KTM 2018 Zweitakter m. Einspritzung?

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      wernardo schrieb:

      Pah, so'nem Anwalt noch Geld in Rachen werfen würde ich nie, auch wenn ich ne Rechtsschutzversicherung habe. Wie soll den das effektiv nachgewiesen werden, daß es ein eindeutiger Materialfehler war, nachdem KTM nie sicher weiß was evtl. da falsch gemacht wurde? Zumal es nach wie vor ein Wettbewerbsmotorrad ist. Meines Erachtens gab es da noch nie eine "klassische Garantie".
      Wenn man das hier so liest, bin ich mir auch nicht mehr so sicher ob die Moppeds wirklich schlechter geworden sind oder die Benutzer einfach viel pingeliger.


      Das hat mit Garantie mal so rein gar nichts zu tun.
      An dieser Aussage sieht man das du auf diesem Gebiet nicht sehr bewandert scheinst.
      Da geht es um die Haftung für Sachmängel die versteckt aufgrund von konstruktions-, fertigungsbedingt und oder Problemen mit zugeliefertem Matreial/ Teilen, die also schon bei Herstellung / Auslieferung der Sache vorhanden waren.
      Solche Mängel heben sowieso jegliche Gewährleistungs- oder Garantiefrist aus.
      Aufrgund verschiedener öffentlich dokumentierter Fälle ist es auch schon gegeben einen Nachweis zu führen das solche Schäden keine Einzelfälle sind.
      In solchen Verfahren bestimmt dann auch das Gericht einen unabhängigen Gutachter der unabhängig eine Beweisführung erstellt was nun Ursache des Schadens ist.
      Grundsätzlich sehe ich die Chancen bei solchen Schäden nicht all zu schlecht das das Gericht ein verbraucherfreundliches Urteil spricht.
      Ein entsprechender Fachanwalt kann einem da noch viel besser Auskunft geben was und wie die Chancen stehen, und wenn die Versicherung zahlt dann doch sowieso.

      Und mit KTM hat das für den Kunden in erster Linie rein gar nichts zu tun sonder erster Ansprechpartner, da Vertragspartner und in Verkehr bringer ist nun mal der Händler, der trägt nach deutschem Gewährleistungsrecht das Risiko gegenüber dem Kunden und muss dann ggf. slebst den Hersteller in Regress nehmen.

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      Heretic schrieb:

      Wenn es nötig wäre , hätte es KTM vorgeschrieben.

      Wohl kaum, denn das wäre ein Armutszeugnis.
      Lieber bei gelegentlichen Schäden alles unter dem Teppich halten.
      Dass die Ölzufuhr ihre Macken haben kann wissen ja auch Beta Kunden.
      Das KTM Ölsystem ist glaube ich auf einem vergleichbaren Qualitätsniveau wie das von Beta.
      Wenn ich die Berichte über Ölprobleme und Kolbenfresser, die durch Ölprobleme entstanden sein könnten zusammenzhle von Beta und KTM, dann bin ich nun mal begründetermassen mistrauisch.

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

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      Es bringt doch aber nichts wenn da die paar Tropfen Öl im Benzin die komplette Schmierung bei Ausfall der Bauteile übernehmen sollen. Erst Recht wenn es zur Sache geht im Tiefsand oder auf schnellen Verbindungsetappen. Bei Youtube gibt's Videos wie so langsam eine TPI beim Strandrennen dahinstirbt.

      Am Ende des Jahres will ich mir was "neues" kaufen. Aber wenn ich so sehe was man alles frickeln muss und überprüfen muss hab ich keine Lust auf sowas.

      Kein Zweifel die Dinger fahren geil und ich bin großer KTM Fan aber es wird dann wohl eher eine 17er mit Vergaser. Den modifiziert man nach den super Tipps von Mankra und Co und dann is Ruhe.

      Oder eine 350er 4t :D

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      Heretic schrieb:

      Es bringt doch aber nichts wenn da die paar Tropfen Öl im Benzin die komplette Schmierung bei Ausfall der Bauteile übernehmen sollen......

      Oder eine 350er 4t :D


      Das haben wir hier doch schon mehrfach diskutiert. Natürlich kann es nicht den Totalausfall kompensieren. Es geht vielmehr um Erhöhung der Überlebenschancen bei kurzen Aussetzern, wo kein Warnlämpchen angeht.
      Finanziell glaube ich auch eine zusätzliche Ölbeimischung gerade noch stemmen zu können ;-)
      Wie gesagt, kann auch paranoid sein. Schaden wirds jedenfalls nicht.

      VG Erhard
      P.S.: 350er 4T hab ich schon ;-)
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

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      .... Mal rein hypothetisch .... was wäre denn, wenn durch das zusätzliche Öl im Sprit das Kraftstoff Luft Gemisch zu mager wird und die Reiber durch die lokalen Überhitzungen entstehen?
      Ich meine durch das nicht richtige arbeiten der Einspritzdüsen. Zu geringen Durchsatz durch Verkleben oder so etwas. Passiert sicher nicht, wenn die Kiste 3mal die Woche genutzt wird sondern eher nach dem Winterschlaf.
      Kann man diesen Fall mit Sicherheit ausschließen?

      Sport frei

      Sven
      immer wieder Neues :thumbsup: -> www.mc-nienburg.de

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      schimi schrieb:

      .... Mal rein hypothetisch .... was wäre denn, wenn durch das zusätzliche Öl im Sprit das Kraftstoff Luft Gemisch zu mager wird und die Reiber durch die lokalen Überhitzungen entstehen?
      Ich meine durch das nicht richtige arbeiten der…


      du kannst doch jetzt nicht am heiligen Gral wackeln ?! Hier lesen bestimmt auch KTM Ingenieure mit und lernen ... alternativ haben die jetzt ein schlechtes Gewissen. Es ist ja aufgefallen,dass die TPI nicht funktioniert und das alles künstlich am Leben gehalten wird...


      Sorry konnte nicht anders :lol: :ot:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mazeoldf“ ()

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      schimi schrieb:

      .... Mal rein hypothetisch .... was wäre denn, wenn durch das zusätzliche Öl im Sprit das Kraftstoff Luft Gemisch zu mager wird und die Reiber durch die lokalen Überhitzungen entstehen?

      Mal rein praktisch......
      14.000g Luft zu 1.000g Benzin vs 14.000g Luft zu 993g Benzin + 7g Öl, welches ebenfalls aus Kohlenwasserstoffen besteht und zum Brennwert beiträgt......

      Da dürften Flatulenzen des Fahrers auf die Ansaugluft größere Auswirkungen haben.

      Verklebungen sind nur bei 2T öl auf Rizinus Basis zu befürchten. Die Meisten Schäden entstanden während der Saison.

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      Mankra schrieb:

      schimi schrieb:

      .... Mal rein hypothetisch .... was wäre denn, wenn durch das zusätzliche Öl im Sprit das Kraftstoff Luft Gemisch zu mager wird und die Reiber durch die lokalen Überhitzungen entstehen?

      Mal rein praktisch......
      14.000g Luft zu 1.000g Benzin vs 14.000g Luft zu 993g Benzin + 7g Öl, welches ebenfalls aus Kohlenwasserstoffen besteht und zum Brennwert beiträgt......


      Anderrerseits wird man hier im Forum in schöner Regelmässigkeit darüber aufgeklärt daß mehr Öl im Sprit das Gemisch nicht fetter sondern magerer macht weil weniger Benzin sich mit der Luft vermischt.
      Und da gehts auch mal um 1:50 vs 1:60
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !

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      Früher hieß es KeineTausendMeter heute wohl KeineZehnBetriebsstunden.
      Ich finds wirklich zum Kotzen für die Betroffenen.
      Ein Guide zu meinem Niveau mit einem dicken Grinsen auf der Backe:
      Du fährst Hardenduro soft :D

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      TheBlackOne schrieb:

      Hör mal du hast da 700gr unterschlagen

      Wo?
      Erhard und Co mischen nicht 1:150 zur Ansaugluft, sondern mit dem Kraftstoff.

      twinshocker schrieb:

      Anderrerseits wird man hier im Forum in schöner Regelmässigkeit darüber aufgeklärt daß mehr Öl im Sprit das Gemisch nicht fetter sondern magerer macht weil weniger Benzin sich mit der Luft vermischt.

      Wenn, dann eher verklärt.