Ralf#118 Profi Mitglied
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Beiträge von Ralf#118

    Bei dem "flexen" am Lenkrohr bin ich nicht dabei. Das Lenkrohr ist mir heilig und bei Honda unbezahlbar teuer. Da press ich das Rohr (incl. dem unteren Lager lieber aus der Brücke und dann wieder rein; aber dafür braucht man eine Presse und ein passendes Rohr zu abstützen.

    Wieso in aller Welt ist das Lenkkopflager nach nur einer Saison kaputt ?

    Bedeutet also, Heiopei sollte Panele abbauen, um mehr zu verdienen?

    nein, das bedeutet, viel mehr Leute sollten schnellstmöglich kleinen Anlagen zum hauptsächlichen Eigenverbrauch auf ihre Dächer machen anstatt sich jahrelang den Kopf zu zerbrechen, ob sie große Anlagen bauen sollen, oder lieber nicht.

    Ich geb dir nochmal ein Beispiel wie falsch die Lenkungsimpulse der Politik mMn sind (eigentlich sind es zwei, denn) ich habe zwei Nachbarn, die in der Zwischenzeit ausschließlich Akku-elektrische Autos fahren (um mit mehreren 2,5 Tonnen SUWs pro Haushalt das Klima zu retten); aber keiner von beiden hat auch nur ein PV-Panel auf dem Dach !!!

    Äh nein, das war nicht meine Frage nach Definition "Eigenstromnutzung"

    jetzt hab ich erstmal gesucht, wo ich dieses Wort verwendet haben könnte. Hab ich garnicht, der Begriff Eigenstromnutzung ist direkt vom Heiopei.

    Ich habe das jedenfalls so verstanden, dass es auch ihm um das Verhältnis Selbstnutzung zu Einspeisung ging. Und den Break-Even-Point erreicht man halt bei hoher "Eigenstromnutzung" schneller als mit der dürftigen Einspeisevergütung.

    Energiewende bedeutet (für mein Verständnis) halt auch eine Wende weg von den großen Erzeugern mit ihren riesigen Kraftwerken und den fast unendlichen Subventionen / Geschenken der Politik hin zum dezentralen, mehr autarken, mehr eigenverantwortlichen kleinen Konstrukten. Es gibt in D ja schon eine Reihe von Kommunen, die das erfolgreich demonstrieren.

    Die Perversion kann man beliebig weitertreiben. Ein Bekannter mietet jetzt eine 8KWp Anlage und zahlt dafür in den veranschlagten 20 Jahren Betriebsdauer die Anschaffungskosten mehr als !!! 3 !!! mal. Anschliessend besitzt er genau NICHTS. Das Bild der Drohne zeigt für min 30% der Fläche zumindest für mehrere Stunden am Tag Beschattung durch ein Gebäude. Ich denke, viel mehr wie 5000KWh jährlich sind da nicht zu erzielen. Man fragt sich schon, was solche Vertriebler und Monteuere für Menschen sind, die "ahnungslosen" Bürgern sowas antun.

    Es geht um das Verhältnis. Das ist die "einfache" Kosten / Nutzen Rechnung. Es macht für die Amortisation einen essentiellen Unterscheid, ob man pro KWh 46 Cent einspart oder 9 Cent vergütet bekommt. Die Verschiebung des Verhältnis Eigenverbrauch zu EInspeisung ist also nicht sinnvoll. Zudem drücken die zusätzlichen Kosten (Gewerbe Steuererklärung, Zählermieten usw usw usw) und die Möglichkeit, dass sie dann auch noch von aussen abgeschaltet werden kann, die Rendite noch weiter. Mit der höheren Investition sinkt halt leider in D die Rendite (eigentlich sollte sie zumindest propotional sein, wenn man wirklich einen schnellen Ausbau fördern wöllte, müsste die Rendite eigentlich sogar steigen.)

    Betriebst du eine Anlage ? Schon mal eine Anlage selbst montiert und angemeldet ?

    Ist also der höchste mögliche Gewinn

    Nein


    die Kennzahl Eigenstromnutzung sagt mir das nicht

    doch


    Dann nach und nach Batterien dazukaufen

    nein


    Das gilt natürlich erstmal nur für das komplett verkorkste und hochgradig ungerechte und aberwitzige deutsche System. Den höchsten Gewinn (über die gesamte Nutzungsdauer der Panele und Wechselrichter) erzielst du mit den Eigennutzung. Bei der aktuellen Einspeisevergütung wirds bei ungünstigen Bedingungen schon schwer die Amortisationschwelle zu erreichen.

    Und nach wie vor gibt es keine Rechnung, bei der Akkus sich VOR ende der Nutzungsdauer amortisieren !

    Wer über den Tellerrand hinausschaut, kann z.B. in den Niederlanden sehen, wie sich PV (ohne Akkus) lohnen könnten (und das für den Eigentümer und die Gemeinschaft); die haben bilanzierende Stromzähler.

    viele große Stromverbraucher kann man gar nicht zeitunabhängig (und damit zeitgesteuert) laufen lassen; der ganze Smart-Grid Hype ist mMn vollkommener Quatsch. Laden eines (ökologisch problematischen) Akku min10 % Verlust, das Entladen ebenfalls min 10% Verlust. Dann die zum Teil immensen Leitungsverluste (das ganze findet ja bei "nur" 400V statt); ganz abgesehen vom Verlust der Hoheit über seinen mit eigenem versteuerten Geld gekauften Akkus (das Auto ist genau dann "leer" wenn man es dringend bräuchte). Das ganze ist eher Dump-Grid und Verbraucher-Verarsche.

    MMn müssen genau die (Versorger), die mir den Strom für kleines abnehmen und mir dann für das 5 Fache wieder verkaufen von genau diesen Gewinnen die Speicherung finanzieren (aber bitte keine Akkus, die sind und bleiben dafür schlicht ungeeignet)

    ja, aber es gibt durchaus auch größere Wohnblocks, die eine vernünftige Energiebilanz haben. und wo der Strom herkommt, wenn die Sonne nicht scheint hatte ich bereits ausgeführt. Würde man die Gewinne vernünftig reinvestieren statt den Vorständen Bonis zu zahlen, könnte das jetzt schon funktionieren. Ist aber nur meine Meinung.

    Schon mal von dieser Seite aus betrachtet?

    Ich glaube, du hast da einen Denkfehler ??

    die Energie-Menge bleibt doch die gleiche, nur das du "deine" Energie nicht erst ins Netz schickst, um sie in anderer Form wieder irgendwo einkaufen zu müssen (ich speise zwar weniger Strom ein, dafür kaufe ich auch weniger Gas ein) ist also wie in der Buchhaltung; was aufs eine Konto drauf kommt muss auf der anderen Seite runter

    da ich kaum Einspeisevergütung bekomme, zählt bei mir der Eigenverbrauch; Waschmasche, Wäschetrockner, Spülmaschine usw. laufen bei uns nur noch, wenn die Sonne scheint 8)

    Mein hoher Ertrag kommt von der nahezu perfekten Ausrichtung (keine Absicht, das Haus steht schon länger da)

    Als nächstes werde ich die Brauchwassererwärmung auf Strom/Wärmepumpe umstellen; der Eigenverbrauch muss noch weiter steigen.

    Autarkie jedoch (also incl. Akku-Speicher usw) strebe ich nicht an, hier schlägt immer noch die Ökonomie die Ökologie, das rechnet sich nicht und hilft auch nicht der Umwelt sondern füllt nur das Portemonnaie des Herstellers/Verkäufers/Installateur. MMn müssen genau die (Versorger), die mir den Strom für kleines abnehmen und mir dann für das 5 Fache wieder verkaufen von genau diesen Gewinnen die Speicherung finanzieren (aber bitte keine Akkus, die sind und bleiben dafür schlicht ungeeignet)

    sind im vergangenen Jahr in Kleinhau beim DAMCV die Strecke mal "andersrum" gefahren, das war noch bedeutend anspruchsvoller.

    Grevenbroich wird nicht grundlos bei uns "Das Loch" genannt. Mit einem eigenen Moped werd ich sicherlich da nicht (mehr) hinfahren.

    Bin an Fasching wieder in Italy (Vercelli und Umgebung ist geplant), das befriedigt meine "Fahr-Sucht" ausreichend

    angegeben wird in aller Regel immer der Peak-Wert, also wieviel W da max. rauskommen, wenn die Sonne draufbrennt. 600W x 8 Stunden (ist im Sommer nicht unrealistisch) sind dann schon 4,8KW/h

    In unseren Breitengraden rechnet man grob (bei ordentlicher Ausrichtung) mit ca. 1000x der Peak-Leistung pro Jahr Ertrag, eine 600W Anlage kann also durchaus 600KW/h pro Jahr produzieren. Wie viel Du davon selbst verbrauchst und wie viel du durch ungewollte Einspeisen dem Versorger "schenkst" steht auf einem anderen Blatt.

    Es ist aktuell pro Haushalt nur eine "Balkon-Anlage" erlaubt. In deiner Firma wird bestimmt dauerhaft über 600W verbraucht (Licht, Kompressor usw.), sodaß Dein Eigenverbrauch vielleicht bei annähernd 100% liegt, also ganz klar: machen !!!!