WESS: World Enduro Super Series

      Q-Trotter schrieb:

      TheBlackOne schrieb:

      Das mit den Helfern kannst du regelmäßig aufm Erzberg beobachten. Ist sicherlich nicht fair, würde ich als Rennstall sicher aber auch so machen.

      Eben - es steht jedem Hersteller/Team frei, da auch Leute zu platzieren.


      Es ist doch für den Hobby sowieso wurscht ob er jetzt bissl weiter vorne oder hinten ist. Wäre der Hobbyfahrer sogut das es um die Platzierung geht, dann wär er kein Hobbyfahrer mehr sondern mindestens Edel Amarteur wie z.b. der Enöckl.
      :thumbsup:

      Stefan16 schrieb:

      Es ist doch für den Hobby sowieso wurscht ob er jetzt bissl weiter vorne oder hinten ist. Wäre der Hobbyfahrer sogut das es um die Platzierung geht, dann wär er kein Hobbyfahrer mehr sondern mindestens Edel Amarteur wie z.b. der Enöckl.


      Hm, ich glaub, ich mach mir 'nen Buttpatch "Edel-Amateur" 8o (*)

      OK, ob ich 54 oder 58 bin, ist wohl nicht mehr entscheidend, aber mal ehrlich, nur weil ich das nicht hauptamtlich mache, müssen mir doch Platzierungen nicht egal sein, jeder Pro war mal Hobby! Und nein, ich werd ganz sicher nicht mehr Pro, aber ich will nächstes Jahr besser sein/weiter vorne als dieses!

      Aaaaaber es ging gar nicht um Hobbies, oder?



      * - nicht, weil ich so gut bin wie Enöckl :saint:
      Gruß, Kai

      DanyMC schrieb:

      Sag das mal nen Hobbyfahrer der Top 20-30 fährt...


      Der Top 20 Fahrer braucht am Erzberg z.B. doppelt so lange fürs Finish... Vielleicht wär er ein bissl schneller, aber niemals um die Hälfte.

      Q-Trotter schrieb:

      OK, ob ich 54 oder 58 bin, ist wohl nicht mehr entscheidend, aber mal ehrlich, nur weil ich das nicht hauptamtlich mache, müssen mir doch Platzierungen nicht egal sein, jeder Pro war mal Hobby! Und nein, ich werd ganz sicher nicht mehr Pro, aber ich will nächstes Jahr besser sein/weiter vorne als dieses!


      Unter den Hobbys ist es doch wieder egal. Da hat eh keiner sein Team an der Strecke postiert.
      :thumbsup:

      Q-Trotter schrieb:

      aber mal ehrlich, nur weil ich das nicht hauptamtlich mache, müssen mir doch Platzierungen nicht egal sein,

      Dann darfst nicht beim Erzberg starten.
      Der sportliche Aspekt dieses Events ist ab der 2. Startreihe gleich Null. Selbst für die Leute in der ersten Startreihe eher grenzwertig. Zwar hat Erzberg mit den jährlichen Massenstart-Crash Videos aus dem Startkessel den ganzen HardEnduro Bereich erst richtig populär gemacht, aber sportlich macht bei dieser Sportart und Strecke IMHO nur ein Einzelstart sinn.
      Mir ging es jetzt weniger um die Fairness gegenüber den Nicht-Profis.

      WENN man eine ernsthafte Weltmeisterschaft auf die Beine stellen möchte, dann muss zwischen den Top-Teams der verschiedenen Hersteller ein ernsthafter Wettbewerb stattfinden. Die Top-Teams werden also, wenn entsprechendes Prestige in Aussicht ist, viel Geld in die Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft stecken.
      In dem Fall muss durch klare Regelungen ein fairer Wettbewerb auch zwischen den Profis gegeben sein. Bei Wettbewerben mit Prädikat werden ja zudem sogar Sportgerichte für Streitfälle eingerichtet.
      Folglich müsste man auch z.B. bei den Romaniacs klar regeln, ob und wenn ja wie und durch wen an welcher Stelle geholfen werden darf.
      Wie will man das machen? Ein Verbot von Fremdhilfe ist wohl bei der Größe der Strecke kaum zu überwachen. Erlaubt man jede Art von Hilfe, dann gewinnt - etwas überspitzt ausgedrückt - das Team mit den schnelleren Seilwinden. In dem Fall wäre das Prestige für den Gewinner natürlich auch dahin...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Malte#13“ ()

      wird interessant wie wess das lösen möchte, man kann nur hoffen das es insgesamt sauberer, klarer und fairer wird als z.b. am erzberg. also ein richtiges reglement muss ehh her.

      die wertung und gewichtung der einzelnen rennen für die serie ist auch noch so ein punkt ... was ist z.b. mit schwächeren amateurfahrern die die gold klasse bei den romaniacs im leben nicht schaffen!? das ist ja nunmal nur der absoluten elite des extrem enduros vorbehalten ... usw usf

      ach und malte ... auch beim klassischen enduro ist es nicht immer fair - in zschopau standen mir im extrem test auch leute im weg oder auf der etappe gab es nadelöhre wo es sich staute und man dadurch schnell viel zeit verlieren konnte, das hast du beim hard enduro natürlich auch. das ist typisch für anspruchsvolle strecken ab einer gewissen fahreranzahl bzw dichte ...
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „artus“ ()

      Mankra schrieb:


      Dann darfst nicht beim Erzberg starten.

      Mach ich auch nicht mehr... war 2007 das letez Mal da. Riesenaufwand und dann hab ich mich nicht qualifiziert. Mir zu viel Rummel eigentlich. Außerdem keine Chance, sowas ähnliches zu trainieren.
      Aaaaber zumindest ich bezog das nicht auf Erzberg speziell - wenn das weiter oben nur darauf gemünzt, war ist es etwas anders.

      Mankra schrieb:

      aber sportlich macht bei dieser Sportart und Strecke IMHO nur ein Einzelstart sinn.

      Den Teil versteh ich nicht so ganz. Was meinst du?
      Gruß, Kai
      Wie auch immer die Durchführung wird, sehr wichtig für den Erfolg ist mMn die Vermarktung, sprich, dass die Veranstaltungen im TV oder Internet auch für alle zu sehen sind.
      Wie auch immer man dazu steht, aber das Interesse am Erzberg (auch von nicht Endurofahrern) zeigt doch, dass bei dieser Sportart durchaus Potential vorhanden ist, wenn es entsprechend präsentiert wird.
      Gilt meiner Meinung nach auch für Trial.
      ...du hast mir mein Orange verpatzt,
      hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
      in mein Orange...
      [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]

      artus schrieb:


      ach und malte ... auch beim klassischen enduro ist es nicht immer fair - in zschopau standen mir im extrem test auch leute im weg oder auf der etappe gab es nadelöhre wo es sich staute und man dadurch schnell viel zeit verlieren konnte, das hast du beim hard enduro natürlich auch. das ist typisch für anspruchsvolle strecken ab einer gewissen fahreranzahl bzw dichte ...


      Jau, passiert aber fast nur bei den Leuten, die nur vereinzelt an Wettbewerben teilnehmen. Bei den Teilnehmern der Meisterschaft ist es ja durch die Startreihenfolge nach (umgedrehtem) Championat gelöst. Wenn man nicht gerade im hinteren B-/C-Feld startet, dann läuft's schon sehr geordnet und man begegnet sich auch in der SP kaum.

      Q-Trotter schrieb:

      Mach ich auch nicht mehr... war 2007 das letez Mal da.

      Dito
      Gibt genügend, zwar nicht so bekannt, aber schönere Veranstaltungen.

      Q-Trotter schrieb:

      Den Teil versteh ich nicht so ganz. Was meinst du?

      Wenn 50 Leute gleichzeitig auf einen schmalen Hügel losstürmen, ist auch viel Glück dabei, ob man schnell hochkommt oder abgeschossen wird, in eine unfahrbare Spur abgedrängt wird, usw.
      Deshalb, IMHO, ist nur ein Einzelstart sportlich fair.

      Mankra schrieb:

      Wenn 50 Leute gleichzeitig auf einen schmalen Hügel losstürmen, ist auch viel Glück dabei, ob man schnell hochkommt oder abgeschossen wird, in eine unfahrbare Spur abgedrängt wird, usw.
      Deshalb, IMHO, ist nur ein Einzelstart sportlich fair.

      Ah jetzt, ja...
      Genau, bei meinem ersten Erzberg als blutiger Anfänger hab ich mir das angesesehen und miterlebt, wie die ersten stürzen, die danach voll rein und dann mit dem Krankenwagen raus ... War dannn nicht böse, nicht zu starten.
      Richtig, dass Einzelstart fairer ist, aber andererseits fahr ich selbst immer dann am schnellsten, wenn ich gegen jemand fahre...
      Gruß, Kai
      die werden schon noch einen Hersteller-Titel erfinden, so wie in der (PKW) Rallye-WM bis 1978
      den Fahrertitel hat bis dahin niemand interessiert; es wurden Langstrecken- Schnee- Finnland- Schotterspezialisten eingesetzt
      am Ende steht die "xxx Marke- ein Bike für alles"
      die Werksfahrer müssen antreten wo die Hersteller/Team es befehlen

      spätesten nach der Farce von 2015 hat Erzberg nichts mehr mit Sport zu tun (wobei ich den Teilnehmern die fahrerischen Leistungen keinesfalls absprechen möchte)

      es geht nicht darum den besten Fahrer zu ermitteln, sondern Geld zu verdienen

      artus schrieb:

      wird interessant wie wess das lösen möchte, man kann nur hoffen das es insgesamt sauberer, klarer und fairer wird als z.b. am erzberg. also ein richtiges reglement muss ehh her.


      Im Text steht doch dass die einzelnen Veranstaltungen so bleiben wie sie sind; incl. Regeln.


      Ich bin von der Rennserie nicht so überzeugt.
      Jeder Bereich hat seine Spezialisten. Die Extrem-Fahrer machen die Extrem-Events unter sich aus, die klassischen Fahrer machen die klassischen Events unter sich aus...

      wenn es mehr extrem Rennen gibt, wird am Ende ein Extrem-Fahrer oben stehen.
      Wenn es mehr klassische Rennen gibt, wird am Ende ein Klassischer Fahrer oben stehen...
      haste recht, geklärt.

      wobei es bei den extrem spezialisten durchaus fahrer gibt die überall weit vorne mit dabei sein können, spezielles training vorausgesetzt, was für die profis kein problem sein sollte.
      gomez, walker, bolt, blazusiak, haaker, webb, roman, young ... traue ich mit vorbereitung auch top5-10 resultate im endurogp zu
      8o GST 2018 - schön wird die Zeit 8o
      Mit einem der beiden Initiatoren habe ich jetzt zweimal Erfahrungen im wirtschaftlichen Zusammenhang gemacht (FMF, 6D). Daraus ergeben sich für mich starke Zweifel, ob da überhaupt was zustande kommt. Die Konzepte der o.g. Projekte haben sich auch sehr gut gelesen. Die Umsetzung holprig zu nennen, wäre sehr diplomatisch.
      Gruss
      Choice
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      TheBlackOne schrieb:

      Man munkelt dass sich die Topfahrer schon beschweren, auf Gotland zeitlich nicht so nah hinter den Hobbyklassen starten zu müssen, damit sie nicht wieder auf jene auf deren letzter Runde auflaufen.


      Moin,
      ​ist sicher verständlich, Selbst ich bin damals aus der Letzten Startgruppe noch in die Fahrer aus der Startgruppe davor rein gefahren und es war verdammt voll auf der Strecke. Wobei so viel leerer ist es die ganze zeit nicht geworden. Denn selbst die letzte und kleinste Startgruppe wahren ja so 400-600 Fahrer. Wer da den Start verhaut von den Top Fahrern bracht erstmal ein paar km um sich da wieder durch das Feld zu arbeiten. Das hat am Anfang wenig mit Fahren zu tun das ist im Gänsemarsch hintereinander herfahren und mit etwas glück erwischt man mal eine Lücke und die schnellere Spur.

      ​Ich schaue mir das ganze einfach an wenn es davon den was zu sehen gibt. Ich finde den Ansatz eine Wertung über verschiedene Formate ganz interessant. Da steht dann der am ende vorne der alles ganz gut kann. Eventuell nicht überall ganz vorne dabei und oben auf dem Treppchen, aber auch nirgends wirklich schwach.
      MFG MS
      ps bin bekennender Warmduscher ;-)
      pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)