Herman_Munster Mitglied
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Beiträge von Herman_Munster

    Meine Erfahrung: 2T fährt sich einfach anders als 4T.
    Ist 'ne Umstellung von der einen in die andere Richtung.
    Wenn du die 350 4T gewohnt bist und dich darauf wohl gefühlt hast, würde ich an deiner Stelle jetzt nicht wechseln - warum auch?


    Habe beide Richtungen schon durch. Nach 4T und mehreren Jahren 2T (200er, 300er) bin ich wieder bei der 4T gelandet. Die 2T Zeit war auch schön, wobei die 4T im Moment perfekt passt. Diesmal mit kleinem Hubraum (Sherco SEF-R 300) und damit bin ich deutlich konditionsschonender unterwegs als gerade mit der 300er 2T.
    Mit zunehmendem Alter wird mal eben fauler... :whistling:


    Ich für meinen Teil hab' mit der Sherco ein Mopped gefunden, dass sich konditionsschonend fahren läßt, sich aber ziemlich nach 2T anfühlt. Für mich das Optimum...


    ...Ach so, ich habe mir vermutlich durch den Handschützer schon mal den Mittelhandknochen gebrochen...


    Auch wenn es hier eigentlich nicht hingehört:
    Ich hab das Einfädeln in die geschlossenen Handschützer life miterlebt. Mein Vordermann ist über den Lenker abgegangen und hat dabei schön beide Hände durchgesteckt. Gebrochen war es nicht, aber beide Handgelenke waren in wenigen Augenblicken dreimal so groß wie vorher.
    Die Woche Endurourlaub konnte er vergessen.


    Seither sind meine geschlossenen Handschützer so montiert, dass sie sich wegdrehen können.
    Offene kommen bei mir nicht mehr ran, nachdem ich mir damit schon die Finger böse geknautscht habe...

    Bin sie zum Schluss mit 13:46 gefahren. Alles andere war mir zu kurz.
    Krümmer- und Kühlerschützer hatte ich von Hyde. Vorteil: Krümmer und Motor haben über die ganze Zeit nichts abbekommen. Nachteil: Der Hyde schaufelte sich jeden Dreck wie ein Bagger rein...
    Ansonsten hatte ich mir noch ein JD-Kit zugelegt. Nachdem ich mal meine Abstimmungen für bestimmte Strecken gefunden hatte, lief sie damit sehr schön.
    Handlungsbedarf beim Kolben lag ungefähr gleichauf mit der 300er...

    Ne 200er ist ein wirklich geniales Gerät. Kann ich nur empfehlen!
    Hatte 3 Jahre Eine und habe es nachher bereut, sie gegen eine 300er eingetauscht zu haben (wie übrigens alle Ex-200er Fahrer die ich gesprochen habe, nachdem sie auf was Größeres umgestiegen sind...)
    Die 200er (in diesem Fall die EXC 200 von 2009) hatte den selben Rahmen wie die 125er und fühlte sich damit an wie ein MTB. Extrem handlich und dabei aber für alles genug Leistung. Und deutlich mehr Drehmoment als ne HuFu...
    Beim Umstieg fühlte sich die 300er dagegen an wie ein großer, schwerer Klotz. Warmgewoden bin ich mit ihr eigentlich nie. Leistung und Drehmoment waren genial, die Handlichkeit der 200er habe ich aber immer vermisst.
    Und auch die käfteschonende Fahrbarkeit. Die 300er hat mich immer richtig müde gemacht, wenn Kräfte und Konzentration nachgelassen haben.


    Meine aktuelle 300er Sherco (4T) kommt für mich von der Handlichkeit wiede ganz nah an die 200er ran, wobei sie noch mehr Leistung hat und ein viel breitetes nutzbare Drehzahlband. Sehr entspannt zu fahren. Auf ihr bin ich lange schnell - oder anspruchsvoll - unterwegs, ohne müde zu werden.
    Für mich der ideale Kompromiss aus Handlichkeit und Leistung.

    Hab ich bei der Beta auch rausgemacht, da dort der Schmodder über das Heck in den LuFiKasten gesabbert ist und dann nicht mehr ablief. Der Schlitz läßt das Wasser eh nur raus, wenn das Teil nicht schon zugeschlammt ist.
    Bei der Sherco hatte ich bisher noch gar keinen Schmodder im LuFiKasten, dort dürfte auch so ein Teil drin sein. Dass darf dann bleiben...

    Synerjet bei Sherco SEF300 erst ab Modelljahr 2014-
    Bei der SEF250 ab 2015-
    Vorher MagnetMarrelli.
    Bei der Marrelli gibt es noch eine Bypass Schraube an der viele den Leerlauf nachregulieren,
    eigentlich soll da trotzdem nicht dran gedreht…


    Ich glaub' dir.
    Nur ist es in de Bedienungsanleitung genau so beschrieben (Leerlauf mit Schraube einstellen), wobei bei meiner 13er noch die 12er Bedienungsanleitung dabei war.
    Das Einsprizsystem hatte sich allerdings bei dem Modellwechsel noch nicht geändert (MagnetMarrelli), von daher ist das also kein Fehler aufgrund einer zu alten Bedienungsanleitung...


    Nachdem ich nach dem Update auf das neue Mapping Drosselklappengehäuse und Steuergerät zurückbekommen habe, hieß es von Seiten meines Händlers und des Importeurs auch: Einbauen und Leerlauf über die Schraube einstellen.


    So, und nun?
    Was mach ich jetzt...?
    ?(

    Ich glaub ja das ist psycholoisch bedingt, für manche ist laut=schnell


    Genau so ist es!
    Sieht (hört) man ja auch immer bei den 50er Rollerfahrern, vor allem, wenn man (wie ich) an ner Hauptstraße wohnt.
    Da ist mir ein Motorrad mit offener Tüte ja fast lieber, weil es erheblich schneller vorbei und wieder Ruhe einkehrt als bei so einem Spako auf seinem 50er Roller mit "Tuningauspuff"...


    Und wenn sie dann mal groß sind, machen sie es bei den "richtigen" Motorrädern genauso...

    Schade, dass es für unseren Sport keine Lobby gibt. Wird halt einfach nicht genug Geld damit umgesetzt, um interessant zu sein...
    Wobei wir uns auch an die eigene Nase fassen müssen: Wer engagiert sich denn schon noch wirklich im Verein?
    Nach mehreren Jahren als 2. Vorsitzender eines Motorsportvereins bin ich wirklich desillusioniert. Die Arbeit und das Engagement bleibt immer an einem kleinen Kreis hängen, und der Rest erwartet schlicht und ergreifend eine Serviceleistung (für 20€ Mitgliedsbeitrag im Jahr!): Das Gelände immer zugänglich, und alles gepflegt. Also jederzeit kommen, fahren und wieder verschwinden, ohne was zu tun.
    Dem Vorstand werden von denen dann auch noch ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen. Dabei hätte der anderes zu tun, und dazu gehört auch unbedingt, sich in der Lokalpolitik zu engagieren! Gute Kontakte zur Stadt und den anderen Vereinen sind imens wichtig, auch um zu zeigen, dass ein Motorsportverein Teil des gesellschaftlichen Lebens ist und der Gemeinde etwa bringt. Immerhin ist es uns damit vor 2 Jahren gelungen, unser Gelände für die nächsten 30 Jahre zu pachten. Was aber nicht heißt, dass in Zukunft irgendwelche weiteren Auflagen kommen (eine Liegenschaft, die lange nach dem Bau unseres Geländes direkt angrenzend erstellt wurde, macht uns immer wieder Ärger wegen Lärm), die uns am Ende in die Knie zwingen. Wobei hier ein guter Draht zur Stadt und ein rechtzeitiger Dialog helfen kann, das Schlimmste abzuwenden...


    Lärmprobleme haben wir auch beim 2. Verein, in dem ich fahre. Unsere Trainingszeiten sind stark begrenzt, maximal dürfen 10 Fahrer gleichzeitig auf die Strecke. Diese liegt direkt an der ICE-Trasse, auf der anderen Seite des Geländes ist ein Industriegebiet.
    Ärger haben wir immer mit den selben beiden Anwohnern. Der Eine wohnt auf der anderen Seite der Bahn, die anderen auf unserer Seite in 500 m Entfernung (direkt neben der ICE-Trasse). Bei denen haben wir im Sommer Geräuschmessungen vorgenommen. Höchste gemessene Lautstärke von uns waren 56 dBA !!! (entspricht einem normalen Gespräch). Das Bellen des Hundes 300 m weiter war lauter, ebenfalls die Roller, die durchs Industriegebiet gekurvt sind. Dennoch haben sie sich auf uns eingeschossen.
    Ausgelöst haben das zum Einen Idioten aus unserem Verein, die sich nicht an die Trainingszeiten gehalten haben, zum Anderen Leute, die illegal mit Quads und Enduros dort rumgekurvt sind.
    Rationale Argumente halfen da gar nicht weiter. Wir haben schließlich klein beigegeben und fahren jetzt unsere schönsten Hänge nicht mehr, da diese auf einem Plateau enden und das Geräusch von dort aus am weitersten trägt. Und sie haben eine Notfallnummer, wenn wieder jemand außerhalb des Trainings Lärm macht...
    Und nun warten wir auf dem Bau der Umgehungsstraße, die direkt neben dem Gelände entstehen soll. Die Nörgler sitzen dann zwischen ICE-Trasse und Umgehungsstraße. Und es würde ich nicht wundern, wenn die uns dann immer noch hören...


    Kurz zusammengefasst: Wenn sich jemand auf eine Geräuschquelle eingeschossen hat, dann helfen keine rationalen Argumente mehr. Und dann ist es auch egal, ob 2T oder 4T. Wenn die 4T weg sind kommen als nächstes die 2T ins Visier, gerade wenn die meist sehr wenigen (!!!) Beschwerdeführer schon einmal Erfolg hatten.
    Das Einzige, was - vielleicht - helfen kann, ist ein guter Draht zur Stadt, rechtzeitige Gespräche und ein Engegement das Vereins, mit dem er im Gemeindeleben eine aktive Rolle einnimmt, von der alle etwas haben. Bei uns (s.o.) sind das die Themen Jungendverkehrserziehung (Fahrradschule) und Jugendsport. Damit deutlich wird, dass dem Gemeindeleben etwas fehlt, wenn dieser Verein hops geht...
    Und ich denke, dass es an diesem Engagement gerade bei unserem Sport mangelt - leider...


    PS: Dass laute Vollpfosten direkt nach Hause geschickt werden, versteht sich von selbst!

    Gerade für Anfänger halte ich eine Automatikkupplung nicht für Sinnvoll, da man gerade am Anfang darauf achten muss sich alles richtig an zu eignen, auch wenn der Anfang dann evtl. etwas schwerer ist, dafür kann man es dann aber auch.
    Mit "ungeeigneten" Hilfsmitteln lernt man die richtige Technik nie oder nur sehr schwer und eignet sich gleichzeitig noch andere Fehler an.


    Die Rekluse hindert einen ja nicht daran, ne saubere Technik zu lernen - wenn man das will!
    Ich kenne genug, die auch ohne Rekluse keine saubere Technik fahren... :evil:


    Und ne Rekluse richtig einzusetzen, erfordert auch eine saubere Technik. Nur eben eine andere als mit manueller Kupplung. Dann schießt man auch kein Mopped mehr weg oder rollt am Hang zurück...


    Aber wie Michael schon sagte: Die Meinungen gehen auseinander. So ne Rekluse hat halt Vor- UND Nachteile...


    Ich persönlich will jedenfalls keine mehr...

    Ich hatte zuletzt die Core EXP im meiner 200er. ...und habe sie dann wieder ausgebaut.
    Man mag sie oder nicht. Wenn du dich daran gewöhnt hast alles mit dem rechten Handgelenk zu steuern kann sie echt Laune machen.
    Gerade in schwierigen Situationen ist die Rekluse eine Entlastung. Du kannst dich auf andere Dinge konzentrieren, ohne dass sich dein Hirn im Hintergrund um Kupplung und Gas kümmern muss.
    Und die Fußbremse am linken Lenkerende finde ich eh fein.


    Mein Gefühl war aber, dass die Rekluse ab einem gewissen Fahrkönnen einen eher bremst als weiterbringt. Je präziser du mit der Kupplung arbeiten kannst, um so weniger bringt die Rekluse. Bis eben hin zum Gegenteil.
    Von der Kupplung bei der Core EXP war ich total enttäuscht. Der Druckpunkt ist praktisch nicht zu spüren und Hebelkraft und Druckpunkt wandern mit steigender Drehzahl.


    Um es kurz zu machen: Gerade beim 2t, der wenig zum ausploppen neigt, ist der Vorteil durch die Rekluse begrenzt. Ich werde mir keine mehr einbauen.


    Als Anfänger hatte ich die Z-Start 2 Monate in meiner Husaberg. Gerade am Anfang hat sie mir serh geholfen, weil sie mir Sicherheit gegeben hat und ich Dinge probiert habe, die ich mich sonst nicht getraut hätte.
    Nachdem ich sie wegen technischen Problemen an der Berg erst mal ausgebaut hatte, habe ich sie allerdings auch nicht mehr vermisst. Von daher war sie nur 2 Monate drin und kam später auch nicht mehr rein...