KTM EXC 250/300, Husky TE250/300 ab 2017 Thread

      Keihin PWK 36 statt Mikuni

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      Hallo,

      ich komme günstig an einen Keihin Vergaser ran und überlege vom Mikuni auf den Keihin PWK 36 umzusteigen.

      Erhoffter Zugewinn:
      - Geringerer Spritverbrauch
      - ggf. noch besseres Ansprechverhalten

      Hat das schon mal jemand gemacht?
      - Was muss man machen um zu wechseln?
      - Passen die Ansaugstutzen und der Übergang zur Membran?
      - Welche Nadeln/Clip fahrt ihr im Sommer/Winter auf welcher Höhe?

      Hat sich die Aktion in Bezug auf Sprit/Ansprechverhalten gelohnt?

      Bye
      Toleranz fängt mit Lactose an!

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      Ich hab Dein anderes Posting gerade gelesen: Doppelter Verbrauch kann nicht sein. Wenn der doppelte Treibstoff in den Motor kommen sollte, liefe er viel zu fett, würde grausig bis gar nicht laufen.
      Meine einzige Erklärung, welche mir einfällt: Der Schwimmerstand ist viel zu hoch, oder die Nadel ist undicht und Dir läuft viel Treibstoff aus.

      Zum 36er Keihin kann Dir DocBrown etwas erzählen, ich kann nur 38er etwas schreiben:
      Grundsätzlich funktioniert mein Mikuni sehr schön, ohne Änderung das ganze Jahr. Einzig, steil bergab stirbt der Motor gerne ab. Da erhoffte ich mir, wegen der größeren Schwimmerkammer des PWK eine Verbesserung. Und generell war ich neugierig, da Viele vom PWK in der 17er schwärmen.
      Ich hab meinen 38er PWK von JD, mit verbautem JD Kit. Grundsätzlich läufts damit sehr sehr schön, Ansprechverhalten, etc. sehr gut. Aber mit dem Keihin hab ich einen deutlich hörbaren PipeBang beim ausrollen und untertourigen herumtuckern. Das Absterben steil bergab besteht weiterhin, letztes Wochenende in Bosnien, ist mir generell sehr leicht und häufig abgestorben. Hatte aber noch keine Zeit, die Ursache zu finden.

      Zumindest bei meiner 250 muss ich sagen, dass ich den Keihin noch nicht auf dem Stand des Mikunis hinbekommen hab.

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      Bei der 250er würde ich durchaus den Mikuni versuchen, der soll bei vielen mit dem "Mankra"-Set-Up durchaus gut funktionieren.
      Alternativ bietet sich natürlich der Mikuni PWK 36 an, der aufgrund tausendfach vorhandener Erfahrung deutlich leichter abzustimmen ist, selbst von Grobmotorikern.

      Wenn Keihin dann nur den 36er Shortbody, am besten den, den auch KTM verwendet. Also das Modell mit dem eckigen Deckel. Schwimmerniveau ist sowohl bei Mikuni als auch Keihin immer ein Thema. Bei beiden wir ab Werk eingestellt und man ist eher auf der sicheren Seite, also hoher Schwimmerstand. Das beide Vergaser nicht wie gedacht waagrecht eingebaut werden bleibt unbeachtet. Im Motorrad dann steht der Vergaser schon deutlich schräg. Also mal Moped auf die Seite legen und wenn es schon deutlich vor 45° rausplätschert ist eine Kontrolle sinnvoll. Man verschüttet nämlich schon recht viel.

      Der Keihin bietet sich für den JD- Kit an, der dort auch einfacher abzustimmen ist als beim Mikuni. Aber selbst mit Keihin Nadeln lässt sich der Keihin gut abstimmen, Empfehlung wäre die NECW Nadel die eigentlich fast überall funktioniert. Bleibt zu klären, was du hauptsächlich fährst und wie. Und dann natürlich die monetäre Komponente. Was darf es kosten?
      Steve-0: "Generell hat die Qualität des Forums in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen, vorallem seit die mehrheit der Beiträge von zwei Österreichern getippt werden, die zwar keine Ahnung haben, diese aber besonders aufdringlich und vielfach kundtun."

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      Hallo ihr zwei,

      danke erstmal für die Erfahrungsberichte und Einschätzung. Günstig komme ich nur an den mit dem runden Schraubverschluss oben ran. Ich dachte die Keihin PWKs seinen ansonsten baugleich.... . Wo liegt der Vorteil der kurzen OEM Variante?

      Bei meinem Mikuni sind drei Schlaufen drin und die 10 Grad Korrektur. Er läuft bis auf Pipe Bang und ausplobben den steilen Berg runter auch ganz gut. Die Karre läuft auch erst über wenn sie fast flach liegt.

      Keihin: Muss man an den Anschlussstellen - also beim Luftfilterkasten oder Richtung Membran etwas ändern? Oder passt das?

      Ciao.
      Toleranz fängt mit Lactose an!

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      Anschlüsse für den Keihin sind plug und play, der passt ohne Anpassungen. Ich weiß nicht ob der Keihin mit dem runden Deckel die gleichen Abmessungen hat wie der, den KTM original verbaut hat. Wenn die gleich sind, sollte das natürlich kein Problem sein, das Innenleben ist doch gleich oder?

      Für den keihin musst du eventuell den Gasgriff ein wenig abschleifen damit du mit dem 2017er Gasgriff genug "Spiel" hast. oder den ohnehin besseren 2015er Gasgriff verwenden.
      Steve-0: "Generell hat die Qualität des Forums in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen, vorallem seit die mehrheit der Beiträge von zwei Österreichern getippt werden, die zwar keine Ahnung haben, diese aber besonders aufdringlich und vielfach kundtun."

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      Der "normale" PWK ist ca. 15mm länger. Mit bißerl würgen paßt er rein. Verwindet aber etwas den Schnorchel zum Luftfilter. Wichtig ist hier, zu kontrollieren, ob der Lufi noch komplett und plan aufliegt.
      Durchmesser ist vorne um 0,x mm kleiner, läßt sich ohne Probleme festziehen. Hinten gleich.

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      Jetzt weiß ich warum der den ich habe den Beinamen "shortbody" trägt :)
      Steve-0: "Generell hat die Qualität des Forums in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen, vorallem seit die mehrheit der Beiträge von zwei Österreichern getippt werden, die zwar keine Ahnung haben, diese aber besonders aufdringlich und vielfach kundtun."