crawlers Mitglied
  • Mitglied seit 17. September 2006
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von crawlers

    Ist auch immer abhängig vom Können des Quadfahrers...
    Der Guide in Ungarn ist uns trotz Körperbehinderung und Yamaha 350 4T Quad (30PS) meistens ziemlich locker davon gefahren.
    Gut, der kannte die Strecke in und auswendig und ist das jeden Tag gefahren, aber es war für uns trotzdem eine Überraschung.

    Hallo Ogel,


    die 540 war damals das Bike für die große Wettbewerbsklasse. Kannte zwei Fahrer die damit gut zurecht kamen, aber die wussten schon was sie da taten (Wettbewerbsfahrer mit Treppchen-Abonnement) - für alle anderen und besonders Anfänger ist die eher suboptimal. Als Anfänger lernt man damit höchstens schnell geradeaus-ballern, aber ansonsten ist die offen zu kräftig und zu ruppig. Abspecken geht auch nicht viel, weil die ja schon deutlich leichter war als die "normalen" LC4 Enduros. An der 540er ist eh nur das dran, was für eine Zulassung unbedingt nötig ist, da kann man auch nicht mehr viel weg lassen - selbst Ausgleichswelle hat sie keine mehr... Die Zulassung mit 27PS ist aus heutiger Sicht ein absoluter Traum, aber mehr Leistung in den Papiern war ab Werk nicht möglich - offen hat sie deutlich über 50PS.
    Einzige Vorteile: die Konstruktion ist ziemlich ausgereift, robust, wartungsarm und haltbar im Vergleich zu nachfolgenden Generationen. Die LC4 SXC 540/400 wurden nur zwei Jahre angeboten, dann kamen die EXCs und von den LC4s wollte niemand mehr was wissen - der Unterschied ist einfach zu gewaltig. Was nicht heisst, dass die 540er Schrott war, aber der Fahrer sollte einfach wissen worauf er sich einlässt.
    Mein Tipp: als Beginner lieber was leichtes mit Zulassung und so um die 35-45PS.
    Wenn es unbedingt LC4 SXC sein muss, dann würde ich eher die Augen nach einer 400er offen halten.


    Gruß Crawlers

    Hallo Dennis,


    die Suzuki DR 650 SE hat wohl den ausgereiftesten luftgekühlten Einzylinder überhaupt. War einer der letzten, danach kamen, wegen den schärferen Geräusch-Vorschriften nur noch Motoren mit Wasserkühlung. Also Motorseitig ist die letzte DR 650 top, das Fahrwerk ist etwas weich - was aber relativ billig zu ändern ist - der Rest ist robust, Leistung recht ordentlich, das Gesamtgewicht nicht zu hoch: ca. 165kg. Also für gemischte Touren, Arbeit und leichtes Gelände sehr zu empfehlen.
    Ein Freund von mir hat die DR mit anderem Federbein, härteren Gabelfedern und modifiziertem Vergaser auch bei Wettbewerben erfolgreich eingesetzt und ist damit auch per Achse in den Urlaub, bis sich bei ca. 70tkm das Getriebe verabschiedet hat. Davor hatte er ne XR 650L, kam aber mit der Suzuki besser zu recht. Der Nachfolger wurde dann eine KTM LC4.
    Ich selber war lieber auf verschiedenen TT 600 unterwegs. Die waren durch den Kickstarter noch etwas leichter. Je nach Typ 140-155kg. Der Motor robust und anspruchslos, leider auch etwas träge, aber im Drehzahlkeller ausreichend Drehmoment und in knackigen Passagen sehr exakt zu dosieren (war in langen trial-artigen Auffahrten der DR deutlich überlegen). Wer den Kickstarter fürchtet kann ab 160kg auch eine mit E-Start kaufen. Die TTs kamen zwar leistungsmäßig nicht so richtig an die DR ran, für mich hat es aber immer gereicht und mir war das geringere Gewicht wichtiger. Bin damit auch von Wettbewerb, Arbeit und Urlaub alles gefahren.


    Warum wir nie ne Kawa hatten weiß ich nicht... zu schwer? Zu kompliziert?


    Ach ja, die älter DR 650 bin ich auch mal gefahren, aber da kam irgendwie gar kein Gelände-Feeling auf, viel zu weich, zu behäbig und gefühlt deutlich mehr Speck auf den Rippen, als die SE.


    Gruß Crawlers

    Ist aber nicht von dir gefilmt, oder?
    Hab mir den Canyon auch mal angesehen, ist aber zum Fahren eher suboptimal, die Hänge ziemlich steil und verzeihen keine Fehler. Und lediglich auf den Zufahrten rumrollen ist auch nicht so prickelnd.
    Leider sind mittlerweile die Kiesgruben, in denen man mal ne Stunde ungestört fahren und rumprobieren kann sehr rar.


    Gruß Crawlers

    Glaub das hängt bisl davon ab wie die Strecke aussieht, bzw. ob ein Überholen überhaupt möglich ist.
    Natürlich ist Fahren im Zick-zack gefährlich, dann lieber irgendwo mittig oder seitlich einfach sein Spur fahren.

    Wenn es aber sehr eng ist, und kaum Platz zum Überholen, fahre ich lieber deutlich erkennbar ausm Weg, bevor jemand das Unmögliche versucht und wir beide zu Boden gehen....
    Wobei in den engeren Stellen ja meist auch das Tempo recht gering ist, dir also niemand gleich an den Helm springt.
    Aber ist immer beeindruckend, wo die schnellen Fahrer noch ne Spur sehen, die ich nie im Leben probiert hätte.


    Gruß Crawlers

    Ein "ich-fahren-jeden-Tag-weil-es-mir-jeden-Tag-Spass-macht"-Endurist hat dazu mal gesagt:
    das Ding heißt Lenker und nicht Halter - also damit nur lenken, nicht festhalten!
    Der ist auch dann den Steilhang mit einem Arm auf dem Rücken problemlos hoch gefahren. Das krieg ich bis heute nicht hin.. deshalb tun mir - nach ner Zeit - auch immer die Hände und Arme weh, aber zumindest erst nach etwa einer Stunde...


    Gruß Crawlers

    Ich habe gemeint, wenn DU den Vorbesitzer kennst - der Händler kann dir alles mögliche erzählen.


    Was "durch" bedeutet merkst du, wenn sich dein Kumpel eine Neue geholt hat, du ne Testfahrt machst und danach auf deine "für dich perfekte, seit Jahren gewohnte" Maschine steigst: das fühlt sich total schwammig an, alles weich und lapprig...

    Mangelnder Sachverstand und grenz-wertige Lebenseinstellung ist immer schlecht, für die Pflege von allen Dingen.
    Aber nach zwei Jahren Cross-Country-Meisterschaft, Breslau-Rallye, ein paar IGE-Läufen und entsprechendem Training ist auch das neueste Modell größtenteils durch. Deshalb holen sich die Fahrer "die etwas erreichen wollen" auch spätestens nach zwei Jahren was Neues.
    Wobei auch bei der Dakar manche mit dem früheren Werksmaterial starten - aber da kann man dann davon ausgehen, dass echt alles so gut wie neu gemacht wurde.


    Gruß Crawlers

    Beste Absicherung ist immer den Vorbesitzer und seine Pflegegewohnheiten zu kennen... dann weißt du ob sie restlos fertig ist oder mit der Zahnbürste geputzt wurde.
    Aber nach ein bis zwei Jahren ist die Chance das Mopped schon runter zu reiten relativ gering - außer der Vorbesitzer war tatsächlich fleißig am Wettbewerbe fahren. Aber das kann man ja googeln... ob der Name z.B. in diversen Rallye-Startlisten auftaucht...


    Gruß Crawlers

    Schönes Mopped,


    komme langsam in die Jahre und träume auch manchmal von einer wendigen 250er.
    Was wiegt die Kleine tatsächlich? Hatte mir nämlich mal die 250L angesehen und die war nicht nur sau-schwer (um die 140kg) sondern ist auch noch jämmerlich angesprungen. Hab sie deshalb nicht gekauft.


    Ein Freund hatte dann die 400er - Anspringen kalt war immer ein Problem und der Motor war in seinen Händen doch nicht so haltbar wie sein Ruf versprochen hätte. Aktuell werden die 400 viel zu teuer gehandelt.


    Aber ne XR250R... hab ich früher belächelt, bis ich einige schnelle Leute damit gesehen hab.


    Grüße Crawlers

    Hallo!
    Muss nun mal auch meinen Senf dazu geben... wenn ich schon das Start-Zitat für das Thema liefere:
    Grundsätzlich scheint auch das Konstruktionsziel Einfluss zu haben.
    Bsp.: ich will ein Motorrad konstruieren das mindestens 50 000 km hält, dann werde ich alle Teile entsprechend dimensionieren, Motorlager, Pleuel, Wandstärken etc..
    Will ich ich Motorrad haben das einfach nur leicht ist und viel Leistung hat, werde ich entsprechend "leicht und dünn" konstruieren, damit auch auf Haltbarkeit verzichten.


    Der Verschleiß wird auch vom Boden und Umgebung beeinflusst.
    Bei ner Straßenmaschine sind lediglich leichte Bodenunebenheiten und maximal Regen oder Staub zu erwarten. Bei einer Geländemaschine reicht das Spektrum von Steinen, Kies, Staub, Schlamm, tiefes Wasser, bis Schnee und Sand. Hab es schon geschafft nach 30 km nassem Sand nagelneue Bremsbeläge vollständig zu vernichten... Der Sand dringt zwar nicht in den Motor, solange der Luftfilter seine Arbeit verrichtet, aber dauernde Erschütterungen, Unebenheiten, Schlupf, Sprünge, Umfaller, Durchschläge und so weiter, belasten die gesamte Maschine, auch den Antriebsstrang, Öl-Haushalt und auch damit den Motor.
    Dazu kommt, dass in den gängigen Sportmotoren sowieso schon wenig Öl und Wasser drin sind, also bleiben da nur wenig Reserven, wenn mal was rausgeblasen wird - bei richtig heißem Motor oder bei einem Umfaller. Dabei sind hohe Drehzahlen - unterhalb des roten Bereichs - für den Motor nicht besonders gefährlich - solange alle Teile richtig geschmiert werden. Aber gerade das ist Offroad nicht immer 100% möglich.


    Als ich in den Neunzigern mit dem Endurofahren angefangen habe hatte ne "Serienenduro" wie TT600 oder DR 350 ein Wartungsintervall (also Ölwechsel, Luftfilter, Ventile checken, etc. ) von 6000km im Straßenbetrieb. Bei Geländebetrieb haben wir die Intervalle auf 3000km verkürzt, was normalerweise gereicht hat. Die Motoren hatten so ungefähr 2,5 Liter Öl an Bord. Selbst eine sportliche KTM Supercompetion kam 3000km mit ihrem Öl aus. Wettbewerbsfahrer haben natürlich deutlich früher gewechselt. Dann kam 1998 die Yamaha WR mit brutal kurzen Intervallen von nur 1000km - Haltbarkeit des Hochleistungs-Motors mit nur 1,7 Liter Öl war trotzdem eine riesiges Fragezeichen - laut damaligen Fachzeitschriften. Heute wissen wir, dass dieser Motor zu den haltbarsten Sportlern überhaupt gehört. Danach wurde dann von den europäischen Herstellern die Wartung nach Stunden forciert, z.B. Ölwechsel nach 15 Stunden - wieviel ist das? Je nach Fahrweise und Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 500km, oder auch 1000km, oder weniger...


    Meine Erfahrung: wenn ich gemischt unterwegs bin, eine Geländetour von 5 Stunden fahre, mit Feldwegen, Kiesgruben, bisl Verbindungsstraßen, eine Piste und ein paar Sprüngen und Baumstamm-Querungen, muss ich nicht nach dreimal (15h) einen Ölwechsel machen. Da wird die Kette geschmiert, nach dem Öl geschaut, Filter kontrolliert und sonst nix. Aber wenn ich auf einem Zwei-Stunden-Rennen war, mit Steilauffahrten, Stürzen, Moppedflugeinlagen, Schlammlöcher, vielleicht noch im Schnee oder viel Staub und so weiter, ist natürlich viel mehr Zuwendung notwendig.


    Fakt ist, dass die leichten Sport-Motoren (aber auch der Rest der Maschine, wie Bremsen, Federelemente, Rahmen etc. ) bei hartem Offroadgebrauch mehr Zuwendung braucht als ein Langlauf-Motor in einer gleichmäßig gefahrenen Straßenmaschine. Je nach Umständen kann innerhalb von wenigen Kilometern, wichtige Kühl-und Schmierstoffe an ihre Grenzen (und darüber) gebracht werden - was wieder zu erhöhtem Verschleiß aller Teile führt. Dabei ist nicht immer abzusehen welche Umstände zu welchem Ergebnis oder Schaden führen - weshalb die Hersteller lieber auf Nummer sicher gehen und zumindest durch die häufigen Intervalle signalisieren: du hast einen Sportmotor - rechne mit dem Schlimmsten!
    Alternative ist halt eine schwere, haltbare Straßenenduro, die im Gelände dann weniger Spass macht, nicht ganz so viel ermöglicht, aber trotzdem auch mehr verschleißt als bei reinem Straßenbetrieb. Da muss dann jeder selbst wissen mit wie viel Kompromiss er leben kann.


    Gruß Crawlers

    Na ich denke Hauptproblem ist wohl das geringe Budget und gemischte Profil: Crosstrecke + Enduro.
    Bei Enduro + Straße wäre DR350 ideal, auch ein paar anderecDualenduros zu schmalem Preis.
    Bei mehr Kohle natürlich auch ne 400er Beta Husqvarna etc. Problem bei denen ist, dass die ganz billigen meist total runtergerockt sind und Sportgeräte wieder mehr Wartungsaufwand benötigen.
    Je neuer, leichter und kräftiger (auf gleichen Hubraum bezogen) desto mehr würde ich mich an den vorgegebenen Wartungsintervalle orientieren.
    Dabei macht es weniger aus, ob der Motor mal Vollgas gefahren wird, oder richtig hoch gedreht wird - wenn die Betriebstemperatur passt kann der Sportmotor das ab - dann will er auch mal getreten werden.
    Probleme gibt wenn er nicht warm gefahren wurde oder eben zu heiss wird - passiert zum Beispiel bei Autobahn/Landstraßenfahrten mit relativ hoher Drehzahl und Dauer-Vollgas. Dann kommt der Öl und Kühlkreislauf schnell an seine Grenzen, weil er durch geringe Füllmengen dafür nicht ausgelegt ist. Und deshalb dauernd mit niedriger Drehzahl zu fahren ist auch nicht besonders gesund.


    Wartungsarme Endurocrosser für unter 2000 sind halt schon selten...

    Hallo,
    die von dir verlinkte ist schon der Nachfolger. Die ist sportlich wie die anderen, sehr kräftig, wartungsintensiv, etc. Alledings wohl besser beim Crossen.
    Ich meinte die ältere mit den RFS Motor, mit nur einer Nockenwelle. Der Motor war schon in der 520er und 400er sehr haltbar - manche haben nur Ölwechsel gemacht, Ventile kontrolliert und sonst nix. Dann wurde mit dem gleichen Motor und Rahmen noch eine 250er gemacht - also sehr haltbar. Aber auch schwerer und träger als andere 250er mit konsequenter Verkleinerung aller Teile. Deshalb war die zwar wenig Konkurrenzfähig, aber haltbar und für Normalfahrer sehr schonend.
    DRZ 400 und XR400 werden mit Mondpreisen gehandelt, viel zu teuer. Und die billigen Sportmodelle sind meist richtig fertig. TT600 und XR600 gehen erst ab 140kg los, je nach Modell deutlich drüber. Sind für Mischbetrieb Gelände/Straße top, fürs Crossen deplatziert.


    Viele Grüße Crawlers

    In einem Offroadforum ne Straßenmaschine als Vergleich heranzuziehen ist fast schon ein Sakrileg...


    Aber der Verschleiß ist von vielen Faktoren abhängig:
    Fahrstil, Boden- und Wetterbedingungen, Pflege Gewohnheiten und natürlich auch von der Konstruktion der Maschine.
    Klar das ein Motorrad, das als oberste Prämisse Leistung und Leichtbau für Bestplatzierungen im Wettbewerb hat, nicht gleichzeitig zuverlässigst und langlebig sein kann. Und das betrifft nicht nur den Motor sondern auch alle anderen Teile.
    Früher - sagen wir mal in den Neunziger - waren da zumindest die Enduros nicht so kompromisslos, dafür aber auch deutlich schwerer und behäbiger.
    Die WR ist da so eine Mischung aus der Zeit: 1998 Vorreiter in Sachen Motor und Handling, aber noch halbwegs wartungsarm. Trotzdem braucht beispielsweise meine DRZ deutlich weniger Zuwendung als meine WR 400.
    Kurz darauf kamen dann die EXCs von KTM in den Handel, die ähnlich gestrickt waren, wobei vom Konzept noch sportlicher, allerdings nun mit beliebten E-Starter und dem haltbaren ersten Motor.
    Die waren auch auf der Cross-Strecke halbwegs zu gebrauchen - natürlich nie so gut wie reine Crosser. Die meisten EXCs sind natürlich nach 20 Jahren Geländeeinsatz restlos fertig. Es gab aber auch eine recht unbeliebte 250er Viertakt, die damals im Vergleich zu anderen 250er für ernsthafte Sportler viel zu schwach war, deshalb schlecht verkauft wurde. Motor baut auf den größeren Modellen auf und ist deshalb sehr robust. Manchmal wird die gebraucht angeboten, leider aber eher so um die 3000... wäre aber eine Überlegung wert.


    Gruß Crawlers

    Ach, du bist der, der sich das Dirtbike ausleihen wollt... jetzt wird mir einiges klar...
    Was meint denn dein Kumpel was er sich jetzt kaufen würde?
    Die WRs gehen manchmal schon erstaunlich günstig weg, aber einige sind echt fertig.
    Hab auch eine von 1998 - aber top gepflegt - mit der kommt sogar meine zarte Frau zurecht, nur lernen wirste damit nicht so schnell.
    Wenn du einen Viertakter willst würde ich eher nach den früheren japanischen sportlich angehauchten Modellen schauen, die sind manchmal nicht ganz so runter geritten wie KTM, Husqvarna, etc.
    Also mal ne KLX, oder DR oder TT, XR... Und dann eher auf die kleineren Hubräume schauen, also 250/350/400, weil die nicht so viel Gewicht mitbringen - da sollten was so zwischen 120 und 140kg möglich sein. Soviel wenn es eine Viertakt-Enduro sein sollte.
    Bei Cross oder Zweitakter, wie gesagt, mal nach Gasgas schauen.


    Gruß Crawlers

    Bei deinem niedrigen Budget, würde ich mir mal zuerst Gedanken machen, was ich genau mit dem Bike anstellen will:
    - Habe ich in der Nähe eine Cross-Strecke zum Crossen und eine Transportmöglichkeit um da hin zu kommen?
    - Wenn nicht, ist eine Enduro mit Zulassung notwendig - alles andere ist schlichtweg illegal und bringt auf Dauer nur Stress, auch im Ausland.


    Dann ist die Frage, will ich Cross/Enduro wirklich von Beginn an ordentlich lernen oder einfach nur spassig irgendwie rum donnern - hat übrigens beides seinen Reiz, aber benötigt gerade am Anfang meistens unterschiedliche Bikes.


    Auf alle Fälle würde ich mich mal in Richtung Gasgas Zweitakter schlau machen. Die werden oft günstiger gehandelt als KTM und Co., sind relativ zuverlässig und die Motoren eher sanft und gutmütig. Natürlich immer die Vorgeschichte und Pflegegewohnheiten des Vorbesitzers beachten.
    Bei Viertaktern solltest dir wirklich erst klar sein, in welche Richtung es eigentlich gehen soll.


    Gruß Crawlers

    Das Zitat von Joachim Sauer ist genau das was ich meine: es wäre schon möglich mehr Leistung im Schein einzutragen - nicht ganz offen, aber die Abgaswerte würden das zu lassen. Problem bleibt die Lautstärke... aber da kann man ja auch was machen, kostet nur wieder Leistung, verschlechtert die Optik und macht das Mopped wieder bisl schwerer.
    Aber ich denke solang der Kunde das auch so kauft, wird der Hersteller nix ändern.
    Die Kunden verlangen einfach tolle Optik, viele Leistung, ordentlichen Sound und das ganze bei minimalstem Gewicht. Ob das dann bei 95% der Käufer überhaupt keine Rolle spielt, weil das Fahrkönnen nur einen Bruchteil des Motorrad-Potentials entspricht ist egal - Hauptsache das Image passt.
    Wer fragt da noch nach legaler Straßenzulassung? Oder vernünftigem Leistungseintrag? Mit sowas kann man ja nicht sonderlich punkten...


    Gruß Crawlers

    Hallo Carsten,


    mein Bruder hatte damals mit 16 eine TW 125. Die war im Gelände erstaunlich gutmütig.
    Sprünge gingen natürlich nicht und im groben Kies und Schlamm wurde sie schnell rutschig und ist mit den dicken Reifen aufgeschwommen, die Plastikteile und Anbauten haben im Groben schnell gelitten.
    Aber alles andere ging erstaunlich gut. Die niedrige Sitzhöhe verleitet schnell zum Übermut. Feldwege, Auf und Abfahrten und vieles mehr waren kein Problem, natürlich nur solange Tempo zweitrangig war. Der Motor ist robust und gutmütig. An den 200er-Satz hat er auch gedacht, aber sich dann doch mit 18 was anderes geholt.
    Ich selber würde mir die TW nicht kaufen, aber ich war überrascht was damit möglich war.


    Grüße Crawlers