Gorar Mitglied
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Beiträge von Gorar

    Könnte mir vorstellen, dass das Zeug was der Zahnarzt hernimmt, ganz gut gehen könnte. Das härtet unter UV-Licht aus. Aber keine Ahnung was sowas kostet, wahrscheinlich nicht billig...

    Da ich selber grad an dem Thema bin und es da wie es mir scheint immer wieder zu Unklarheiten kommt, fasse ich mal zusammen, was ich zum Thema Maico-Kupplung mir angelesen habe. Gerne darf berichtigt werden, falls ich irgendwo nen Knopf drin habe.


    - Ursprüngliche Version 1978:

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    Die ursprüngliche Version war mit 20 Tellerfedern (Pos. 76) ausgestattet. Die Anordnung hat am Kupplungskorb mit einer Stahllamelle angefangen, dann einfach abwechselnd. Am Ende des Lamellenpakets waren zwei Sprengringe (Pos. 92) verbaut. Außerdem gab es auf der dem Druckbolzen (Pos. 70) zusätzlich eine Kappe (Pos. 68) und dazwischen zum Einstellen der Kupplung eine Distanzscheibe (Pos. 69). Für das Modelljahr 1979 im Grunde unverändert.


    - Update 1979:

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    1979 hat es dann ein Update gegeben. Es wurden die Kupplungsführung (Pos.73) und die Druckplatte (Pos. 91) jeweils durch eine verstärkte Version ersetzt. Damit die Lamellen sauber aufliegen, musste die Stahllamelle am Anfang in die Mitte weichen. Außerdem wurden nur noch 18 Tellerfedern verbaut. Es waren außerdem immer noch 2 Sprengringe verbaut. Aufgrund der 2 fehlenden Tellerfedern wird darauf hingewiesen, dass die Distanzscheibe unter der Druckkappe angepasst werden muss. Das Einstellmaß von der Dichtfläche des Kupplungsdeckels bis zur Fläche, auf die der Kupplungsbolzen drückt, beträgt nach Servicehandbuch 64+-0,2mm.


    - Version 1980:

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    Hier wirds (zumindest laut Explosionszeichnung) etwas komisch. 18 Tellerfedern. Es sind die schon erwähnten verstärkten Teile verbaut, allerdings sind die Lamellen in der Anordnung von 1978, also ohne doppelte Stahllamelle in der Mitte.Wie das mit dem Verstärkungsring auf der Kupplungsführung zusammengeht, ist mir noch unklar. Außerdem ist nur noch ein Sprengring verbaut. Die Teilenummer für die Kupplungsnabe ist aber immer noch die gleiche, obwohl es zwei Versionen geben muss: Eine mit einem und eine mit zwei Nuten für die Sprengringe. Beim Köstler auf der Webseite ist auch eine mit nur einer Nut abgebildet, in meiner 78er ist eine mit 2 Nuten drin. Die Kappe und die Distanzscheibe fallen ebenfalls weg.


    - Version 1981:

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    Die finale Version. 18 Tellerfedern. Verstärkte Teile, ein Sprengring (Kupplungsnabe hat immer noch die gleiche Nummer), doppelte Stahllamelle in der Mitte, keine Kappe auf dem Druckpilz.



    Mein Fazit bzw. meine Überlegungen, ohne das alles schon ausprobiert zu haben:

    - Ob man die doppelte Stahllamelle in der Mitte macht oder nicht, ist nur davon abhängig, ob man die verstärkte Kupplungsführung verbaut hat oder die ursprüngliche. Die Höhe des Lamellenpakets ändert sich dadurch für sich genommen nicht. Da bei der verstärkten Version aber innen der zusätzliche Bund dran ist, muss hier die doppelte Stahllamelle in der Mitte sein. Bei der ursprünglichen (nicht verstärkten) Version müsste es dann eigentlich egal sein.


    - Wichtig ist, unabhängig von der Anordnung, die Einhaltung vom Einstellmaß.


    Was mir nach wie vor nicht klar ist, wie das mit der Kupplungsnabe ist. Ist die innere Nut der doppelten an der gleichen axialen Position wie die Nut bei der einfachen?


    Würde mich freuen, wenn jemand meine Überlegungen bestätigen oder berichtigen könnte. Oder auch gerne, was für eine Anordnung ihr so fahrt. In diesem Sinne: Feuer frei ;)

    Der Helmut (Clasen) fährt, wenn ichs richtig im Kopf hab, auch 1:100 mit so nem dicken Zeug, so ähnlich wie das Maico Öl. Der Hersteller ist mir entfallen, müsste aber bei ausreichender Suche im Forum zu finden sein.

    Als ich in der Lehre war, haben immer ein Industriemechaniker und ein Zerspanungsmechaniker zusammen für jeden einen Bohrmaschinenständer gebaut. Die Grundplatten wurde vom IM geschweißt und anschließend vom ZM mechanisch bearbeitet. Einer von den Zerspanern hat dabei nicht auf die Anweisung vom Meister gehört, nicht gleich nach dem Schweißen mit dem Fräsen anzufangen. Nachdem er die Oberseite überfräst hatte, hat er das Teil ausgespannt und siehe da, eine Halfpipe erhalten. Der Meister hat ihn dann gebeten, sich bei seinem IM-Kollegen dafür zu entschuldigen, dass er jetzt nochmal eine Grundplatte schweißen müsse. Und das nächste Mal mit fräsen zu warten, bis die Platten spannungsarm geglüht worden sind...

    Es wird ja verschiedentlich am Carbon Capturing geforscht. Das bedeutet, dass CO2 entweder bei der Entstehung rausgefiltert oder aber der Umgebungsluft entnommen wird, um es dann tief im Erdreich zu speichern und damit die Konzentration in der Atmosphäre abzusenken. Ich denke dass das früher oder später in großem Maßstab betrieben und sich eine entsprechende Industrie entwickeln wird. Ich denk also, dass spätestens dann genug CO2 für Power2x zur Verfügung stehen wird

    Das das h dann in der Verbrennung und auch lagerung problematisch, ist seit der h bombe auch klar.

    Du meinst seit z.B. der Katastrophe mit der Hindenburg. Eine H-Bombe (Wasserstoffbombe) enthält gar keinen "normalen" Wasserstoff, sondern dessen Isotope Deuterium und Tritium. Das Wirkungsprinzip ist was ganz anderes als das Verbrennen von Wasserstoff!