<c3> Profi Mitglied
  • Mitglied seit 18. Oktober 2005

Beiträge von <c3>

    Es gibt kein einziges Serienmoped, egal ob MX oder Enduro, das "Ready to Race" im Sinne des Wortes ist.

    Fängt an bei Federungseinstellung und Luftdruck und hört auf beim Prüfen aller Schraubverbindungen und Speichen, Kettendurchhang usw..

    Ich habe noch bei jedem neuen Moped irgendeine Schraubverbindung oder Speiche oder Kettenspannung entdeckt, die nicht i.O. war, egal welche Marke.

    Bei KTM und auch GG fallen mir seit einigen Jahren immer wieder einzelne fast lose Speichen auf.

    Scheint maschinell eingespeicht und nach Rundlauf/Schlag angezogen zu werden und dann kommt sowas raus. Allein deshalb fahre ich keinen Meter, bevor ich alles geprüft habe.

    Ich kauf die Dinger, füll Sprit rein und fahr.


    Gut, Fahrwerk lass ich auch machen.


    Aber Schraubverbindungen zu prüfen wär mir zu blöd. Hab früher auch nach jedem Fahren die Speichen geprüft und nachgezogen. Ergebnis: Ständig abgerissene oder lockere Speichen. Seit ich das lasse, bleiben die auch fest. Komisch...


    Oder die Schraube am Schalthebel: In Ruhe lassen, dann hält sie auch.

    Blendax Strahler 70 kenn ich auch noch. Gibts nicht mehr. War wahrscheinlich mit Salzsäure oder Asbest versetzt. ^^


    Micha#987 Ja, so ein Set hab ich mir auch geholt. Liegt seitdem rum und ich trau mich trotzdem nich..... Müsste mir mal einen ollen Scheinwerfer vom Schrott holen und damit a weng rumspielen. Handlungsdruck ist grad auch nicht so hoch, nachdem ich mit meinem leicht an grauem Star leidenden Boxer noch anstandslos durch die HU gekommen bin.


    Aber ich meine auch, je früher, desto besser/leichter.

    Klar. Beim Gewicht verbastelt.


    Weil immer alle nach Reichweite schreien. Selbst die, die nach 2 Runden MX-Strecke froh wären, wenn der Akku alle ist.


    "Ja, gut, Reichweite wär jetzt okay, aber könnte sie nicht etwas leichter sein?"


    Man ist versucht zu sagen "dann lad sie halt nur halb voll"

    Aber über Ingenieure und andere Akademiker haben wir hier im allwissenden Forum auch schon gelernt, dass die alle keine Ahnung haben und dass ohne die Facharbeiter auch nix funktionieren würde.


    Zusammenfassung:


    Öffentlicher Dienst faul und unfähig und teilweise hoffnungslos überbezahlt;

    Akademiker unfähig und hoffnungslos überbezahlt; Vermutlich auch faul;

    Kombination aus beidem.... Auweia.

    Ich grüße auch. Warum auch nicht? Ist doch ne freundliche und solidarische Geste. Ähnlich wie das Duzen unter Motorradfahrern. Und ja, in der sommerlichen Stadt oder an Sonntagen mit schönem Wetter wirds mir manchmal auch zu viel.


    Aber ich fürchte, das grüßen, sich bedanken oder gar zu entschuldigen ist generell nicht mehr zeitgemäß. Vermutlich alles Zeichen der Schwäche und deswegen von den coolen Jungs verweigert.

    Ich habs noch nie geschafft, mit Sekundenkleber erfolgreich und dauerhaft was zu verkleben. In der Werbung oder auf Messen pappen die alles mögliche ruckzuck zamm, aber ich steh daheim mit meiner Erwerbung dann da wie der Volldepp und es klappt nicht.


    Nur mal so für alle, denen es genauso geht. Hoffentlich gibts da welche...

    Aber jetzt mal ohne Flax: Mit dem -angeblich 300Nm Anzugsdrehmment leistenden- Worx-Schlagschraubärchen konnte ich danach immer noch gut ne viertel-Umdrehung mit dem Drehmomentschlüssel nachziehen, bis die erforderlichen 110 (Audi) oder 170 (Boxer) Nm anlagen.


    Wo sollte also das Problem sein, wenn ich damit die Radschrauben anziehe?


    Ich werd dann auch mal testen, was der Makita so an Nm macht, wenn man ihn auf die Radschrauben loslässt. Anhämmern auf Stufe 1 (bei der Stahlfelge) und dann mal schauen, was der Drehmo-Schlüssel dazu sagt. Ggf. auch auf Stufe 2 wiederholen usw.


    Bin ich schon mal wieder einen Nachmittag beschäftigt. Ich werd euch aber natürlich nicht mit den Ergebnissen behelligen. :saint:

    Fritz, du wirst es nicht glauben: Ja.


    Aber halt nicht mehr wie bisher, wo ich den kleinen Worx-Spielzeug-Schlagschraubären auf kleinster Stufe zum "Erst-Anzug" verwendet hab, danach das Rad wieder abgelassen und danach noch ordentlich mit dem Drehomentschlüssel nachgezogen hab, werd ich nun mit dem Makita-Mörderteil vorsichtig sein.


    Ich hab sogar schon gehört, dass professionelle Reifen- und Radmonteure auch mit Schlagschraubern arbeiten. Kann aber auch Fake-News sein... ;)