610er Profi Mitglied
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Beiträge von 610er

    Anmelden und fahren. So wie es tausende andere auch machen. ;-)


    Die TÜV-Teile im Karton dazu wären hilfreich.

    Zumindest beim Wiederverkauf könnte sie ne Rolle spielen.

    Der Argumentation eures Gerichtes folgend könnte meine Putzfrau während ich in Urlaub bin meine Wohnung verkaufen und ich hätte das zu akzeptieren, denn der Käufer hat ja in gutem Glauben gehandelt. Das ist doch völliger Unsinn.

    Dieses Beispiel hinkt schon deshalb, weil Immobilien (mit Sichheit auch in A) nicht per Handschlag den Eigentümer wechseln (Notarpflicht, Grundbuch etc. ;-) )


    Das von mir verlinkte Urteil zeigt, dass die Rechtslage in A ziemlich gleich ist. Dort wurde der gute Glaube verneint weil der Käufer die Papiere nicht gecheckt hat, hätte er das getan dann wäre es wie in dem deutschen Urteil ausgegangen.


    Wenn ich Euren Paragrafen 367 des ABGB so anschaue, dann kann man sogar gestohlene Dinge gutgläubig erwerben u.a. solange man sie z.B. in einem ganz normalen Laden kauft. Der Gesetzgeber in A geht davon aus, dass man gutgläubig ist wenn man:

    1. Etwas in einer öffentlichen Versteigerung kauft

    2. Von einem Unternehmer in dessen Unternehmen

    3. Von jemandem dem der vorige Eigentümer die Sache anvertraut hatte. (Zum Beispiel Dein Diamantcollier Deiner Putzfrau)


    Wie gesagt - gutgläubigen Erwerb kennt quasi jedes Rechtssystem, nur die Details unterscheiden sich.

    Wenn ich dieses Urteil so lese, dann sage ich in A ist es ziemlich genau gleich:

    https://www.ogh.gv.at/entschei…t-einsicht-genommen-wird/


    Die Frage ist nicht ob man Sachen, die einem nicht gehören verkaufen "darf" - selbstverständlich darf man es nicht ;-)

    Die Frage ist ob jemand Eigentümer wird, wenn er der Käufer einer solchen Sache ist.

    Und die Antwort ist, bei gestohlenen Sachen immer Nein.

    Bei unterschlagenen schon aber eben nur wenn man auch wirklich "gutgläubig" war.

    Also die Papiere des Fahrzeugs und den Ausweis des Verkäufers gecheckt?

    Wenn ja, dann ist man gutgläubig, wenn nein ist man es nicht.

    Dass man Bar zahlt und den Verkäufer an "neutralem" Ort trifft scheint nicht so wichtig 8|


    Ich glaube sogar, dass die deutsche Regelung relativ streng ist, vielen Ländern gibt es den gutgläubigen Erwerb auch an gestohlenen Sachen, meine kurze Recherche zählt hier Österreich ebenfalls dazu. Die Wahrnehmung mag eine andere sein, weil es die wenigsten Fälle zu einem obersten Gericht schaffen und daher in den Medien keine Rolle spielen ;-)

    Nach Eurer Rechtssprechnung ist das ja ein Freibrief, damit abzuhauen.......

    Nehme an, das ist in A ziemlich gleich geregelt - schon allein wg. der identischen Rechtstradition.

    Gutgläubiger Erwerb ist jetzt keine Spezialität des deutschen Rechts gibts quasi überall und in anderen Ländern auch bei gestohlenen Sachen. Der Fall hier ist halt ein wenig spektakulärer als viele vorhergehende und er hat's zum BGH geschafft.

    Ich hoffe Du meinst mit T-Shirt keines aus Baumwolle ;-)

    Dann wäre die Lösung einfach.

    Ansonsten hilft nur genug mitnehmen - genug für Deine Bedürfnisse.

    Und wenn Du den Zug der Bergabfahrt nicht brauchen kannst, bleibt nur den Windstopper immer mitnehmen.

    Am besten einen mit höherem Kragen und langem Rücken, wg. der Nieren.


    Ich fahr auch bei um die 0 Grad, ich benutze dabei:

    kurzes Radtrikot/Funktionsshirt

    Langesradtrikot darüber

    Windstopperweste mit verlängertem Rücken

    Wenns ganz kalt ist eine gefütterte Weste.

    Unterziehmütze unterm Helm

    Die Unterschlagung ist der typische Fall des gutgläubigen Erwerbs.

    Von unteren Gerichte gibts da einige Fälle die gleich entschieden wurden.

    So gesehen ist da nichts wirklich neues.

    "Abhanden kommen" kann ja theoretisch alles umfassen, dann könnte man den gutgläubigen Erwerb auch einfach streichen.


    Es kommt ziemlich eben auf die Umstände an, in diesem Fall wäre mancher von uns misstrauisch gewesen weil man ein so teures Auto normalerweise nicht an einem Bahnhof kauft. Die Papiere schienen in Ordnung und der Zweitschlüssel fehlt ja sehr oft.

    Das war ja wohl ein Grenzfall bei dem man sich streiten kann ob dieses Ergebnis vom Gesetz so gewollt wurde.

    Aber dafür gibts nun mal oberste Gerichte und dieses hat entschieden.


    An gestohlenen Sachen gibt's keinen gutgläubigen Erwerb.

    Haben vor Jahren einige Bekannte böse erleben müssen, als die Moppeds, die sie von einem vermeintlichen Kumpel gekauft hatten wieder abgeholt wurden.


    Aber das WoMo wurde unterschlagen.

    Bin neulich das erste selbstumgebaute Bike gefahren, das meiner Meinung nach an "fertige" Pedelecs rankommt.

    Und da waren vorher schon einige grenzwertige Bastelbuden dabei, die nur für Todesmutige geeignet waren.

    Wenn der Motor bei 65 km/h "nachschiebt" und die Seilzugbremsen beängstigend wenig verzögern, dann gibt das ordentliche Adrenalinschübe.


    Die heute am Markt verfügbaren Einbaumotoren für das Tretlager plus absolut konkurrenzfähige Controller incl. sehr komfortable Displays plus den Vorteil, dass man einen 500Wh Akku inzwischen teilweise für 200$ bekommen kann, ist ein Argument für gute Handwerker bzw. Sparfüchse. Hab trotzdem den Erbauer überzeugt, auf leistungsfähige Bremsen umzubauen.


    Die Platzierung des Akkus, der Fakt, dass Rahmen und Fahrwerk ursprünglich nicht dafür gedacht waren, bleiben ein Problem.

    Das sind alles Argumente FÜR organisiertes Feuerwerk.

    Ich betrachte Feuerwerk, wie viele andere Dinge auch, als Kulturerrungenschaft.


    Die Probleme entstehen durch die unkontrollierte Ballerei von Laien, vor allem wo sich Menschen ansammeln.

    Deshalb beginnt man es auch dort einzuschränken. Wird sich weiter fortsetzen...

    Man könnte vom puritanischen Standpunkt aus meinen, dass Spaßbranchen einfach nur ein Ausfluss der Dekadenz unserer Gesellschaft ist. Dabei ist auch unser Hobby nur eines von vielen, das Menschen ausüben, weil sie ihre Zeit nicht mehr zum Klamotten nähen, Nahrung suchen und Wetterschutz bauen brauchen.


    Ich bin auf jeden Fall dafür, auch die Unterhaltungs- und Veranstaltungsbranche nicht untergehen zu lassen. Man sieht es ja z.Zt. wie diejenigen Teile davon, die "legal" sind boomen. Der Mensch will halt auch mal was anderes sehen und erleben als im Alltag.

    Woher bekommt man die Daten für den 21er in D?

    COC gibt es da ja nicht, da zu alt, denk ich.

    Du brauchst ein Datenblatt / Kopie eines Briefes des gleichen Typs.

    Der TÜV verfügt aufgrund seiner Jahrzentelangen Monopolstellung selbst über viele Daten.

    Die DEKRA hatte diese Position in den 5 "neuen Bundesländern" ebenfalls bis vor kurzem.

    Beide dürften also die Daten haben. Bei anderen Prüforganisationen muss man halt vorher fragen.

    gebrauchte e-mtb.... macht das sinn?
    wenn ja, ab welchem bj sollte man schauen?


    (also nicht wegen der farben, sondern wegen dem berühmten technologiesprung

    wie z.b. die ritzelgröße bei den bosch-motoren ab 2020)

    Gebraucht würde ich durchaus eins kaufen. Wenn von Privat, dann vorher beim Händler auslesen lassen.

    Oder von Greenstorm.eu dort gibts Garantie.

    Hatte soeben nen Plausch mit nem Händler, der mit denen zusammen schafft. Ihm wurden eine Große Zahl Rückläufer aus dem Hotel-Mietgeschäft angekündigt, teilweise mit minimalen Kilometern. Da gibts wirklich gute Bikes aus dem aktuellen Jahrgang.

    Wer also noch ein paar Wochen warten kann... Die meisten Radläden sind eh leergekauft. Es gibt dieses Jahr daher auch keine Schnäppchen, weil der Platz für die neuen Räder reichlich da ist..


    Den TQ-Antrieb konnte ich ausgiebig auf der Eurobike 20019 probefahren. Super Nette Jungs und ein geiles Produkt Made in Germany. Im Gelände fand ichs aber eher unangenehm zu fahren. Ich hab zwar letzlich wg. des Preises ein Husky mit Shimano Steps8000 gekauft aber das geilste was ich bisher gefahren bin, ist ein Fantic XF1 160 mit Brose-Motor. Ich fand da hat der Motor einfach super mit dem Fahrwerk harmoniert, da hat für mich alles gepasst.


    Letztlich kommts auch drauf an, was man damit vor hat.

    Hab hier ne Sx 125 mit Rotax 2-Takter

    Sie war/ist auf 100 km/h gedrosselt durch Ausbau der Auslassteuerung und anderem Auspuff/Bedüsung

    Leider will sie obenraus nicht mehr und stottert, hat deshalb keine Leistung.

    Ich hab erstmal die Auslassteuerung wieder eingebaut.

    Die Bedüsung hat ebenfalls nicht zur Anleitung gepasst, deshalb habe ich mal ein wenig damit rumprobiert.


    Im Leerlauf dreht sie bis in den roten Bereich.

    Beim Fahren jedoch scheint sie keinen Sprit zu bekommen. Sie fängt an zu stottern und kommt mit viel Mühe auf 70 km/h.

    Je fetter man bedüst (Hauptdüse) desto schlechter läuft sie, je magerer desto besser.

    Die Spritzufuhr vom Tank ist frei.

    Kann der Schwimmerstand so viel ausmachen, dass sie bei Vollgas keinen Sprit bekommt?

    Würde der Einfachheit halber auch erst mal mit anderen Belägen probieren.

    Bei Ibääh vertickt einer sehr billig Beläge für fast alle MTB-Bremsen mit rotem Trägermaterial. Die sind sehr weich und quietschen nur bei Nässe - zum testen und für Schönwetterfahrer wunderbar.