sind im Prinzip 250 extra....)
      Gruß, Kai

      Michael S schrieb:

      Moin,
      warum erhöht das die Komplexität.
      Sherco dürfte ja auch eine anderer Rahmengeometrie haben und eine andere Gewichtsverteilung. Die Geometrie der Umlenkung wird auch nicht gleich sein. Also warum soll die Abstimmung der Fahrwerkskomponenten gleich sein.

      Ansonsten ist das halt auch kein Thema wo es die eine absolute Wahrheit gibt und es ein das ist immer so, das muss so gibt. Dazu sind die Vorlieben der unterschiedlichen Fahrer viel zu verschieden und der Einsatz der Fahrzeuge auch.

      Klar, ich wäre mir auch gerne sicher ob es für mich Sinn macht Richtig Geld für ein Fahrwerk auszugeben und wenn ich das mache, was dann am sinnvollsten ist und was von welchem Hersteller es die beste Wahl wäre. Das Problem ich bin glaube ich von fast jedem Hersteller schon mal ein Fahrwerk gefahren was mir gut gefallen hat und genauso eines was mir absolut nicht gepasst hat. Genauso beim System, ob nun OC oder CC oder...

      Wie gesagt, alles recht komplex und nicht mit richtig oder falsch einfach zu beantworten

      Wohl wahr!
      Ich persoenlich stand vor 6 jahren vor der frage wie die 4cs gabel meiner neuen Husaberg zu optimieren sei-und hab mir dann ne Oehlins TTX gegoennt.
      Keinen Moment bereut, steckt inzwischen in einer HQV und wenn mal jemand mein moped ausprobiert ist der erste Kommentar immer wie toll die Gabel arbeitet...
      Ausser regelmaessig oel und simmerringen beim fachmann nix gemacht seither.
      Und Einsatz vom Endurowandern ueber Rallye bis zum Desert Racing (keine Cross strecke...)
      Moin,
      so ein Öhlins TTX durfte ich mal von einem Bekannten fahren, ungefähr gleiches Gewicht und ähnlich schnell oder langsam unterwegs. War mit das beste was ich mal gefahren bin und hat mir auf anhieb gefallen, hätte ich sofort genommen, auch wenn der Rest vom Moped überhaupt nicht mein fall war. Mir macht so eine 350 4T einfach keinen spaß.
      MFG MS
      ps bin bekennender Warmduscher ;-)
      pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)
      Ich möchte noch anmerken, dass die Form des Midvalve keine Rolle spielt für das Öl welches durch das Basevalve fließt.
      Hier ist nur der Durchmesser der Kolbenstange maßgeblich.
      Das gilt solange keine Kavitation am Midvalve oder BV auftritt, also für alle sinnvollen Konfigurationen.
      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      erhard schrieb:

      Ich möchte noch anmerken, dass die Form des Midvalve keine Rolle spielt für das Öl welches durch das Basevalve fließt.
      Hier ist nur der Durchmesser der Kolbenstange maßgeblich.
      Das gilt solange keine Kavitation am Midvalve oder BV auftritt, also für alle sinnvollen Konfigurationen.
      VG Erhard


      Bis auf der DS-Einstellerseite beim Xplor. Da kann das Öl in beide Richtungen fließen, auch oben aus der Cartridge raus. Somit ist das BV ohne Funktion, solange nicht genug Gegendruck vom DS-Ventil (Anstelle des Midvalves) generiert wird.

      Was ist an dem TTX eigentlich besonders? Ist beim Federbein nicht ein Kolben verbaut ohne Ports. Und dieser drückt das Öl über eine doppelwandige Laufbuchse in ein Ventil welches oben am Federbein verbaut ist... Was bringt das?
      Gibt es bei der Gabel auch Besonderheiten?
      GSNO Geländesport Nordost
      Zum Verständnis für mich:

      Der Kolben ohne Ports pumpt das gesamte Öl welches er verdrängt durch ein extra Ventil. Wenn die Umkehrbewegung kommt öffnet ein Rückschlagventil und flutet die Kammer wieder mit Öl. Das gleiche jeweils für Druck und Zugstufe. Gleicher Druck kann an beiden Seiten vom Kolben eigentlich so nicht sein, ist aber auch nicht entscheident da hier keine Dämpfung erfolgt. Aber am Dämpfungsventil gibt es einen Druckunterschied und hier kann doch ganz normal Kavitation entstehen. Warum gibt es bei den aktuellen Dämpfern keine Highspeedverstellung mehr?
      GSNO Geländesport Nordost

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      Eben nicht genau.
      https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://www.oehlins.ch/data/1328887368Manual-TTX44-2012.pdf&ved=2ahUKEwiP3bbn17ncAhWCzqQKHQVPA6IQFjAAegQIAhAB&usg=AOvVaw33dNfOAwBxQbEB4iROM8Pm

      Kann gerade nicht die Bilder einstellen. Musst da mal reinschauen.
      Man sieht genau erklärt wo wann Öl fließt.

      Mein Dämpfer hatte noch einen zweiten Kolben für die PDS Funktion, so wie bei den neuen WP für EXC.

      Hydraulisch funktionieren normale Federbeine, wie das WP genausogut.
      Allerdings pumpt das txt ständig das Öl im Dämpfer zum Ausgleichsbehälter und erreicht so bessere Verteilung der Wärme und Kühlung.
      Hinzu kommen die perfektionierte Temperaturkompensation und sehr gute Fertigungsqualität.
      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/
      Also funktioniert die Dämpfung ganz klassisch. DS über den Kolben und das Öl welches die Kolbenstange verdrängt geht durch den DS-Einsteller. ZS ebenfalls klassisch über den Kolben.
      Vorteil ist sicherlich das beim Einfedern die untere Kammer mit dem Druck aus dem Ausgleichsbehälter bei der Füllung mit Öl unterstützt wird. Hilft sicherlich Kavitation zu verhindern.

      Ist in der Gabel dieses System auch verbaut?
      GSNO Geländesport Nordost