friedrich renner Chef-Moderator
  • Mitglied seit 26. März 2001

Beiträge von friedrich renner

    Bei jedem Auto, dass schneller als 50 fährt, habe ich etwas, das Gaspedal heisst. Damit kann ich das Tempo beliebig regeln, während bei einem lauten Moped die Lautstärke nur ganz begrenzt, eben untertourig, nach unten geregelt werden kann. Wenn überhaupt, siehe Ducati mit 101 db Standgeräusch. Das ist krachlaut und zu laut.


    Und mal ehrlich: die wenigsten fahren mit sowas möglichst untertourig, sondern geben Gas oder wollen es einfach laut(er).


    Am mittleren Ring fuhr/stand ein Harley Dreirad vor mir, das war im Leerlauf laut und beim Anfahren einfach unangenehm laut.

    Bei solchen Typen habe ich immer den Eindruck, sie kompensieren ihren zu kleinen Schwanz mit mehr Lautstärke.


    Genau um solche Motorräder mit standardmässig hoher Lautstärke und solche Typen mit extra aufgemachter Auspuffanlage geht es überwiegend.


    Die wenigen, die mit z.B. so einer Duc Krawalltüte möglichst untertourig fahren, machen die Situation auch nicht mehr besser.

    Volle Zustimmung.

    Solche Mopeds dürften keine Zulassung erhalten und genauso sollte die Polizei verstärkt die Krawallmacher aus dem Verkehr ziehen.

    Tut sie aber leider nicht, ob wegen Personalmangel oder aus anderen Gründen, entzieht sich mir.

    Ich hatte vor einigen Jahren eine Montesa/Honda 250 Trial mit praktisch dem gleichen Motor.

    Kalt ohne Probleme angesprungen, heiss gefahren wars meistens nervig, bis sie wieder lief.

    I.d.R. nicht unter 5-8 mal in den Kicker treten.

    War der Hauptgrund, warum ich sie wieder weggegeben habe.

    Ansonsten aber ein feines Moped gewesen.

    Dir ist schon klar, daß der Rebound Holm beim Reindrücken ein super Ansprechverhalten hat, weil er keine Druckstufendämpfung hat?

    Und der Compression Holm, weil er eine Druckstufendämpfung hat, schwergängiger anspricht?

    Habs weiter vorne schon mal geschrieben: In gelb könnte der gut sein, ich habe den grünen und da sind die Stollen definitiv zu weich.

    Im Matsch und Schlamm ist er m.E. nicht besser als ein Metzeler Sixdays. Und der hat mir noch nie richtig zugesagt.

    Ich vermute die Stollen geben zuviel nach.


    Dagegen bin ich letzten Samstag in Kronach bei widrigsten Verhältnissen (hatte am Vormittag und auch direkt vorm Training richtig gepisst) mit dem Enduro Medium 90/100 hervorragend zurechtgekommen. Vorderradführung im richtig Rutschigen wie eine 1.

    Unser Tourguide in der Toscana hatte mal ein ähnliches Problem an seiner Freeride 350.

    Letztendlich stelte sich heraus, daß der Kühler (die FR hat nur einen) so zugesetzt war, daß einfach zuwenig Durchfluss da war.

    Das Bike hatte da aber, wenn ich mich richtig erinnere, schon einige 100 Stunden drauf.

    Hat von euch schon jemand mal den Ausgleichsbehälter aus dem Powerparts Programm eingebaut. Ist in der Beschreibung totalEasy beschrieben. Hab mal ein Video geshen der sagte auch total einfach. Aber man kriegt das Ding nicht einfach in den Rahmen geschoben. Der Auspuffflansch ist im Weg. Zumindest bei meiner 2020 er.......Und den würde ich nur ungern abbauen....oder bin ich zu doof...

    Nein, bist Du nicht.

    Auf ktmtalk wurde dasselbe Problem diskutiert. Mindestens der Flansch muss weg, manche behaupten, daß sogar der Zylinder gezogen werden müsse. Wobei ich mir letzteres eigentlich nicht vorstellen kann.

    lässt man die Filter sehr lange (z.B. über den Winter) eingeölt rumliegen, altern die ungemein, der Schaumstoff wird hart und porös, das war bei dem konventionellen LuFiÖl definitiv anders

    Das ist für mich ein absolutes nogo. Ich habe so einige Filter rumliegen und warte immer, bis ein paar zum Reinigen zusammen kommen.

    Danach werden alle gereinigten zusammen eingeölt und liegen Wochen bis zu ein paar Monaten ( je nach Fahrintensität/Winterpause/Coronapause o.ä.) im Beutel verpackt.

    Mit dem Motorex/TwinAir gabs da noch nie ein Problem.

    Natürlich könnte man jeden Filter erst bei Bedarf ölen, aber ehrlich gesagt hasse ich die Sauerei und will es deswegen so wenig wie möglich machen.

    Deshalb die Sammelaktionen.

    Motorex Bio oder TwinAir Bio (ist gefühlt und vom Geruch/Farbe dasselbe), durchkneten in warmem Wasser mit einem halben Becher Vollwaschmittel (gut durchgerührt, nicht geschüttelt), danach über Nacht in der Brühe lassen. Oben drauf ein zugeschnittenes Styroporstück und dann den Deckel auf den Eimer (Twin Air Eimer von vor ca. 15-20 Jahren, funktioniert immer noch), damit die Filter schön in der Brühe bleiben.


    Am nächsten Tag gut ausquetschen und dann noch min. 2 Waschgänge in warmem Wasser mit einem guten Schuss Spülmittel. Da kommt noch einiges bei raus....


    Zum Rand einfetten nehme ich seit einiger Zeit das biologische Notoil Fett. Soweit ok, hat aber 2 Nachteile:

    - schweineteuer

    - lässt sich sauschwer aus der Tube drücken, hat die Konsistenz von Knetgummi.


    Ich überlege auch, ob ichs nicht einfach weglasse. Bei neuen KTMs habe ich die Filter jetzt schon ein paar Mal original eingeölt (kein Fett) dringelassen. Da kam auch nicht das geringste am Rand durch.

    Billigere Kolben für die 150er ist wohl die größere, technische Änderung.

    Und das ganze dann noch zu verkaufen mit "Neuer Kolben für konstant hohe Motorleistung (nur 150 EXC TPI)" (Quelle: Baboons) ist schon eine marketingmässige Meisterleistung. Respekt!

    Heisst das im Umkehrschluss, daß meine 150/2020 mit dem popeligen Schmiedekolben keine konstant hohe Motorleistung hat?

    Muss ich sofort verkaufen und mir eine 21 holen.