KTM 2018 Zweitakter m. Einspritzung?

      DanyMC schrieb:

      Na, da bin ich aber gespannt wie lange das hält....


      Wie man bei uns sagt "von zwölfe bis z'mittag!" :D

      friedrich renner schrieb:

      Doc Brown schrieb:

      friedrich renner schrieb:



      Er fährt 1:60 und reichert das Gemisch an? Damit er dann nicht mehr 1:60 fährt oder wie?


      Ich hätte gedacht du hast längst verstanden, dass das Gemisch mit anreichern und abmagern soviel zu tun hat wie das Kühlwasser mit dem Tankinhalt. Oder du hast ihn nicht richtig verstanden, was nicht verwunderlich wäre scheint er doch den einen oder anderen Sprachfehler zu haben.


      Ich hab nicht mal die Hälfte verstanden, bei den Hintergrundgeräuschen.....


      Ok, lass ich gelten ^^

      Doc Brown schrieb:

      LouSmoke schrieb:

      Für mich sind das auch wieder Geschichten ausm (amerikanischen) Paulanergarten


      Nur das im Amiland der nächste der das versucht und dessen Motor fest geht den Suppenkasper auf 6 Trilliarden Dollar verklagen kann.
      Ich weiß noch immer nicht wie das Öl ins Kurbelgehäuse kommen soll.


      Das Prinzip des 2 Takt bedingt, dass Auspuff und Einlasskanäle vom Brennraum zeitweise offen miteinander verbunden sind. Also können Gase mitsamt Öl in alle Richtungen gedrückt werden. Besonders in der Resonanz mit der Birne strömen die Gase gewollt auch rückwärts. Und Gemisch, dass die Überströmer benetzt folgt möglicherweise der Schwerkraft und tropft runter ins Kurbelgehäuse.
      Daher ist es nicht unmöglich, dass etwas vom Gemisch "unten" landet und sich in der allgemeinen Verwirrung überall hin verirrt.
      Deshalb "Zufallsmotor"...

      Ich sage aber hier nichts über die Mengen aus und ob die zur Schmierung in allen Lebenslagen genügen, ich hätte das für sehr unwahrscheinlich gehalten.

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/
      Naja wenn man bei einem "normalen" Zweitakter 1:100 oder bei Versuchen noch darüber fährt erreichen ja auch nur noch homöopatische Dosen von Öl z.b. das Pleuellager.
      Ich habe nie verstanden daß das reicht aber die Praxis zeigt es ja.
      Insofern kann das mit den Ölresten im Gehäuse auch ausreichen, nur ist halt da keine Konstanz oder Sicherheit im System wenn man mich fragt.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Vermutlich ist das wie mit dem Telefon.
      Da war früher auch ein Kabel dran und es funktionierte ohne Probleme.
      Dann liess man das Kabel weg und es funktionierte noch immer!
      :whistling:
      Dieses Posting entspricht der EU Directive 2002/75/EC !!!
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      Kein Nörgeln, Kritisieren oder Belehren ohne mein Einverständnis!



      HUSABERG TE300 2013
      HONDA CR500R 1998
      YAMAHA FZR1000 3LE 1992
      Das sind schon wieder Weisheiten... :thumbsup:

      Bei Volllast sehe ich da gar kein Problem. Ohne es zu wissen, glaube ich nicht das die Einspritzzeit unter Volllast reicht um nur während der Öffnungszeiten der Überströmer einzuspritzen. Daraus schließe ich das die Einspritzung länger erfolgt und somit auch Kraftstoff ins Kurbel
      gehäuse gelangt. Interessant wird es untertourig und im Schiebebetrieb....
      GSNO Geländesport Nordost
      Das Video wird auf ktmtalk auch bereits zerrissen.

      Das ist der Kommentar von James Dean (der mit den JD Kits) dazu:

      The oil in the fuel from a TPI injector would need to fly upstream,
      opposite the air flow, to reach the lower end bearings and connecting
      rod end.

      The youtube video is a foolish recommendation! -A desperate attempt to sell products with reckless disregard for other people's interests and costs.

      No, they WILL NOT warranty your motor when the bearings and/or piston
      prematurely fail. Increasing premixed fuel and oil from an EFI tuner
      does not solve the lubrication problem in the bottom end.

      friedrich r.
      Wäre doch für alle tpi skeptiker ein leichtes auf vergaser um zu bauen.
      Löcher der einspritzdüsen verschließen, ansaugrüssel und membrankasten (falls der von der tpi nicht passt) und cdi der 2017er nehmen, die ganze elektronik mit benzinpumpe strippen, vergaser drann und fertig.

      Jacky schrieb:

      Wäre doch für alle tpi skeptiker ein leichtes auf vergaser um zu bauen.
      Löcher der einspritzdüsen verschließen, ansaugrüssel und membrankasten (falls der von der tpi nicht passt) und cdi der 2017er nehmen, die ganze elektronik mit benzinpumpe strippen, vergaser drann und fertig.


      Rotor/Stator müssen auch getauscht werden.

      Interessantes Detail am Rande. Ein Kommentar auf KTM-Talk hat in den Raum gestellt, daß sein (des Verrückten) Zauberkästchen möglicherweise extra Benzin (also Gemisch) anti-zyklisch, also zB bei geschlossenen Überströmern im Ansaugtakt, einspritzt. Dieses Gemisch würde durchaus die KW-Lager erreichen, des Gesamt-Gemisch natürlich anfetten und mit einer piggyback Box auch technisch realisierbar sein. Ob das jetzt realistisch ist oder nicht, theoretisch find ich den Ansatz gar nicht uninteressant ... praktisch wahrscheinlich nur mit höherem Verbrauch und nicht so sauberem Motorlauf zu erreichen. Aber unmöglich?

      Michael

      drehwurm68 schrieb:

      Jacky schrieb:

      Wäre doch für alle tpi skeptiker ein leichtes auf vergaser um zu bauen.
      Löcher der einspritzdüsen verschließen, ansaugrüssel und membrankasten (falls der von der tpi nicht passt) und cdi der 2017er nehmen, die ganze elektronik mit benzinpumpe strippen, vergaser drann und fertig.


      Rotor/Stator müssen auch getauscht werden.

      Interessantes Detail am Rande. Ein Kommentar auf KTM-Talk hat in den Raum gestellt, daß sein (des Verrückten) Zauberkästchen möglicherweise extra Benzin (also Gemisch) anti-zyklisch, also zB bei geschlossenen Überströmern im Ansaugtakt, einspritzt. Dieses Gemisch würde durchaus die KW-Lager erreichen, des Gesamt-Gemisch natürlich anfetten und mit einer piggyback Box auch technisch realisierbar sein. Ob das jetzt realistisch ist oder nicht, theoretisch find ich den Ansatz gar nicht uninteressant ... praktisch wahrscheinlich nur mit höherem Verbrauch und nicht so sauberem Motorlauf zu erreichen. Aber unmöglich?

      Michael


      Klassisches Verschlimmbessern ;-)
      Ich würde das ja radikal angehen und dem Motor am Zylinderkopf Ventile verpassen. Dann könnte man die Überströmer zumachen und das Kurbelgehäuse im gleichen Ölbad wie das Getriebe.....
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      drehwurm68 schrieb:

      möglicherweise extra Benzin (also Gemisch) anti-zyklisch, also zB bei geschlossenen Überströmern im Ansaugtakt ......
      praktisch wahrscheinlich nur mit höherem Verbrauch und nicht so sauberem Motorlauf zu erreichen. Aber unmöglich?

      Interessanter Ansatz, etwas weiter gedacht:
      Etwas Extra-Treibstoff wäre wohl zuwenig und kontra produktiv. Warum nicht den ganzen Treibstoff während der Kolben Aufwärtsbewegung einspritzen?
      KTM umging die Saugrohreinspritzung wegen der Abgasnorm (welche, soviel ich weiß, auch die Emissionen auf der Ansaugseite beinhaltet) und wählte diese TPI Lösung und muss dabei wohl sicherstellen, dass kein unverbrannter Treibstoff rückwärts durchs KW Gehäuse geblasen wird.
      Dieser Tuner braucht darauf keine Rücksticht nehmen und könnte, durch die Einspritzung während der Aufwärtsbewegung, eine klassische Umkehrspülung übers KW erreichen. Mit dem Vorteil der besseren Vermischung des Treibstoffes.

      Keine Ahnung, ob das wirklich geht oder nicht, nur den Gedanken etwas weiter gesponnen.
      Ich glaube so machst du nur das Kurbelgehäuse nass und der Motor verschluckt sich beim nächsten Gasgeben oder läuft zumindest schlechter.
      Wenn schon, dann gleich die ganz normale Saugrohreinspritzung.
      Wie macht das Moto TM eigendlich? Saugrohr oder auch Tpi oder ins Kurbelgehäuse?
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/
      Nur mal weiter gesponnen: Wer sagt denn das das nicht schon längst so geschieht. Abgasvorschriften haben bei der offenen Version doch eh keine Bedeutung. Und wie ich bereits sagte, glaube ich nicht das unter Volllast nur im Zeitfenster der geöffneten Überströmer eingespritzt wird. Dazu wird die Zeit nicht reichen bei dem geringen Einspritzdruck und die Düsen können auch nicht beliebig groß gewählt sein, sonst wird es schwierig mit der Dosierung bei niedriger Drehzahl....

      Wird sich wohl jemand opfern müssen zum testen...
      GSNO Geländesport Nordost
      TM EN 125 FI 2020

      Kupplungsqualm schrieb:

      610er schrieb:

      Wie funzt eigentlich die TM-Einspritzung?


      sieht aus, als ob der in den Tranfer Port Injekted




      Kupplungsqualm schrieb:

      interessant, finde ich auch, dass ein Schließerzug verwendet wird - der war früher irgendwie verpöhnt, oder sie haben eine 4T Drosselklappe genommen

      ich habe das Bild jetzt nochmal angestarrt: hinter dem Heißstarthebel auf 10 Uhr, ist eine Ölleitung
      bei KTM haben wir ja schon mehrfach betont, dass Getrenntschmierung bei TPI zwangsweise nötig ist
      Getrenntschmierung wurde in dem Artikel gar nicht als "neu"/"Vorteil" herausgearbeitet?!?

      wuddy-ktm schrieb:

      Düsen können auch nicht beliebig groß gewählt sein, sonst wird es schwierig mit der Dosierung bei niedriger Drehzahl

      deswegen dreht (meiner Meinung nach) die 150 TPI nicht mehr so hoch, wie die Vergaser XC Modelle - die Spreizung über den Injektor wäre zu groß

      wär interessant, ob die TM auch dieses Problem hat, was so eine 125er dann wohl ziemlich doof zu fahren macht
      (die Lösung ware ein zweiter Injektor)
      Die ktm/hqv haben doch eh schon 2 injektoren?


      erhard schrieb:

      drehwurm68 schrieb:

      Jacky schrieb:

      Wäre doch für alle tpi skeptiker ein leichtes auf vergaser um zu bauen.
      Löcher der einspritzdüsen verschließen, ansaugrüssel und membrankasten (falls der von der tpi nicht passt) und cdi der 2017er nehmen, die ganze elektronik mit benzinpumpe strippen, vergaser drann und fertig.


      Rotor/Stator müssen auch getauscht werden.

      Interessantes Detail am Rande. Ein Kommentar auf KTM-Talk hat in den Raum gestellt, daß sein (des Verrückten) Zauberkästchen möglicherweise extra Benzin (also Gemisch) anti-zyklisch, also zB bei geschlossenen Überströmern im Ansaugtakt, einspritzt. Dieses Gemisch würde durchaus die KW-Lager erreichen, des Gesamt-Gemisch natürlich anfetten und mit einer piggyback Box auch technisch realisierbar sein. Ob das jetzt realistisch ist oder nicht, theoretisch find ich den Ansatz gar nicht uninteressant ... praktisch wahrscheinlich nur mit höherem Verbrauch und nicht so sauberem Motorlauf zu erreichen. Aber unmöglich?

      Michael


      Klassisches Verschlimmbessern ;-)
      Ich würde das ja radikal angehen und dem Motor am Zylinderkopf Ventile verpassen. Dann könnte man die Überströmer zumachen und das Kurbelgehäuse im gleichen Ölbad wie das Getriebe.....


      :D wär auch meine bevorzugte herangehensweise.. ;-)
      Aber für diejenigen welche auf die knatternden stinker stehen ist das doch überschaubarer aufwand.
      Die elektrik, mit benzinpumpe und steuergerät lässt sich auch verkaufen.. :)
      Da ist es einfacher, eine 17er zu kaufen und revidieren oder eine XCW zu besorgen.

      erhard schrieb:

      Ich glaube so machst du nur das Kurbelgehäuse nass und der Motor verschluckt sich beim nächsten Gasgeben oder läuft zumindest schlechter.

      Ne, wieso?
      Der Weg vom Brennraum, welcher den Unterdruck vorgibt, bis zum Vergaser, bis der Vergaser drauf reagiert, ist noch deutlich länger.
      IMHO macht es zu diesem Punkt keinen Unterschied, ob (quasi) ins KW Gehäuse eingespritzt wird's oder ins Saugrohr.

      wuddy-ktm schrieb:

      Nur mal weiter gesponnen: Wer sagt denn das das nicht schon längst so geschieht. Und wie ich bereits sagte, glaube ich nicht das unter Volllast nur im Zeitfenster der geöffneten Überströmer eingespritzt wird.

      Hab ich gelesen, aber Etwas anders, als "meine" Idee:
      So wie Du es schreibst, hieße es, KTM spritzt großteils während die Überströmer offen sind und je nach Bedarf einen Teil der benötigten Treibstoffmenge während die Überströmer geschlossen sind.
      Meine Überlegung ist, dass dieses Tuningsteuergerät Großteils/den ganzen Treibstoff bei geschlossenen Überströmer einspritzt.
      Grob vereinfacht, in der Praxis ist die Massenträgheit der Luft sicher auch ein beachtenswertes Thema.

      Mankra schrieb:


      erhard schrieb:

      Ich glaube so machst du nur das Kurbelgehäuse nass und der Motor verschluckt sich beim nächsten Gasgeben oder läuft zumindest schlechter.

      Ne, wieso?
      Der Weg vom Brennraum, welcher den Unterdruck vorgibt, bis zum Vergaser, bis der Vergaser drauf reagiert, ist noch deutlich länger.
      IMHO macht es zu diesem Punkt keinen Unterschied, ob (quasi) ins KW Gehäuse eingespritzt wird's oder ins Saugrohr-

      .....


      Da sehe ich folgenden Sachverhalt:

      - Saugrohreinspritzung erfolgt in den bewegten Luftstrom der einströmenden Luft. Das sorgt für gute homogene Verteilung (Jedes Packerl Luft bekommt im "Vorbeigehen" sein passendes Packerl Sprit) und weitgehendes Verdampfen der Kraftstofftröpfchen, so sie denn fein genug sind.

      - TPI mit "falschem" Timing spritzt in einem engen Kanal in ein kleines stehendes Luftvolumen. Es wird überwiegend nur die nächsten Wände anspritzen, dort verdunstet dann nix und ein flüssiger Spritfilm baut sich auf, der bei ausreichender Dicke der Schwerkraft folgt.

      Deshalb meine Folgerung oben.

      VG Erhard


      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      Neu

      D.h. TPI mit richtigem Timing spritz gegen die Strömungsrichtung. KTM verkauft dies als Vorteil für die Durchmischung.

      Bei der Einspritzung mit falschem Timing sehe ich keinen großen Unterschied, ob per Saugrohreinspritzung mit ungefähr 90° oder ins KW Gehäuse. Durch die Kurbelwelle wird im KW Gehäuse ein turbulentes Umfeld herrschen und für die Durchmischung sorgen.
      Wichtig ist, dass zum Ende der Verdichtung der Treibstoff optimal vergast ist. IMHO durch die zusätzliche Zeit und Verwirbelung kann das nur besser werden gegenüber der TPI Einspritzung.

      IMHO ist der Knackpunkt eher, ob genügend Luftaustausch von Überströmern ins KW Gehäuse vorhanden ist, oder durch die Massenträgheit die Bewegung nach oben höchstens gestoppt wird, kurz aufstaut und dann wieder nach oben weiter fließt.

      Dabei kommt als nächstes gleich die Frage auf: Warum gibt's, außer dem aufwendigen GET System, keinen einfachen Ansaugstutzen mit 2 Gewinden für die 2 Einspritzdüsen. Theoretisch müsste das funktionieren, ohne großer Neuprogrammierung.
      Längere Durchmischungszeit und Gemischschmierung wären möglich.