610er Profi Mitglied
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Beiträge von 610er

    Da ich so allerhand Fuhrwerke rumstehen habe, mit schwergängigen und leichgängigen Kupplungen, hydraulisch und mit Zug,

    würde ich sagen: Die Konstruktion der Kupplung hat größeren Einfluss auf die Leichtgängigkeit als die Art der Betätigung.


    Gerade da gibt's aber viel Fortschritt - früher standen leichtgängige Kupplungen wohl nicht im Lastenheft.

    Die Husky verträgt locker auch mineralisches Öl.

    Der Vorteil von synthetischem Öl kommt bei den kurzen Wechselintervallen kaum zum tragen.

    Moderne Öle halten den "Dreck" möglichst in der Schwebe, was ohne Filter halt auch wenig bringt.

    Mein Race-Buddy fuhr seine als armer Student im Wettbewerb.

    Da kam ausschließlich Baumarkt-Plempe zum Einsatz und nach dem Ölwechsel wanderte das Öl in den Opel Corsa.

    Hab ich damals so von ihm übernommen. (außer das mit dem Opel Corsa)


    Der klassische "Dauervollgasschaden" ist das Pleuellager, das wird aber bei den Motoren ab 1999 druckgeschmiert.

    Es ist auch breiter als bei den Vorgängern.


    Die Steuerkette sollte man im Auge behalten, aber auch hier haben die Schwaben gelernt zu sparen:

    Von "Opa Fritz" Nödinger (R.I.P.) gabs ne "Verlägerung" für den Steuerkettenspanner - hat wunderbar gefunzt. ;-)


    Bewegt man sie im Gelände, wofür sie gedacht ist, hält sie ewig.

    Das WHB kannst Du bedenkenlos nehmen.

    Die Änderungen sind überschaubar. Du hast schon den "Ölpumpenmotor",

    bei dem es wenigstens teilweise Druckumlaufschmierung gibt der später auch in der 570 drin ist.

    Das betrifft aber nur bestimmte Teile, die nicht mit den älteren Modellen kompatibel sind.

    mir ist kein 3 ventiler bekannt mit einem einlass und zwei auslass ventilen.

    andersherum ist es allerdings üblich da man dem grösseren gesamtquerschnitt auf der einlasseite den vorzug gibt um mehr gemisch in den zylinder zu bekommen.

    Es macht tatsächlich am meisten Sinn zwei Einlassventile zu nehmen, denn i.d.R. gehts um Leistung.

    Honda, Mercedes, Ducati, Vespa AFAIK waren es alle 2xEinlass und einmal Auslass es gibt aber auch den umgekehrten Fall.

    Sobald es mir wieder einfällt werde ich es posten.

    Die 5-Ventiler sind klammheimlich wieder verschwunden.

    Aber sie waren weit verbreitet bei Yamaha

    Die ganzen Top-4-Zylinder R1/R6

    Zweizylinder 750 Supertenere, TRX, TDM

    Und MX / Enduros sowie der 660er Einzylinder

    Aber in allen Baureihen werden heute 4-Ventiler gebaut.

    Incl. der R1 mit 200PS und der 1200er Supertenere, wo es viel Platz für Ventile hätte.

    Der Zugewinn an Einlassquerschnitt ist nicht wirklich relevant im Vergleich zum Aufwand.

    Der Aprilia 5-Ventiler als einzig mir bekannter (außer Audi aber die machen bekanntlich keine Moppeds) weiterer Hersteller, hat die Besonderheit, dass

    die beiden äußeren Ventile leicht radial stehen, deshalb sind die Nocken schräg geschliffen.

    Aber auch dort gibts ihn nicht mehr.


    Der Gewinn an Einlassquerschnitt von 2 auf 4 Ventile ist erheblich.

    Ducati kann mit der Zwangssteuerung die Öffnungszeiten der Ventile auch mit deren nur 2 groß halten.

    Setzt aber bei höheren Literleistungen auch auf 4 Ventile.

    Kleinere Ventile sind leichter, vertragen als höhere Drehzahlen und zwei Auslassventile sind leichter zu kühlen

    Und wenn ich mich mit unangepasster Geschwindigkeit in einen Baum, Leitplanke oder KFZ bohre würde ich das doch lieber alleine machen und nicht noch jemanden mit ins Verderben reissen!

    Bin heute auch ein wenig mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen. :P

    Saugeil! Die Desmo nähert sich den 100tkm und geht immer noch wie Schmitz Katze.

    Aber von den 100tkm will ich keinen einzigen, den ich mit Sozia fuhr missen.

    Zum Glück bin ich (inzwischen) so charakterstark, dass ich auch gemütlich fahren kann.

    Aaaalso, ich erklär das mal ganz langsam zum Mitdenken:

    Am Anfang waren die Dinosaurier, die sind dann ausgestorben.

    Kurz danach hat N.A. Otto (offiziell) den Viertaktmotor erfunden.

    Dann gabs das gesteuerte Einlassventil.

    Die Badener bauten dann schon vier Ventile ein, was zwischendurch halt aus der Mode kam.

    Die Engländer sogar radial.

    Irgendwann haben die Japaner gecheckt, wie geil das Motorradfahren ist

    und sich allerhand lustige und/oder geniale Sachen ausgedacht um im Gespräch zu bleiben.

    Honda hat dann mal 8 Ventile in einen Zylinder gepackt und alle geraden Zahlen über 4 patentiert.

    Da blieb für Yamaha nur ne ungerade Zahl übrig und hat dadurch beschlossen, dass 5 die optimale Zahl ist.

    Das Ganze hat so gut funktioniert, dass man 1, 2 und Vierzylinder diverser Bauart auf den Markt brachte.

    Es hat aber gleichzeitig auch nicht wirklich besser gefunzt als 4, sodass man klamheimlich ein Modell nach dem

    anderen gegen eines mit deren 4 upgedatet hat.

    Trotzdem fahren zig nette Moppeds mit 5-Ventilen pro Zylinder rum, und das gar nicht mal schlecht ;-)

    Aber das ist ja genau das was ich meine, es müsste doch eigentlich auch ne Lachnummer sein, in Gabel und Stossdämpfer den Ölfluss über elektronische Ventile zu regeln!?

    Ist es auch. Elektronische Fahrwerke gibt's, nur halt nicht im MX.

    Für Straßenhobel haben Öhlins, WP, ZF und Co. Systeme. Die funzen recht gut.

    Bringt halt vor allem Komfort. Ob das Ganze im Rennbetrieb ähnlich gut ist? K.A.

    In der MotoGP sind elektronische Fahrwerke AFAIK verboten

    Der Hintergrund der Umtauschaktion: Führerscheine sollen künftig EU-weit (EU-Richtlinie 2006/126/EG) fälschungssicher und einheitlich sein. Außerdem sollen alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu vermeiden.


    Unabhängig davon, wann Sie Ihre Fahrprüfung abgelegt haben, gilt: Sie dürfen Pkw- und/oder Motorräder weiterhin unbefristet fahren. Nur die Gültigkeit des Führerschein-Dokumentes wird auf 15 Jahre befristet - dann bekommen Sie eine neuen Scheckkarten-Führerschein, wieder ohne Prüfung oder Gesundheitscheck.


    https://www.adac.de/verkehr/ru…n-fuehrerschein-umtausch/

    Leider nicht ohne Antrag und Kosten. Mich haben sie mit dem internationalen Führerschein erpresst.

    Ohne neuen Schein, keinen solchen. Sonst hätte ich auch noch meinen grauen Lappen.

    Mit händischem Eintrag: "Erweitert auf 1 + 3"

    Von Seiten ohne Impressum würde ich die Finger lassen. Die ganze Aufmachung sieht nicht vertrauenswürdig aus.

    seh ich auch so - Bezahlung nur mit Kreditkarte und keinerlei Angabe wo sich das Unternehmen befindet.

    Das Foto für den E-Kit entspricht 1:1 welchen auf ebay aber der Herstellername ist anders.

    Wird wohl eher kein "Erich Jaeger" Produkt sein ;-)

    Das sog. "Vollgutachten" ist tatsächlich nicht teuer AAAAABER:

    Um diese zu BESTEHEN, sind wie oben gepostet einige Bedingungen zu erfüllen.

    - Es gelten die Vorschriften von 2021 (Erstzulassung) nicht des Baujahres also Euro 5

    - Abgaswerte Euro 5: In g/km CO: 1,0 HC: 0,6 NOx: 0,06 Feinstaub: 0,0045 NMHC: 0,068

    - Geräuschverhalten nach Euro 5: 80dB (A)

    - Onboarddiagnose OBDII

    Man braucht also ein Abgasgutachten - das geht auf dem Prüfstand und kostet ca. 800 - 1200€

    Das setzt aber voraus, dass man die Werte auch EINHÄLT, was bei einem MX-Mopped nicht der Fall ist.

    Es kommen also die Kosten für einen Auspuff mit KAT und die Anpassung der Einspritzung dazu.

    Die dürfte in der Summe mehr kosten als das Gutachten, weil langwieriger.

    Außer ein Anbieter hätte einen fertigen Kit, also Auspuffanlage plus passendes Mapping als Komplettangebot


    Dazu kommt ein Lärmgutachten das muss im Freifeld erfolgen ist naturgemäß also etwas teurer.

    Auch hier muss vorher das Geräusch durch eine ensprechend leise Auspuffanlage und Ansauggeräuschdämpfung verringert werden.


    Im Vergleich zu diesem Aufwand ist der Umbau der elektrischen Anlage Kleinkram.


    Ein Bekannter von mir hat den Versuch eine in USA legal zu fahrende Confederate mit 2,3 Liter S&S Motor

    auf Euro 4 zuzulassen abgebrochen. Bis dahin wurden für Gutachten und diverse Auspuff- und Ansaugvarianten etwa

    10.000€ ausgegeben.


    Wie man das mit der OBD-Schnittstelle realisieren soll? K.A.