crawlers Mitglied
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Beiträge von crawlers

    Hallo zusammen,


    mir wurde eine relativ günstige und vor allem in der Nähe befindliche Scorpa TY 125 angeboten.

    Soll nur teilweise für mich sein, eigentlich für den Junior, der jetzt 13 ist - sein bisheriges Mopped zu klein geworden ist - und ne "große" 125 für ihn noch nicht passt - haben wir probiert, darauf verschwindet er förmlich.

    Kann jemand was über typische Schwachstellen sagen? Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

    Sie hat TÜV und Zulassung, der Zustand ist eher so lala, aber die Verschleißteile und Motor sind ordentlich. Optik leider was zum Basteln, aber da der Junior erstmal damit im Gelände tätig sein wird, auch nicht schlimm. Trialstrecke ist 2km entfernt.

    Wieviel rennt die denn mit Original-Übersetzung... nicht weil ich damit auf die Autobahn will, aber wenn im Schein zumindest über 60km/h steht ist man halt flexibler...

    Würde mich über ein paar Antworten freuen!


    Viele Grüße

    Crawlers

    Hallo,

    bin grad am Überlegen ob ich mir die TY zulege, bin gestern eine gefahren und fand sie eigentlich gut. Leistung ist nebensächlich, für mich interessant das niedrige Gewicht und die Straßenzulassung um die 1,3km zum Trialgelände zurück zu legen.

    Gibt es dich noch und wie sind deine Erfahrungen?


    Gruß Crawlers

    Muss mal mein Senf dazugeben...

    Hatte auch eine 2 Takt (Gasgas 200) und parellel ne WR 400 und auch die Suzuki DRZ 400 S.

    Mit der DRZ geht von Tour bis Wettbewerb alles. Kann auch bestätigen, dass die WR unverwüstlich ist und nur einmal ein Ventil verstellt war, alle 1000km frisches Öl rein und gut. Fahrten zur Arbeit und kurzes Stück moderate Autobahn gehen auch (ist aber der Blinker hinterm Auspuff abgebrannt). Die DRZ hab ich auch mal gelegentlich auf Anschlag über die Autobahn geprügelt (läuft klaglos über 150 Tacho). Aber mit der Gasgas hätt ich das nie probiert - auch wenn ich damit die Anfahrt zum Gelände durch die Stadt/Überland machen musste, aber die Dinger sind dafür einfach nicht geeignet/gemacht, fühlt sich einfach nicht gesund an... Und es lag niemals an den Reifen, bin auch mit Stollenreifen (Mitas) nach Kroatien runter und wieder zurück. Dabei waren auch zwei Yahmaha DT 125, die haben das auch gut überstanden, trotz 2Takt, aber sind auch genau dafür gemacht und entsprechend dimensioniert - sone 300 KTM eben nicht.

    Gruß Crawlers

    Einer meiner Freunde ist mit seiner DR 350 bei allen möglichen Rennen gestartet und meist unter die ersten zehn gekommen. Einmal durfte ich auch den Andreas Fetzer erleben, wie er mit einer Serien-DR 350 in der Viertaktklasse bis 450ccm gestartet ist - war beeindruckend wie er bei der 2 Tages-Veranstaltung trotz der Übermacht an 450ger den zweiten Platz gemacht hat.

    Die DR 350 ist eine der am meisten unterschätzten Enduros...

    Hallo Macfly,

    finde dein Projekt sehr spannend. Ich war immer erstaunt was mit der Dual Suzuki im Gelände doch alles gegangen ist. Hat selber keine, aber im Freundeskreis (und bei meinem Bruder) waren 4 x DR 350 unterwegs. Weil wir auch immer durchgetauscht haben weiß ich aber wie sie sich fährt. Die hatten mit Kick und E-starter, Fahrwerkumbau, Hubraumvergrößrung, etc. fast alles abgedeckt. Unser Traum war immer die US-Variante mit E-Starter zu basteln.

    Freu mich auf deinen Bericht.

    Gruß Crawlers

    Soweit ich weiß, hat die 250er aber einen kleineren Vergaser - FCR37 oder so.

    Ich hab seit dem Bruch eine verstärkte Platte drin. Bei den neueren Baujahren wurde die auch geändert, glaub ich..

    Ein gewisser Verschleiß ist bei allen Vergasern früher oder später zu beobachten, bei Rissen oder Ausbrüchen in der Platte wird´s langsam brenzlich, lieber vorher tauschen.

    Aber die Problematik besteht grundsätzlich bei allen Flachschiebern - kenne Mikuni die auch gebrochen sind, da ist die Platte aber aus Kunststoff und verursacht normalerweise wenig/keine Schäden (außer denen, die durch plötzliches Vollgas entstehen). Je stabiler die Platte, desto höher der Schaden wenn sie dann doch bricht...

    Hilft nur regelmäßig kontrollieren und tauschen wenn verschlissen. Oder auf Rundschieber-Vergaser umrüsten... 8o

    Gruß Crawlers

    Hallo zusammen,

    ich hab immer noch meine WR, ebenfalls von 1998. Muss aber sagen, dass die Beschleunigerpumpe noch nie Probleme gemacht hat - weder Sommer noch Winter, weder Schlamm noch Sand. Allerdings ist mir mal die Schieberplatte gebrochen, danach war auch ein Einlassventil undicht. Hat was von den Bruchstücken der Platte abbekommen. Hab die Ventile einschleifen lassen und die Steuerkette gleich neu gemacht. Dann hat wieder alles gepasst - ist jetzt gut 10 Jahre her. Insgesamt ist meine WR sehr robust und zuverlässig, außer der Sache mit der Platte nie Probleme gemacht. In meinen Augen ist der Vergaser schon sehr gut, halt nicht so simpel, wie z.B. Mikuni, dafür lässt er sich sehr präzise einstellen und bringt ordentlich Leistung. Nur wenn mal was ordentlich verstellt oder verschlissen ist gibts Probleme.

    Problem von manchen alten WRs ist wahrscheinlich, dass da zu viel verschlimmbessert und geschraubt wird, ohne, dass derjenige sich wirklich auskennt. Wenn du dann so eine verbastelte Gurke kaufst, hast du erstmal viel Arbeit. Hab auch öfter erlebt, dass Leute über das Startverhalten per Kickstarter geschimpft haben, aber entweder der Motor falsch eingestellt war oder einfach das Prozedere nicht verstanden haben. Wenn man weiß wie, startet die WR immer zuverlässig - E-Starter ist natürlich bequemer, dafür geht mir leerer Batterie dann garnix mehr.


    Gruß Crawlers

    Puh, bin mir nicht sicher ob das die gängige Vorgehensweise ist...

    Hast du denn die Ventile nach der Überholung nicht geprüft?

    Wer hat denn die Arbeit ausgeführt, Werkstatt oder Spezl?

    Irgendwie hab ich die Vermutung, dass du zwar recht ambitioniert, aber nicht sehr logisch an die Sache ran gehst.

    Aber wenn die Ventile wirklich undicht sind solltest du das natürlich in Ordnung bringen. Normalerweise prüft man das bei abgenommenen Kopf, indem man Benzin oben reinschütten und schaut ob sich am Ventilsitz innen Feuchtigkeit bildet.

    Auserdem frag ich mich: Wenn du aber schon so gute Werkstattausrüstung hast, warum ist da niemand der dir hilft?

    Gruß Crawlers

    Hallo 5mud,

    bekommt sie Sprit? Viel, wenig, Zündkerze nass? Startvorgang mit Kickstarter richtig durchgeführt? Ist sie zwischendurch mal gelaufen oder hast du in deiner Verzweiflung einfach teure Teile erneuert?

    Gruß Crawlers

    Hallo zusammen,

    finde es interessant, dass bei den Ellenbogenschützern immer wieder gesagt wird "ich fahre ohne, behindern blos".

    Ich persönlich fahre immer mit Ellenbogen-Schützern, weil ich mir einen schon mal komplett durchschlagen habe - war eine Loch, so groß, dass man den Finder durchstecken konnte.

    Ansonsten ist auch eine Protektoren-Weste möglich, da ist fast alles dran. Hab trotzdem keine, sondern fahre mit Einzelteilen, einem relativ kleinen Brust-Panzer und Nierengurt mit Protektoren für den Rücken. Selbst mit Jacke (wenn es kalt ist) geht das gut. Rücken (- ganze Länge!), Brust, Knie, Ellenbogen sollten gut geschützt sein.

    Stiefel sollten alle Gelenke und Knochen schützen und dürfen ruhig ungewohnt fest sein. Kann sein, dass sich damit am Anfang das Schalten unmöglich anfühlt, aber weiche Stiefel schützen deine Füße nicht wenn die Karre drauf liegt, frag mal woher ich das weiß...

    Handschuhe sind vor allem griffig, luftig, nicht zu groß und ohne Falten. Protektoren an den Fingern können sein, aber wenn die zu starr sind stören dich mich am meisten.

    Zu einem Nackenschutz konnte ich mich noch nicht durchringen, aber meine Sohnemann darf nie ohne fahren.

    Das ganze muss nicht sonderlich teuer sein - bin immer schockiert, was viele dafür so ausgeben. Auch daran denken, dass der Verschleiß recht hoch ist. Stiefel, Handschuhe, selbst Protektoren halten nicht ewig. Manchmal kann man auch gebrauchte Schnäppchen machen, einige Leute geben das Fahren recht schnell wieder auf und hinterlassen dann 300€ Stiefel, die nur zweimal getragen wurden.

    Übrigens hatte ich die meisten fiesen und schmerzhaften Stürze als Anfänger - also gerade am Anfang nie ohne Protektoren.

    Helm ist ja vorhanden, oder?


    Gruß Crawlers

    Also allein zur Schule fahre ich jeden tag insgesamt 30km, zur arbeit danach dann ca 30hin 30 zurück, bei mir gibts aber auch unbefestigte straßen zu genannten orten die ich sehr gern fahren möchte. Und dann kommen dazu noch ausfahrten an wochenenden mit meinen Freunden und Eltern. Monatlich kann ich 400€ fürs Motorrad ausgeben. Und das mit der Ölflasche mache ich schon bei meiner Simson S51.

    Bei dem Anforderungsprofil - täglich 30km zur Arbeit - fallen die Sport-Geräte von KTM (EXC), Husqvarna, Beta, etc. schon mal raus.

    Nicht weil es nicht möglich ist, sondern, weil sie dafür nicht gemacht sind und der Wartungsaufwand dann ins unermessliche steigt. Auch die meisten Zweitakter werden dir das auf Dauer nicht mitmachen, mal abgesehen, von den 125ern die in den 90gern für sowas gemacht wurden, wie DT oder KMX.


    Deshalb würde ich nach den üblichen Verdächtigen schauen: Dual-Enduros für Straße und Gelände. Modernere Modelle gibt´s da fast gar nicht mehr, KTM 690 - noch zu teuer; Suzuki DRZ 400 - außer die Kickstarterversion, die zur Sport-Fraktion gehört, auch schwer für 3000 zu bekommen. Wäre aber mein Favorit, hab meine seit 2005 und weiß was ich an ihr schätze. Vielleicht noch die Honda CRF 250/300, da weiß ich aber nix drüber und vermutlich auch außerhalb des Budget.


    Dann bleiben z.B. KTM LC4, am besten so ab 2000 und mit E-Start, die älteren machen keine so rechte Freude. Generell gilt: wenn es nicht so auf Gewicht ankommt, nimm was über 600ccm, die wiegen dann immer so 150-160kg oder mehr. Wenn du ernsthaft Gelände vor hast, zählt jedes fehlende Kilogramm und du solltest dich lieber auf was mit 250-350ccm beschränken.


    Gute Erfahrungen hab ich mit Yamaha TT600, ab Bj 1995 gemacht, und DR 650 SE ab Bj 1996 (Fahrwerk sollte man anpassen), außerdem die DR 350. Alles unverwüstliche Enduros, die auch im normalen Gelände Spaß machen können. Aber bei den alten Eisenhaufen ist natürlich immer die Vorgeschichte und der Pflegezustand sehr wichtig.


    Gruß Crawlers

    Hallo, sag doch mal bitte was genau du damit anstellen willst und was du dir vorstellst... sonst geht das in die völlig falsche Richtung. Hier sind Jahrzehnte voll Erfahrung geballt und warten nur darauf los gelassen zu werden. Aber wenn keiner weiß was du eigentlich hauptsächlich fahren willst, dann wird dir bald ne CR 500 empfohlen.

    Und bedenke: hier ist ein Offroad-Forum, deshalb ist dir Richtung schon grob vorgegeben.

    Gruß Crawlers

    Hallo,

    ich kann das Anliegen schon gut verstehen, weil es mir ganz ähnlich ging und mit die schönsten Fahrten, waren die zusammen mit dem Sohnemann, jeder auf seinem Mopped.

    Wir haben angefangen mit der Honda QR50, mit fast 6 Jahren - also keine KTM, trotzdem Zweitakter und außer Vergaser-Reinigung ist nie was gewesen. Weil wir selten richtig auf der MX-Strecke (da konnte immer nur einer von uns fahren) waren, eher auf dem Gelände eines befreundeten Bauern, war die nächste Maschine eine Yamaha TT 90 - Viertakter, auch nie was defekt, nur Verschleiß und Reinigung, bzw. Sturzteile. Mit höherem Lenker und hoher Sitzbank ging es so bis 12 Jahre.

    Will damit sagen, es gibt auch noch was zwischen Pitbike und reinrassiger Cross - den Kleinen auf ein 30PS-Geschoss zu setzen war mir nicht ganz geheuer. Die meisten japanischen Marken bieten auch was gemäßigtes für Kinder an: CRF 125, TT 110, KLX 140... Bei denen ist die Wartung auch nicht so aufwändig und meist werden die auch nicht am Limit bewegt.

    Gerade bei den gemeinsamen Fahrten wurde mir bewusst, dass ich mit meiner DRZ oder auch WR - obwohl nur 400ccm - schon ziemlich über-motorisiert war. Alleine bin ich mit beiden sehr zufrieden, aber wenn der Sohnemann dabei ist brauch ich weder die Leistung noch das Sportfahrwerk - bis jetzt...

    Schau doch mal z.B. nach einer KLX 250 - alte Variante mit Kicker. Die gibt´s schon teilweise unter 2000€, hat für einen Anfänger genug Leistung, wenig Gewicht und ein ordentliches Enduro-Fahrwerk. Federelemente kann man anpassen oder tauschen, falls es doch auf die MX-Strecke geht - gilt genauso die gute alte DR 350, sind gute Enduros für normales Gelände und viele km auf der Straße. Beide haben außerdem den Vorteil, dass sie normalerweise nicht so sehr im Gelände runtergeritten wurden wie die Sportgeräte von KTM, Husqvarna, Beta etc. (kann übrigens auch für TT oder XR gelten...)

    Wenn du dann weißt wo sich das hin entwickelt und ob der Sohnemann überhaupt auch weiter machen will, kannst du immer noch aufrüsten oder dir was spezielleres holen.

    Gruß Crawlers

    Hallo,

    ob die Gunshot das ideale Gefährt für einen 7-jährigen Anfänger ist, will ich einfach mal so stehen lassen.

    Kannst du denn mit deinem Sohn zusammen auf der Strecke fahren? Normalerweise wird das getrennt: nur Kinder, oder nur Erwachsene. Alle zusammen ist eigentlich zu gefährlich. außer du tuckerst nur so auf der Kinderstrecke rum, dann kannst du das fast mit jeder Enduro machen.


    Was die Straßenzulassung angeht sind die meisten sportlichen Enduros (wie die von dir genannten) nur mit sehr wenig kw/ps zugelassen, deshalb nicht richtig legal. Außerdem ist es schwer was gepflegtes für ~2000€ zu bekommen.

    Wenn du nicht richtig auf der Crosstrecke fahren möchtest, könntest du tatsächlich Richtung Dual-Enduro schauen, heißt Yamaha TT, Suzuki DR, Kawasaki KLX, etc. Dabei lieber kleiner Hubraum und wenig Leistung und dafür wenig Gewicht - also 250-350ccm.

    Wenn es aber richtig auf die Cross-Strecke geht, kommst du nicht an einer Cross vorbei, oder zumindest eine gut abgestimmte Sport-Enduro, die dann aber teurer ist und vom Wartungsaufwand deutlich anspruchsvoller ist.

    Aus welcher Ecke kommst du denn? Welche Strecke ist da?


    Viele Grüße

    Crawlers

    Hallo,

    erstmal wünsch ich deinem Vater gute Besserung - so etwas ist immer bedauerlich.

    Ob es legal ist Fotos von Fremden ins Netz zu stellen, um diese zu identifizieren, lasse ich einfach mal im Raum stehen - bin ja kein Jurist.

    Zur Maschine: sollte eine Honda CR 250 Bj ca. 2004 mit Polisport Plastic-Kit sein - vielleicht hilft das ja.

    Wie man auf die Idee kommt im Großraum München mit einer Cross ohne Zulassung durch den Wald zu fahren ist mir schleierhaft. Aber das Outfit des Fahrers passt dazu: Jeans, Turnschuhe, keine Protektoren, wenigsten einen Helm auf. So würden die meisten hier nicht mal zum Tanken fahren, also ich zumindest nicht.

    Frage ist halt was du mit dem Schuldigen vor hast, wenn du ihn erwischt. Macht eher den Eindruck, als dass es da eh nix zu holen gibt, und wer keinen Führerschein hat kann ihn auch nichts verlieren.

    Aber abschreckendes Beispiel wie schnell rücksichtsloses Fahren eskalieren kann und wie wichtig eine zugelassen und versicherte Maschine ist...

    Wie gesagt - wünsch euch alles Gute!


    Gruß Crawlers

    Früher hatte ich auch zwei TTs: erste war eine TT600 36A - von mir gefahren ca. 40Tkm, 99% Offroad, und eine TT600 S (Belgarda) von mir gefahren gemischte 25Tkm, auch Urlaub per Achse.

    Mit der WR und DRZ bin ich dann nicht mehr so viel unterweg, auch keine Urlaubstouren, hauotsächlich offroad, deshalb hat die WR jetzt ca. 8Tkm runter und die DRZ 17Tkm.


    Schwachstellen würde ich sagen grundsätzlich bei beiden keine - kleine Macken vielleicht:

    Die WR braucht manchmal neue Lager, getauscht wurden Schwingenlager, Umlenkhebel, Radlager. Ist aber bei Geländebetrieb normal. Vor ungefähr 10 Jahren ist mir die Schieber-Platte vom Vergaser gebrochen, zwar kein großer Schaden entstanden, aber weil zum Begutachten der Kopf runter muss hab ich auch gleich die Steuerkette gewechselt. Ansonsten nix außergewöhnliches. Springt zuverlässig an, Motorcharakteristik ist im Straßenbetrieb nicht immer ideal. Offroad macht der Motor allerdings sehr viel Spaß und hat für meine Verhältnisse immer genug Leistung.


    Bei der DRZ waren bisher keine Defekte, Verschleißteile halten auffällig lange. Größtes technisches Problem ist vielleicht die Batterie, die sich (vermutlich durch die Tacho-Einheit mit Uhr) nach etwa 4 - 6 Wochen Standzeit vollständig entleert. Wenn man sie penibel pflegt und immer wieder nach lädt hält sie 4-5 Jahre, ansonsten max. 1 Jahr. (Spiele immer wieder mit dem Gedanken einen Kickstarter nachzurüsten...)

    Für längere Fahrten könnte die Sitzbank bequemer sein, im Gelände ist sie aber sportlich schlank für gutes Handling. Meine hat bereits das voll-einstellbare Fahrwerk und lässt sich gut anpassen, ist allerdings insgesamt eher weich. Wer sportlich schnell unterwegs ist, sollte andere Federn einbauen. Onroad wünsch ich mir vielleicht manchmal einen Ticken mehr Leistung (manchmal auch einen 6. Gang), offroad könnte der Motor etwas bissiger sein, z.B beim Anheben der Front vor Hindernissen (erst spürbar wenn Hindernisse größer als die Bodenfreiheit), allerdings wäre dann auch meine Kondition schneller aufgebraucht. Nochmal 10kg weniger wären toll, aber insgesamt "mein" Motorrad, für alles geeignet, was mir unter die Räder kommt und ich mir vernünftigerweise zutrau.


    Gruß Crawlers

    Vielleicht hilft hier der direkte Vergleich zwischen DRZ und WR.

    Ich hab seit 2004 die WR 400 (Bj 1998, nur Kickstart) und seit 2005 eine DRZ 400 S (also die "schwere" Straßenversion). Die WR hat legale 27kw, verändert ist sonst fast nix. Die DRZ ist leicht abgespeckt auf 140kg, aber nicht wesentlich verändert, eingetragen mit 29kw. Im Gunde kann die DRZ auch (fast) alles was die WR kann. Die WR hat den spontaneren und kräftigeren Motor (offen 45PS), vibriert nur wenig und das Fahrwerk ist für Enduro ziemlich perfekt - viel Traktion und narrensicheres Handling - sollte sie dich mal abwerfen, hast du mindesten zwei Fehler gleichzeitig gemacht.

    Die DRZ ist in allem etwas behäbiger, Motor dreht nicht ganz so schnell und kräftig, dafür aber sehr unauffällig und schonend - für ein 3-Stunden-Rennen eine gute Wahl. Dafür ist das Fahrwerk noch etwas weicher, aber wunderbar für enge Strecken und lange Auffahrten mit losem Boden. Die DRZ ist perfekt für gemischten Betrieb - Straße und Touren gehen genauso wie anspruchsvolles Gelände, im Wald und Wiese ist sie unauffällig, schont den Fahrer und Umwelt.

    Die WR nehme ich gerne wenn hauptsächlich Gelände angesagt ist - Rundkurs oder in die Kiesgrube, mit tiefem Schotter oder Schlamm. Fahrten in die Arbeit oder nur Straße gehen natürlich auch, aber - im Vergleich zur DRZ - irgendwann nervig.

    Interessanterweise halten sämtlich Verschleißteil bei der DRZ etwa doppelt so lange.

    Als reine Alltagsmaschine würde ich die WR nicht bewerten, aber fast 20 Jahre Misch-Betrieb haben ihr nicht geschadet. Was ich nicht weiß, ob die die WR 450 vom Motor etwas weniger spontan ist und ob der E-Start die Alltagstauglichkeit vielleicht noch etwas erhöht - kann evtl. jemand schreiben, der das probiert hat.


    Grüße Crawlers

    Hallo,

    kann das alles ganz gut nachvollziehen, auch wenn meine gleich mit ner QR 50 angefangen haben - keine Quad. Deshalb denk ich, dass die 4 PS vom Kinderquad schon erstmal ausreichen. Unsere QR hatte nur um die 2 PS und lief mit den leichten Kids bestimmt 50 oder 60 Sachen. Die Beschleunigung war mit Automatik zwar nicht beängstigend, aber wenn sie mal laufen durfte, dann wurde sie schon ziemlich schnell. Hatte zuerst den Gasanschlag reduziert, aber so ab 6-7 Jahren wollten sie nur noch offen fahren.

    Probiers einfach mal mit nem 50er Quad, gibt welche von Yamaha und Suzuki, oder Kymko. Die zuverlässigen Japaner haben auch kaum Wertverlust beim Wiederverkauf.

    Gruß Crawlers

    Ja, meine ist eine der ersten, mit dem seltenen One-Design und 12 liter Tank - damit kommt man auf der Endurorunde ganz gut weit. Muss mal bei Gelegenheit ein Bild einstellen.

    Weiß allerdings nicht wie lange ich sie noch behalte, ist momentan Drittmopped, meine "wilden Sportenduro-Zeiten" sind wohl endgültig vorbei und in der Garage wird es ziemlich eng.

    Über Haltbarkeit würde ich mir wenig Gedanken machen, ab und zu Ventile kontrollieren, Ölwechsel alle 1000km und vorsichtshalber irgendwann mal die Steuerkette tauschen. Allerdings für reine Straßenfahrten sind andere Modelle besser geeignet.


    Grüße Crawlers