Martin Franz Mitglied
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Beiträge von Martin Franz

    bernhard
    nur zur Info: ich kenn einige Österreicher, bei deren KTM der Rahmen gebrochen ist, Pleuellager eingegangen ist, Kupplungszug ständig reisst, Gabel regelmaessig undicht ist, Kickstarter bricht,... manche davon fahren weiter KTM, manche nimmer.


    Ich würd auch sagen, die "aelteren" LC4 waren auch nicht unbedingt auf Haltbarkeit ausgelegt, Vibrationen und Langlebigkeit schliessen sich in der Regel aus.


    Wenn du der Meinung bist, dass "nur Deutsche" schlecht über KTM sprechen, dann hör dich mal in der österreichsichen Newgroup at.freizeit.motorrad um...


    liebe gruesse, Martin

    @Schmok
    > Wasser im Tank
    gut möglich, auch der Tank hat eine Entlüftung...hätte aber gedacht, dass sich beim fahren das Wasser mit dem benzin gut mischt und daher die Karre entweder normal läuft (wenig Wasser), oder garnicht läuft.


    Ich hab auch vor Jahren mal eine SC versenkt. Problem 1 war, dass die Zündung nachher ab und zu ausgefallen ist (Alter Schwede, was hab ich da gekickt !!!), Problem 2 war, dass sie dann ab und zu auf Vollgas hängengeblieben ist...


    l.g. Martin

    Nachteil der meissten Baumarkthänger ist, dass sie zu kurz sind. Reine Motorradhänger für maximal 2 Moppeds gibt es bereits für 500Euro.
    Bei 3er Hänger gilt es zu bedenken, ob ich auch 3 Leute mit Endurozeugs in's Auto bringe...sonst macht's wenig Sinn. Auch das höchstzulässige Gesamtgewicht ist eine Betrachtung wert: ich hab einen 3er Hänger mit 310kg Zuladung...nicht wirklich toll.
    gruesse, Martin

    Die Service Intervalle sind klar definiert: entweder nach einem Renneinsatz oder nach X Stunde, X Kilometern oder X Litern Benzin.
    Die Kosten sind ebenfalls nicht zu schwer zu erheben: X Liter Öl der empfohlenen Ölmarke/Sorte, + Preis der Ölfilter, Dichtungen, Zündkerze (whatever). Nachfrage in einer Vertragswerkstätte bezüglich Kosten der Arbeitszeit, bzw. wieviel Stunden für das Service in Rechnung gestellt werden.


    Es geht ja in erster Linie um Richtwerte. Ob ich mich nun an die Serviceintervalle halte, Markenöl oder Baumarkt Öl verwende und das Service selber mach, bleibt ohnehin mir überlassen.


    l.g. Martin

    Aber zumindestens könnte man bei einem Test angeben, welche Serviceintervalle (mit welchen ca. Kosten) der Hersteller vorschreibt.
    Vor allem aber, wann der Hersteller es für nötig hält, "Verschleissteile" wie Ausgleichswellenlager, Steuerketten und ähnliches zu tauschen.
    Wenn man sich an den Wartungsplan hält und nicht gerade Motorradmechaniker ist, kommen bei solchen Motorrevisionen leicht Kosten von paar 100 Euro zusammen...


    l.g. Martin

    meiner Meinung gehört auf eine Enduro vorn sowieso ein Reifen drauf, der vor allem für tiefe, schmierige Böden taugt. Vorne halten die Reifen eh ziemlich lang und sind auch billiger. Auf harten Böden taugt sowieso jeder Reifen, nur ist unter Umständen der Verschleiss ein wenig hoch.


    Aber statt in einen zweiten Radsatz zu investieren, würd ich lieber für jedes rennen einen neuen Satz Reifen aufziehen, im idealfall mit Mousse statt Schlauch. Ein frischer Reifen ist (fast) immer besser als ein gammeliger Spezialreifen. Und auch da: lieber einen Reifen, der besser für weiche Böden ist, montieren und einen höheren Verschleiss riskieren, als einen 1000 Meilen Reifen mit Kondition zu kompensieren.


    liebe gruesse, Martin

    FlatC
    das Wasser vom Lufi in die Schwimmerkammer kommen kann, bezweifle ich sehr stark. Durch die Hauptdüse geht naemlich kein Wasser durch, die Bohrung ist definitiv zu klein.
    Das Wasser im vergaser kommt m.M. nach über die Schwimmerkammerentlüftung rein.


    > Lufikasten ablassen
    Je nach Mopped ist der Lufikasten derart undicht, dass das Wasser da von alleine rausläuft, spätestens jedoch dann, wenn du den Lufideckel aufmachst :) Vor allem haben Sportenduros eine Ablassöffnung (zumindest die, die ich kenne).
    Bei der EXC ist noch eine Gemeinheit: das Wasser vom Lufi rinnt teilweise in den Kasten, teilweise sammelt es sich HINTER dem Luftfilter.


    gruesse, Martin

    >Lufi
    Das Wasser rinnt meiner Erfahrung nach größtenteils selber aus dem Luftfilter, so er gut eingeölt ist. Bissle Ausdrücken hilft auch, nur wird man dann so richtig schön dreckig (altes Lufiöl gepaart mit Schmutz).
    l.g. Martin

    Die KWG Entlüftung ist die einzige Öffnung, wo wasser reinkommen kann. Wenn der Motor nicht läuft, ist die so gut wie dicht. Beim 4Takter hast du sowieso eine 50 % Chance, dass die Ventile zu sind. Dann kann die Kiste Stunden im Wasser liegen, ohne das was passiert.
    l.g. Martin

    dom
    wie gesagt, beim 4 Takter KW Entlüftung richtig verlegen und Motor rechtzeitig ausmachen, dann hast du normalerweise keine Probleme mit dem Motoröl.
    Und beim 2 Takter gibt's solche Probleme ohnehin nicht.
    gruesse, Martin

    dom 4 Takter
    Wenn die Karre unter Wasser gelaufen ist, kann es sein, dass sie über die Gehäuseentlüftung Wasser gesaugt hat. Dann hast du Wasser im Motoröl (und das ist schlecht). Wenn Du sie paarmal kickst und Öl nachsiehst, siehts Du sofort, ob dies der Fall ist (Öl is trüb, schaumig, grauslich). Dann ist Öl und Filterwechsel angesagt. Sollte die Karre wirklich viel Wasser im Öl gehabt haben, sind mehrere Wechsel fällig, bis das Öl wieder wasserfrei wird (da auch beim Wechsel immer eine geringe Menge an Öl im Mopped verbleibt).
    Ist also schlau, zuerst mal mit Billigfusel zu wechseln, bei 20Euro/L Öl hört sich da der Spass auf...


    Abhilfe: den Kurbelwellenentlüftungsschlauch möglichst hoch verlegen (Luftfilterkasten) und beim ersten Wassersaugen sofort Motor abstellen. Letzteres erspart auch umfangreiche Trockenlegungsaktionen, bzw. Motorschäden durch angesaugtes Wasser.


    gruesse, Martin


    Opa
    Nachtrag: es gehört auch der Lufi angesehen, ist er patschnass, vorher ausdrücken.
    Zuerst mit neuer Kerze nachsehen, ob überhaupt ein Funke kommt. Wasser im Killschalter kann dies naemlich zuverlaessig verhindern

    Ganz wichtig ist, dass Auspuff und Ansaugtrakt komplett wasserfrei sind, sonst kickt man sich zum Trottel...
    ... und wenn sie endlich läuft (4Takter), nochmals Öl nachsehen !


    [ 07. Januar 2002: Beitrag editiert von: Martin Franz ]

    Hoi dä schwyzer !
    Der Seitenschalter dient in erster Linie dazu, dass Leute nicht mit ausgefahrenen Seitenständer losfahren. Bei der ersten Linkskurve prackt's dich sonst höllisch auf. Soweit ich weiss, ist der Schalter in manchen Ländern sogar Vorschrift (bzw. selbsteinklappender S-St).


    Warmlaufen im Stand: ist bei manchen Sportenduros (z.B. xr400r) explizit so in der Betriebsanleitung vorgeschrieben.


    In Österreich ist (meines Wissens) ein Warmlaufenlassen im Stand strafbar. Drum fahr ich nur Gelände :)


    liebe gruesse, Martin

    Lord_of_CH@OS


    Das Ding heisst Kettentrenner und gibt's in der billigsten Ausführung um 10 Euro im Fachhandel.
    Extra zum Reinigen abmontieren würd ich aber auf keinen Fall. Wenn's einem unbedingt nach Sauberkeit gelüstet: im jedem besseren Moppedshop gibt's O-Ring Kettenreiniger (Spraydose).
    gruesse, Martin

    Servus Martin,
    wegen der Kupplung musst wirklich rumtelefonieren (Branchentelefonbuch). Habe für meinen Mazda eine gesucht, Preise (inklusive E-Satz und Einbau) waren von 4.000 bis 12.000 (letztere war eine abnehmbare Kupplung). Meine Kupplung musste nicht in den Typenschein eingetragen werden, sondern ich hab eine Bescheinung über den korrekten Einbau in der Fachwerkstatt bekommen (musste fragen, wie das ist bei Selbsteinbau).


    gruesse, Martin

    Ich würd den Rat von Martin befolgen und nur das Ritzel wechseln. Vorteil: geht schneller, is billiger und Kette passt auch sicher.


    DIe Idee mit dem zweiten Kettenschloss setzt auchein Stück Kette voraus. Und vor allem: Kettenschlösser gehen auf, das ist schliesslich Sinn und Zweck der Dinger. Es gibt schon gute Gründe, warum viele Enduristen ein Kettenschloss immer parat haben...


    gruesse, Martin