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erhard Profi Mitglied
  • aus östlich von München
  • Mitglied seit 9. August 2001

Beiträge von erhard

    Heute der Brenner ankam und ich die Schrauben vom Kettenrad, die mir schlechte Laune bereitet haben, endlich lösen konnte :)

    Vorsorglich habe ich jetzt noch einen 37cm langen 13er Maulschlüssel gekauft, falls sowas noch Mal passiert.

    Was für einen Brenner hast du dir rausgesucht? Ich hätt auch gern was statt der imho zu laschen Heissluftpistole. Um Naben zu erwärmen für Lagerwevhsel oder bei Federbeinen, PDS Lager usw....

    Also: ich denke beim Wechsel von 36 auf 38er Vergaser, sonst nix, gleiche Bauart und Schieber passiert folgendes:


    Leerlauf:

    Düse arbeitet durch den Unterdruck hinter dem Schieber. Der Motor benötigt einen kleinen Querschnitt vom Vergaser für eine bestimmte Leerlaufdrehzahl/Unterdruck. Diesen stellt man am 36er oder 38er Vergaser ident ein. Somit brauchts auch die gleiche LLD damit beim gleichen Unterdruck gleich viel Sprit durchläuft.


    Hauptdüse: Hier dürfte die Strömungsgeschwindigkeit des 38ers kleiner sein. Damit ist der Unterdruck durch den Venturi Effekt kleiner und es braucht eine größere HD. Das gilt nur, wenn nicht die Geometrie am Düsenstock verändert ist. Kann sein, dass der 38er Vergaser da angepasst ist.


    Übergangsbereich:

    In der Mitte (Halbgas) ist die Nadel schon 1mm mehr rausgezogen, deshalb geht mehr Sprit durch, aber es ist ja auch mehr Luftquerschnitt offen. Es hängt von der Steilheit des Nadelkonus ab, was überwiegt.


    VG Erhard

    Leerlaufdüse? Wie kommst darauf? Die Düsen sind alle gleich eingegeben, nur die Vergasergröße hab ich geändert. Die Reihenfolge ist:

    Nebendüse/LLD (ND)-->Hauptdüse(HD)-->Nadel-->Clipposition (welche Kerbe in der Nadel)-->Vergasergröße

    Ach herje - stimmt! hab 36 38/39 für die Größe der LLD gehalten :D

    Wenn Zeit ist und Werkzeug vorhanden: Nietschloss

    Ich hatte noch nie einen Ausfall wegen Clipschloss, aber es steht über und schleift sich und die Kettenführung etwas ab mit der Zeit, besonders bei Schlamm. Schönwetterfahrer merken wenig davon...

    Ach ja, beim Vernieten muss man darauf achten, dass der Laschenabstand stimmt. Man kann es zu eng zusammenpressen das ist für die X oder O ringe nicht so gut. Also beim Clipschloss ist es schon einfacher es richtig zu montieren...

    Wenn Tauchrohr zu Standrohr Spiel hat, ist der einzige Nachteil, dass die Dichtringe sich schwerer tun mit abdichten, weil die Führung ja nicht mehr konzentrisch ist und demnach der Dichtring variable Spalte sieht.

    Wie Wuddy schon sagte, es klemmt dann auch ohne Spiel, weil Rohre unter Biegelast nicht mehr genau kreisförmig sind, sondern oval. Das Aussenrohr hat am Ende aber keinen Hebel, also keine Biegelast, während das Innenrohr dort seine maximale Biegelast sieht. Ovaler Querschnitt läuft in rundem. Das geht nur mit Spiel.

    Ergo - Spiel ist nötig. Lieber zu viel als zu wenig.


    VG Erhard

    Es war so, dass es nicht sinnvoll war. Es geht nicht ums Strafmass, sondern dass Eltern die derartiges Material auf dem Handy der Kinder nicht zur Beweisführung belassen konnten ohne mindestens eine Straftat zu begehen mit Mindeststrafe Gefängns oder so.

    Das war nicht sinnvoll / ach, lest es selber nach...

    Am besten irgendwie den Tuner ausfindig machen. Ansonsten sollte das Öl nicht entscheidend sein, wenns 5er oder dünner ist. Dann ist die Viskosität sehr gering für die Dämpfung verantwortlich und kann durch 1-2 Klicks notfalls ausgeglichen werden. Die Dämpfung kommt nämlich hauptsächlich durch den Gegendruck der Shims und die Öldichte zustande.

    VG Erhard

    Moin zusammen, hab mir grad eben eine 22er Sherco SE 300 geholt 😋. Der Vorbesitzer schien mir doch was schwerer als ich zu sein, und das Mopped ist für mich sehr hart. Bei meinem alten Mopped FE350 hatte ich einfach die Federn aus der S-Tech Tabelle für mein Gewicht reingeschraubt und war damit recht zufrieden. Gibts sowas auch für Sherco? Finde ich leider nirgends.

    Steht nix im Fahrerhandbuch zur Sherco?

    Ansonsten die üblichen Quellen: S-tech anrufen z.B. oder Racetech USA, deren Federkalkulator.

    Was wiegst du denn? Willst du Enduro oder MX fahren usw?


    VG Erhard

    Meine Fahr-Eindrücke mit der 250er wo ich alle Einstellungen durchgespielt hab:


    1.

    viel zu viel Vorspannung - ALS kommt zu spät um noch anzureissen. Ist wie ein Motor ohne ALS so wie ein Trialmotor zum Beispiel. Kann für so langsames extremes Zeug vielleicht jemand brauchen.


    2.

    Zu viel Vorspannung: Drehmoment nimmt obenrum schon wieder ab und ALS reisst danach plötzlich wild an. = imho keine sinnvolle Einstellung.


    3.

    Etwas zu viel Vorspannung: Drehmoment wird nicht maximal, wo die ALS öffnet. Drehmoment ist etwas gleichbleibender, fährt sich etwas zahmer.


    4.

    Optimale Einstellung: Hohes Drehmoment über einen weiten Bereich. Ist mir am liebsten. Hat aber auch im Übergang der ALS sein Drehmomentmaximum.


    5.

    Zu wenig Vorspannung: Drehmomrnt bricht leicht ein, weil ALS zu früh kommt und noch nicht passt, also den Motor verschlechtert.

    Kann den Motor ein bischen zahmer machen. Ist OK bei schlechtem Grip. Aber vorsicht, Motor kommt dann nochmal relativ wild obenraus.


    6.

    Viel zu wenig Vorspannung. Früher Drehmomenteinbruch und reisst dann nochmal stark an. Imho nie sinnvoll.


    Ich bewege mich zwischen Einstellung 3 und 4. Die anderen erscheinen mir mehr oder wenig nachteilig.


    VG Erhard

    deshalb muss man den XT lenker weiter nach hinten drehen als den RR lenker damit die enden nicht nach oben stehen. dadurch wandert die griffposition auch nach hinten.

    Sweep und (height-rise) addieren sich. Man könnte sagen die Pfeilung bzw Winkelabweichung von stangengerade. Die Formel genähert wäre: Pfeilung=wurzel(sweep^2+[height-rise]^2)


    Ob man die Pfeilung mehr nach hinten dreht oder mehr nach oben ist individuell. Ich mag das Aussen hochwärts nicht so. Und auch nach hinten nicht zu stark.

    Anschließend wird noch die Position in der Gabelbrücke angepasst. Meistens bin ich (183cm) dann bei der 2. vordersten von 4 Positionen.


    VG Erhard

    Nicht Amortisieren ist imho keine Option. Du vergisst, dass nicht der Staat die Produktionsanlagen betreibt sondern Firmen mit Gewinninteresse (weil sie sonst untergehen).

    Die Energiekosten sind ein hoher Anteil. Sagen wir 40%. Eine Anlage die statt Lastfaktor 100% nur noch 50% läuft hat dann 20% Energie gespart, aber produziert nur die Hälfte. Also stecken unveränderte Energieanteile im Produkt, währen sich die 60% Investition und Personal nicht ändern, obwohl nur die Hälfte produziert wird. Ergo produktkosten pro Stück sind 60% höher. Selbst billige Energie nützt da nicht allzuviel. Bei kostenloser Energie wär dein Produkt noch immer 20% teurer als ne Anlage im Dauerbetrieb


    Das ist und bleibt ein dickes Brett und wir werden wieder lernen müssen mit weniger Schnickschnack glücklich(er) zu leben...