Mx Sprünge

      Als ich lande regelmäßig bei den langen Sprüngen oben im Flachen weil ich einfach zu langsam bin, deswegen haut es einem aber noch nicht die Füße von den Rasten. Meiner Meinung nach stimmt da die Haltung absolut nicht und es wird wahrscheinlich breitbeinig gesprungen oder im sitzen oder so etwas.
      Bei sehr kurzen Sprüngen komme ich auch schon mal zu weit, aber selbst das ist mit einer Landung auf dem Hinterrad immer abzufangen.

      Gruß
      Jens
      Cu Schrammi
      Ob der Fuß jetzt von der Raste weg war oder ich mit dem Vorfuß auf der Raste stand bei der Landung kann ich nicht mehr sagen, irgendwas von beiden wird es wohl gewesen sein. Ich habe es auch nicht so doll erachtet, dachte eher an ne Kapsel oder Bänderverletzung war schon ein wenig überrascht als es hieß a kleiner Riss.

      Aber das soll hier auch nicht so Thema sein:

      Zusammenfassend kann ich die Entfernung in der Luft nicht mehr beeinflussen. Heißt wenn ich zu kurz oder zu weit Springe hilft nur auf ne harte Landung vorbereiten, mit den Hinterrad zu erst landen und dann ordentlich das Gas auf um die Kraft nicht Richtung Boden sondern etwas nach vorne zu verlagern.
      So generell kann man das mit dem Hinterrad nicht sagen.
      Wenn du z. b. ganz knapp vor der Landeschräge mit dem Hinterrad aufkommst haut es dich nach vorne und weils da ja runter geht auch richtig nach unten.

      Ideal ist es im Grunde immer parallel zum Boden aufzukommen, wenns ins Flat geht Tendenz eher richtung Hinterrad das ist schon richtig.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Moin,
      genau, wenn man kurz vor dem Ende Landet kann es sogar besser sein mit dem Vorderrad zuerst zu landen, dann rollt das über die kante und das Hinterrad landet in der schräge. Aber dazu muss man halt ein Gefühl für die weite haben und wissen wie man die Lage etwas beeinflussen kann und wo man auf dem Moped ist und wo das Moped ist.
      Das ist das Hauptproblem beim Springen, man muss das dazu nötige Gefühl für die Strecke und das Moped haben. Das bekommt man aber nur durch üben und sich herantasten.
      Im Moment komme ich wahrscheinlich noch nicht mal sauber über eine 5m Sprung. Einfach zu wenig gefahren und schon lange keine Sprünge mehr Geübt. Bin also jemand der vor Sprüngen oft Bremst weil einfach das Gefühl fehlt.
      Wobei wenn ich manche sehe die mal gerade so geradeaus fahren können, in Kurven nur mit auch und krach herumkommen, aber dann versuchen ohne wirkliche Kontrolle auch noch alles zu springen, dann bin ich eventuell auch mittlerweile einfach zu alt.
      MFG MS
      ps bin bekennender Warmduscher ;-)
      pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)
      Füße von den Rasten beim Springen hatte ich auch mal - das kommt vom falschen Abspringen, wenn dir das Hinerrad hoch kickt. Bei mir war es nur Zerrung des Sprungelenkes, konnte noch heimfahren und war dann 2 Wochen auf Krücken unerwegs.
      Besserung bringt ordentlich und sauber mit Zug abspringen, Gas konstant evtl. leicht erhöht, niemals vor dem Absprung Gas weg nehmen. Körperhaltung spielt auch ne Rolle. Kann aber auch sein, dass dein Fahrwerk total verstellt ist und der Dämpfer kickt.
      Auf youtube gibt es haufenweise Videos in denen jemand fern von jeglicher Technik über irgendetwas drüber springen will....

      Gruß Crawlers
      'immer' ist meistens falsch bei MX fahrtechnik.

      Je nach Sprung ist hinten zuerst , vorne zuerst oder gleichzeitig besser.
      Wenn man hinten zuerst reduziert auf hinten so 15cm tiefer, dann ist das aber wahrscheinlich das häufigste. Ist der Unterschied zu groß, wird die Landung gefühlt hart, weil das hr landet und dabei Zeit hat, bis vr unten, das vr trägt dann mehr, knallt runter und man fängt alles mit den Armen statt den Beinen ab.
      Gruß, Kai
      Um das klarzustellen, ich habe mit dem "mit dem Hinterrad zuerst aufkommen"-Kram angefangen, aber dabei ging es ausdrücklich nur um die genannte Situation. Der weiß nicht, was er tut und wird mit Sicherheit nicht scrubben, also wird er sehr hoch fliegen und wenn er dabei merkt, dass er zu kurz kommt, dann zerreißt es ihn, wenn er dabei nicht mit dem Hinterrad zuerst aufkommt. Fürs Flat gilt das Gleiche, wenn er flach springt und oben auf dem Table zu kurz kommt, spielt das fast keine Rolle mehr und auf der Landeschräge ist es fast egal, da kann man mit beiden gleichzeitig, mit dem Vorderrad zuerst oder auch mit dem Hinterrad zuerst aufkommen, solange es nur minimal früher aufkommt.

      Absolut vermeiden sollte man natürlich die letzten 1-2 Meter vor der Landeschräge. Kommt man genau da auf, staucht es einen komplett zusammen und direkt danach geht es runter, das kann schon enorme Unruhe ins Fahrwerk bringen. Noch ein Stückchen weiter aber immer noch zu kurz staucht es dann das Heck und das Vorderrad kippt in die Landeschräge, da kann es einen richtig übel zerreißen, weil man dann je nach Winkel der Landekante voll mit dem Rahmen aufsetzen kann. Ein paar Zentimeter weiter kann man dann gleichzeitig mit dem Hinterrad direkt auf der Kante und dem Vorderrad auf der Schrägen landen und das Heck schluckt alles komplett weg, ohne dass man was davon merkt. Dieses Stück ist enorm gefährlich, da entscheiden Zentimeter über super oder "leck mich am Ar***"


      Trotzdem bleibe ich dabei, dass man nicht auf Teufel komm raus jeden Sprung nehmen muss.

      Ich kenne so'n paar Kandidaten, da bleibt mir bei jedem Sprung das Herz stehen. Völlig unkontrolliert, kann sich gerade so am Moped festhalten und landet dann irgendwie...hauptsache Sprung gecleart. Der Vater steht daneben und merkt gar nicht, dass das gefährlich aussieht, der kennt es schließlich nicht anders...die denken, das muss so sein :D
      Mir gehts ähnlich wie dem Michael.
      Wenn ich daran denke wie ich früher als jugendlicher gesprungen bin, heute geht mir einfach der Kackstift-entweder oder.
      Das hat auch was mit jugendlicher Unbekümmertheit und Verdrängen von etwaigen Konsequenzen zu tun-fehlendes Training-falsches Moped um wieder reinzukommen-undundund-das Sprungtraining beim Küppers hat schon ne Menge gebracht um wieder Gefühl fürs Moped zu bekommen-
      müsste man halt dran bleiben und fahren fahren fahren und üben üben üben.
      Endlich bedingungsloses Grundeinkommen !
      http://www.kaputnik.de

      Kupplungsqualm schrieb:

      geht mir genauso
      seit 3 Jahren ist nicht: schon seit 3 Jahren
      du bist zu langsam (für den Table) und das ist gut so, denn über dem persönlichen Limit fahren ist sehr ungesund

      ich lerne mit +-40 in meinem Leben nicht mehre das, was einer kann, der als (Klein)Kind angefangen hat
      dagegen machen kann man:
      * einsehen, dass man zu alt dafür ist
      * mit kurzen tables anfangen
      * mit dem Hinterrad zuerst landen und mit Gas landen
      * das Fahrwerk anpassen lassen, dann wird die Landung ggf. sicherer
      * Sprunglehrgänge z.B. http://mxhoch3.de/


      Kupplungsqualm schrieb:

      ich lerne mit +-40 in meinem Leben nicht mehre das, was einer kann, der als (Klein)Kind angefangen hat
      /

      Natürlich kann man das nicht nachholen aber ich kann diese Ausrede nicht mehr hören. Ich selbst habe mit 30 angefangen und bisher 3 Motocrosser besessen. Zwischen 40 und 45 habe ich die größten Fortschritte gemacht und mächtig an Speed zugelegt und springe mittlerweile fast alles was es hier, in Italien oder den USA an Sprüngen gibt.

      Age is just a number.

      twinshocker schrieb:

      Kupplungsqualm schrieb:

      .........
      * mit dem Hinterrad zuerst landen.............


      Das ist ne ziemliche Oldschool- Fahrtechnik und gerade wenn man Tables fast springt , also genau an die Landekante nicht empfehlenswert.


      Das ist ne Technik. die mir von aktuellen und ehemaligen Pros in den letzten 2 Jahren eingebläut wurde und es ist einfach um Längen sicherer. Einer davon war Kurz Nicoll. Der ist zwar tatsächlich Old School, fährt aber ziemlich New School.

      Neu

      Ich bin das erste mal mit 15 mit dem Fahrrad im Dirtpark gesprungen. Mir wurde damals „Front Wheel first down“ beigebracht- hab ich seit dem so beibehalten. Um Luftkontrolle zu lernen/üben ist Fahrradfahren im Dirtpark eine Option mit geringerem Verletzungsrisiko. Man kann dann auch noch einfache Tricks (One Hand, One Foot) einbauen und sich dann steigern (no foot, Cancan, etc.).
      Es geht dabei nicht darum zum Freestyle Motocrosser zu werden sondern wie gesagt einfach um Kontrolle in der Luft.

      Neu

      MisterT schrieb:

      Ich bin das erste mal mit 15 mit dem Fahrrad im Dirtpark gesprungen. Mir wurde damals „Front Wheel first down“ beigebracht


      Es gibt Situation, wo das passt, klar. Aber ich würde wetten, dass auch damals nicht gesagt wurde "immer".
      Auf dem Vorderrad zu landen, macht es "schwierig", die Landung mit den Beinen abzufedern, man landet quasi mit den Armen. Bei ner guten Landung (Landezone abwärts) ist das ok. Beim Sprung kurz vor Ende des Tables mach ich das lieber nicht... (Egal ob mit oder ohne Motor!)
      Gruß, Kai