GASGAS is BACK?!?!?

      Mit den 5mm Toleranz ist, selbst bei den Kunststoffteilen viel zu hoch gegriffen. Es geht hierbei meist um 1/10mm oder weniger.
      In der Autoindustrie werden z.B. Karosserien mit größeren Toleranzen in den Basismodellen verbaut. Die mit den geringsten Toleranzen in den hochwertigeren Modellen. BMW sortiert z.B. für Alpina und M-Gmbh aus. usw.
      Natürlich hat ein 316er keine 5mm große Toleranzen in der Karo.

      Es könnte ohne weiteres sein, dass die Toleranzen für eine Billigmarke etwas großzügiger ausgelegt werden. z.B. für die Zulieferer der Plastikteile. Senkt sofort den Teilepreis.
      Weitere Einsparungsbeispiele hat Dany schon genannt, z.b. Felgen, Naben, Bremsen, usw.

      Ihr dürft nicht nur vom deutschen Markt ausgehen. Im Osten/Süden, wo die Kohle knapper sitzt, wäre dies z.B. eine günstige Alternative, ohne die Major Brands zu kanabalisieren.

      Sind natürlich Alles nur Spekulationen. Wie es kommt, so kommt es.

      twinshocker schrieb:

      Stefan16 schrieb:

      ...........
      Dann werden eben Rahmen verbaut die 0,5mm weiter aus der Toleranz sind wie bei KTM, Husky.
      Gleiches gilt für Motor, Getriebe, Kupplung etc etc.........


      Das Problem ist halt daß ein Rahmen der 5mm aus der Toleranz ist deswegen ja nicht billiger ist.
      Und daß die jetzt ihre gesahte Rahmenproduktion mit Absicht "schlampiger" gestalten nur um genug GG-Rahmen zu haben glaub ich auch nicht :D


      Die Produktion eines solchen wird nicht günstiger. Aber ein Rahmen der jetzt aussortiert wird, kostet das gleiche wie ein Rahmen der verbaut wird. Mit größerer Toleranz müssen sie weniger wegschmeißen, was es in Summe günstiger macht.
      :thumbsup:
      Hahaha... soviel Phantasie habe ich dann doch nicht. Aber das Marketing wird dem Kunden schon sagen was er zu denken hat. Klappte ja bisher bei KTM auch immer.
      Vetriebspartner für GASGAS und SHERCO
      Naja, außer der Toleranz dürfte derzeit ned zu oft produziert werden, eher das die Toleranz größer wird bei GG.

      Die Seriengussbrücken sind schon etwas "naja" aber tun eben was sie sollen. Der großteil fährt, gefühlt!, eh die 6Days Modelle oder rüstet nach (für den Hersteller noch besser).
      So ein Moped hat schon Einsparungspotenzial (für den Hersteller), da würden uns die Ohren schlackern.
      Man nehme 100€ mal 10000 (geplanter) Stück, läuft. Und das sind dann eben Bremsen, Fahrwerks und Bremsteile etc.
      Wir auch immer, sie werden ihre Kunden finden, sonst hätte es der Pierer ned gekauft. So ganz blöd ist er ja nunmal nicht.


      Das die 18er und 19er Modelle "bissl rumstehen" ist mMn der Hysterie gegenüber der Einspritzung geschuldet.
      Die 4T verkaufen sich derzeit sowieso schleppend, zumindest bei uns in Ö, bei allen Herstellern (im Endurosektor). Wieviele 4T Beta, Sherco, TM, Husky, KTM sieht man, im Vergleich zum 300 2T?
      Wie gesagt, sobald sich die Abneigung gegenüber der 2T EFI gelegt hat, passts auch wieder.
      4T kauft heute auch keiner mehr mit Vergaser (gut, gibts auch nicht mehr), zumindest kenne ich keinen der sich da den Vergaser zurückwünscht.
      Irgendwann werden alle Hersteller mit EFI aufwarten müssen beim 2T, oder eben ohne Zulassung verkaufen. (Dürfte ähnlich toll ankommen wie die Yamahas, kauft auch keiner...)


      Unterm Strich:

      Wer Mattighofen nicht will, muss eben nach Italien oder Frankreich ausweichen. Die Japaner sind ja im Enduro quasi nicht vorhanden.
      Alternativen gibt es, wird es, zumindest in absehbarer Zeit auch weiterhin geben, man muss nur eben auch wollen.

      Ich bin mit meiner umgelenkten Plastikheckrahmen4Taktluftpumpe zufrieden ;-)
      Mir stellt sich allerdings auch die Frage wieviel billiger es im Endeffekt überhaupt ist wenn ich als Konzern anstatt 50000 hochwertige Gabeln 40000 hochwertige und dann nochmal extra 10000 billige einkaufe.
      Bin nach wie vor der Meinung daß es keinen Sinn macht bei Zulieferteilen zweigleisig zu fahren um ein Modell günstiger anbieten zu können.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !

      2-Takter schrieb:

      Größer Batzen sind ja auch die Entwicklung Kosten.......


      Welche Entwicklungskosten haben die denn jetzt genau ? Einen Designer für die Plastiks . Herstellung deren Teile . Marketing und Vertriebsstruktur . Da halt differenzierte ( billigere ) Teile . Das wars oder . Die entwickeln keine neuen Moppeds ! Die nehmen auch keine Teile von älteren Modellen . woher auch . Die müssten sicher extra produziert werden . Da läuft alles vom selben Band . Ob da nun rote , weiße oder orangene Plasiks dran gesteckt werden ist da wurscht . Einen extra Rahmen bauen kostet extra . Eine weitere Motorbaustrecke weil andere ( ältere ? ) Bauteile kostet auch wieder ..... Eine andere Gabel rein stecken kostet am Band nix extra .


      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

      Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)

      spike78 schrieb:

      Ich kann mir nicht vorstellen, das die jetzt her gehen ein GP-Team aufstellen um dann anschließend alte Möhren zu verkaufen. Wer kauft den Motorräder die im Endeffekt 2 - 3 Jahre hinterherhinken. Am Fahrwerk sparen ? was kann man da groß sparen damit es sich beim Kunden Preislich attraktiv macht und noch fahrbar ist? Wenn ich ein Bike 1.000€ billiger bekomme aber hinterher erst mal zu Öhlins und co. muß, um nochmal 3-4k führ ein brauchbares Fahrwerk auszugeben, na da hab ich ja richtig was gespart.


      Kann ich mir im Offroadbereich eigentlich sehr gut vorstellen, da man sich ja in den jährlich Produktvorstellungen meist schwer tut harte Fakten bei den Verbesserungen aufzulisten. Wird ja hier auch regelmäßig konstatiert außer es handelt sich um größere Produktveränderung ala 2017/2018. Wirklich schneller geworden ist man durch die veränderte Technik ohnehin nicht also ist es im Grunde egal welchen Technikstand man besitzt. Aus meiner Sicht ist im Endurobereich Händlerdichte und die Ersatzteilversorgung für die Kaufentscheidung relevanter und das sollte für Pierer kein wirkliches Thema sein Stichwort GG-Corner oder eben bestehende GG-Händler.

      twinshocker schrieb:

      Mir stellt sich allerdings auch die Frage wieviel billiger es im Endeffekt überhaupt ist wenn ich als Konzern anstatt 50000 hochwertige Gabeln 40000 hochwertige und dann nochmal extra 10000 billige einkaufe.


      KTM hat ja schon die billigsten Gabeln die es für sie gibt. WP gehört denen, wo also sollen sie noch was Billigeres bekommen wie den Schrott den sie ohnehin schon in ihre sogenannten Premiummodelle stecken? Und das die extra für GG in China oder Indien von Kinderhänden noch was Billigeres produzieren lassen wird ja wohl kaum passieren.

      der dude schrieb:

      Von 400euro ist die rede, soviel soll die rote ungefähr billiger werden... da ist nix mit anderen bauteilen und so.


      Wenn das so stimmt, dann können die mit der Idee gleich einpacken. 400.- Abstand zu den "Premium"-Marken ist doch viel zu wenig. Wenn ich aktuell (noch) etwas bekomme das 1500.- billiger ist aber eine weit bessere Ausstattung hat als KTM oder HQV.
      ... fahre ja selber keine KTM mehr - allerdings stößt mir das mit dem Schrott langsam auf - meiner bescheidenen Meinung nach bauen die absolut keine schlechten Motorräder und sind im Enduro-Segment nunmal Marktführer, denke nicht, dass dies nur auf Marketing und schrottige Motorräder zurückzuführen ist ... klar gibt es immer etwas zu optimieren, allerdings kostet dies auch ...

      kellspriory schrieb:

      ... fahre ja selber keine KTM mehr - allerdings stößt mir das mit dem Schrott langsam auf - meiner bescheidenen Meinung nach bauen die absolut keine schlechten Motorräder und sind im Enduro-Segment nunmal Marktführer, denke nicht, dass dies nur auf Marketing und schrottige Motorräder zurückzuführen ist ... klar gibt es immer etwas zu optimieren, allerdings kostet dies auch ...


      Denk Dir nix dabei.
      Hier sind aktuell jede Menge Leute versammelt, die jetzt schon genau wissen, wie es zukünftig bei Gasgas ablaufen wird.
      Und je öfter die Wörter "Schrott" und "weitere Toleranzen" genannt werden, desto mehr wird es schon als Tatsache angenommen, obwohl keiner bisher wirklich weiss, was passieren wird.
      friedrich r.

      Tim Taylor schrieb:

      Aber wenn die normal soviel "wegschmeißen", das sie 10.000 Motorräder daraus bauen können, dann stimmt da was nicht.

      Das Dir, als Händler, der sich jahrelang so lauthals gegen KTM getrommelt hat, ist klar. Es bricht Dir eine jahrelange Marke weg (ich schätze mal, dass wenig Interesse seitens KTM besteht, mit solchen Händlern weiter zu arbeiten). Deshalb versuchst Du wohl das Haar in der Suppe zu finden, bzw. die Postings von Stefan in der Aussage zu verfälschen.
      Niemand schreibt, dass KTM derzeit 10.000 Rahmen weg wirft.
      Aber allein, wenn die Toleranzen etwas aufgeweicht werden und der Ausschuss oder die Nachbearbeitung um paar % gesenkt werden, ist das schon wieder ein Punkt.

      twinshocker schrieb:

      Mir stellt sich allerdings auch die Frage wieviel billiger es im Endeffekt überhaupt ist wenn ich als Konzern anstatt 50000 hochwertige Gabeln 40000 hochwertige und dann nochmal extra 10000 billige einkaufe.
      Bin nach wie vor der Meinung daß es keinen Sinn macht bei Zulieferteilen zweigleisig zu fahren um ein Modell günstiger anbieten zu können.

      Die Meinung spiegelt aber die Praxis nicht wieder. Ganz im Gegenteil. Da wird im Centbereich um jedes Teil verhandelt. z.B. wird im PKW Sektor, trotz gleichem Rumpfmotor je nach Leistungsstufe unterschiedliche Innereien verbaut.
      In Summe ist der Einkauf trotzdem günstiger.

      leislauer schrieb:

      Welche Entwicklungskosten haben die denn jetzt genau ?

      Zu den Entwicklungskosten zählen nicht nur die Konstruktion selbst, sondern auch Kostenfaktoren wie die Produktion der Werkzeuge und Maschinen für die Produktion.
      Die Gesamtsumme der Entwicklungskosten werden dann auf die geplanten Stückzahlen für diese Produktgeneration auf dividiert. Damit ergeben sich, neben den reinen Produktionskosten die anteiligen Entwicklungs und Marketingkosten als Gesamt-Produktionskosten.
      Sind die Maschinen, Entwicklungskosten, usw. fertig abgeschrieben, verringern sich die Produktionskosten um diesen Faktor.
      Dies ist z.B. im PKW Sektor eine übliche Geschichte. Dass nach Modelende Maschinen, Konzepte, usw. entweder in die B-Marke, für Auslandsmärkte "abgeschoben" werden.

      Die von Dude angesprochenen 400,- günstiger ist ein kleines Indiz, dass buchalterisch der Posten der Entwicklungskosten nicht komplett auf GG umgelegt werden.

      IMHO, ~ 400,- günstiger für das komplett selbe Moped, ohne Abstriche, ist sicher in Ordnung, wird die Verkäufe sicher nicht ausbremsen. Da es genügend Leute gibt, die kein Orange wollen, aufs GG Logo stehen, usw.

      Mankra schrieb:

      .........
      Die Meinung spiegelt aber die Praxis nicht wieder. Ganz im Gegenteil. Da wird im Centbereich um jedes Teil verhandelt. ........


      Und genau deshalb kann die Situation eintreten daß eine grössere Stückzahl teurerer Teile grad gleich viel kosten als eine geringere Stückzahl plus eine noch kleinere Stückzahl an günstigeren Teilen.
      Ja nach Preisunterschied und Stückzahl natürlich.
      Zumal dann noch dopplete Lagerhaltung ,Logistik usw usw dazukommen.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !
      Am günstigsten wird es natürlich sein die Kunstoffteile rot zu spritzen und "new graphix" zu designen :D

      Und glaubt ja nicht daß das jeder merkt, wir sind hier in gewissem Sinne in einer Blase, den meisten Kunden ist das garnicht so bewusst.
      Ich habs irgendwo schonmal geschrieben, ich kenn ein paar beinharte Husky-Fanatiker von früher, richtige KTM-Hasser. Die haben jetzt was blau weisses aus Mattighofen und fühlen sich wieder gut.
      Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !

      twinshocker schrieb:

      Ich kenn ein paar beinharte Husky-Fanatiker von früher, richtige KTM-Hasser. Die haben jetzt was blau weisses aus Mattighofen und fühlen sich wieder gut.

      Wie wahr wie wahr! :thumb:

      Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz.
      Verständlich, dass hier wild rumspekuliert wird, worüber würden wir uns sonst unterhalten, mitten im Winter :P
      Andereseits: Das Spekulieren braucht keiner Ernst nehmen, solange keiner wirklich was WEISS.
      Ob jetzt künftig die Schrauben an der GAsGAs aus Marmorkuchen sind und das Heck aus Pappe und dafür wird sie verramscht.
      Oder ob man wg. der roten Farbe grad mal 400 Öcken nachgelassen bekommt.
      Das Husky-Konzept hat für KTM gefunzt, das heißt aber nicht, dass es ein zweites mal auch funktioniert.
      Obwohl, die Stückzahlen von GG 2019 zu übertreffen dürfte auch mit Null-Aufwand = nur andere Farbe, kein Problem sein.

      Während man als Husky-Fan echt sauer auf BMW sein darf, weil sie ein gesunde Firma erst schlecht gemanaget und dan verschenkt haben,
      sollte man doch als GG-Fan sich freuen, dass jemand die Marke weiterführt und sei es nur um "Echte" GG nur noch als Trial zu bauen.

      Als Händler bleibt einem auch nur abzuwarten. Die Knebelverträge muss man ja nicht unterschreiben. Man kann auch als kleiner Händler
      ohne einen KTM/Husky/GG - Vertrag überleben.
      Wer nichts weiß muss alles glauben
      Motorräder mit teilen einer höheren tolleranz zu verkaufen macht doch überhaupt keinen Sinn.soll ein Rahmen mit Verspannungen verkauft werden der dann reißt ,oder andere Teile die dann klappern u nicht halten?
      Tollera zen werden festgelegt damit dAS ganze funktioniert u auch längere zeit hält....