610er Profi Mitglied
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Beiträge von 610er

    Das wiederum geht überhaupt nicht ...... <X

    Für seine Zeit ein - finde ich - stimming gezeichneter "Chopper"

    Für Ducati-Puristen allerdings schwer verdaulich. :D


    Heute sind auch die Design-Könige aus Italien völlig degeneriert.

    Wenn ich mir deren aktuelle Cruiser oder noch schlimmer "Reiseenduros" mit Ducati-Logo anschaue:

    Orgien von labbrigen schwarzen Plastikdeckelchen, die ohne jeden technischen Nutzen irgendwo angepinnt sind.

    Dass 50er/80er sehr teuer sind, ist ja schon viele Jahre so.

    Die 50er Szene ist offenbar bereit und in der Lage viel Geld in ihre Sammlung zu stecken.


    Das zeigt nur, dass der Marktwert eines Fahrzeugs rein von Angebot und Nachfrage abhängt und nicht von

    Dingen wie ursprünglicher Kaufpreis oder Kosten einer Restaurierung.

    "Moving goal post", mein lieber.


    "Kohle und Gas zur Hälfte" ist nicht das gleiche wie "die andere Hälfte von erneuerbaren Energien". Eben, weil z.B. die Atomenergie da noch drin ist. Ist die der Heilsbringer? Nein.

    Das ist ja exakt da Problem auf das ich raus will


    in D ist die Atomenergie nun mal politisch tot (der Rest der Welt ist da allerdings eher anderer Meinung)

    Alle reden vom Segen des E-Autos und zumindest hier in der Gegend werden Neue Häuser auch meist mit Wärmepumpen=Strom geheizt

    Gleichzeitig hinkt die saubere Energieerzeugung völlig hinterher, wir schaffen es nicht mal den jetzigen Verbrauch zu decken.

    Dazu passen solche Meldungen:


    Energiewende: Kohle überholt Wind wieder als wichtigste Stromquelle
    Satte 35 Prozent mehr Strom als im ersten Halbjahr 2020: Kohlemeiler haben Windparks von der Spitze verdrängt – auch wegen des Wetters.
    www.spiegel.de

    Danke fuer die Beitraege, aber meine eigentliche Frage war ja ob es zwingend energetisch sinnvoller ist den Strom Grosstechnisch zu erzeugen und im Fahrzeug in tonnenschweren Batterien zwischenzulagern, oder ob man genausogut das minikraftwerk an Bord haben und den Energietraeger in anderer Form mitfuehren kann ( aehnlich wie "frueher" mit fossilen Brennstoffen...)

    Einfacher ist es den "Sprit" mitzuführen, weil die Energiedichte höher ist als in Akkus. Das Problem ist eben der Verlust bei Umwandlung von Strom in einen gasförmigen Energieträger.

    Bei Kolbenmaschinen muss man aber auch den Wirkungsgrad im Motor beachten. Am Besten wäre ein Brennstoffzellenauto, das Methan tankt.


    Zum Vergleich: Meine Korea-Warze braucht im Schnitt 12,5 kWh/100 km allerdings sehr sachte gefahren. Das entspräche grob 1,2 Liter Diesel.

    Also effizienter ist der Akkuantrieb.

    2020 lag der Anteil von Kohle und Gas an der Stromerzeugung bei 36,2%, nicht bei "zur Hälfte".

    Quelle: https://strom-report.de/strom/

    Danke für den Link. Also ich lese da die Zahl von 50,5% für erneuerbare Energien - das ist für mich grob "die Hälfte" :/

    Für 2021 ist die Zahl leider niedriger, weil weniger Wind und mehr Regentage.


    MEIN Strom kommt von meinem Dach aber ich rette wohl das Klima damit nicht :(

    Gibts in dem Zusammenhang eigentlich inzwischen mehr info zu dem Audi RSQ etron Dakar Projekt?

    Wenn der Verbrenner in diesem Konzept mit synthetischem Sprit ( oder irgendwann mit Wasserstoff) befeuert wird, und effizienzoptimiert laeuft, sollte der Systemwirkungsgrad doch besser sein als jeder andere hybrid, und CO2 maessig auch Kohlestrom "betankte" EV schlecht aussehen lassen-oder sehe ich das zu naiv?

    Synthetischer Sprit ist halt - genauso wie Akku-elektrisches fahren (mach ich übrigens) keine echte Lösung, solange der Strommix zur Hälfte aus Kohle oder Gas erzeugt wird.

    Erster Schritt der Energiewende wäre den Strom, auch den zusätzlichen fürs Fahren, aus Sonne und Wind zu erzeugen. Da sind wir in D extrem weil davon entfernt.

    Die ganzen Lobhudeleien auf das E-Auto basieren immer auf Studien, die von der Utopie ausgehen, dass wir "demnächst" nur noch erneuerbaren Strom haben werden.


    Selbst wenn wir die Altagsprobleme im Umgang mit Wasserstoff weglassen gibt's einen Verlust bei der Elektrolyse, der wird zwar vermutlich durch bessere Verfahren kleiner

    aber es ist im Augenblick sinnvoller Akkus zu nutzen. Wasserstoff als Energieträger ist nicht unkritisch und alles andere als Idiotensicher. Das wäre mit Methangas deutlich besser,

    denn Erdgasautos (Nicht Autogas!!) fahren schon viele rum und tanken problemlos. Der Prozess vom Strom zum Methangas ist allerdings nochmal mit mehr Verlust verbunden.


    Würden wir aber genug Strom aus der Sonne erzeugen, was problemlos möglich wäre, dann wäre das Autofahren fast wie heute. Und mit einer Brennstoffzelle hätte man auch noch den Vorteil des E-Autos, superleises Fahren und brachiale Beschleunigung ohne das Ladeelend.

    Tatsächlich sind 125er grundsätzlich "Zulassungsfrei" nach §4 FZV

    Man muss aber trotzdem zur Zulassungsstelle und sie zulassen ;-)) mit Kennzeichen etc.

    Viel geiler kann man eine Vorschrift nicht verfassen :/


    Die HU wird wohl erst nach der ersten Prüfung eingestempelt

    Ein Franzose kommt mir nicht wieder ins Haus.

    Beschäftige mich auch grad damit und habe etwa das gleich Budget.


    Da bleibt leider nicht viel, weil der Schuppen jetzt Stellantis heißt und daher neben Peugeot/Citroen auch Fiat und Opel beinhaltet.

    Außerdem werden die Kärren als Toyota z.B. Proace verkauft - sind Marktführer bei kleinen Nutzfahrzeugen.


    Wenn Du Franzosen allgemein meinst fällt auch Renault incl. Nissan und die bisherigen Renault-Opel Movano, Vivaro und der Fiat Talento weg.


    Bleiben Ford, VW und MB


    Stellt sich die Frage ob eher VW-Bus-Größe oder Sprinter?

    Sprinter/Crafter sind ganz schöne Roster, der MB Vito auch

    VW-Busse sind meist überteuert

    Ford Transit Custom, der mir gut gefällt und auch in meiner Familie als PKW gefahren wird hat auffällig viele Motorschäden

    Mit dem "großen" Transit habe ich mich nie beschäftigt.

    Ich tendiere daher wieder zum Peugeot Expert/Scudo/Jumpy/Proace weil meiner zuverlässig und sparsam war.

    Das aktuelle Modell ist mir noch zu teuer

    das ist eher kennlinien gesteuert, da es nur die drehzahl als einfuss grösse gibt, auch wenn man die kennlinie verschieben kann.

    aber das ist auch haarspalterei.

    interessant wäre eine weitere einflussgrösse so dass ein dreidimensionales kennfeld entsteht. wenn´s was bringt. :/

    Das ist mit Sicherheit das Ziel.

    Es ist halt ein sehr zeitintensiver Prozess, bis man aus all den Einflussgrößen ein gutes Mapping für Zündung, Einspritzung und Auslass erstellt hat.

    Firmen wie KTM und Triumph haben an ihren Straßenmoppeds teilweise mehrere Modelljahre gebraucht, bis die Mappings wirklich gut waren.

    Und da waren nur Einspritzung und Zündung zu steuern. Aber der Ansatz ist da und wird verfolgt, weil er logisch ist.


    D.h. aber nicht, dass mechanische ALS nicht für den Zweck ausreichend gut funktionieren, genauso wie Vergaser immer noch den Zweck erfüllen.