WESS: World Enduro Super Series

      Stefan16 schrieb:

      .............
      Der Top 20 Fahrer braucht am Erzberg z.B. doppelt so lange fürs Finish... Vielleicht wär er ein bissl schneller, aber niemals um die Hälfte.............


      Der Erzberg ist in der Hinsicht ja auch ein Sonderfall.
      Für mich zeigt ein Wettberb wo bei Hunderten von Teilnehmern der 20. doppelt solange braucht wie der Sieger übrigens daß es da nicht nur ums Fahren geht. Der 20. ist nämlich niemals nur halb so schnell wie der Sieger.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Die WESS-Serie klang vom Ideenansatz recht interessant ABER mittlerweile sehe ich es eher nicht mehr als eine bahnbrechende "SuperSerie" an: KTM und Husqvarna (=KTM) ziehen sich medienwirksam aus der EnduroWM zurück, weil sie mit dem Konzept, welches sie dem Veranstalter selbst aufgezwungen haben nicht zufrieden sind und rufen nun diese "SuperSerie" ins Leben. Die Fahrer wurden jetzt auch vorgestellt (siehe Baboons):

      Red Bull KTM:
      Jonny Walker
      Cody Webb
      Nathan Watson
      Taddy Blazusiak
      Josep Garcia

      Rockstar Energy Husqvarna:
      Graham Jarvis
      Colton Haaker
      Billy Bolt
      Alfredo Gomez

      Sind für mich die "üblichen Verdächtigen" aus dem KTM/REDBULL Hardenduro...wo sind denn die EnduroGP-Fahrer? Sorry...aber das ist für mich nicht ebenbürtig zur EnduroWM sondern eher eine Rechtfertigung für den angesetzten ROTSTIFT (Einsparung EnduroGP samt Fahrern). Brauchen wohl Geld für ihr MotoGP-Engagement?!
      Steht ja nirgends, dass dies eine klasische Gegenserie zur Enduro-GP werden soll.
      War doch, durch den Rennkalender sofort klar, dass damit die HardEnduro World Series ersetzt wird. Ziel wird sein, den HardEnduro Bereich in den nächsten Jahren noch stärker auszubauen.

      Mankra schrieb:

      Steht ja nirgends, dass dies eine klasische Gegenserie zur Enduro-GP werden soll.
      War doch, durch den Rennkalender sofort klar, dass damit die HardEnduro World Series ersetzt wird. Ziel wird sein, den HardEnduro Bereich in den nächsten Jahren noch stärker auszubauen.

      Genau so sieht es aus!
      wo sind denn die EnduroGP-Fahrer?

      Garcia wie auch Watson sind doch schon GP Fahrer, oder !?
      Die anderen Vertragspiloten haben sich halt neue Arbeitgeber gesucht (Beispiel Nambotin).

      Gab/gibt es außer KTM oder Husqvarna überhaupt noch echte Werks Teams in der EWC?
      Ich denke außer TM war da nichts mehr.
      BETA nur noch Boano, Sherco nur noch Italy Azzalin, weiter über die Japaner kein einziges Werks Team usw.
      GASGAS will jetzt wieder als Werks Team auftreten, aber die haben die letzten Jahre schon viel erzählt...
      Ich stelle mal die These auf das genauso viel oder wenig KTM wie auch Husqvarna dort am Start sind wie 2017 :)
      TEUBER-MOTORSPORT

      fse400 schrieb:


      Gab/gibt es außer KTM oder Husqvarna überhaupt noch echte Werks Teams in der EWC?
      Ich denke außer TM war da nichts mehr.
      BETA nur noch Boano, Sherco nur noch Italy Azzalin, weiter über die Japaner kein einziges Werks Team usw.
      GASGAS will jetzt wieder als Werks Team auftreten, aber die haben die letzten Jahre schon viel erzählt...

      Beta ist mit Holcombe und Salvini als Werk vertreten - und ersterer ist für die Zukunft echt eine Hausnummer, an dem man erst mal vorbeikommen muss, da wäre m.E. für KTM mit dem derzeitigen Fahreraufgebot kaum ein Weg vorbeigegangen (Holcombe hat in Zschopau allein im letzten Endurotest der gesamten Weltelite 29 Sekunden eingeschenkt!!!).

      VG Stefan
      Beta ist mit Holcombe und Salvini als Werk vertreten

      Ok, hatte ich nicht registriert das Beta da extra auftritt.
      Dann haben wir also bis jetzt 3 Hersteller in der EWC :rolleyes:
      Ob nun Holcombe oder Philipps auf der Sherco (ohne Werks Team),
      die EWC wird nicht schlechter , oder besser ohne Werks Team von KTM,
      darum ging es mir eigentlich...

      Ich finde es gut das die ohnehin bekannten Extrem Veranstaltungen nun noch einen "Deckel" bekommen!
      TEUBER-MOTORSPORT

      ailo schrieb:

      fse400 schrieb:

      Beta ist mit Holcombe und Salvini als Werk vertreten

      Philipps auf der Sherco (ohne Werks Team),
      !


      Philipps verlässt die Enduro WM und geht nach Australien zurück. Es scheint so, das er auch keine Lust mehr auf das aktuelle Format hat, irgendwo gab es mal ein Statement dazu.

      Matt hat such umentschieden( vielleicht weil hier in OZ kein team genug Budget fuer ihn hat...) und er faehrt doch weiter WM mit Sherco
      einen deckel für ausgesuchte hard enduro rennen gab es ja schon mit eigener wertung, nannte sich bis gestern WHES. hat aber eigentlich niemanden interessiert sonst wüsste es ja jemand hier.

      siehe auch: https://www.enduro.de/worldhardenduroseries-mario-roman-koenig-des-whes-2018-keine-serie-mehr-53698/
      von der WHES ist auch schon alles offline!

      WESS ist ja nun der mix, von allem etwas ... wird sicher bahnbrechend neu! :whistling:
      irgendwie kommt es mir immer mehr so vor als ob man da jetzt mit macht irgendwas neues versucht nur um den endurogp ausstieg zu schönigen.
      8o GST - legendär wars all die Jahre!!! 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „artus“ ()

      Man muss natürlich auch bedenken, was es heißt Werksteam und Werksfahrer bei der Enduro WM!! Das ist nach wie vor im Gegensatz zu anderen Sportarten "Schmalspur". So Fahrer wie Philipps & Co. fahren da im Vergleich für ein "Butterbrot". Die "Pseudoprofessionalisierung" der EnduroGP Verantwortlichen hat außer ein total überzogenes Startgeld ja bewußt Privatfahrer vertrieben, bzw. ohne "Team" nicht zugelassen. Meines Erachtens sind das die Totengräber. Ein "normaler Mensch" fährt da leichter EM. Wenn die EnduroGP Fuzzis sich nun etwas öffnen können einfach Privatteams und Privatfahrer wieder an der WM teilnehmen, dann wird das kompensiert denke ich. KTM hat da natürlich auch in den letzten Jahren sehr "professionelle Luft" reingebracht und es wird wahrscheinlich weiterhin auf KTM's dort gefahren. Wobei ja nun GasGas komplett alles abgegrast hat. Aber da weiß man nicht ob denen nächstes Jahr schon wieder das Geld ausgeht?

      PS: Einen Deckmantel für die bisherigen "Einzelveranstaltungen" ist vielleicht nicht schlecht. Das stimmt. Aber warum sich Zschopau da in diesen Karren einspannen lies ist mir noch etwas rätselhaft? Die können doch nicht jedes Jahr so ein Massenspektakel bringen. Irgendwann ist da dann auch die "Luft überreizt" und es gibt Ärger?

      schlammwühler schrieb:

      ...... KTM und Husqvarna (=KTM) ziehen sich medienwirksam aus der EnduroWM zurück, weil sie mit dem Konzept, welches sie dem Veranstalter selbst aufgezwungen haben nicht zufrieden sind und rufen nun diese .....


      wo bitte ist das denn belegt, dass KTM den EGP entsprechend geändert hat? Was haben sie konkret gefordert und was wurde davon umgesetzt - konkret bitte!!
      Ich kenne als einziges Indiz nur die Reaktion eines weiteren WM Fahrers (weiß nicht wer es war) auf eine Stellungnahme vom Rauschenecker in den Sozialen Medien. Da stand aber auch nur waage drin, das der EGP sich ja nach den KTM Vorgaben richtet. Mehr nicht!

      Bitte Fakten.

      Sport frei

      Sven
      immer wieder Neues :thumbsup: -> www.mc-nienburg.de
      Ja...die Antwort von M. Phillips kenne ich auch. Ebenso wie ein Interview vom Sherco-Boss Tessier in dem er sich über den zunehmenden finanziellen Einfluss im Endurosport beschwert und u.a. die 2017 vorgenommene Klasseneinteilung kritisiert. Tatsache ist, dass dieses nach Rückzug von KTM/HQV nun wieder bereinigt wurde und M. Phillips einen Rückzug vom Rückzug macht und weiter EnduroWM fährt. Kann sich jeder seinen eigenen Reim draus machen! Mir gefällt der Tourplan und auch die mittlerweile verschiedenen Formate (Finnland=Rallye, England=CrossCountry, Rest=klassisch). Der Sieger dieser Serie ist und bleibt für mich der Enduro-Weltmeister und beste EnduroFAHRER (bin kein Freund von Veranstaltungen wie Erzberg und Co. wo Motorräder mittlerweile mehr gezogen, getragen oder gewuchtet als gefahren werden).
      Was mir an der WESS einfach jetzt schon unsympathisch ist, ist die Tatsache, dass es für mich einfach wie eine KTM/RedBull-eigene Serie ist und man sich dort unter Zuhilfenahme großer Töne von der Wertigkeit über die EnduroWM stellen möchte. Also nix da bloßer Ersatz der HardEnduroWM: Die neue Serie will ja alles bieten (HardEnduro, CrossCounty, Strandrennen, Klassisches Enduro) und so den "Ultimativen Endurochampion" krönen (siehe unten). So ein Getose ist mir zuwieder und ich würde gern mal sehen, wie sich Jarvis, Teddy oder Walker (bei allem Respekt vor ihrem Können!!!) in den Formaten der EnduroWM gegen Holcombe oder Phillips schlagen würden. Und auf welchem Untersatz soll der WESS "Ultimative Endurochampion" fahren (Freie Motorradwahl ohne Klassen / siehe unten)??? Die "Großkopferten" werden dann für jedes Rennen nen anderes Moped von 300 2Takt (Extreme) bis 500 4Takt (Strandrennen) wählen befürchte ich! Wann ist denn am Erzberg mal ein 4 Takter in den Top 5 ins Ziel gekommen?

      Aus iridewess.com
      "The World Enduro Super Series (WESS)
      is an exciting new multi-discipline, motorcycle championship for
      professionals and amateurs alike, run by WESS Promotion GbmH. A premium
      offroad championship, the World Enduro Super Series will bring together many of the world’s best and most visible events and will annually crown the ultimate enduro champion.

      The World Enduro Super Series
      is a global enduro championship that will combine many of the world’s
      most well-established and well-supported enduro events. The series will
      include Hard Enduro, Classic Enduro, Cross-Country and Beach Racing
      style events, where all enduro athletes are free to compete on their
      preferred make and size of motorcycle."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „schlammwühler“ ()

      Chris Pfeifer eventuell auch?

      schlammwühler schrieb:

      ich würde gern mal sehen, wie sich Jarvis, Teddy oder Walker (bei allem Respekt vor ihrem Können!!!) in den Formaten der EnduroWM gegen Holcombe oder Phillips schlagen würden.

      Ungefähr gleich schlecht/gut, wie diese Beiden bei der Romaniacs........
      "Ungefähr gleich schlecht/gut, wie diese Beiden bei der Romaniacs........"

      Genauso schätze ich das auch ein! Und daher ist es ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen und damit zieht für mich die Begründung von KTM nicht, dass man sich zu Gunsten der WESS aus der EnduoWM zurückzieht. Z.B. hat man den Newcomer des Jahres Christophe Chalier seitens Husqvarna nicht mit in die WESS genommen. Wenn die WESS schon den "ultimativen Champion" krönen will, ist z.B. dieser für mich einer der "ultimativen Fahrer": Er hat 2017 mit Frankreich sowohl die Enduro-Sixdays als auch das MX der Nationen gewonnen. Er bleibt in der EnduroWM (Beta-Werksfahrer)!
      Die Anforderungen sind einfach viel zu unterschiedlich. Die WESS ist für mich mehr hardenduroorientiert / für Cracks ala Jarvis mit umfangreichem Trialbackground / oft zählt einfach Durchkommen (auch mit Hilfe der Zuschauer das Motorrad hochziehen lassen usw.). Ist ein anderes paar Schuhe bzw. eine andere Art Enduro zu fahren (schieben) und einfach kein Ersatz für die EnduroWM!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „schlammwühler“ ()

      mein persönlicher ultimate Champion ist der Cyrel
      er hat alle Rennen gewonnen, bei denen ich einfach nur durchs Ziel fahren können würden wöllte
      Dakar
      Romaniacs
      Erzberg
      mag sein, dass es zu dieser Zeit noch nicht so viel super-Spezialisten gab
      (nach seinem unsportlichen Verhalten nach dem Letti-Sieg kann ich nur noch die sportliche Leistung gut finden)

      der oben schon erwähnte Knighter hat ja auch schon verschiedenste Geschwindigkeits- und Extremrennen gewonnen.
      das Format finde ich grundsätzlich interessant, aber die Alltagsprobleme, wie das mit dem Motorradwechsel, und die KTM Dominanz könnten den sportlichen Aspekt in den Hintergrund rücken

      Kupplungsqualm schrieb:

      ...... aber die Alltagsprobleme, wie das mit dem Motorradwechsel, und die KTM Dominanz könnten den sportlichen Aspekt in den Hintergrund rücken


      .... Ach warten wir es doch mal ab. Wenn die Rennen rel. dicht bei einander sind und die cracks dann auch noch andere Sachen zwischendurch fahren, wechseln die nicht einfach in der Saison das Motorenprinzip. Die brauchen auch 3.... 4 Wochen um sich auf das jeweilige Motorkonzept einzuspielen.....
      immer wieder Neues :thumbsup: -> www.mc-nienburg.de

      WESS: Wolrd Enduro Super Series

      Was man nicht vernachlässigen darf, ist der fokussierte Absatzmarkt.

      Die EnduroGP ist in Spanien und Frankreich immernoch sehr populär und sehr beliebt. Genau da wollen sich Marken wie GasGas, Sherco und Beta platzieren.

      KTM sieht ihren Markt wahrscheinlich woanders und geht neue Wege.
      Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.