Martin Franz Mitglied
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Beiträge von Martin Franz

    Gehen tut es sicher mit nem gabelschlüssel oder Zange. Gabelschlüssel sind normerweise relativ schmal, wenn der Nippel klemmt, ist er rasch abgenudelt. Speichenschlüssel sind breiter, da kann man schon etwas mehr Kraft übertragen.
    Zangerl geht auch, vor allem so ein kleines feines Grippzangerl. Wenn der Nippel mal abgenudelt ist, hast eh keine andere chance...


    l.g.Martin

    Sers,
    nachdem mir die hintere Bremse festgegammelt ist, und das "gängig" machen nur mit solidem Einsatz von Gewalt möglich war: wie verhindere ich das zukünftig ?
    Genau geht es um die zwei Bolzen, die es erlauben, dass sich die Bremse rechts/links bewegt, d.h. nicht der Bolzen, der den Bremsbelag hält !


    Ich hab jetzt mal ein "Antisize" genommen, ist ein Schmiermetal (war mal beim Auner im Sonderangebot). Vorteil: ist hitzefest und kann dadurch nicht ausrinnen.
    Oder doch lieber das stinknormale Kugellagerfett ?


    l.g.Martin

    Tonic
    ich hab das jetzt nicht ganz verstanden: hast du nun vernünftige Stiefel oder nicht ?


    Als Geländeanfänger wirst du viel "rumfusseln", d.h. statt im Stehen im Sitzen fahren und dazu noch die Füsse von den Rasten nehmen. Und wenn dir deine besonders leichte DR650 mal umkippt und du den Fuss drunter hast, wirst du wissen, warum dir praktisch jeder hier zu einem vernünftigen Stiefel rät.


    Endurostiefeln trägst du immer in Kombination mit einem Knieschützer.


    Aber nochmals, der ganze Rest wir Brustpanzer, Rückenschutz (im Gelände sowieso zu diskutieren !), ProtecHemd, Ellbogenschützer ist im Vergleich zu Helm/Stiefel/Knieschutz ein "nice to have".
    Ein Brustpanzer schützt vor aufgewirbelten Steinen und fingerdicken Ästen. Wieviel 5mm Plastik schützen, wenn du mal gegen einen Felsen knallst, kannst du dir selber überlegen. Oder ob ein Brustpanzer wirklich vor Schulterverletzungen schützt. Im Normalfall naemlich überhaupt nicht, die häufigste Verletzung ist eine Luxation.


    Und zumindest alle Wirbelverletzungen in meinem Freundeskreis waren Stauchungen von unten (Steissbein, missglückte Landung, bzw. Fussraste gebrochen und am Sitz geknallt, Abgang beim Wheelen auf die Aphaltstrasse,...) oder von oben (Einschlag mit Kopf voran). Da schützt dich ein Rückenprotektor Nüsse. Ach ja, das Maximum, was bei "uns" getragen wird, ist ein kurzer Dainesse Turtle.


    Versteh mich nicht falsch, natürlich ist das Optimum eine komplette Ausrüstung inklusive richtiger Knieorthesen. Aber wenn das nicht drinnen ist, dann gibt es sehr wohl "Wertigkeiten" bei den Protektoren.


    Beim Stiefel und beim Helm bringt "mehr Geld" auf weite Strecken auch ein mehr an Sicherheit. Zwischen einem billigsdorferstiefel und einem z.B. Tech6 sind Welten. Zwischen Tech6 und Tech8 dann auch schon nimmer.
    Aber Brustpanzer um 40Eur im Abverkauf oder um 100 Eur ist schon ziemlich wurscht. das peinliche Rosa der Billigausführung ist verschmerzbar :teufelgri


    Ich tät mir daher besser halbwegs gute Stiefel und Knieschützer holen und mit mit dem zu kleinen Brustpanzer fahren. Rückenschutz würd ich dann kaufen, wenn ich viel im felsigen Gelände rumfahr.
    ProtecHemd würd ich definitiv nicht nehmen. Maximal so ein "Ballistic jersey" (oder wie das heisst, Hemdchen mit eingearbeiteten Softprotecs) oder so eine Protectorenunterhose (gibbet es von KTM, du fährst aber Suzi :-).


    l.g.Martin

    Sers,
    also das wichtigste ist Helm, Knieschützer und Stiefel. Dazu noch einen Nierengurt und einen Brustpanzer.


    Ellbogenschützer sind auch nicht schlecht, aber bis du welche findest, die passen, nicht rutschen und nicht das Blut abschnüren, kannst du alt werden.


    Richtig Geld würde ich nur für die Stiefel und den Helm ausgeben. Stiefel sollten Schutz bieten, aber trotzdem bequem sein und "gefühlvolles" Schalten und Bremsen erlauben.
    Helm sollte relativ leicht sein (du merkst da jedes Gramm), klarerweise passen und ein hochwertiges Innenfutter haben (eh klar, ein herausnehmbares innenfutter, alles andere ist Katzenscheisse).


    Beim Rest reicht für dem Anfang billig. Auch wenn meine "Vorredner" anderer Meinung sind: wirklich schützen kann dich nix. Du hast auch auf der Strasse nur gute Chancen, solange du nicht gegen ein Hinderniss knallst. Im Gelände (Enduro !) steht alle Meter ein Baum, liegt ein Felsen etc.


    Wenn du gegen ein festes Hinderniss stösst, bist du ab 20km/h ziemlich schwer verletzt, ab 30km/h hast du ganz schlechte Karten und über 50 brauchst du 300 Schutzengel sonst bsit du selber einer.


    In der Regel schützt das Zeug gegen aufgewirbelte Steine und Äste. Nicht mehr und nicht weniger. Macht euch da nix vor. Mit Geld kannst du die "negative Beschleunigung" nicht aufheben. Da zerreisst es dir die Organe.


    l.g.Martin
    p.s. knall einmal mit Restgeschwindigkeit gegen einen Baum. Da siehst du trotz Helm mal eine halbe Stunde alles doppelt, ist aber eh wurscht, weil du wegen der Brutskorbprellung keine Luft bekommst, was das Kotzen wegen der Gehirnerschütterung auch nicht einfacher macht.

    Die Frage wurde hier ungefähr 1001 mal diskutiert. Setzt dich auf eine exc, fahr bei Regen zur Arbeit und am Rückweg bei einer Polizeikontrolle vorbei.


    Dann sprechen wir wieder darüber.


    l.g.Martin

    Sers,
    gerade bei KTM hat man ja die tolle Entscheidung: 3 Stunden oder 20 Liter Sprit. Kurz mal im Kopf nachgerechnet, wenn ich "verhalten einfahre", komme ich mit 20 Liter gute 300km.


    300km in 3 Stunden sind 100km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Da muss ich im Gelände aber ziemlich heftig am Quirl drehen.



    Öl/Filter/Service


    gerade am Anfang spar ich nicht bei diesen Dingen. Wenn ich mir um 8000 Eur ein Mopped leisten kann, halte ich die zumindest die ersten drei Serviceintervalle sklavisch ein. Sprich: Öl UND Filterwechsel. Auch gönn ich mir relativ früh ein Gabelservice/überarbeitung. Wenn ich dafür kein Geld hab, dann lieber eine gute Gebrauchte, hab ich sicher mehr davon.


    Fast noch wichtiger als den Motor einfahren ist am Anfang die penible Kontrolle nach jedem Fahren. Bei mir waren nach den ersten Ausfahrten z.B. ein paar Kettenradmuttern locker...


    l.g.Martin

    Ich war am WE auf einem Kletterkurs. Das erworbene Wissen können wir bei der Streckenwahl berücksichtigen.


    Sprich: es werden mich auch die Fahrer leichter Einzylinderenduors hassen :teufelgri


    l.g.Martin
    p.s. dafür kann ich euch endlich abseilen und muss euch nimmer runterwerfen :)

    Sers,
    sieht gut aus. Bis jetzt :)


    Hab schon begonnen, das Mopped für die eMania auf Vordermann zu bringen: Gabel/federbein wird gerade überholt, die Bremse liegt schon auf der Werkbank, neuer Vorderreifen ist schon budgetiert.


    l.g.Martin
    p.s. gestern eine nette Routenempfehlung bekommen. Nehmt euch eine Seil mit...

    Kommt stark auf's Mopped an. Mein ältester hat letztens auf meiner EXC 400 fahren gelernt. Batterie war noch ziemlich leer, da sie nach einem kleinen Tauchgang leergeorgelt war.


    Was soll ich sagen ? Mopped war heiss, ist oft im Dreck gelegen (jaja, die Haxn sind noch kurz), der E-Starter hat fast nie getan.
    Hab ich's Mopped von der Seite angekickt, der Kleine ist sitzen geblieben.
    Ist nach einem Kick gelaufen...


    l.g.Martin

    @MICH
    nein, nein, tun wir schon nicht :)


    Es scheint da zwei T4 "Untermodelle" zu geben, so mehr Richtung Bauarbeitertransporter (sozusagen der Transit unter denm T4's) und mehr Richtung "Van".
    Das Teil von meinem Schwager ("Van") hat eine "gerade" Blechwand und relativ viel Platz zwischen Sitzreihe und Blechwand. Bei der "Transporterausführung" soll die Blechwand "sich an die Sitze anschmiegen", da hast du im unteren Bereich wesentlich mehr Platz (eh kloar, den die Lehne steht ja schräg).


    So hat man mir das mal erklärt...


    l.g.Martin

    @Ronni
    wieder was gelernt !
    Ich kenn nur den Multivan mit Trennwand (langer Radstand). Da krieg ich den Bock schräg nicht rein. Nachdem ich Aussicht auf so einen Wagen hab, spiel ich mich mit dem Gedanken, einen Cate Heckträger dazu zu kaufen. Problem ist aber, dass du wegen der Blechwand net gscheit im Bus schlafen kannst, ausser ich nehm den Vordersitz raus :)
    Muss mir den Wagen mal genauer ansehen. Zur Zeit taugt mir halt noch mein Transit, der ist so schön "basic". Ein "hardbus" halt
    :teufelgri


    l.g.Martin

    Sers,
    soweit ich verstanden habe: entweder ein Person + ein Mopped ODER 4 Personen und kein Mopped.
    Dann ist es naemlich nicht schwierig, dann passt naemlich jeder "Kleinbus", sei es Vito, T4/T5, Transit,...


    Unter "Transporter" versteht man allgemein eher so einen KleinLKW. Unterschied: Mensch(en) und Laderaum durch eine Blechwand getrennt, der Laderaum hat keine Seitenfenster.


    Vorteil vom Transporter (neben der LKW Zulassung): der Passagierraum bleibt halbwegs sauber und beim transport vom Mopped stinkt es nicht nach benzin (kann man ganz schön Kopfweh bekommen !).


    Bei einem Transporter mit Sitzmöglichkeit für mehr als drei Personen brauchst du eine weitere Sitzreihe (vorne können drei sitzen, menschlicher ist es, vorne Einzelsitze zu haben !). Dann hast du aber ein problem, da in den Laderaum bei den "PKW ähnlichen Transporter alla T4" kein Mopped passt.


    Da musst Du dann schon in die "Sprinter/LT/Iveco" Klasse, d.h. richtig langer Radstand, mehr LKW als PKW.


    Sonst halt Kleinbus. Zweite Sitzreihe herausnehmbar oder T4 mit hinten Sitzbank/Einzelsitzkombination. Da muss dann nur der Einzelsitz raus und schon passt ein Mopped vorbei (sowie 4-5 Personen).


    Bus ist meisstens teurer als Transporter, dafür oft besser beieinander (wird mit weniger Zuladung gefahren und auch oft weniger brutal, da Passagiere ab einer gewissen Fahrweise kotzen).


    Transit Bus im brauchbaren Zustand kostet (bei uns in Österreich, DE ist billiger) um die 6.500, Transporter um die 5.000. Beim transit mit langem radstand und zweiter Sitzreihe könnte sich im laderaum ein Mopped ausgehen, probiert hab ich es aber nicht !
    Von der kilometerleistung (und Rost) vergleichbare T4 sind in der Regel um 1.000 bis 3.000 Eur teurer.


    l.g.Martin

    Bandschlaufen sind sinnvoller. Sonst musst du naemlich jedesmal den ganzen Gurt durchfädeln. Wenn du mehrere Moppeds am Hänger hast, ist das am Hänger fast unmöglich, und wenn du es vorher machst, dann kann sich der Gurt wo einhängen.


    Zuden Tipps: unten Karabiner ist noch sinnvoller als alles andere. Bei Bandschlaufen auch "oben". Neben Gurt reissen ist aushängen die Hauptursache von abgestürzten Moppeds...


    Nun aber zum eigentlichen Problem :)


    Du kannst den Winkel "verbessern", wenn du die Gurte nicht am Lenker, sondern in der unteren Gabelbrücke einhängst (mit einer Schlaufe). Geht aber nur bei Ratschengurten optimal.
    Auch über das Rahmenheck sind bessere Winkel möglich, nur leider halten a) Rahmenhecks nur bedingt was aus und b) kann man bei manchen Moppeds einen Gurt nicht vernünftig anbringen.


    Bei meinem Hänger sind die Zurrösen ziemlich weit aussen, d.h. an einer Querstange. Ich weiss nicht, wie dein hänger aussieht und wie das die rechtliche Lage ist, aber ich tät halt versuchen, ein U stahlprofil quer unter die Schienen zu schrauben und damit die Zurrösen weiter nach aussen bringen.



    l.g.Martin
    p.s. irgendwann kaufst du dir einen Bus :teufelgri

    Kauf dir einen Bus. Da passt alles rein und du hast immer alles mit.


    Spass ohne, eine richtige Tasche hat so seine Vorteile. Vor allem, wenn man sie immer gleich packt und das ganze Endurozeugs nach dem Waschen/Gebrauch auch wieder vernünftig einräumt.


    Ich hab eine fahrbare von Scott. Ist nicht wirklich schlecht, kann ich aber trotzdem nicht empfehlen. Ist für Brustpanzer und Stiefel zu klein (mein Brustpanzer ist teilbar, dann passt er rein, bei Kälte ist nur das "Teilen" unmöglich, weil das Plastik zu hart).
    Auch der Helm passt "gerade so" rein, ist in der Tasche schon was drinnen, dann nicht (hat eigenes Fach, das muss sich aber "ausbeulen").


    l.g.Martin

    Sers,
    Arzt ist sicher keine blöde Idee, ich versuch das aber auch immer zu vermeiden :)


    Bisste sicher, dass du nirgens mit dem Helm dagegen geknallt bist ? Ich bin mal gegen einen Baum gesprungen (keine blöden Fragen bitte), da hat mir das Helmband übel Schmerzen beim Kiefer gemacht.
    Hat sich aber nach paar Tagen gelegt. Setzt mal den Helm, mach das Kieferbandl zu und zieh den Helm nach hinten/oben. Wenn es grausig schmerzt, hast du die Ursache gefunden. Ob's gefährlich ist, steht auf einem anderen Blatt...


    l.g.Martin

    Nein, zuderehen ist Richtung "plus", da du damit die Dämpfung verstärkst.
    Genaugenommen drehst du immer zuerst solange gegen plus, bis sich die EInstellschraube nimmer drehen lässt. KEINE GEWALT anwenden ! Dabei zählst du die "clicks".
    Jetzt drehst du wieder Richtung Minus.


    Zuerst tät ich aber schaun, ob sich überhaupt was tut, wenn du an den Einstellungen änderst. Sprich: mall voll zu (Richtung plus :-), testen, dann voll auf, testen. Testen tut man immer nur beim Fahren. Im Stand einfedern bringt Nüsse. Wenn du nicht die Superkomponenten hast, änderst du naemlich nur die Lowspeed EInstellung. Sprich: die Dämpfung bei niedriger Einfedergeschwindigkeit. Die Highspeed Dämpfung, sprich EInfedern mit hoher Geschwindigkeit (einfedergeschwindigkeit, net Fahrgeschwindigkeit !) lässt sich in der Regel nur mittels "Shims" ändern, d.h. Gabel aufmachen, andere Shims hinein -> fahrwerkstuner, bzw. genau wissen, was man tut.


    l.g.Martin