KTM Freeride E

      Hi, machen wir hier mal ein bisschen weiter?

      wie schnell so ein akku gewechselt ist

      Ich würd mal sagen es dauert 1-2 Minuten. Sitzbank hoch, die Schrauben (ich glaub 4 sinds) lösen, Akku raus, neuen rein, Schrauben fest ziehen und weiter gehts.

      PHP-Quellcode

      1. und was der kostet

      da bin ich auch mal gespannt. Das Bike selbst, soll sich ja im Preisbereich der bereits käuflichen Freerides bewegen.

      Übrigens in der aktuellen MotoX hab ich gelesen, daß das Moped in der 2ten Jahreshälfte 2014 zu erwerben sein soll.

      Weiß eigentlich hier jemand, wie das mit den E-Motoren so, ist, von der Haltbarkeit her? Was hat ein E-Motor für nen Wartungsaufwand? Gibt ja schon E-Motorräder (Quantia usw.).

      Hat die E das gleiche Fahrwerk wie die 350er?

      Gruß
      Armin
      Was die Wartung der Elektromotoren angeht: KTM verbaut in der Freeride E buerstenlose Synchronmotoren PMS 126 der Firma Heinzmann (Quelle: http://www.heinzmann.com/de/latest-news-elektrische-und-hybridantriebe/559-electric-motocrosser-freeride-powers-ahead-with-heinzmann-disc-motors)

      Die Unterlagen fuer diesen Motortyp sagen, dass die Lager auf 20000 Bh ausgelegt sind, und der Motor nach dieser Zeit (oder nach 10 Jahren) ueberholt werden muss.
      Ausserdem dass diese Zeit sich je nach Belastung (z.B. hoehere Lagerlasten radial oder axial) deutlich verkuerzen kann. Der Verbauer (also KTM) hat Sorge zu tragen dass die Belastungen im Rahmen bleiben etcetc.
      Hi,
      Die Unterlagen fuer diesen Motortyp sagen, dass die Lager auf 20000 Bh ausgelegt sind, und der Motor nach dieser Zeit (oder nach 10 Jahren) ueberholt werden muss.


      Danke für die Info, das hört sich ja dann schon mal nicht so schlecht an denke ich. 20000 Betriebsstunden, auch wenn sich das nochmal ein Stück richtung Sicherheit verkürzen wird.

      Wenn man das dann in Relation mit der 350er Freeride von was warens, 20 Betriebsstunden sieht, wäre die E doch die bessere Wahl.
      Nachteil ist halt die relativ kurze Laufzeit des Akkus.

      Gruß
      Armin

      braverl schrieb:


      Weiß eigentlich hier jemand, wie das mit den E-Motoren so, ist, von der Haltbarkeit her? Was hat ein E-Motor für nen Wartungsaufwand? Gibt ja schon E-Motorräder (Quantia usw.).


      Ein Elektromotor wie er dort verbaut ist hat üblicherweise keinen Verschleiß der durch Wartung zu kompensieren wäre......man spricht von "wartungsfrei".

      Es wird im PowerPartskatalog wohl kaum eine Rolle Kupferdraht geben mit dem du dann die Wicklungen erneuern kannst....

      Einzig interessant bzgl. "Haltbarkeit" ist der Akku. Die Haltbarkeit hängt zu einem großen Teil davon ab, wie intelligent das integrierte Batteriemanagement ist...bzw. wie intelligent die Ingenieure waren die es entwickelt haben....
      bis auf die beiden rotorlager ist n bürstenloser e-motor in der tat wartungsfrei, es sei denn, die spulen brennen durch, aber dann müsste man den motor eh neu wickeln lassen oder durch nen neuen ersetzen.

      natürlich sichert sich der hersteller gegenüber ktm in jeder hinsicht ab, aber praktisch ist solch ein motor in nem bike aufgrund des schlupfes des rads wahrscheinlich geringer beansprucht als in irgendwelchen maschinellen einsatzbereichen.
      was mich jetzt stark interessieren würde ist einmal der akku an sich. kann man den schnell wechseln und einen vollen einbauen.

      aber was mich grade jetzt noch stärker interessiert ist das fahrverhalten das E-motors beim wegnehmen das gases, 4 takter is klar, starke motorbremse, wie macht das aber so ein ding?

      sicherlich ist jeder schonmal irgendwas mit einem E-motor gefahren, sei es stapler, ne lastenameise oder meinetwegen hat nenn akkuschrauber benutzt,

      die einen geräte rollen langsam aus und andere wiederrum bremsen sehr stark ohne gas, und nenn akkuschraube stoppt ja sofort beim loslassen des knopf´s.

      kann man sowas eigentlich programmieren? wie stark sowas als "motorbremse" bremst oder liegt das in der bauweise der E-motororen? wäre sicherlich ne coole sache wenn man sowas einsellen könnte

      Basner schrieb:

      was mich jetzt stark interessieren würde ist einmal der akku an sich. kann man den schnell wechseln und einen vollen einbauen....


      Beitrag 4 aus diesem Fred:

      braverl schrieb:

      .....Ich würd mal sagen es dauert 1-2 Minuten. Sitzbank hoch, die Schrauben (ich glaub 4 sinds) lösen, Akku raus, neuen rein, Schrauben fest ziehen und weiter gehts....


      Das deckt sich mit den Aussagen Anderer.
      aber was mich grade jetzt noch stärker interessiert ist das fahrverhalten das E-motors beim wegnehmen das gases, 4 takter is klar, starke motorbremse, wie macht das aber so ein ding?


      Ist zwar schon ne weile her, daß ich die freeride e gefahren bin, aber ich musste mich on bezug auf den leerlauf nicht erst umgewöhnen. Also kein abruptes abbremsen.

      4 takter is klar, starke motorbremse,

      Schon mal die smcr gefahren? Da is nix mit starker Motorbremse!

      Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man bei der freeride e beim Springen a bissl am gas bleiben muss, weil sonst der Reifen in der Luft stehenbleibt, und der sollte sich ja mehr oder weniger weiterdrehen. Hab da aber keine Erfahrung, da ich mich nur kleine Hupferl trau.

      Akkuwechsel geht deutlich schneller als tanken bei nem benzinmoped.


      Gestern 23:26twinshocker
      Zitat von braverl
      .........
      Wenn man das dann in Relation mit der 350er Freeride von was warens, 20 Betriebsstunden sieht, wäre die E doch die bessere Wahl.
      ..........
      Wovon redest du ?


      Bei der 350 er soll man alle 20 bstd. nen ölwechsel machen, nach??? Bstd. ventile kontrollieren und nach ??? Kolben wechseln. Natürlich laut Handbuch.

      Wenn jetzt bei der E alle 20000 bstd ne Wartung gällig ist, dann ist das im vergleich zur 350 ein etwas besserer Zyklus.

      Gruß
      Armin

      Basner schrieb:


      aber was mich grade jetzt noch stärker interessiert ist das fahrverhalten das E-motors beim wegnehmen das gases, 4 takter is klar, starke motorbremse, wie macht das aber so ein ding?

      Das Teil fährt sich gemäß meiner Erinnerung eher 2-takt-mässig, geringe Motorbremse. In der Luft muss man das Gas natürlich etwas offen halten und auf die Landegeschwindigkeit abstimmen. Würde sich das Rad in der Luft bei geschlossenen "Gashahn" beliebig weiter drehen, so würdest du ja auch am Boden bei geschlossenen Gashahn nicht zum stehen kommen.

      Basner schrieb:


      sicherlich ist jeder schonmal irgendwas mit einem E-motor gefahren, sei es stapler, ne lastenameise oder meinetwegen hat nenn akkuschrauber benutzt,

      die einen geräte rollen langsam aus und andere wiederrum bremsen sehr stark ohne gas, und nenn akkuschraube stoppt ja sofort beim loslassen des knopf´s.

      kann man sowas eigentlich programmieren? wie stark sowas als "motorbremse" bremst oder liegt das in der bauweise der E-motororen? wäre sicherlich ne coole sache wenn man sowas einsellen könnte


      Wie stark so ein Elektromotor bremst hängt im wesentlichen von der Beschaltung des Motors , bzw. von der Programmierung des Controllers ab, weniger von Art des Motors. Für den KTM-Ingenieur wird es ein leichtes sein die Intensität der Motorbremse zu verändern.

      Das größte Manko an dem Teil ist meiner Meinung nach, dass der Akku nach 20min. leer ist wenn man entsprechend am Kabel zieht.....und das fällt aufgrund der geringen Leistung nicht schwer.....der Vergleich mit einer 125er ist meiner Meinung nach sowieso daneben...bis so ein Elektromotorrad mit einer 125er mit halten kann müssen ein paar kluge Köpfe noch etwas Gehirnschmalz in die Akkus stekcen

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      Das größte Manko an dem Teil ist meiner Meinung nach, dass der Akku nach 20min. leer ist wenn man entsprechend am Kabel zieht.....


      Das stimmt schon, ein Profi saugt das Dingens recht zügig leer. Aber für nen Hobby Glände Gurker wie mich, denk ich reicht der schon einiges länger. Beim Probefahren in Munderfing hat mir ein Akku gereicht, und damit bin ich ca. 2 Std. gefahren, feiger Anfänger im fortgeschrittenen Alter eben.

      und das fällt aufgrund der geringen Leistung nicht schwer

      Da kommts halt wieder darauf an, was, bzw wie man fährt.
      Bei meinem Testtag ist einer mitgefahren, der zuhause ne 350er Freeride hat und der hat gemeint, daß die E vom Abzug/Beschleunigung schon leicht an die 350er rankommt, nur obenrum geht dann die Kraft etwas aus.
      Die E soll ja knapp über 70km/h laufen, bei der 350er liest man immer wieder, daß längere Zeit mit 80 km/h auch nicht spassig ist, also fehlts meiner Meinung nach an Endgeschwindigkeit nicht so weit.

      Es kommt halt immer drauf an, wenn man die Freeride E mit mit ner MotoCross Maschine vergleicht, dann sieht die E alt aus.
      Aber zum Spaß im Geländefahren und n paar Dinge ausprobieren mit wenigst möglich Wartungsaufwand, sollte sie perfekt sein. Wenn denn der Mietpreis des Akkus im Rahmen bleibt.

      Gruß
      Armin

      braverl schrieb:

      Das stimmt schon, ein Profi saugt das Dingens recht zügig leer.

      Ich bin wahrhaftig kein Profi, aber am Monte Karolino auf der Crossstrecke hatte ich das teil in 10min. mehr als die Hälfte leer gefahren

      braverl schrieb:

      Aber für nen Hobby Glände Gurker wie mich, denk ich reicht der schon einiges länger. Beim Probefahren in Munderfing hat mir ein Akku gereicht, und damit bin ich ca. 2 Std. gefahren, feiger Anfänger im fortgeschrittenen Alter eben.

      Naja gut, mit zwei Stunden kann man schon was anfangen.


      braverl schrieb:

      Es kommt halt immer drauf an, wenn man die Freeride E mit mit ner MotoCross Maschine vergleicht, dann sieht die E alt aus.

      Bingo! Das ist auch der Fehler, welcher der Marketingabteilung bei KTM mit der Aussage "hat Leistung wie eine 125er" unterlaufen ist bzw. stellenweise falsche Erwartungen geweckt hat. Kommt halt drauf an ob 125exc oder 125erChina-Roller:biggrin:
      Mit der freeride 350 ist die E durchaus vergleichbar.

      Die Zero mit 54PS und 94Nm ist da zumindest den Daten nach schon ne andere Nummer:yeah: Wobei ich mich bei der Seitenansicht des Motorrads immer frage wieso sie nicht gleich auf dem hinteren Kettenblatt fahren und das Rad stattdessen raus lassen...spart nochmal ein paar kg
      Ich bin wahrhaftig kein Profi, aber am Monte Karolino auf der Crossstrecke hatte ich das teil in 10min. mehr als die Hälfte leer gefahren

      Ich war in Munderfing, die haben eine Crossstrecke und einen kleinen Trial Parkour. So weit ich mitbekommen habe, hatt keiner der Fahrer mehr als einen Akkuwechsel.
      Die Fahrzeit war drei Stunden. Natürlich machte jeder mal ein paar Trink und Verschnaufpausen. Und bei den Fahrern damals, war ein Motocross Wiedereinsteiger dabei, der hatte es schon drauf, und eine Internationale Top Sportlerin ist auch mitgefahren, die glaub ich ist durchgehend gefahren (bei ihr könnte ein 2ter Akkuwechsel drinngewesen sein).

      Frage zu Monte Karolino: Stimmt es, das da in der Verzichtserklärung eine Klausel drinn steht, daß mit bei Schäden am Moped bis, weiß den genannten Betrag nicht mehr, glaub 1500 Euro oder gar mehr dafür aufkommen muß? Haben mir ein paar Jungs aus der Gegend erzählt.

      Gruß
      Armin

      Habe sie gefahren - grossartig!

      Seit 34 Jahren bin ich auf Motorrädern unterwegs. Und da macht der Ton die Musik. Ich meine den satten Klang des Viertakters (am liebsten aus 1 oder 2 Zylindern), oder das sägende Kreischen des Zweitakters. Die Kombination aus Bewegung und Geräusch waren für mich selbstverständlich, logisch und überhaupt unabdingbar – bis gestern.

      Schon länger wollte ich mal ein Elektrobike fahren. Natürlich am liebsten eine waschechte Enduro in entsprechendem Geläuf. Bisher war dies am KTM Stammwerk in Mattighofen möglich. Und nun gibt es die edirtarena west in Rheinbreitbach bei Bad Honnef – also quasi um die Ecke. Rappzapp waren die Tickets gelöst, die Klamotten gepackt und das Auto beladen.

      Bei der edirtarena angekommen, wurden wir von Pascal empfangen. Er ist selbst Crosser und erklärte uns schnell Halle und Bikes. Die ehemalige Tennishalle wurde umgebaut und statt filzigem Grün wartete eine blitzsaubere Crosspiste aus Lehmmaterial auf uns. Natürlich eng, aber mit Tables, Doppelsprüngen, Anliegern und zwei Supercross-Buckelpisten (die zum Glück umfahren werden konnten).

      Und die Bikes? 6 KTM Freeride Modelle stehen zur Verfügung. Sie leisten 30 PS und werden von einem wassergekühlten E-Motor angetrieben. Die Leistung lässt sich in 3 vorwählbaren Stufen abrufen. Irritierend: Kein Schalthebel, kein Fußbremshebel – dafür statt Kupplungshebel eine handbetätigte Hinterradbremse. Ok, ein paar mal habe ich beherzt „gekuppelt“, danach ging es aber echt ab und ich überlege ernsthaft, die Fußbremse an meiner KTM EXC 525 (mit Rekluse) nach oben zu verlegen...

      Und dann kam der Moment der Momente: Strom eingeschaltet, Fahrstufe gewählt, und Startschalter umgelegt. Leicht am Gas gedreht und die Fuhre rollte zügig an. Nach ein paar zaghaften Runden ging es richtig los. Die KTM geht richtig ab. Die Kraftenfaltung ist klasse. Da liegt ein ordentliches Drehmoment an, dass die KTM aus jeder Ecke ohne Mühe heraus beschleunigt. Das die Freeride kein Crosser ist, wird natürlich deutlich. Auch dass die Fahrwerkseinstellung natürlich nicht individuell möglich ist, macht sich bemerkbar. Da knallt dann auch schon mal die Federung hörbar durch. Aber das muss man halt in Kauf nehmen...

      Wir waren mit kurzen Pausen über eine Stunde auf dem Kurs unterwegs. Nass geschwitzt, ausgepumpt und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ein geiler Abend. Nach unserem Turn schnappte sich Pascal ein Bike und zeigt mal eben, was mit solch einem Teil möglich ist. Kurz gesagt: alles!

      Ach ja, die Symbiose mit dem Klang. Was ich vorher so gedacht habe, hat mich nach einer halben Runde nicht mehr interessiert. Ich war so konzentriert und bei der Sache, dass mir nichts (außer Kondition) fehlte. Und ein Auspuffgeräusch schon gar nicht...

      PS: Würde so ein Bike gerne bei einem Endurowettbewerb bewegen. Und wenn ich mir vorstelle, damit eine schnelle Runde im heimischen Wald zu drehen – ohne von Hundehalter und Wanderer mit Blicken ermordet, zumindest aber übelst beschimpft zu werden – ein schöne Vorstellung...