Wartungskosten 2Takt und 4Takt

      meine meinung ,zb 300 2t vs 3004t.der 4t verbraucht weniger u kann länger bis zum kolbenwechsel gefahren werden was dann anfangs erst mal billiger ist,sobald dann geschraubt werden muß wirds teurer,bei nem motorschaden wirds dann richtig teuer.wenn ich gebrauchtpreise vergleiche sind gebrauchte 2t wertsstabiler weil warscheinlich keiner bock hat ein 4t zu kaufen u im schlimmsten fall alles neu machen zu müssen.ein 4t würd ich warscheinlich nur von nem bekannten kaufen weil einfach zu viele teile im motor sind die kaputt gehen können.beim 2t reicht da kolben zylinder u kurbelwelle.

      Latan schrieb:

      meine meinung ,zb 300 2t vs 3004t.der 4t verbraucht weniger u kann länger bis zum kolbenwechsel gefahren werden


      ​Moin,
      da sieht man es wieder, beim 4T wird gemeint den Kolben kann man ruhig länger fahren, beim 2T hingegen will man das nicht machen.
      ​Ich kenne Leute die haben bei einer 300 2T den Kolben gut über 200h drin gehabt, die Kisten haben zum Schluss zwar geklappert ohne ende und Leistung hat sicher auch gefehlt, aber gelaufen sind die Dinger ohne Probleme. Beim 3004T musste dann bei leicht über 100h der Kolben neu weil ein Ring platt war. Wobei auch da gibt es Leute die so was über 200h fahren und es Hält.
      ​Übrigens müsste man die 300 2T ehr mit einem 500 4T vergleichen, die werden von vielen wirklich lange gefahren ohne das was kaputt geht. Ändert aber nichts das die Herstellervorgaben recht ähnlich sind für den Wechsel.
      Wenn ich natürlich anfange bei einem Moped Wartung wie ich meine mit weit überzogenen herstellervorgaben zu machen und das ganze dann mit einem anderen nach Herstellervorgabe zu vergleichen dürfte jedem klar sein welches Moped günstiger ist. Zumindest so lange wie es das überlebt und nicht doch kaputt geht.
      MFG MS
      ps bin bekennender Warmduscher ;-)
      pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)
      Du planst jetzt schon ob du dir in 2 Jahren eine 4 Takter oder 2 Takter kaufen sollst????

      Kauf dir das womit du mehr Spaß hast ... wenn du das wirtschaftlichere kaufst aber keinen Spaß dran hast, dann fährst gleich noch weniger als du dir eigentlich leisten könntest.
      Außerdem wenn der Materialteufel zuschlägt, wirds bei beiden teuer mit Kosten, denen du eh ned geplant hast!
      Ums ehrlich zu sagen, da du hier so ne Frage stellst, wird sich auch dein Speed auf der Strecke sehr in Grenzen halten, denn richtig erfahrene und flotte Fahrer würden sowas nicht fragen. Deswegen wird sich bei dir auch der Materialverschleiß durch Überbeanspruchung in Grenzen halten und du wahrscheinlich mehr Kosten durch Umfaller/Sturzschäden haben, als Verschleiß am Motor.

      @'donktm' :suse:
      All the cocaine in the world and your nose is still in my business :whistling:
      Ich denke mit den neuen TPI's von KTM (die andere Marken in Zukunft auch bringen werden) sollte der Kostenvorteil klar in Richtung 2 Takter gehen.

      - weniger Spritverbrauch
      - keine teuren Düsen und Nadeln mehr
      - Motor bekommt dank Getrenntschmierung immer optimale Ölmenge, daher weniger Verschleiß und Ölverbrauch

      ... da sollte die Rechnung recht einfach sein.
      Sowie schon gesagt, die Revisionskosten des Motors sind wohl eher zu vernachlässig.
      Das wird sich nicht so extrem viel nehmen.
      Wesentlich mehr Kohle geht doch für Streckengebühr, Anreise, Reifen, Hotel, Verpflegung drauf.
      50,- pro Fahrtag ist da wohl das absolute Minimum.

      Insofern würde ich das fahren, was mir mehr Spaß macht. Dafür lieber 1x pro Jahr zuhause bleiben.
      Und wennst den Strecken und Anwohnern etwas gutes tun willst nimmst eh eine 2 Takt ;-)
      :thumbsup:
      Ich denke es kommt auch auf den Viertakter an.
      Bei 250ern bin ich bei euch, aber praktisch ALLE 450er Fahrer die ich kenne machen an ihren Motoren ausser Öl- und Filterwechsel einfach mal garnix. Und da sind absolute Nicht-Nasenbohrer dabei. Aber auch die quetschen ihren Motor aüsserst selten mal aus, die meiste Zeit laufen die doch im Teillastbetrieb. Man muss schon sagen daß die Kisten mittlerweile echt Bulletproof sind, zumal es hier ja um einen Neukauf geht.
      Jetzt wird der Rennspritpabst zwar wieder mit deinen MX-Masters und WM-Wartungsintervallen umd Eck kommen (; das tut aber hier nix zur Sache.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Besser kann man es nicht sagen
      Imagine that I told you that a motorcycle manufacturer was working on a revolutionary engine design for 2013 that was eight pounds lighter, revved quicker, produced ten more horsepower (per quarter liter), had one-tenth the moving parts, was cheap to produce, cost less to maintain and could be rebuilt for a quarter of the price of your four-stroke? Would you be interested?
      Wenns ein Neumoped wird, kannste eh erstmal ewig damit fahren, also fallen die Kosten für eine Motorrevision erstmal lange Zeit nicht an. Dafür kostet ein Viertakter halt erstmal erheblich mehr.


      Der größte finanzielle Unterschied liegt an der Art der Nutzung, nicht am Motorkonzept. Wenn das Geld knapp ist, fahr einfach nie bei Schlamm oder im Sand, bei Schönwetterfahrten auf "normalem" / Misch- / Hartboden halten die Verschleißteile 5x so lange. Spart viel Geld und Arbeit.

      twinshocker schrieb:

      Ich denke es kommt auch auf den Viertakter an.
      Bei 250ern bin ich bei euch, aber praktisch ALLE 450er Fahrer die ich kenne machen an ihren Motoren ausser Öl- und Filterwechsel einfach mal garnix. Und da sind absolute Nicht-Nasenbohrer dabei. Aber auch die quetschen ihren Motor aüsserst selten mal aus, die meiste Zeit laufen die doch im Teillastbetrieb. Man muss schon sagen daß die Kisten mittlerweile echt Bulletproof sind, zumal es hier ja um einen Neukauf geht.
      Jetzt wird der Rennspritpabst zwar wieder mit deinen MX-Masters und WM-Wartungsintervallen umd Eck kommen (; das tut aber hier nix zur Sache.


      Muss man sich nur mal die gerade laufende Dakar angucken: Die grosse Masse der( Nicht- Werks-) Fahrer sind auf KTM 450RFR unterwegs, ob im Teillastbereich ( in den Duenen eher mehr Vollast,..) oder nicht, und die machen auf den 100-120BS gerade mal 6 oder 8 Oelwechsel- und sonst garnix. ( wie z.B. Olivier Pain der dieses Jahr in Malle Moto unterwegs ist- sicher kein Nasenbohrer...)
      Der Wartungsplan fuer die ( alte Vergaserversion der mir vorliegt) RFR sieht aber "unter erschwerten Bedingungen"Kolbenwechsel alle 20h, und Pleuel etc und Kurbelwellenlager alle 40h vor...
      Go figure...
      Wenn ich (wie weiter oben geschrieben) eine 300TPI mit einer 500 EXCF vergleiche, sinds trotzdem noch 900.- Preisunterschied zugunsten des 2T (in D).

      Für 900 Euronen fahre ich schon einge Wochenenden mehr.

      Vergleiche ich eine 3002T mit einer 300 4T, siehts natürlich wieder anders aus.

      Womit wir wieder am Ausgangspunkt der Geschichte sind, daß das alles Ansichtssache ist und deshalb nicht so einfach zu beantworten.
      Und ich mich denen anschließe, die da sagen: "Kauf das, was Dir mehr Spass macht".
      friedrich r.
      Hatte schon einiges an Moppeds. 2T und 4T.
      Beim Cross/Enduro war die 250er 4T bisher am günstigsten für mich, so insgesamt.

      Gibt sich alles aber groß nichts und kommt auch immer darauf an was mal kaputt geht...
      ------------
      Wenn Dir einer blöd kommt, dann musst DU dem NOCH blöder kommen

      ...sonst hängste da wie Jesus am Karfreitag
      [B. Stromberg]

      Michael S schrieb:


      Ändert aber nichts das die Herstellervorgaben recht ähnlich sind für den Wechsel.


      Beispiel KTM/Husqvarna 2017:
      Zweitakt 250/300: Großer Service (inkl. Pleuel und Motorlager) im Hobbyeinsatz nach 80 Std, im Wettbewerbseinsatz nach 40 Std.
      Viertakt: Großer Service im Hobbyeinsatz bei 135 Std, im Wettbewerb nach 70 Std.
      Gerade die Viertakter kannste doch ewig fahren...Service ist zwar bei denen erheblich teurer, aber dafür muss man viel seltener ran.