Endurofahren in Rumänien

      Endurofahren in Rumänien

      Der landkreis Sibiu verbietet das Befahren von markierten Wanderwegen.
      http://www.dcnews.ro/sibiu-accesul-motocicletelor-pe-traseele-turistice-montane-va-fi-interzis_488643.html

      Ferner gibt es mittlerweile eine Petition gegen den Offroadsport!!
      http://www.turnulsfatului.ro/2015/11/04/stop-distrugerii-mediului-scrisoare-de-dezaprobare-a-concursului-magura-4x4-off-road-challenge-domnule-cindrea-huja/

      Ich war selbst vor 2 Wochen zum fahren in Rumänien, nicht in Sibiu sondern in der Nähe von POIANA MARULUI ( Regiment 13).
      Mir ist klar das es soweit kommen muß (....bestimmt kommts noch schlimmer in den nächsten Jahren) wie in den obigen Artikeln beschrieben!

      Fast 3 Monate nach dem Regiment 13 Rennen ist der Wald dort zum großen Teil noch abgebändelt!!! Nach den Rennen alles wieder so zu verlassen wie man es vorgefunden hat, hat der Veranstalter wohl nicht nötig.......riecht irgendwie nach Profitgier! 300 Starter a 150,-€ + Sponsorengelder (welche mittlerweile in hohe 5 stellige Beträge gehen).
      Und was kostet so ein Rennen? Einige Genemigungen, sicherlich bischen was "hintenrum" und kleines Preisgeld.....da könnte man leicht glauben das der kommerziellen Aspekt im Vordergrund steht !

      Wettbewerbe die in Rumänien wie Pilze aus dem Boden schießen, fahren ohne (vernünftige) Guides, Wege ohne Verstand kaputt zu fräsen....all das wird dazu beitragen das in sicherlich nicht allzulanger Zeit das fahren dort genauso verboten ist wie bei uns!!!
      BIS BALD IM WALD
      Da muss ich Dir recht geben. So schön die Veranstaltung R13 ist und so nett auch der Veranstalter ist - seinen Pflichten, was zumindest das Aufräumen angeht, kommt er nicht nach. Der Unmut in der Bevölkerung wächst, habe ich auch schon gehört.
      Evtl. hilft/wirkt es ja, wenn man den Veranstalter mal anschreibt und unsere Denkweise als Fahrer schildert. Uns ist es nämlich nicht egal wie das Gelände dort verlassen wird und wir wollen wieder kommen - ohne Groll in der Bevölkerung zu erzeugen.

      Ich kann allerdings auch nicht verstehen wie manche Fahrer sich auf der Strecke bzgl. Müll verhalten. Was auch immer gerade verzehrt wird.. die Verpackungen bleiben auf der Strecke zurück. Sieht mal sogar auf den Heimvideos der Helden. Fix einen Energieriegel und weg mit der Verpackung. Das Zeug verrottet vermutlich nie! Normale Menschen stecken die Verpackung ein - Platz dafür sollte sein, da war je eben noch der Riegel :)
      na ja war ja doch irgendwie zu erwarten, speziell um sibiu. die romaniacs tut als magnet natürlich ihren teil dazu bei, wobei das die mit abstand professionellste veranstaltung in dem land ist, die räumen alles sofort weg. dann kommen noch viele idioten mit mx-maschinen, meist aus tschechien und polen (kann das denen mal jemand sagen?), hinzu die sich den ganzen tag meistens nur an einer auffahrt aufhalten und so tolle auspüffe haben das die blätter von den bäumen fallen. besoffen sind die abgesehen davon sowieso immer, ne alko kontrolle im wald, und 80% von den affen hätten schon sofort ihren schein weg.
      das was der landkreis sibiu dort macht ist die einzige richtige lösung dazu. ich frag mich sowieso weshalb sich die dorfbewohner seit jahren das geknattere von ausländischen mopeds gefallen liesen. tourismusförderung hin oder her, so etwas kann kein land und einwohner dulden! was dann noch so kleine clubs veranstalten wie die in poiana marului, das muss dann obendrauf auch noch sein und tut seinen schädigenden teil noch bei. rennen ist toll, aber hier scheint es so das nur ein paar davon profitieren. jeder der an solch unprofesionellen veranstaltungen teilnimmt unterstützt nur damit es noch schneller probleme gibt. das die nach drei monaten noch nicht in der lage sind ihre wegmarkierungen aufzuräumen, das sagt ja schon alles.
      nur eine frage der zeit bis es andere landkreise sibiu gleichtun und einschränkungen erheben. speziell die landkreise gleich hinter der grenze sind ja auch ziemlich frequentiert mit mopeds, da wo noch immer die meisten meinen rumänien wäre disney-land und man kann da einfach rumfahren wie man grad lustig ist. weil immer noch viele meinen das das fahren in rumänien legal sei, der solle sich einmal einige passagen aus dem rumänischen forstgesetz ansehen, dort ist ganz klar geregelt das das befahren von forstgebiet mit motorisierten fahrzeugen genauso wie in anderen ländern verboten ist! wenn man das weiß und ist sich der sache bewusst das man immer noch einigermaßen fahren kann, dann sollte man doch meinen der westliche offroadsportler sollte die füße stillhalten und dankbar dafür sein das man immer noch fahren kann, mit in europa unvergleichlichen möglichkeiten! aber erstens fehlt es den leuten an respekt für die leute und das land. das ist wohl der hauptgrund, respekt an dem es fehlt. und zweitens etwas weitsicht,
      Jetzt schaun mir mal, dann sehn wir schon...
      Ich für mich muss da leider......., ach was soll das da einen auf Verständnis zu machen?, selber schuld, ist doch immer das gleiche, wieder nix dazu gelernt und die Dosis machts Gift.

      Wo geht's als nächstes hin? Mongolei? Wem die Anreise nicht zu blöd ist, sicher eine Spielwiese für Jahrzehnte! Alternative wäre derzeit noch das Grenzgebiet Russland - Ukraine, den ganz harten Enduristen dürften die paar Granattrichter nicht wirklich was ausmachen und so kommt wenig ein wenig Kohle in die Region. Endurieren for Freedom, das wär doch was!

      Nix füa Unguad :lol:
      Das Problem ist wie so oft: Die Dosis macht das Gift (auch bei den Bergradlern, auf deutsch: Mountainbiker!!!). Das bedeutet, wenn ein neuer Landstrich in der Presse (Tourenfahrer, Enduro, Internetforen, Blogs, Webseiten usw...) oder sonst wie angepreist wird, fahren erst mal viele hin. Dann kommen die professionellen Touren und Leserreisen von Fachblättern, da fährt dann z. B. einer mit aus einer Gruppe, evtl. legen alle zusammen, das er als "Scout" agiert, dann fährt die ganze Gruppe, dann gibts noch mehr Presse, das funktioniert wie ein Schneeballsystem, irgendwann wird nicht mehr im "Suchmodus" rumgegurkt, sondern im "Sportmodus" angegast.

      Dann kommen die Rennen, da fahrn dann die Dümmsten schon vorm Rennen auf der Strecke rum, und die Allerdümmsten auch noch nach dem Rennen, ist ja so schon ausgesteckt, bzw. sieht man noch Jahre die Spuren, und ist ja um soviel gleich billiger.

      Und die, die am meisten "rennen", die werfen den Veranstaltern noch vor sich dumm und dämlich zu verdienen, tun sie zwar nicht wirklich, aber eigentlich haben es ja Dummköpfe die ständig zu solchen Rennen fahren nicht anders verdient.

      Das es dabei zu dem vom "Leitartikler" beschriebenen Auswüchsen kommt ist menschlich, aber kein endurospezifisches Problem, schließlich gehen auch nicht alle vom Volksfest "Oberkannteunterlippe" nach der Druckbetankung nachhause..................und schlafen dann auf einem Bahngleis. Das machen nur Enduristen und Mountainbiker......

      Und irgendwann finden es die Einheimischen einfach nicht mehr Lustig, Private gesperrt Schilder sind die Folge, die erstmal Kontraproduktiv sind, weil dann sieht der Endurist: "eha, da gähd a no a Wegal her" (dt.: "aha, hier ist auch noch ein Weg den es sich vielleicht zu befahren lohnen könnte!!!"), und brettert da entlang. Irgendwann schaltet sich die Lokalpolitik ein und von da an ist ein kurzer Weg zur Totalsperrung.

      Das Anfangs so viel gut geht und relativ wenig "Strafzettel" verteilt werden können liegt meines erachtens nur daran, dass die Ordnungsmacht zu schlecht ausgerüstet ist, oder unterbesetzt, oder beides ist, oder kein Interesse hat und dann wären wir bei der nächsten Möglichkeit: Das der Hotelbesitzer/Campingplatzbesitzer/Restaurantbesitzer/Tankstellenbesitzer/Enduroladenbesitzer um die Ecke "alle" verwandt, verschwägert oder die "Superspezlwirtschaft" sind, alle Geld verdienen, und der Chef von Polizei/Bürgermeister/Landrat der mit in der Spezelwirtschaft involviert ist dadurch ganz super lässig und im gewohnt mediteranen Stil ein Auge zudrückt, und ab und zu mal zur Daseinsberechtigung den einen oder anderen Enduristen mal einen Denkzettel verpassen. Und die Sperrung veranlassen nur die, die nicht am Euronenkuchen partizipieren.

      Die einen kommen nicht mehr, die anderen besorgen sich leisere Auspuffanlagen, ändern evtl. den Fahrstil ein bisschen, die anderen fahren antizyklisch, der eine besorgt sich einen Trialer weil der nicht so aggressiv wirkt und wesentlich leiser ist im rumrollmodus. Und irgendwann hat sich der Hype um ein Gebiet gelegt, die Karawane zieht weiter in die Mongolei.......und landet irgendwann in der Arktis, der Klimaerwärmung sei Dank.

      Dann kommt wieder ein Schreiberling von der hiesigen Presse und versucht in einem "absolut objektiven" Artikel die Problematik der Streckensperrungen zu durchleuchten, dabei Kollidieren dann Interessen wie: bei dem Unternehmen war ich schon eingeladen zum fahren, bei dem bekomm ich das Fahrzeug wenn ich möchte, das eigene Verhalten bezüglich gemachter Artikel die den Hype erst angefacht haben wird ausgeblendet, fahrerisch sind die wenigsten der mir bekannt gewordenen Journalisten in der Lage eine Sportenduro zu beurteilen geschweige denn zu begreifen, dann wollen die Schreiber von einem der sich vor Ort auskennt wissen wo den die Strecken sind die noch Legal befahrbar sind, dann wird ein Artikel mit vier oder mehr Seiten gedruckt und über die Situation gejammert. Und denen die Schuld in die Schuhe geschoben die sich maximal und wenn überhaupt mit einem Leserbrief zur Angelegenheit äußern können.

      Aber Hauptsache ist doch letztendlich das "Rady to Race" Gurken verkauft werden, mit denen 90% der Enduristen eh nur auf der Standgasdüse rumnudeln, und sich die Firmen letztendlich einen Dreck drum scheren wo man mit dem Zeug überhaupt fahren darf, denn legal auf der Straße darf man es ja mangels plausiblen Leistungseintrag auch nicht, von der Lautstärke der verbauten oder nachgerüsteten Abgasanlagen ist da noch gar nicht die Rede.

      Und kommt mir jetzt bitte keiner angeschissen mit Beta und ihrem 42 ha Arial, das ist nicht mal ein halber Quadratkilometer!

      Mein Heimrevier hat ca. 160.000 ha und kommt mir zwischenzeitlich schon etwas beengt vor. :lol:


      Stellt euch mal vor Ihr kommt als Ausserirdische auf diese unsere Erde und trefft uns Unterholzfahrer als erstes, und Ihr glaubt erstmal die gesamten Bewohner dieses Planeten sind so, dann müßtest Ihr dieses Verhalten von uns Menschheit beurteilen und in einer Art Lagemeldung an die Zentrale irgendwo im Universum melden, zu welchen Schluss würdet Ihr kommen was Ihr durchgeben würdet?

      Oder stellt euch mal vor, jemanden von euch gehört der letzte Bauernhof/Wochenendhaus knapp vor der Baumgrenze die Piste zum Chaberton rauf, den toleranten Enduristen möchte ich sehen.


      Resümee: Es gibt also Menschen die sich was kaufen mit dem sie eh nicht wirklich umgehen können und wissen das sie es von Firmen kaufen die sich einen Dreck drum scheißen wo man das benutzen kann was sie zwecks Broterwerb verklopfen und das letztendlich auch noch illegal ist was Leistungseintrag und Immissionswerte betrifft. So, und das nennt man dann wie? R A T I O N A L E S Verhalten! Wie Geil ist das denn? :respekt:

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      Die Transalps mit leisen Auspuffs und Traireifen , wie eingangs abgebildet,werden kaum für die Sperrungen verantwortlich sein.

      Unter uns Enduristen gibts einfach zu viele Assis und uneinsichtige.-
      Wenn ich mit Bekannten in den Süden fahren gehe, in eine Gegend mit wenig Fahrverberboten, werde ebendiese auch noch missachtet.
      Kritik meinerseits wird runtergespielt. Zum Beispiel: eine freie Wiese nicht als Abfahrt benutzen,weil sich da langsam Spuren bilden.
      Ich weiss, endurieren ist geil, macht süchtig. Trotzdem, muss immer alles bis zum Exzess ausgenutzt werden?
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Fridays for Hubraum :D
      tja ltz, wenn wir mal ganz ehrlich sind gehören wir aber mit dazu auch wenn wir uns größenteils benehmen, schließlich waren auch wir dort unterwegs, egal ob nun als urlaub oder beim rennen.
      um poiana herum im wald sieht es wirklich schlimm aus, soetwas hatte ich bis dahin auch noch nicht gesehen. aber irgendwie kein wunder wenn dort jede woche und woche für woche wir, die ausländischen endurotouristen zu fast hunderten einfallen, egal ob nun aus poiana aus den zahlreichen "enduropensionen" oder von überm berg aus der borlovaer ecke. wundert dich das noch?
      das regiment gibt es schon einige jahre, gefahren wurde in der gegend aber schon vorher (hatte mir ein alter haase erzählt der in den frühen 90ern mal dort war zum fahren - allerdings war damals alles überhaupt nicht so zerrammelt wie heute, der war regelrecht geschockt).
      echt schade darum ... aber um die natur dort zu schützen das nicht alles zerstört wird werden nur strikte verbote helfen.

      der alpinist hat schon recht, die dosis macht das gift.
      8o GST - legendär wars all die Jahre!!! 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „artus“ ()

      Wir waren von knapp 2 Monaten zu ner geführten 5 Tages Tour in der Gegend von Jelenia Gora / Polen und mehrfacher Austragungsort der SixDays und WM Läufen. Die Unterbringung war echt Hammer, so nen richtiges Enduro Hostel mit Vollverpflegung. Die Streckenwahl fand ich sehr Feld und Wiesen lastig für das Riesengebirge, da ich ja schon früher mal dort war und auch die andere Seite des Gebirges vom Drapak Rodeo kenne. Der Guide mit ner Enduro unterwegs ohne Rücklicht und Kennzeichenträger zzgl.Nummernschild. Auf Nachfrage wurde mir gesagt das Nummernschilder in Polen überflüssig wären. :whistling:



      Der Typ führt dort jede Woche Touren durch seit nen paar Jahren, es ging teilweise durch Ortschaften durch da dachte ich mit einer Zeitmaschine 40 Jahre zurück geflogen zu sein, die Leute dort überall waren irgendwie sehr verschlossen, keiner grüßte mal den Guide oder die Gruppe. Wenn wir mal in den Wald eingebogen sind und dort Leute trafen, dann schauten die auch sehr finster und nach einer Diskusion mit dem Guide erzählte dieser uns immer das wären Holzdiebe gewesen, in kompletter Stihl Schutzbekleidung mit Pick Up und Spuren von Rückemaschinen drum herum. Okay....

      Wenn wir an der Tanke waren und die Polizei vorbei fuhr wurde der Guide völlig unruhig...
      Ich habe dann nach 2 Tagen abgebrochen weil mir das echt zu blöd war, die Strecken dort sind schon der Hammer, aber eben auch wöchentlich von verschiedenen Anbietern mit teilweise bis zu 15.Leuten beackert. Das wundert mich nicht das die Leute dort einen Hass haben und auch die Polizei scharf wie Lumpi ist, von der Forstbehörde auf Quads mal ganz abgesehen.



      Es ist überall das gleiche, egal ob Polen, CZ, Frankreich, Italien, Rumänien oder Deutschland...illegales Enduro fahren.
      Selbst wen ich in Italien unterwegs bin, bekommen ich mit wie Auswärtige mit GPS ausgestattet ohne Guide einfach die im Netz zum download bereit stehenden MTB Tracks runter laden und frei dort umher fahren. Ob da Jagdsaison ist, oder das Privatgelände ist...scheißegal...wir dürfen das.

      DIE FRAGE IST NUR...WIE LANGE NOCH!!!

      EnduroTourenMadeira schrieb:

      ..... bekommen ich mit wie Auswärtige mit GPS ausgestattet ohne Guide einfach die im Netz zum download bereit stehenden MTB Tracks runter laden und frei dort umher fahren. Ob da Jagdsaison ist, oder das Privatgelände ist...scheißegal...wir dürfen das.

      DIE FRAGE IST NUR...WIE LANGE NOCH!!!


      Da kann ich Dich aber ein wenig beruhigen, aber leider nur ein wenig.

      Das mit den GPS Tracks von MTBlern kann für Enduristen sauber ins Auge gehen.

      Ein Radl kannst tragen, oder meinetwegen auch relativ stressfrei ein paar Kilometer schieben. Mach das mal mit der Enduro. Andererseits sind die Daten wie Schiebe-, Tragestrecke nicht eins zu eins übertragbar. Da hat bestimmt schon er Eine oder Andere sauber geflucht, aber zugeben würden sie es natürlich nie. :D

      artus schrieb:

      tja ltz, wenn wir mal ganz ehrlich sind gehören wir aber mit dazu auch wenn wir uns größenteils benehmen, schließlich waren auch wir dort unterwegs, egal ob nun als urlaub oder beim rennen.
      um poiana herm im wald sieht es wirklich schlimm aus, soetwas hatte ich bis dahin auch noch nicht gesehen. aber irgendwie kein wunder wenn dort jede woche und woche für woche wir, die ausländischen endurotouristen zu fast hunderten einfallen, egal ob nun aus poiana aus den zahlreichen "enduropensionen" oder von überm berg aus der borlovaer ecke. wundert dich das noch?
      das regiment gibt es schon einige jahre, gefahren wurde in der gegend aber schon vorher (hatte mir ein alter haase erzählt der in den frühen 90ern mal dort war zum fahren - allerdings war damals alles überhaupt nicht so zerrammelt wie heute, der war regelrecht geschockt).
      echt schade darum ... aber um die natur dort zu schützen das nicht alles zerstört wird werden nur strikte verbote helfen.

      der alpinist hat schon recht, die dosis macht das gift.


      Ich war leider noch nie Rumänien.
      Habs aber mal vor. Als politisch korrekter Endurowanderer , der immer auch an Land und Leute( natürlich auch derer Küche.-) ) interressiert ist, hab ich keine Lust, irgendwo zu fahren zu fahren wo man nicht willkommen ist.


      Die Offroadgegner kann man nicht ändern, aber man kann ihnen dem Wind aus den Segeln nehmen. Zum Beisp.
      Warum müssen Sportenduros so laut sein? Hier wären die Hersteller gefragt.
      Braucht man unbedingt eine Sportenduro? Würds eine Dual nicht genauso tun? Oder vielleicht sogar besser?
      Brauchts den Hardcore-reifen?
      Ein toskanischer Bauer, der manchmal in der gleichen Bar in Zürich rumhängt,hat mir erzählt dass es seine Schotterstrassen pflegen muss. Und es halt nervig für ihn ist, wenn es da Driftspuren hat. War mir dessen vorher eigentlich nie bewusst. Seither fahre ich so, dass ich keine Spuren hinterlasse bzw. den Schotter in den Boden drücke.
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Fridays for Hubraum :D

      potemkinn schrieb:

      Zum Beisp.

      Warum müssen Sportenduros so laut sein? Hier wären die Hersteller gefragt.

      Braucht man unbedingt eine Sportenduro? Würds eine Dual nicht genauso tun? Oder vielleicht sogar besser?

      Brauchts den Hardcore-reifen?

      Ein toskanischer Bauer, der manchmal in der gleichen Bar in Zürich rumhängt,hat mir erzählt dass es seine Schotterstrassen pflegen muss. Und es halt nervig für ihn ist, wenn es da Driftspuren hat. War mir dessen vorher eigentlich nie bewusst. Seither fahre ich so, dass ich keine Spuren hinterlasse bzw. den Schotter in den Boden drücke.


      - Ich hab hier im Forum mal vor Jahren mal eine kleine Diskussion angestoßen. Im Prinzip will dass die Masse der Enduristen nicht, ein Beitrag von einem Vertreter der Fahrzeughersteller bzw. -importeure führte dies auf und unteranderem das es technisch nicht möglich sein, bzw. das fahrende Volk eh auf laut umrüsten würde. Auf jeden Fall war die Empörungswelle über die Frage "Warum müssen Geländefahrzeuge so laut sein und haben keinen passablen Leistungseintrag" unüberlesbar! :D

      - Das mit der Sportenduro ist bei einer sehr großen Zahl der Nutzer dieser Fahrzeuge eine pure Egofrage, zugegebener maßen sieht eine Sportenduro schon etwas knackiger aus wie ein Dualhobel. Aber da hier sehr viele zugeben eh nur auf der Standgasdüse unterwegs zu sein, bzw. das Potenzial so einer Sportenduro nicht nutzen zu können, ist das Verhalten dieser Nutzer halt etwas pathologisch!

      - Natürlich brauchts Hardcore Reifen, sieht ja sonst echt scheiße aus und nach mir sowieso die Sintflut, man braucht ja nur mal die Reifen Freds durchschmökern und in Korrelation zu den Aussagen bezüglich fahren auf der Standgasdüse setzen..... :D

      - Diese Erfahrungen mit Einheimischen habe ich auch gemacht, mein Erweckungserlebnis um vom Saulus zum Paulus zu werden hatte ich vor gut 20 Jahren, ersten wie ich mir das Verhalten der Kunden im Gelände immer endkrasser bis fast zum fremdschämen vorkam und zweitens wie ich feststellen durfte, das ich mit einem Trialer in der Lage war über eine blühende Almwiese zu fahren, und nach einer Zigarettenlänge nicht einmal das umgeknickte Gras zu erkennen war. Da hats dann geschnackelt.

      Motoalpinist schrieb:



      - Ich hab hier im Forum mal vor Jahren mal eine kleine Diskussion angestoßen. Im Prinzip will dass die Masse der Enduristen nicht, ein Beitrag von einem Vertreter der Fahrzeughersteller bzw. -importeure führte dies auf und unteranderem das es technisch nicht möglich sein, bzw. das fahrende Volk eh auf laut umrüsten würde. Auf jeden Fall war die Empörungswelle über die Frage "Warum müssen Geländefahrzeuge so laut sein und haben keinen passablen Leistungseintrag" unüberlesbar! :D



      Wem sagst Du das? Ich habe mich in diesem Forum vor fast einem Jahrzehnt auch entsprechend geäussert., manche haben reagiert als hätte ich sie persönlich angepinkelt: völlig neurotisch.

      Ich war zwar schon immer eher ein Saulus aber anyway, auch ich bin noch nicht ganz so koscher, und sobald es meine pekuniäre Situation es zulässt, wirds wieder ein Viertakter ( ein leiser natürlich).
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Fridays for Hubraum :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „potemkinn“ ()

      Tja, das ist heute noch so.

      Es behaupten zwar fast alle eh nur rum zu nudeln, das Potenzial einer Hardenduro nicht ausschöpfen zu können, aber die FREDs sind voll mit Fahrwerks-, Motoreinstellungs- und Vergaser- bis Einspritzbeiträgen, Reifentipps usw..

      Und für was, für 10 Fahrstunden im Jahr? Vielleicht 30, wenns hochkommt! Bei dem Lerntempo und der entsprechenden Lernkurve könnten die meisten, wenn es keine Schulpflicht gäbe, nicht mal rudimentär Lesen, Schreiben und Rechnen. :D
      Alles keine Frage des "brauchens",sondern nur...will haben.Ich gehöre auch zu den von Moto geschmähten orangeneinkäufer,aber ich will eine EXC500SD haben und kaufte mir auch so eine

      zusätzlich einen FMF Endtopf wegen der gefühlt bessern Leistung,brauchen?,nee,nur wollen und das wird ja wohl genügen.Mit einem "Leergewicht" von 0.1t wäre eine 250er ja wohl fehl am Platz,obwohl

      diese genügen würde.Gehöre der Endurowandern Fraktion an,lasse aber keine knackigen Herausforderungen aus,kann diese auch fahren,selbst mit höchstens 30h Jahresenduroleistung.Fahre aber auch seit

      35 Jahren Motocross,Modern und Classik.

      Ein für uns ganz selbstverständliches Verhalten...soweit wie möglich vermeidbare Flurschäden,keine Belästigung von Wanderern,anhalten und Motor aus bei entgegenkommenden Reitern,Flucht bei Jagd, Forst

      und Bullezei.
      Wo ich bin ist vorne,bin ich hinten,ist hinten vorne

      Weich ist weich und hart ist hart,aber zuviel weich ist auch hart

      honda-struppi schrieb:

      Alles keine Frage des "brauchens",sondern nur...will haben. Ich gehöre auch zu den von Moto geschmähten orangeneinkäufer,aber ich will eine EXC500SD haben und kaufte mir auch so eine.


      Wie oben von mir beschrieben, es geht um das "Will haben" und das obwohl viele es nicht gar wirklich brauchen. Und die Dosis macht halt das Gift.

      Und das bei mir die KTM Treiber in der Regel nicht besonders gut wegkommen, liegt eher daran, das es sich eben sehr oft um KTM Fahrer handelte.

      Wer auf eine KTM steht soll sich ruhig eine kaufen, ich hab damit kein Problem.

      EnduroTourenMadeira schrieb:


      Es ist überall das gleiche, egal ob Polen, CZ, Frankreich, Italien, Rumänien oder Deutschland...illegales Enduro fahren.
      Selbst wen ich in Italien unterwegs bin, bekommen ich mit wie Auswärtige mit GPS ausgestattet ohne Guide einfach die im Netz zum download bereit stehenden MTB Tracks runter laden und frei dort umher fahren. Ob da Jagdsaison ist, oder das Privatgelände ist...scheißegal...wir dürfen das.

      DIE FRAGE IST NUR...WIE LANGE NOCH!!!


      Nicht überall - Frankreich ist meines Wissens das einzige Land in Europa, das staatlich geprüfte Guides hat und die dürfen als Einzige Touren führen und Geld dafür nehmen, weil Sie nämlich genau das beachten (Jagdsaison, Sperrungen, Reviere mit durchgeknallte Förster usw. ;-)), um ihr täglich Brot nicht zu gefährden.

      Ich habe als angemeldeter Veranstalter mal 1 Jahr lang Werbung im Netz gemacht und als Versuchsballon versucht, Kunden für Touren in Zusammenarbeit mit solchen Veranstaltern zu interessieren, aber es ist quasi sinnlos: die Devise heißt anscheinend immer noch "Lieber nach Rumänien...ist ja auch viiiieel billiger..."
      Stimmt, aber anscheinend nicht unbedingt nachhaltiger...


      potemkinn schrieb:

      artus schrieb:


      Warum müssen Sportenduros so laut sein? Hier wären die Hersteller gefragt.
      Braucht man unbedingt eine Sportenduro? Würds eine Dual nicht genauso tun? Oder vielleicht sogar besser?
      Brauchts den Hardcore-reifen?


      Absolut nicht....
      Meine WRF (und die ist ja auch nicht für ihre Lautstärke berüchtigt) habe ich (unter anderem) auch aus diesem Grund wieder verkauft.
      Fühle mich auf meiner sehr leisen, aber ollen und fahrwerkmäßig gnadenlos überforderten Dual tausend mal wohler, als auf ner lauten und auffälligen Sportenduro, aber da bin ich wohl eher ein Einzelschicksal ;-)

      Motoalpinist schrieb:


      Da hats dann geschnackelt.


      Ist wahrscheinlich letztendlich das einzig Wahre (also allein oder mit guten Kumpels ne entspannte Runde drehen - punkt)

      Die Erfahrungen von @Xoreg teile ich fast zu 100%.

      Du kannst eins der geilsten Gelände zur Verfügung haben, die Toleranz der Einheimischen und sogar die behördliche Genehmigung besitzen.

      Erstens gehören die meisten Kunden eher zu den Sparfüchsen, was mal prinzipiell ja nicht ganz verkehrt ist, aber bevor die für einen Woche einen 100er bis 300 mehr ausgeben, fahren sie lieber ins billiger Rumänien, nehmen dafür ca. 1000 km mehr Fahrt einfach mit den entsprechenden Kosten in Kauf. So kann man natürlich auch rechnen.

      Zweitens, haben sie wenig bis überhaupt kein Verständnis wenn Du zu bestimmten Zeiten manche Strecken nicht fährst.

      Drittens, beim warten an Abzweigen ist mir auch sehr oft passiert, dass es da dem einen oder anderem (KTM Fahrer natürlich :D ) zu fad wurde, und dann zum Donuts drehen und/oder Weehly üben anfing, oder den Sound seines Auspuffs und das entsprechende Echo tschecken musste.

      Viertens, auf den Hotelparkplätzen, am besten noch vorm Frühstück, regelmäßige Soundconteste bis die Krümmer glühten.....

      Fünftens, nach dem Abendessen im Anflutungsmodus mal schauen wieviel Speed die Kurve die man von der Terrasse aus so gut sieht geht.....

      Sechstens, serienmäßige Abgasanlagen, wozu? Nummernschild und Documenti wenigstens am Mann? Vergiss es! Licht geht? Warum?

      Das sind nur mal die aller gröbsten Dinger.

      Ach, ich könnte Bände darüber schreiben....... und das was ich bisher darüber geschrieben habe ist eigentlich nur die Öberfläche..... :D
      So etwas habe ich glücklicherweise noch nie erlebt.
      Kann mir auch nicht vorstellen, dass es heute noch so ist, die Kundschaft ist ja inzwischen auch mehr als "gesetzt" zu bezeichnen.
      Für die Übermotivierten hatte einer meiner bekannten Guides auch schon mal ein Schlammbad parat....eine Pfütze, in der man bei falscher Spurwahl bis zum Tank steckt, soll unheimlich beruhigend wirken...

      honda-struppi schrieb:

      Alles keine Frage des "brauchens",sondern nur...will haben.Ich gehöre auch zu den von Moto geschmähten orangeneinkäufer,aber ich will eine EXC500SD haben und kaufte mir auch so eine

      zusätzlich einen FMF Endtopf wegen der gefühlt bessern Leistung,brauchen?,nee,nur wollen und das wird ja wohl genügen.Mit einem "Leergewicht" von 0.1t wäre eine 250er ja wohl fehl am Platz,obwohl

      diese genügen würde.Gehöre der Endurowandern Fraktion an,lasse aber keine knackigen Herausforderungen aus,kann diese auch fahren,selbst mit höchstens 30h Jahresenduroleistung.Fahre aber auch seit

      35 Jahren Motocross,Modern und Classik.

      Ein für uns ganz selbstverständliches Verhalten...soweit wie möglich vermeidbare Flurschäden,keine Belästigung von Wanderern,anhalten und Motor aus bei entgegenkommenden Reitern,Flucht bei Jagd, Forst

      und Bullezei.


      Auch ich kenne das" haben will" Gefühl. Ich bin zu 99 Prozent auf Asphalt unterwegs. Hatte mal eine 600er Tenere. Und selbst auf der Strasse kam das Dakarfeeling. Trotzdem kämme ich mir mit einer 1000Reiseenduro auf einem Singletrail deppert vor, obwohl das ginge.

      Auch knackige Herausforderungen sind mir immer willkommen. Bei meinem letzten Endurourlaub war dies das hindurchziehen unserer Machinas unter umgestürzte Bäume.

      Und nicht nur Flurschäden möglichst vermeiden, sondern Spuren überhaupt.
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Fridays for Hubraum :D

      Motoalpinist schrieb:

      Und die Dosis macht halt das Gift


      Nur bedingt. Wenn sich viel mehr Fahrer Xoregs, Deiner und meiner Philosophie entsprechend verhalten würden, bräuchte es viel mehr Dosis für Gift, wenn überhaupt.
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Fridays for Hubraum :D