erhard Profi Mitglied
  • aus östlich von München
  • Mitglied seit 9. August 2001
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von erhard

    EPS = Expandiertes Poly Styrol Im Grunde Styropor, aber homogen, also ohne die Kügelchen vermute ich.


    Laut Datenblatt 10% Stauchung unter 150kPa das sind 1,5 bar.

    Du müsstest also 15 Tonnen pr qm abstellen.

    Klingt toll, aber 10% sind bei 50mm schon 5mm.

    Und der Dauerlastwert sind eher 2%. Also nur noch 3to pro qm.

    Ist das realistisch? Dein Überbau müsste das Gewicht verteilen, ohne sich selbst zu verformen.

    Ausserdem darf nie Lösungsmittel aufs EPS kommen.

    Ich denke das geht schon, aber nimm sicherheitshalber ein EPS mit höherer Festigkeit. Wird aber ungleich teuerer, weil es a) mehr kostet und b) dicker sein muss für gleiche Dämmung.

    Man könnte als wirtschaftlichen Kompromis nur an den Rändern das starke EPS nehmen. Denn die Ränder, also bei den Fugen verteilt sich die Last schlechter.

    Eigentlich ist genau das der Job des Statikers, das hat der gelernt. Vieleicht findest du einen, der auf Werkstatt bzw. Industrie spezialisiert ist und nicht auf Wohnhäuser.


    VG Erhard

    Das ist eine schaurige Konstruktion.

    Geht weit über die Realisierung von Progression in Feder/Dämpfer hinaus.

    In der Technik ist es oft richtig solch einen Versuchsträger zu haben. Man kriegt durch die Variabilität heraus, welche Eigenschaften zählen. Anschließend sucht man die günstgste Konstruktion, die diese Eigenschaften mitbringt ohne die Nachteile (hier: Komplex, schwer, wartungsintensiv, geringe Steifigkeit, hohe Reibung und Spiel durch viele Gelenke. usw.)

    Danke für die Bilder.


    VG Erhard

    soweit ich mich erinnere war das eine Marketingentscheidung, weil die PDS-KTM in den USA schlicht unverkäuflich waren

    Und deshalb stimmt auch die Aussage von fse400 für MX und USA zumindest. Klug von ein paar Leuten bei KTM das zu erkennen und einfach das anzubieten weil ein Bedarf ist.

    Die Amis waren halt unwillig die Vorteile vom PDS zu nutzen. Man hätte da viel Lern-Arbeit reinstecken müssen. Ihre Erfahrung mit Umlenkungssystemen dagegen war voll ausentwickelt wegen der Japanmopetten. Man muss auch zugeben, dass die ersten PDS wirklich nicht so toll waren und der Ami hat ein Elefantengedächtnis...


    Ein Fakt ist scheinbar, dass man offenbar am Hinterrad irgend eine Progression von Feder und Dämpfer braucht. *)

    Das gewünschte progressive Verhalten lässt sich mit PDS und progressiven Federn (fast) genauso erreichen aber das System ist super simpel für den Schrauber. (Bau mal ein FB mit Umlenkung aus und dann ein PDS....)

    Ich denke der Vorteil der Umlenkung ist, dass das Tuning vom Federbein wesentlich vereinfacht ist. Auch weniger talentierte Tuner kriegen das einigermaßen hin.

    Beim PDS und Enduro ist dagegen einfach schön, dass unten nix raussteht und allg. weniger Teile, weniger Wartung.

    Beide Systeme hatte ich schon mehrfach besessen und ich kann mich eigentlich nicht entscheiden. Trend aber eher PDS.


    VG Erhard



    *) An der Gabel gibt es übrigens auch eine Progression, nämlich durch Luftkammer und Hydrostop. Eine Umlenkung an der Gabel wäre mal innovativ...

    Mit einem 18 zöller auf MX wirds kein Problem geben. Andersrum bietet ein 19 zöller im Enduro den Nachteil, dass auf Felskanten und dergleichen weniger Federweg vom Reifen bis zur Felge besteht. Also die Felgenkante schneller eine Delle abkriegt. Grip ist auch nicht so gut im kantigen Geläuf, der 18er kann sich besser dem Untergrund anpassen.

    Ich schätze im MX braucht man das so nicht und 19zoll bietet Gewichts und Handlingvorteile und eine bessere Fahrstabilität durch die erhöhte Seitensteifigkeit durch den niederen Querschnitt. Natürlich sind das keine "Welten", aber um Weltmeister zu werden zählt jeder kleine Vorteil.


    VG Erhard

    Gestern in Ampflwang, Dauerregen mit kleinen Regenpausen. Strecke mit viel Auffahrten, Spurrillen, Lehm und Abraum vom alten Braunkohlebergbau.

    Reifen X-Grip, Jack the Gripper Medium (gelber Streifen) 140/80 18 neu, mit extra-dickem Michelin Schlauch 0,6bar und Moussepaste (das Mousse hatte nicht gepasst, Pampe war schon drin).

    Fand ich sehr gut, vom Vortrieb und Seitenhalt bei schrägen Auffahrten. Geradeauslauf schön stabil, hat Vertrauen aufgebaut.

    Der Vorderreifen Mitas C-19 soft (grün) mit normalem Enduromousse (nicht weich) hat sehr schön dazu gepasst. Durch den weichen Untergrund sind nicht, wie sonst (auf hartem Geläuf), in der Kurve die Stollen weggeknickt, was sich wie Ausrutschen anfühlt und warum der Reifen bei mir schon fast in der Garage verschimmelt ist....

    Also C19 in tiefem Boden tadellos.

    Zwischendurch ein ziemlich abgefahrener Mitas EF-07 doppelgrün (supersoft) war erheblich schlechter, außer in einer Bachbettsektion, da ist der Vortrieb auf den nassen blanken Steinen echt stets beeindruckend. Mit dem Gripper gehts dort auch, aber da darf man nie den Schwung verlieren.


    Fazit - als Allrounder find ich den gelben Gripper echt gut.


    VG Erhard


    P.S.: Mein Fahrwerk was eigentlich für die Strecke in Augsburg optimiert ist, hat in Ampflwang auch keine Wünsche offen gelassen. Entspannt und bequem mit genug Reserven :-)

    An so "erfolgreichen" Schraubertagen brauchts doch eh immer flüssige Unterstützung... :S

    Ich Trottel!

    War klar, hatte nur Schorle und Wasser getrunken. Blöder Fehler!

    Immerhin hab ich Demontage Mousse alt, Montage/Demontage Mousse neu mit Tublis ohne Reifenmontagegerät, nur auf dem Motorradhubständer bewältigt ;-)


    VG Erhard

    Schlechte Laune, weil ich bei der Montage von Mousse und Tublis den kleinen Tublis Schlauch gezwickt habe.

    Also wieder runter das Ding, dicken Schlauch genommen als Plan B.

    Dreimal nach der Laufrichtung geschaut und dann doch falsch gemacht, wieder runter und rauf.

    Weit nach Mitternacht endlich fertig. Schei....


    Mal sehen was der Jack the Gripper(medium) dann mit Schlauch so kann (In Ampflwang). Soll ja ein wenig regnen von Freitag auf Samstag.


    VG Erhard

    Warten wir es also ab, was da daher kommt für den Endkunden.

    Keine Frage - Umlenkung bei Werksmopped und PDS am Serienfahrzeug wäre dann doch ein dicker Hund - aber es muss sich erstmal bestätigen.

    VG Erhard

    Aber interessant finde ich, daß sie mit Umlenkung ist! Da bin ich mal auf den Preis gespannt?

    Ansonsten coole Alternative.

    Das ist dann vielleicht für viele interessant, die so wie ich, die Husky's immer extrem langweilig und häßlich finden.

    Wobei ich dann wirklich gespannt bin ob das gut geht. 3x quasi das gleiche Motorrad. Das verteilt sich dann oder einer wird der "Rohrkrepierer".

    Haha: Rohrkre - Pierer? ;-)


    Interessant wäre was intern passiert. Echter Wettbewerb zwischen den Entwicklern von GG, KTM und HQV, oder eine Technologievorgabe von der Konzernsteuerung?


    VG Erhard

    Wie ist den die Möglichkeit das Fahrwerk auf die jeweiligen Strecken (Einsatzbereich) anzupassen. Also Enduro bis Cross Strecken.

    Wie breit ist die Einstellmöglichkeit der Klicks, merkt man diese? Von WP ist ja bekannt das sich die Klicks nicht sonderlich bemerkbar machen. Ich fahr aktuell in meiner alten EXC 300 ein CV Fahrwerk und bin schon sehr zufrieden und fühle mich sicher. Nur die Klicks merkt man so gut wie garnicht.

    Nun steht halt die Frage im Raum wenn ich auf das 2021 Modell wechseln will ob ich N10Z ausprobiere oder wieder CV wobei ich mit dem Geld für die CV besseres anzufangen wüsste.

    Ich habe an dem Federbein noch überhaupt keinen Wunsch verspürt es anders einzustellen, egal was ich fahre ;-)


    Generell ist es so, dass die Klicks nicht sehr viel verstellen können - ganz grundsätzlich.

    Warum?

    Weil die Klicks mit dem Shimpaket harmonieren sollen.

    Die Klicks verstellen vor allem das lowspeed-Verhalten, zu höheren Einfedergeschwindigkeiten dünnt ihr Einfluss aus. Das Shimpaket soll aber in low bis highspeed zum Klick passen. Das geht optimal nur bei genau einer Einstellung und ein wenig drüber und drunter.

    Ein gutes Setting ist automatisch nicht nur im Optimum gut sondern auch breiter einstellbar.

    Da man von außen die Shims nicht verstellen kann ist es illusorisch über Klicks von Endurowandern bis MX einstellen zu können.

    Das N10z System verbreitert aber automatisch ein wenig die Charakteristik, was erstaunlich gut funktioniert.


    VG Erhard

    Wie stehen denn die Dinge? Klingt ja (wieder mal) nach kalter Enteignung, wenn ich mein Verkehrsmittel nicht mehr nutzen darf. Die Geschichte lehrt, dass das ganz locker geht, siehe Feinstaubplakette. Ältere Diesel wo es immerhin eine Kaufprämie vom Staat gab, wegen der Umweltfreundlichkeit, durften mit gelber Plakette plötzlich nicht mehr in die Innenstädte. Oder die neueren wissenschaftlich nicht haltbar begründeten Dieselfahrverbote...

    Wobei ich auch finde, der Staat hat zu lange zugeschaut wie Privatleute und Hersteller ihre Möhren immer noch lauter gemacht haben.


    VG Erhard