crawlers Mitglied
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Beiträge von crawlers

    Hallo,


    die Beta Alp hat im Vergleich zur DR 350 nur zwei Vorteile: sie ist niedriger und ist nicht ganz so alt wie die DR. Ansonsten ist - gerade im Gelände - die DR 350 die bessere Wahl. Ich bin beide schon gefahren und die DR kann man mit relative wenig Aufwand auch erstaunlich sporttauglich machen. Manchmal findet man auch Exemplare, die gepflegt und nur auf der Straße gefahrn wurden - mit den 30 PS muss man sich halt zufrieden geben oder in eine Hubraum-Vergrößerung investieren.


    Die TT 600 hat mich viele Jahre treu begleitet - hatte zwei Stück davon. Von Urlaub bis Wocheende und Wettbewerbe fahren macht die alles mit. Insgesamt hab ich mit beiden gut 60-70 TKM abgespult, dabei je nach Einsatz alle 3000 - 6000km eine Wartung durchgeführt, aber auch zwei mal den Motor öffnen müssen - was aber ok ist, weil die beiden auch wirklich viel im Gelände waren. Kickstart war nach kurzer Gewöhnungsphase kein Problem, warm oder kalt, abgesoffen oder kopfüber gingen beide immer auch wieder an - aber man musste auch bisl wissen wie. Leistung hatte die halt gut von unten, wie ein Traktor - oben wurde es dann etwas träge, hat mir aber immer auch auf der Straße gereicht.


    Seit längerem fahre ich allerdings ne DRZ (und für den Sport ne WR 400) und würde die auch nicht mehr gegen die TT tauschen. Die DRZ hat genauso Leistung (außer bei ganz tiefen Drehzahlen), ist zumindest nicht schwerer als die alte TT, hat das viel bessere Fahrwerk, fährt sich viel präzieser und hat nen E-Starter. Die TT war nur etwas bequemer zum Sitzen und auf langen Touren entspannter zu fahren. Wartungsmäßig musste an der DRZ noch nie was gröberes gemacht werden. Solange die Batterie regelmäßig geladen wird, läuft sie einfach.


    Im direkten Vergleich hab ich bei der WR (trotz weniger km) schon zwei mal den Kettensatz getauscht, Bremsbeläge sowieso, Ölwechsel alle 1000km, Motor war einmal offen, sämtliche Fahrwerks-Lager und Bowdenzüge getauscht, etc... Obwohl ich beide Moppeds ähnlich fahre - die DRZ mehr Straßenkilometer, aber auch viel Offroad - verschleißt so ziemlich alles an der WR doppelt so schnell. Dabei gilt die WR als zuverlässig und würde ich auch so unterschreiben, aber mir ist klar, dass Leichtgewicht und Schwerpunkt auf Wettbewerbe auch konstruktiv mehr Verschleiß und Aufwand in der Wartung bedeutet.
    Deshalb ist natürlich auch ne YZ deutlich weniger auf Haltbarkeit ausgelegt, als ein Zweitakter, der für viele Straßen-Kilometer konstruiert wurde (Beispiel Yamaha DT).


    Bei einer Kaufentscheidung spielt natürlich immer der Bauch eine Rolle. Ich würde mir zum Beispiel nie eine .... kaufen, auch wenn die noch so toll wäre. Aber wenn du weißt wie wichtig dir Zuverlässigket ist solltes dich zumindest auf die Modelle beschränken, die das auch mitbringen - da gehören die Cross-Modelle und reinrassige Sportgeräte einfach nicht dazu.
    Mal nach ner KTM LC4 geschaut? Oder ne Husqvarna 610/410 Dual, auch die BMW X-Challege ist für beides ganz ordentlich zu gebrauchen. Vielleicht gefallen dir die auch gut.


    Und es gibt übrigens auch gute Stollenreifen, die ein paar Straßen-km mitmachen und trotzdem auch Offroad Grip bieten, aber natürlich ist da auch der Verschleiß höher als bei reinen Straßen-Reifen. Manchmal auch bisl von der Leistung des Motors abhängig und von der Fahrweise. Aber das kennst du ja sicher von deinen Straßen-Rennern.


    Gruß Crawlers

    Hallo,
    Will mal kurz zur WR schreiben: Zulassungsfähig sind alle, die ersten ab 1998 hatten sogar fast 40PS eingetragen, im Lauf der Zeit würden es immer weniger. Sind aber alles Sportmodelle bis auf die 250 R.
    Bedeutet: Zielsetzung ist der Offroadwettbewerb, Leichtbau und Leistung. Haltbarkeit und wenig Verschleiß eher Nebensache. Was nicht heisst das sie nicht halten, aber benötigen mehr Pflege und Wartung.
    Meine Erfahrung zur parallel gefahrenene DRZ: an der Suzuki (S-Version) hält alles mindestens doppelt so lange. Gleiches gilt sicher für alle anderen Sportenduros, egal welcher Hersteller.
    Bei deinem Nutzungsprofil solltest du dich nach einer gemäßigten Dual-Enduro um sehen, oder einfach ans Schrauben gewöhnen. Wobei es bei den Dual sicher geländetauglichere als die selige DR 650 von 1990 gibt. Schon der Nachfolger "SE" war um Welten besser. Wobei das Gewicht in jedem (Offroad-)Bereich eine Rolle spielt. Da lieber etwas weniger Leistung und Hubraum - dafür aber auch weniger Gewicht und ein gutes Fahrwerk - ist ebenfalls wichtig.


    Gruß Crawlers

    Hallo Leute,


    ich würde mich von ein paar Kinder-Sachen trennen. Haben meine Beiden von 5 bis 6/7 Jahren getragen, aber jetzt sind sie definitiv raus gewachsen.
    Dazu gehören: Cross-Stiefel Größe 30 (Zac -Italien) , Helm in Größe 52 (Madhead, rot), Kinderbrille und Handschuhe (Fox) in YXS.


    Sind in ordentlichem Zustand, aber Kratzer und Gebrauchsspuren sind vorhanden - zum Ausprobieren und starten gerade richtig.


    Wenn Interesse besteht kann ich auch Bilder einstellen.
    Hatte mir so 60 € für das ganze Set vorgestellt, einzeln gehen sie natürlich auch weg.


    Grüße Crawlers

    Hallo Gogo,


    sowas hab ich mir schon gedacht - aber danke für die Info.
    Was richtig offizielles ist eh kaum noch möglich, aber manchmal reicht es schon irgendwo geduldet fahren zu können.
    Im Naturschutzgebiet dauert die Duldung natürlich dann eher weniger lang, vielleicht eine halbe Sekunde...


    Grüße Crawlers

    Tja, ... scheinbar doch. Viele seltene Tiere und schützenswerte Bunker.
    Aber die Straße durfte ja auch gebaut werden - ist natürlich wichtiger als eine Offroad-Strecke.


    Vielleicht müssen wir doch mal eine gemeinsame "Erkundungsfahrt" starten...
    Dazu könnte man einen neuen Beitrag unter "Treffpunkt" aufmachen und fragen wer sonst noch Interesse hätte. Gab einen Beitrag "Endurofahrer ausm Westen von München" aber gemeinsame Ausfahrten waren eher selten, wohl ne Zeitfrage, wie bei mir auch.


    Gruß Crawlers

    Hallo Sepp,


    warst du mitm Mopped draußen?
    Hab mal ein Bild gefunden auf dem man das beschriebene Gebiet schön erkennen kann - als "Natura 2000" Naturschutz-Gebiet eingezeichnet und ausgewiesen (schwarz schraffiert).




    Denke, dass solche Karten schon aussagekräftig sind, auch wenn keine Schilder aufgestellt wurden.
    Kann auch daran liegen, dass es bis vor kurzem komplett eingezäunt war, zumindest bis an der Umgehungsstraße gebaut wurde
    Also an der Stelle wäre ich mit Fahren vorsichtig. Ich sehe mehr Chancen in dem Bereich südlich der Umgehungsstraße....
    Aber wer weiß was die Gemeinde Maisach sagt - Versuch macht kluch.


    Gruß Crawlers

    Hallo Leute!
    Hab mich mal bisl schlauer gemacht:
    Vorsicht, das Areal ist als Naturschutzgebiet - "Natura 2000" ausgewiesen. Offenbar gibt es dort seltene Vogelarten. Speziell der nördliche Bereich mit den Sheltern bis zum Fussballplatz. Also besser nicht dort fahren!
    Was bleibt ist der südliche Teil. Muss mir das demnächst mal ansehen....
    Hat denn hier jemand vielleicht Kontakte zum Fliegerhorst? Wegen des Areals im Bereich der Hasenheide, der sowieso schon aussieht wie eine Cross-strecke?


    Gruß Crawlers

    Hallo Leute!
    Will das Thema mal weiterführen, weil ich heute bei dem tollen Frühlingswetter bisl unterwegs war:
    Wer weiss denn wem das Gelände am Fliegerhorst Richtung Maisach jetzt gehört?
    Am Fliegerhorst Haseheide gibt es schon einen Teil der als Geländestrecke angelegt wurde und offenbar von der Bundeswehr für Übungen genutzt wurde - ist das noch in Betrieb?


    Im nördlichen Teil stehen noch die Shelter und bis zum Fussballplatz Maisach ist riiiiesig Platz - wem gehört das und wie soll es genutzt werden?
    Glaub nicht dass man da einfach fahren darf.... aber Platz wäre schon und würde bei der Lage kaum jemand stören. Nur von der Strasse aus ist man permanent sichtbar.


    Gruß Crawlers

    Ja, ziemliche Härte...
    Ich hatte mal einen Bericht über Travis Pastrana gesehen, da hat er gesagt er hätte sich schon über 30 Knochen gebrochen - und sicher gibt es noch Fahrer mit mehr Brüchen. Aber wenn man das auf sein Alter hoch rechnet dann kommt man auf mehr als einen Bruch pro Jahr - ich denke da hätte ich schon aufgehört. Das wäre es mir dann doch nicht wert - zumindest würde ich dann meinen Fahrstil und Zielsetzung überdenken.


    Grüße Crawlers

    Toby Price hat ein Kahn-Bein-Bruch. Schon im Training passiert und noch nicht wieder ausgeheilt. So was dauert sehr lange, hatte ich auch schon zweimal: jeweils 12 Wochen im Gips bis zur Schulter rauf...
    Aber finde es auch sehr spannend. Bei den Autos ist es fast schon entschieden, aber bei den Motorrädern liegen nicht nur drei Marken auf den ersten vier Plätzen, sondern auch die Fahrer nur 10 minten auseinander. Danach klafft eine Lücke.
    Kann mich auch an Zeiten von Depres/Coma erinnern, da lagen die beiden über ne Stunde vor dem restlichen Feld. Da sieht man, dass die Spitze bis zum Schluss ein anderes Tempo fährt. (Die Zeitstrafe für Sunderland mal nicht berücksichtigt.)


    Gruß Crawlers

    So sehe ich das auch...
    16 Minuten Abstand sind nach der Anzahl von Tagen nicht viel und 20 Minuten Vorsprung sind schnell zeronnen. Der große Sprung kommt erst zwischen Platz 7 und 8 - da sind dann plötzlich über 20 Minuten Unterschied. Und letztes Jahr ist der uneinholbare Erstplatzierte auch am vorletzten Tag komplett ausgeschieden - leider... Vielleicht klappt es dieses Jahr.
    Viel größer sind die Abstände bei den Autos (da liegt der 7. schon 2 Stunden 45 Minuten zurück!), aber da ist auch noch viel drin. Interessanterweise auf den Plätzen 2, 3 und 5 ehemalige Sieger aus der Motorradwertung. Finde es wieder sehr spannend, dieses Jahr.


    Gruß Crawlers

    Na, das Problem ist weniger Paulaner..., die sind ja nicht Eigentümer des Geländes.
    Denke aus dem Gelände wird nix mehr, weil das schon zu nah an allem (Gewerbe, Ausgleichs- und Wohnfläche) dran ist - vor zwanzig Jahren war da nur Brachland und ne zweispurige Autobahn ringsrum. Aber in den Artikeln war ja die Rede davon, ein anderes Gelände zur Verfügung zu stellen. In der tatsächlichen Nähe zu München fehlt das, die nächsten Strecken sind alle weit draußen, bzw. im Umland.


    Aber wichtig ist: dran bleiben! Bei anderen Strecken hat auch geholfen, wenn eine größere Organisation dahinter gestanden hat - beispielsweise der ADAC (wurde dann als Verkehrsübungsplatz beantragt...) oder die Industrie: BMW... ! Hat da jemand hier Verbindungen?


    Güße Crawlers

    Wieso ärgerlich? Hört sich doch gar nicht mal schlecht an.
    Heisst du must erstmal ein Grundstück finden, dass der Stadt gehört und fragen ob da was geht. Oder du weisst ein Grundstück in Privatbesitz - z.B. Autobahn-Meisterei, Bahn, etc. - die das erlauben. Dann die Kollegen von der Lokalbaukommission fragen was dafür vorgeplant ist - beispielsweise nicht im Plan als Wohnfläche oder Ausgleichsfläche verzeichnet. Und dann geht es weiter...


    Sicher könnte auch helfen, wenn ganz viele von uns anfragen, damit sieht man, dass Bedarf da ist. Wenn lediglich eine Anfrage da ist, werden die nix in die Wege leiten.
    Beispiel: mitten in Giesing wurde kürzlich eine Pump-Track gebaut - aber sicherlich nicht weil ein einziger Mountainbiker eine Anfrage gestartet hatte...


    Also dran bleiben und hoffen :D


    Grüße Crawlers

    Im Normalfall hätte ich auch einen riesen Aufstand gemacht, wenn jemand mein favorisiertes Gelände im Internet publik macht... aber wie gesagt: es ist wohl Geschichte... :(
    Wenn sich was Neues ergeben sollte wären natürlich alle dankbar wenn man eine PN bekommt.


    Was mich bissl wundert dass im Zeitalter von Internet, Facebook und Flashmobs es trotzdem schwierig ist genug Crosser und Endurofahrer zusammen zu bringen um sich gemeinsam für ne, zumindest halboffizielle, Strecke stark zu machen. Sowas müsste doch möglich sein, vor allem wenn offenbar genug Fahrer aus München und dem Umland vorhanden sind (oder kamen die alle aus Österreich?).
    ADAC und der größte deutscher Zweiradhersteller könnte auch was dafür tun. Aber wie oben erwähnt kämpft ja sogar der AMC Penzberg schon seit Jahren um eine neue Strecke - also wohl doch nicht so einfach.


    Gruß Crawlers

    Germerswang hört sich gut an... ist ganz in der Nähe.
    Offiziell geht sowas sowieso ganz schwer, da braucht man viele Jahre Genehmigungsverfahren und viele Leute im Rücken.
    Und das Problem ist, wenn jemand das Fahren offizell erlaubt ist er auch haftbar wenn etwas passiert oder sich jemand beschwert - also erlaubt es niemand.
    Aber wenn man einen Grundstücksbesitzer kennt der wenigstens das Fahren duldet oder nichts dagegen hat - ist das schon sehr gut. Noch besser wäre wenn der Besitzer sogar duldet das Gelände selbst zu gestalten, da muss er ja selber gar nicht aktiv werden.
    Hatten wir auch schon - etwas weiter draussen - da konnten wir uns einen feinen 1,5km langen Enduro-Kurs anlegen. Aber ist leider auch Geschichte, weil die Grube spatter anderweitig genutzt wurde.
    Also wenn da jemand einen Besitzer kennt... her damit! Aber vielleicht nicht öffentlich, dann ist das schnell überlaufen und wieder dicht.


    Gruß Crawlers

    Hallo Leute,


    wirklich schade, aber absehbar...
    Bin dort seit über zwanzig Jahren unterwegs. Das letzte mal im Oktober, war wohl echt das letzte mal. Zaun und Schilder gabs früher schon, auch dass die Polizei mal gekommen ist. Aber ich glaub diesmal ist es endgültig, weil auch die Anwohner, die Firma Paulaner und auch der Besitzer sensibler geworden sind. Hat sicher auch daran gelegen, dass zu viel umgebaut und gestaltet wurde, das ist halt alles andere als unauffällig.
    Aber im Vergleich zu früher war das Gelände eh nur ein Schatten seine selbst und überhaupt verwunderlich, dass so etwas in Stadtnähe überhaupt so lange möglich war.
    In einem Zeitungsbericht vom Sommer stand aber auch, dass überlegt wird ob man nicht eine Alternative aufmacht, Bedarf wäre da, aber es liegen noch überhaupt keine Anträge vor - sagt das Referat:
    https://www.hallo-muenchen.de/…ross-biotop-10062651.html


    Das wäre doch mal was: Antrag stellen auf eine Enduro-Strecke in München!
    Ich glaub am Flughafen Fürstenfeldbruck wäre auch noch Fläche vorhanden...


    Gruß Crawlers

    Hallo Chris,


    offizielles Statement von KTM zur Lebensdauer der EXC war damals: Die Modelle sind etwa für einen Lifezyklus von 10 Jahren und/oder 10tkm ausgelegt.
    Natürlich gab und gibt es Ausreisser nach oben oder unten, je nach Einsatz und Pflege.
    Die EXC gehört unter den Sportenduros schon zu der zuverlässigeren Sorte, aber bei knapp 20tkm sollte schon einiges erneuert worden sein um weiter Spass zu machen... oder der Preis so niedrig sein, dass man nix falsch machen kann.


    Gruß Crawlers