Mobiketours - nie wieder!!

      Steve-o schrieb:

      Die haben ein ganz nettes System:
      Der Vorturner fährt immer vorneweg.
      Der Zweite Mann bleibt an einer Gabelung stehen, bis alle durch sind und fährt dann als letzter hinterher.

      So kenn ich es auch- cornerman system ist ueblich bei fast allen Anbietern hier in OZ, mit sweep- Guide der als letzter faehrt, und den cornerman jeweils losschickt (und ggf die Platten reparieren hilft..)
      Und wenn dann noch Ueberholen erlaubt (oder sogar ermutigt..) ist haben die Schnellen ihren Spass (und viele Pausen...) und die Langsamen koennen durchfahren...
      Und ja, ueberholen ist in den meisten Faellen kein Problem!
      Das kenne ich als das "rollierende System", was wir seit min. 10 Jahren auf fast allen geführten Touren praktizieren.

      Wenn sich alle drauf eingespielt haben (so nach den ersten 30-60 Minuten), klappt das hervorragend. Ich kenne kein besseres.

      Fordert natürlich auch ein Mindestmaß an Disziplin, indem man dann nicht mehr aus der Reihenfolge ausschert und alles durcheinander bringt (ab und an gibts leider solche Idioten auch).
      friedrich r.
      Hallo und guten Abend
      die Beschreibung treffen voll ins Schwarze.
      Bei unserer Tour ( Marokko) war es auch so.
      Gelände war nur durch eigene Initiative zu befahren
      wenn man doch etwas interessantes befahren wollte sollte es extra kosten . ( war wohl versteckt beschrieben)
      Egal
      Nachdem einem Kollegen das Moped in der Wüste abgestorben war, konnte mit dem Guide(Chef) nicht gerechnet werden
      im Gegenteil er hat für ein bereits gezahltes Motorrad den doppelten Preis noch einmal kassiert.
      In meiner Ansicht sehr dubios.
      Hallo zusammen,

      ich möchte meinen Senf auch dazu geben.
      Kennengelernt habe ich Mobiketours im Mai 2010 in Polen. Frank war damals unser Tourguide.
      Wir waren auf einem Bauernhof direkt am See untergebracht. Es gab Doppelzimmer im ersten OG und 2 Badezimmer auf dem Gang, die von allen genutzt wurden.
      Die Räume waren erst kürzlich renoviert worden, so sagte man mir.
      Frühstück und Abendessen wurden in einem Speiseraum eingenommen, wir fanden alle an einem Tisch Platz (7 Fahrer + Guide).
      Das Essen war wirklich lecker, wie auch das Polnische Bier und der Selbstgebrannte. ;-)
      Unsere Mopeds waren nachts in einer abschließbaren Garage untergebracht.
      Die Tour hat mir persönlich gut gefallen und der Gruppe auch.
      Wir hatten schöne Natur und abwechslungsreiche Strecken, die dem Können der Gruppen entsprachen.
      Für die die mehr Spaß wollten, gab es Steilhänge im Wald und eine Kießgrube zum Austoben.
      Ich habe bei beidem zwar mitgemacht, mich aber zurückgehalten.
      Etwas ärgerlich war, dass es recht kalt und nass für den Wonnemonat Mai war, dennoch waren wir gut drauf.
      Frank ist mir als kompetenter Guide in Erinnerung geblieben. Er hatte umfangreiches Wissen rund um die Tour und die Gegend, zur Fahrtechnik und zu vielen anderen Themen.
      Er gab gern Auskunft bei Fragen.
      Mir ist in unserer Gruppe kein Unmut aufgefallen.
      Nach Polen war ich mit ihm auf der Tour in Marokko im April 2013 und 2 x beim Enduro Training in MV 2016 und 17.
      Einmal hatt Anja das Training geleitet.
      In Marokko hatten alle Teilnemer ihr eigenes Moped dabei.
      Wir mussten für keine Strecke extra bezahlen. Bei 2 "Sonderstrecken" durfte nur mit dem eigenen Motorrad (nicht mit dem Leih-Moped) gefahren werden.

      Wenn ein Leih-Moped kaputt geht kann ich nicht nachvollziehen, warum der Kollege für das Ersatz-Moped noch einmal zahlen musste.
      Hat er es grob fahrlässig zerschossen?

      Ich habe mit den Jahren viel Erfahrung auf geführten Touren gesammelt.
      Es ist nicht immer einfach, es allen recht zu machen, denke ich. Gerade, wenn die Gruppe nicht so homogen ist.
      Jeder hat seine ganz speziellen Erwartungen vor so einem tollen Event. Jeder möchte persönliche Zuwendung des Guides und seine Wünsche oder Nöte ernst genommen wissen, man hat ja schließlich viel Geld bezahlt...

      Auch ich habe mal eine Tour organisiert und war sozusagen der Guide. Wir waren zu viert und sind durch Rumänien gekurvt.
      Leider hat das Wetter die Stimmung völlig versaut und es kam richtig Unmut auf.
      Dann gab es noch das Thema Tagesdistanz. Wir hatten uns zuvor auf 450 km/Tag geeinigt (ich hatte die komplette Tour daraufhin durchgeplant). 450 km wurden im Vorfeld von meinen Mitfahrern als wenig bezeichnet, da sie sonst locker 700 am Tag schaffen. Leider waren 450 dann doch zu viel, weil der Schnitt in den Karparten niedriger als auf der Bahn war. Wir haben uns dann am vierten Tag getrennt...
      Was ich damit sagen will ist, der Guide muss es meistens ausbaden, wenn es irgendwo zwickt.


      Gruß
      Loskop
      Wenn ich in Endurowanderurlaub geh, sind die Täglichen Etappen 50 - 120 km
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      " Brüssel versteht nur die Sprache des Geldes , nicht Die der Werte. " Matteo Salvini
      "Enduro" ist ein weit gefächerter Begriff. Und so fällt der 30km in 6h (5er Schnitt) bei einem verregnetem HardEnduro ebenso in den Begriff, wie eine 700km Schotterweg (=Offroad) Tour in 10h mit der 1200er GS ADV