Tödlicher Unfall MX-Masters

      Wieder mal witzig, welche Meinungen so geäußert werden. Manchmal denke ich , dass es auch hier Leute gibt, die im Netz ne große Klappe haben, weil man sich ja nicht gegenübersteht.

      Was gibt es hier zu meckern? Der Unfall ist tragisch und war sicher nicht gewollt. Wen will man dafür verantwortlich machen? Sicher, war es nicht klug, sich in der Sperrzone aufzuhalten.
      Ich habe es schon oft erlebt, Zuschauer, Teammitglieder und alle möglichen anderen Leute scheinen, sich keine Gedanken über ihr Handeln zu machen.

      Für mich ist es völlig verständlich, dass die Veranstaltung abgebrochen wurde. Das liegt nicht einmal unbedingt in der Hand des Veranstalters. Kommt es zu einem Todesfall, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Polizei und sonst wer sichern vor Ort Spuren und versuchen, den genauen Ablauf zu ermitteln. Das bedeutet, dass dieses Areal abgesperrt ist. Selbst Rennen können da nicht mehr gefahren werden.

      Aus meiner Sicht, ist der erste Artikel ziemlich sachlich gehalten.

      Mein Beileid an die Angehörigen und gute Besserung an alles Verletzten.
      Die Doofen werden nicht alle...

      anton38 schrieb:

      Pustefix1 schrieb:

      Ich denke man nennt es Pietät


      Ja, aber warum immer nur so einseitig. Bei den von mir genannten Beispielen zählen dann wohl andere moralische Werte?
      Jetzt wirklich, wer von euch lässt sein Auto auch nur einen einzigen Tag stehen nachdem er an einem schweren Unfall vorbeigekommen ist?

      Nee-Es fehlt der persönliche Bezug -die "Gemeinde" hat sich getroffen gemeinsam ein Event zu erleben-Fahrer und Zuschauer sind für einen oder zwei Tage zusammengekommen um Spass zu haben-in diesem Fall im Bielsteiner "Loch" oder Tal-für mich ist es unvorstellbar weiter Spass zu haben, wenn ich weiss das hier gerade durch einen Motorradunfall ein Mensch gestorben ist-mehrere verletzt wurden-und wie in diesem Fall die Hinterbliebenen noch vor Ort sind-und wenn ich an einer Unfallstelle mit dem Auto vorbeikomme wo ebenfalls gerade jemand gestorben ist -dann trink ich abends vielleicht schon noch mein Bier hab ich gestern auch gemacht-aber werde dann ganz leise....Nach dem Drama gestern zu fordern das das Rennen fortgesetzt wird ist für mich undenkbar...wie gesagt ich hätte mir gewünscht das der Veranstalter uns früher informiert hätte -aber das kann ich jetzt nachdem ich weiss wie schlimm es wirklich war auch gut verstehen-meine Gedanken sind bei der Frau und den Kindern
      Endlich bedingungsloses Grundeinkommen !
      http://www.kaputnik.de
      Da der Mensch ja an sich aus seinen Fehlern lernt , jedenfalls manchmal , wäre mein Vorschlag es künftig so zu halten , das sich vor dem Rennen alle Beteiligten , Fahrer wie Zuschauer , darüber einig werden was in so einem Fall geschehen soll . Für meinen Teil würde ich dafür plädieren die Veranstaltung weiter zu führen . Wer ein Problem damit hat kann ja aufhören und nach Hause gehen . Sollte ich der Betroffenen sein , egal ob als Fahrer oder Zuschauer , hätte ich kein Problem damit wenn alles wie gewohnt weiter geht . Meine letzten Worte wären quasi .... machts weiter Jungs !
      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)

      leislauer schrieb:

      Da der Mensch ja an sich aus seinen Fehlern lernt , jedenfalls manchmal , wäre mein Vorschlag es künftig so zu halten , das sich vor dem Rennen alle Beteiligten , Fahrer wie Zuschauer , darüber einig werden was in so einem Fall geschehen soll . ............


      Du rufst also bei einem WM-Lauf mit 30.000 Zuschauern vor dem Rennen alle zusammen und diskutierst das aus oder wie ?
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Das der Einwand kommt war mir klar und das das so natürlich nicht funktioniert auch . Wollte das quasi nur als Anregung bringen . Aber grad bei einem Rennen mit 30000 Zuschauern kann man das auch anders machen ohne gleich alles abzubrechen . Der Veranstalter und die Fahrer + Anhang könnten das aber ohne weiteres vorher ansprechen .
      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      Und selbst wenn man weitermachen könnte, läge es einzig im Ermessen des Veranstalters, ob er das tut oder nicht.

      Und weder bei den Fahrern, noch bei den Zuschauern, noch sonst irgendwem. Egal, von wie weit her sie kamen, was sie in die Veranstaltung investierten, oder um was es sonst für jeden geht.

      "Hey, solange es maximal einen Toten gibt, fahren wir aber, ok?"

      Schon lange keinen größeren Mist mehr gehört.
      friedrich r.
      Finde das ziemlich makaber was hier teilweise geschrieben wird, dass ist die typische "passiert ja nicht mir, nur den anderen" Einstellung. Was wäre wenn es ein Familienmitglied von euch gewesen wäre?

      Richtige Entscheidung die Veranstaltung abzusagen. Immer wieder tragisch wenn so etwas passiert. Mein Beileid den Angehörigen.
      Ich konzentriere mich mal aufs wichtige:

      RIP und der Familie, den Freunden, den Vereinsmitgliedern und allen die trauern um diese junge Person die nötige Kraft um diesen schwarzen Tag zu verarbeiten.

      Es ist egal wo er stand am gestrigen Tag, tod ist tod und das ist sehr tragisch.
      __________________

      Als Gott realisierte das nicht alle Menschen fähig sind Motorrad zu fahren erfand er Fussball für den Rest.
      Downhill - because golf and football only require one ball.
      Wenn Motocross einfach und langweilig wäre würde es Fussball heissen.

      Stell Dir vor Du drückst und alle drücken sich... 'https://www.youtube.com/watch?v=OomMJ6uR7ls[/url
      Wenn's einen Zuschauer erwischt, würde ich grundsätzlich abbrechen.



      Wenn's ein Teilnehmer ist, macht man eine Fahrerbesprechung und so ziemlich jeder wird ohne lügen zu müssen sagen können, dass der Betroffene nicht gewollt hätte, dass die Veranstaltung deshalb abgebrochen wird.


      Das sind zwei völlig unterschiedliche Gegebenheiten, ob es jemanden trifft, der nur zugucken will oder ob es wen erwischt, der weiß, dass er da ein gefährliches Hobby hat. Man kann ja für den zweiten Fall bei der Anmeldung eine Auswahl zum ankreuzen zur Verfügung stellen: wenn man selbst betroffen ist entweder Abbruch oder "jetzt erst Recht". Da kreuzt aber eh jeder Fahrer "jetzt erst Recht" an...


      Bei einem Zuschauer kann man das nicht bringen, es sei denn, er gehört zur Szene und die Angehörigen wünschen das ausdrücklich...und die Polizei gibt den Unfallort frei.

      Bei einem Außenstehenden kann man bei einem so wenig anerkannten Sport nicht einfach weitermachen und erwarten, dass das dem Sport nicht schadet...
      Und selbst wenn man weitermachen könnte, läge es einzig im Ermessen des Veranstalters, ob er das tut oder nicht
      Weiss nicht wie's in D ist, aber hierzulande gibt es fuer jede Veranstaltung auf diesem Level (nationale Meisterschaft) einen von der obersten Sportbehoerde (MA hier- in D DMSB?) abgesegneten Katastrophenplan der in einem solchen Fall aktiviert wird- und ich kann bestaetigen dass der Tod eines Zuschauers hierzulande automatisch zum Abbruch der Veranstaltung fuehrt. Frage bleibt wann der Tod festgestellt wurde, das dauert normalerweise einige Zeit....

      stebu schrieb:

      Wieder mal witzig, welche Meinungen so geäußert werden. Manchmal denke ich , dass es auch hier Leute gibt, die im Netz ne große Klappe haben, weil man sich ja nicht gegenübersteht.




      Würde dir und jedem anderen auch in einem direkten Gespräch diese Meinung äussern und vertreten.
      Das hat nichts mit der Anonymität des Internets zu tun.
      Genauso wollte ich auch nicht wenn ich als Fahrer oder als Zuschauer umkommen würde das deswegen die Veranstaltung abgebrochen wird.
      Würde auch wenn ich als Fahrer, gerade an so einer hochkarätigen Veranstaltung, teilnehme beim Abbruch der Veranstaltung protestieren und diese Meinung öffentlich kund tun.
      Würde mich sogar schon beim Abbruch einer Veranstaltung mit geringerem Prädikat beschweren.

      Wenn natürlich die Polizei alles dicht macht kann man auch nichts machen.
      Würde aber als Veranstalter auf jedenfall auch versuchen die Veranstaltung am laufen zu halten wenn mir die Behörde es nicht untersagt.
      Moin,
      erst mal den Betroffenen alles gute, mögen die Hinterbliebenen die kraft finden den Verlust zu verarbeiten.
      Den Verletzen gute Besserung.
      Auch dem Fahrer alles gute, es ist sicher ein scheiß Gefühl an so was beeidigt zu sein.
      Klar ist es dämlich sich in eine Sperrzone zu stellen, macht es aber auch nicht besser, Tot ist Tot.
      Jeder soll dann mal für sich ehrlich die Frage beantworten wo er selber schon alles an der Strecke gestanden hat. Egal ob im Rennen oder Training. Ich vermute jeder wird erkennen das es schon in ziemlich gefährlichen bereichern gestanden hat. Dabei sollten Leute die selber fahren es besser wissen. Nützt aber auch nicht immer etwas. Wenn man dann noch sieht was Manche beim Fahren für einen Mist machen, Pause hinter dem Sprung und anderen Blödsinn.
      Der Sport ist gefährlich, das Leben aber auch.

      Ob es jetzt Richtig war die Veranstaltung abzubrechen oder nicht, die Verantwortlichen haben so entscheiden. Klar kann man da jetzt hinterher unterschiedliche Ansichten äußern und ich kann beide Ansichten verstehen.
      Natürlich käst kaum jemand das Auto stehen wenn er an einem schweren und eventuell Tödlichen Unfall vorbeikommt. Manche lässt es kalt, andere denken mehr drüber nach.
      Nur ist das Autofahren für die meisten halt kein Hobby und Sport sondern teil des Lebens.
      Ich weiß nicht ob ich als Fahrer noch Lust hätte zu fahren wenn ich weiß das es einen Toten gegeben hat, ganz egal ob Zuschauer oder Fahrer. Wenn ich selber der Tote wäre, mir doch egal ob die weiterfahren oder nicht, Lebendig werde ich dadurch auch nicht wieder. Wer sagt, klar sollen die weiterfahren hat für sich recht, wer sagt, nee möchte ich nicht hat aber auch recht.
      Dar Tot ist Teil des Lebens, aber er betrifft uns unterschiedlich und abhängig davon wie nahe uns der Tote gestanden hat. Das ist denke ich normal.

      Ich glaube ich hätte keine Lust zu fahren wenn ein Bekannter gerade gestorben wäre, selbst wenn ich wüste das er es wollte das es weiter geht. Ich würde deshalb nicht aufhören, aber an dem Tag hätte ich eventuell anderes im Kopf wie Moped zu fahren.
      Aber wie gesagt, das muss jeder für sich wissen, da gibt es kein richtig oder falsch.

      Das wegen Tödlicher Unfälle gerade Großveranstaltungen nicht abgebrochen werden liegt oft auch einfach am Geld. Gerade wenn etwas in TV kommt wird alles unternommen um weiter zu machen. Ob das richtig oder Falsch ist muss auch jeder für sich bewerten und jede Meinung dazu ist richtig. Da gibt es keine bessere oder schlechtere Ansicht, sondern nur unterschiedliche.

      Wir sollten das ganze schlimme geschehen nutzen und versuchen uns die gefahren bewusst zu machen und sie so gut es geht verringern.
      Klar Lebt der Sport davon das ich als Zuschauer nahe an der Strecke stehe und nicht irgendwo weit weg hinter großen Sicherheitszonen.
      Ich schaue mir ein Autorennen auch lieber auf der Nordschleife an wie auf einer modernen Strecke, sicherer ist es aber auf der modernen. Aber als es da Letztes Jahr einen Tödlichen Unfall mit einem Zuschauer gegeben hat wurde das Rennen auch abgebrochen und nicht wieder gestartet. Es gab danach etliche Änderungen für die Sicherheit und teilweise ein Tempolimit auf der Rennstrecke. Auch da war der Zuschauer in einer gesperrten Zone. Macht das ganze aber auch nicht besser.

      Motorsport ist gefährlich, das Leben aber ist gefährlicher.
      MFG MS
      ps bin bekennender Warmduscher ;-)
      pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)
      Selbst wenn der Veranstalter so krank ist und weitermachen will, kann er das nicht, weil die Polizei alles dicht macht!

      Checkst du es nicht?

      Glaubst du die legen den Toten und die Verletzten kurz beiseite, fahren die 2 Rennläufe noch zu Ende + Siegerehrung und dann fangen die an den Unfallhergang zu untersuchen?
      All the cocaine in the world and your nose is still in my business :whistling: