friedrich renner Chef-Moderator
  • Mitglied seit 26. März 2001

Beiträge von friedrich renner

    Bild hab ich keins, meine erste richtige Motocross war eine Hercules 125 Bj. 73 oder 74, so genau weiss ich das gar nicht mehr.

    War die erste mit dem Doppelschleifenrahmen, der die permanente Tendenz hatte zu reissen, zuerst direkt vor den oberen Federbeinaugen.


    Hab ich 76 nagelneu gekauft für 1300 DM über einen der Söhne vom Alfred Lehner, welcher von beiden das war weiss ich nicht mehr.

    Hercules hat die damals zu dem Spottpreis an Werksangehörige verscherbelt. Irgendwie hab ich Wind davon bekommen, ihn angehauen und das hat geklappt.


    (War mein 2. Moped, das erste war ein wahrhaft scheusslicher Hybrid aus 250er MZ Geländemotor und einem undefinierbaren Hercules Fahrwerk.
    Aber eben kein Crosser).

    Was waren das noch für Zeiten, als wir zum Endurofahren einfach einen Mischboden-Reifen aufgezogen haben, Luftdruck etwas angepasst und losgedüst sind.


    Heutzutage ist das Thema ja diffiziler als die Formel 1 und wehe man hat mal nicht den perfekten Reifen für den jeweiligen Untergrund. :kuck::kuck:


    Ich habe mich deshalb auf 2 Reifen festgelegt: Metzelder SD soft und Shinko Cheater.


    Aber wenn ich irgendwo mal hängenbleibe, war es definitiv der falsche Reifen für den Untergrund und alles ist gut, weil ich es immer darauf schieben kann.

    Wie geht die SS-Version oben raus? Mehr wie die normale 300 oder auch mehr 250?

    Zum Antreten und auch dem evtl. überfordert sein, habe ich, seit ich vor 4 Monaten für meinen Händler eine nagelneue GG 300 TXT einfahren durfte, eine ganz klare Meinung.


    Das Ding war scheisse anzutreten. Nach vielen Versuchen, bin ich drauf gekommen, daß sie nur anspringt, wenn man den Kolben (wie beim 4T) vorsichtig über OT bringt und dann reintritt.

    Frage mich keiner, warum das so war, auch beim Händler hatten sie Probleme mit dem Anlassen.


    Motormässig liess sie sich unten rum manierlich fahren, kam ich mal etwas zu sehr ans Gas, ging der Motor für eine Trial ziemlich brachial ab.

    Hab mich deswegen an Stellen, die ich mit meiner Sherco 250 problemlos fahre, 2x abgelegt.


    Ja, ich bin der Hobby-Gelegenheits-Trialer ohne größere Ambitionen und da ist mir eine 300 zuviel. Für Geübte mag es anders aussehen.

    Wenn feiner (Sand-) Staub durch den Luftfilter kommt, siehst Du das normal.


    Ist mir 1x passiert bei einem brutal staubigen Stoppelcross (Schnaittenbach, das waren noch Zeiten).

    An einer Stelle hatte sich der Staub durch den Filter gearbeitet und der (gottseidank nur sehr kleine) Staubfleck war auf der inneren Filterfläche sofort erkennbar.


    Wenn das Lufi-Öl an einer Stelle mit Dreck/Staub gesättigt ist und nichts mehr binden kann, geht zwangsläufig an dieser Stelle etwas durch den Filter durch.

    Ich Persönlich habe so meine bedenken bezüglich Tpi ganz ausgereift scheint mir das nicht . Die Kurbelwelle soll wohl das öl zerstäuben und das wird wiederum in den einspritzkanal geführt wo der sprit dazu kommt . Benzin-öl gemisch wie beim Vergaser kommt gar nicht mehr an die kurbelwelle soweit ich weiß. Ob dass so gut funktioniert wie beim Vorgemischten sprit ich weiß ja nicht ...

    Und wieviele laufen problemlos und wieviele nicht?

    Ich verstehe, daß Du grade am zweifeln bist. Trotzdem schließe ich mich denen an, die da sagen, daß die Fotos allein nicht unbedingt aussagekräftig sind und der Zylinder von einem Fachmann begutachtet werden sollte.

    Fett taugt i.d.R. immer zum Schmieren (der Zahnräder).

    Früher habe ich auch mit Fett geschmiert. Nur habe ich beim nächsten Service geschätzte 95% davon aus dem Motorgehäuse und dem Zündungsdeckel gekratzt,
    weil es sehr schnell abgeschleudert wird.

    Deshalb der Umstieg auf PTFE-(trockenes) Kettenspray. Gefällt mir besser, weil es praktisch nicht abgeschleudert wird und keine Sauerei verursacht.


    Da die Zahnräder nur sehr temporär und nicht allzusehr belastet werden, ist es eigentlich egal mit was Du schmierst.

    Manche bauen auch auf Öl um (Entlüftungsschlauch verschließen und ein Quantum Öl einfüllen).

    Ich habe es nicht gemacht, weil ich eh alle 20h kontrollhalber den Startermechanismus aufmache.


    Mankra hat es, glaube ich, bei seiner 17 gemacht und kann was zur Ölmenge sagen.


    Edit: Nochmal: KEIN FETT INS INNERE DER BENDIX!!!!! Dort hinein nur ein paar Tropfen Leichtlauföl (Nähmaschinen-/Fahrradöl), Caramba oder ähnliches.

    Wenn Du ins Innere der Bendix Fett gibst, kannst Du sie wegschmeissen.

    Die Deckel sind von 2018 bis 2021 dieselben (vielleicht auch 2017, da hab ich nicht geschaut).

    Irgendwann in dem Zeitraum hat KTM die Buchsen verlängert und verkauft die unter derselben Nummer wie vorher die kurzen.


    Hatte schon im Beitrag #7177 geschrieben, daß ich im 18er Deckel lange Buchsen verbaut habe (wo vorher kurze drin waren).

    Ich habe 17 Beiträge, die mit dem ursprünglichen Thread (nämlich TM) gar nichts mehr zu tun haben und ihn nur abgleiten lassen, gelöscht.


    Wir sind hier im Forum "Technik für HVA, GG und TM".

    Bleibt also bitte bei der Technik.

    Mein Kumpel muss Niederdruck jedes WE von 0 aufpumpen.

    Nach meiner Erfahrung ist das sehr vom Reifen abhängig.

    Hab hier noch einen Michelin AC 10 mit Tubliss, bei dem ist die Luft nach spätestens 3-4 Tagen draussen, beim Shinko Cheater hält der Druck min. Wochen, wenn nicht Monate.

    Hochdruckschlauch kann nach einigen Monaten rumstehen (fahre nur ab und an Tubliss) schonmal auf 5-6 bar sinken.

    Wenn eines meiner Tubliss-Räder zum Einsatz kommt, prüfe ich grundsätzlich beide Luftdrücke und pumpe den inneren Schlauch immer auf 7-7,5 bar auf.

    Dicht hält es auch noch bei 4 bar, aber dann kann ich mir schon vorstellen, daß es das Ventil schräg stellt.

    Bei mir hat sich, seit ich Tubliss fahre, noch nie ein Hochdruckventil auch nur ansatzweise verschoben.