KTM Freeride-Bremsenthread

      Danke, ich hab in den letzten 37 Jahren schon so einige Mopeds eingefahren :D

      Da hat jeder seine eigene Methode, müssen wir hier nicht diskutieren.

      Ich fahr übrigens die JD Nadel auf der selben Raste wie für die 250 und klappt vorzüglich, ist nicht zu mager.

      HD fang ich mal mit einer 140 an und taste mich ran.

      Das war jetzt etwas :ot: zurück zu den Bremsen.
      friedrich r.
      Jungs... Problem. X/

      Hab ja bei meinem vorderen Bremsenumbau statt den originalen Kunststoffkolben die: http://www.frankmxparts.com/Edelstahl-Kolben-Reparatur-Kit-Bremssattel-vorne-KTM-Freeride-250-350-E-SX-47013019000 Edelstahlkolben eingebaut.
      Lassen sich problemlos in den Bremssattel einführen.

      Problem bei denen ist bei mir, dass die die Bremse nicht ganz freigibt. Als ob eine oder mehrere der Kolben stecken würde.

      Habe mich bei der Bremse nun den ganzen Tag gespielt, aber kein brauchbares Ergebnis erzielt.
      Kolben x - mal ausgebaut, in die Ständerbohrmaschine eingespannt und mit bis zu 5000er Schleifpapier ''Gehohnt'' und poliert.

      Mein Eindruck ist, dass sie um ein paar zehntel größer als die orig. Kolben sind,
      und weil sie auch härter sind, ecken sie leichter an der weichen Alu - Zylinderwand des Bremssattels, was eine komplette Rückstellung der Kolben verhindert.

      Die Dichtungen sind neu. Habe die Kolben auch schon mittels Bügelmessschraube vermessen, ob sie eventuell oval sind. Sind sie nicht.


      Hat jemand dasselbe Problem mit Stahlkolben??
      Hab glaube die gleichen aber woanders her. Meine funktionieren wirklich super. Hast mal geschaut ob an den Rändern wo die Dichtunge sitzen evtl. Grat ist. Evtl. ist ja was anderes kaputt. Hatte meine auch mit neuen Dichtungen eingebaut und mit Bremszylinderpaste eingesetzt (so blaues Zeug von ATE) damit Sie gut flutschen. Hat mir mein Brudner gemacht der ist Kfz Mechaniker.

      Gruß Michael
      Bin auch Kfzler, zumindest gelernt.. :) Wurde alles fachgerecht, ebenfalls mit neuen teilen und Bremszylinderpaste eingebaut, ich denke es liegt an den Zubehörkolben. Werde mir wohl wieder die originalen bestellen müssen. X(

      Jacky schrieb:


      Mein Eindruck ist, dass sie um ein paar zehntel größer als die orig. Kolben sind,
      und weil sie auch härter sind, ecken sie leichter an der weichen Alu - Zylinderwand des Bremssattels, was eine komplette Rückstellung der Kolben verhindert.

      Die Dichtungen sind neu. Habe die Kolben auch schon mittels Bügelmessschraube vermessen, ob sie eventuell oval sind. Sind sie nicht.

      um zehntel sind die sicher nicht grösser, die gehen dann nicht mehr da rein.
      eine vergleichsmessung mit den alten haste nicht gemacht?
      die materialhärte ist da übrigens auch unrelevant.
      Sind original doch sehr sehr schwer reingegangen. Die letzten milimeter erfahrungsgemäß zu schwer. Deshalb auf der Ständerbohrmaschiene von 600er bis 5000er nachbearbeitet. geht immer noch relativ schwer, aber besser. Mit Bügelmessschraubesinds gemessen jetzt etwa 3 Hundertstel weniger als vorher.

      Die alten hab ich leider schon in die tonne gehauen. Habs beim wühlen auch nicht mehr gefunden. X/
      So, hab mir heute noch mal dafür zeit genommen.

      Die Kolben waren definitiv ein wenig zu groß. Testweise ohne Dichtungen probiert, da haben die Kolben an der Zylinderwand etwas geschabt. Sind dann an den Kolben auch minimale Schleifspuren zu sehen gewesen.

      Habe deshalb noch mal alles auseinandergebaut, Bremssattelzylinderdeckel abgeschraubt und das ganze mal kräftig durchgehohnt. etwa 5 hundertstel material von der Zylinderwand abgetragen. Anschließend auch wieder bis zum 5000er papier poliert.

      Zusammengeschraubt und zuerst mit Luftdruck probiert. Flutschen schon einiges besser als vorher.

      Dann auf die Scheibe draufgeschraubt und entlüftet. Fazit: Gibt jetzt sehr gut frei! :thumb:


      Nochmal würde ich mir das ganze wohl nicht mehr antun. Besser eine exc Bremse dranbauen. :)
      Hallo Zusammen,
      Ich möchte gerne das Entlüftungsventil von Stahlbus für die Hinterradbremse meiner 2016er 350er Freeride verbauen.
      Laut Liste benötige ich M8x1,0x16mm, habe aber gelesen, dass diese etwas lang sein soll und die M8x1,0x12mm besser passen soll. Laut Stahlbus ist die jedoch nur bis 2014 vorgesehen?!

      Wer weiß, welche für mich die Bessere wäre?

      Danke im Voraus, Gruß Peter
      Hallo Zusammen,
      seit nun gut 4 Wochen bin ich im Besitz einer Freeride350 Bj. 2013 und (fast) total begeistert!
      Fast nur deswegen weil die Bremsen wirklich eine Katastrophe sind!
      Darum habe ich jetzt schon mehrfach hier den Bremsenthread durchgelesen, jedoch bei der Vielzahl an Informationen am Ende immer wieder vergessen was ich am Anfang gelesen habe …….
      Darum wäre es evtl. gut wenn man die einzelnen Lösungsvorschläge mal etwas zusammengefasst bewerten würde bzw. die Erfahrungen zu den Einzelnen Vorschlägen zusammenfassen könnte.
      Folgende Lösungsansätze habe ich bisher gefunden, ich versuche diese mal nach Aufwand bzw. kosten zu sortieren.

      Neue Sinter-Bremsbeläge verbauen vorne/hinten
      Edelstahl-Kolben verbauen vorne/hinten
      Bremspumpe gegen eine Brembo, Nissin etc. austauschen (hier muss auch die Bremsleitung getauscht werden)
      Bremssattel tauschen
      Bremspumpe und Bremssattel tauschen.

      Mir ist durchaus klar das der Austausch von Bremssattel + Bremspumpe das effektivste ist, jedoch auch mit Abstand das teuerste. Auf der anderen Seite macht es natürlich auch wenig Sinn die Liste von oben nach unten abzuarbeiten bis man ein zufriedenstellendes Ergebnis bekommt.
      Also wäre es wirklich super wenn der ein oder andere seine Meinung oder noch besser seine Erfahrung zu den einzelnen Punkten schreiben könnte.
      ich hab jetzt nicht die Mega- Erfahrung aber von letzte n Enduro- Urlaub kann ich berichten
      ja- die Bremsen sind bei längeren Bergabfahrten bei artgerechtem Enduroeinsatz ( Berge, extremeres Endurowandern, langsame Geschwindigkeit- keine Kühlung) überfordert. Ich habe immer wieder eine Sicherheitspause eingelegt, weil man merkt, das die Bremsleistung nachlässt.
      Für einen Umbau des Bremssattels vorne gibt es nur teure Lösungen (anderer Gabelfuß - Berreiter) oder andere Gabel incl. Bremsanlage.

      Ich habe aktuell vorne auf eine gebrauchte Nissin Handbremspumpe umgebaut mit neuer Leitung von Spiegler incl. neuer Carbonbeläge vo. u. hinten, welche angeblich die Anlage nicht so aufheizen. Praxiseinsatz findet erst ab 14.06. statt, dann kann ich berichten.

      Insgesamt ist die Bremsanlage einer 85 er MX bei einem deutlich schwererem Gesamtpacket ( Fahrer + Bike) m.E. überfordert bzw. nur für gemütliche Endurowanderungen ohne verschärften Einsatz der Bremsen ausreichend.

      Für gewisse Sicherheitsreserven hätte KTM 1Kg zusätzliches Gewicht ruhig eintauschen können.
      Gruß Günther
      Moin , ich habe zwar nicht alle Bericht hier gelesen...………….
      da bei der Freeride-e die Handkräfte zur Brems Betätigung immer viel zu hoch waren habe ich mir eine 255 mm Scheibe mit Adapter Buchsen montiert.
      Den Bremssattel mit neuen Schrauben und Buchsen höher gesetzt.

      Die Bremsscheibe kommt von einer

      Triumph Thruxton 865
      986ME2 08-15 hinten

      Technische Daten:
      Durchmesser (mm): 255 , Innendurchmesser (mm): 105 , Dicke
      (mm): 5 , Lochkreis (mm): 125 , Anzahl Befestigungsbohrungen:
      4 , Bohrungsdurchmesser (mm): 10,5 , Modelltyp: Flame-Design


      Den Rest habe ich selber gedreht.


      Gruß Arno
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